Anzeige
Seite 27 von 32 ErsteErste ... 172526272829 ... LetzteLetzte
Ergebnis 261 bis 270 von 314

Thema: MarsOne: Ethische Bedenken

  1. #261
    Registriert seit
    03.09.2008
    Ort
    Thurgau
    Beiträge
    273

    Standard

    Anzeige
    Hallo Ralf,

    wenn ich schreibe ich warf dir vor, ist es erstmal nicht entscheidend was du geschrieben hattest damit das passierte. Du stelltest es dann so dar das dir etwas anderes vorgeworfen wurde, als dir tatsächlich vorgeworfen wurde. Das war ungenau dargestellt und das habe ich angemerkt. Mehr nicht.

    Gruss Michael

  2. #262
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    7.869

    Standard

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    ich habe eigentlich gar nicht gerechnet, ich wusste, dass die Kommunikation zu einem der Rover zu der seinerzeit gegebenen Entfernung rund 20 Min. dauerte, auf die Antwort also 40 Min. gewartet werden musste, und nicht zuletzt eine Reaktion darauf wiederum weitere 20 Minuten später erst beim Rover ankommt.

    Ich hatte auch keinen Anlass die Laufzeit beim kürzt möglichen Abstand auszurechnen, habe das auch sprachlich nicht miteinander verknüpft. Der Beitrag listet einfach nur einige Daten auf. - Das Wörtchen 'mindestens' könnte man aber auch noch streichen.
    Hallo Dgoe,

    ach so; der maximale Abstanbd sind knapp 2.7 AE, das wären dann etwas über 20 Minuten. Allerdings steht dann die Sonne zwischen den beiden, was die Kommunikation wesentlich erschwert.

    Vielleicht müsste man bei einer Besiedelung des Mars noch einige weitere Raum-Sonden haben, die auch während der Konjunktion von beiden Seiten aus erreichbar sind. Und zwar mehr als einen, falls einer von ihnen ausfällt. Und auch mehr als zwei, weil doch etwas Zeit vergeht, bis eine ausgefallene solche Raumsonde nachgeliefert und dort hingeflogen ist.


    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Deine Arghs sind bei mir hier jedoch immer ein Highlight, ich grinse immer noch wie ein Honigkuchenpferd!
    Na ja, also ...


    Tatsächlich lag ich aber falsch, weil ich nur den Fall des minimalen Abstandes betrachtet habe. Idealerweise betrachtet man aber drei Fälle, nämlich diejenigen des minimalen und maximalen Abstandes sowie noch desjenigen des mittleren Abstandes.

    Trotzdem würde ich im Fall eine Notfalles auf die netten Höflichkeiten wie "Guten Tag", "Wie geht es Dir" usw. verzichten und statt dessen umgehend zur Sache kommen und dann liegen wir zwischen 3 und 21 Minuten, d.h. nach 6 bis 42 Minuten ist dann aich das Feedback da.

    z.B. "Verstanden, wir entwickeln MarsTwo; wenn sich genügend Spender finden können wir das realisieren. Haltet bis dahin durch ..."

    Oder: "Verstanden, wir schicken den Curiosity vorbei. Haltet so lange durch ..."


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (17.10.2014 um 16:33 Uhr)

  3. #263
    Registriert seit
    20.01.2007
    Beiträge
    388

    Standard

    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine ganze Reihe von Dingen. Ich zum Beispiel habe keinen Rechtsanspruch, in diesem Forum posten zu dürfen. Trotzdem hindert mich niemand daran.
    Nehmen wir an, das Forum soll vom Betreiber geschlossen werden. Damit würde dich durchaus jemand am Posten hindern, und du kannst legitimerweise alles mögliche versuchen, dagegen zu unternehmen, aber nicht damit argumentieren, daß ein (bzw. dein) Recht, in dem Forum zu posten, verletzt würde.


    Es ist kein Grundrecht, zum Mars zu fliegen, insofern gibt es auch keinen Rechtsanspruch darauf. Aber das heisst nicht, dass der Flug zum Mars deswegen irgendwie verboten sein sollte.
    Ob der Flug verboten sein sollte , das ist schon Sache der inhaltlichen Diskussion. Mir ging es darum, gegen den Vorwurf der Rechtseinschränkung, welcher ja kein inhaltlicher ist, festzuhalten, daß ein Verbot möglich und ein politisch legitimes Ziel ist

    Da die Menge der Dinge, die man tun könnte, immer sehr viel grösser ist als die Menge der Dinge, die das Gesetz regeln kann, muss der Grundsatz in einer offenen und freiheitlichen Gesellschaft sein, dass alles erlaubt ist, was nicht verboten ist - und nicht etwa umgekehrt!
    Richtig, und ich bin auch nicht dafür, daß Mars One dadurch verhindert wird, daß man einen Einbruch bei Mars One macht und die Stücker ca. 6 Notebooks klaut, sondern daß Mars One ggf. verboten würde, und dann wäre es eben verboten und nicht erlaubt.

    Das heisst: Wer zum Mars fliegen kann, der darf zum Mars fliegen.
    Nö, eben nicht.


    Wer dort Kinder bekommen will, der darf das grundsätzlich. Stellt sich dann heraus, dass die fehlende Gravitation zu Fehlbildungen etc. führt (was ich bezweifle), kann man immer noch (falls überhaupt nötig) entsprechende Gesetze erlassen. Ob die die Marssiedler dann auch anwenden und wie sich diese durchsetzen liessen, ist eine Frage. Aber ich bezweifle auch dass die Marssiedler nach einigen Kindern mit Fehlbildungen darauf bestehen würden, weiter deformierte Kinder auf die Welt zu setzen (wer würde das schon...!?). Insofern brauchts kein Gesetz, sondern eine Lösung für das Problem. Ein Lösung wäre dann eben, Schwangerschaften auf rotierenden Raumstationen mit 1 Ge im Marsorbit auszutragen.
    Die Schwangerschafts-Raumstation finde ich eine interessante Idee. Allerdings ist meine eigene Skepsis betr. Lebensmöglichkeiten auf dem Mars auf Dauer so groß, daß (Achtung, teilweise Bauchgefühl) ich die Schwangerschaft nur für das brisanteste Problem halte, ansonsten aber auch die Anpassungsfähigkeit des erwachsenen Menschen an G1/3 bezweifele.


    Ohnehin scheint es mir viel plausibler, dass man erst mal mit Tieren schauen wird, wie das so geht mit Nachwuchs auf dem Mars - erst wenn sich da keine Probleme ergeben, werden sich auch Siedler finden, die es ausprobieren wollen.
    Du scheinst an Tests mit Tieren zu denken, wenn eine Marskolonie schon exisitiert. Das würde allerdings die von Ralf früher geäußerte Befürchtung einer 80jährigen Verzögerung ziemlich entkräften. Allerdings - was ist, wenn die Tests ein negatives Ergebnis haben (ich meine das "negativ", das in der Medizinersprache zumeist "positiv" heißt). Ein Abbruch des Unternehmens scheint nicht vorgesehen - wie würde es mit der Kolonie weitergehen können?


    Nachtrag:
    Zur Schwangerschafts-Raumstation fällt mir aber noch ein: das Strahlungsproblem?
    Geändert von zabki (17.10.2014 um 17:08 Uhr)

  4. #264
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    7.869

    Standard

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Trotzdem würde ich im Fall eine Notfalles auf die netten Höflichkeiten wie "Guten Tag", "Wie geht es Dir" usw. verzichten und statt dessen umgehend zur Sache kommen und dann liegen wir zwischen 3 und 21 Minuten, d.h. nach 6 bis 42 Minuten ist dann aich das Feedback da.

    z.B. "Verstanden, wir entwickeln MarsTwo; wenn sich genügend Spender finden können wir das realisieren. Haltet bis dahin durch ..."

    Oder: "Verstanden, wir schicken den Curiosity vorbei. Haltet so lange durch ..."
    und weiter könnte es so gehen:

    "Leider ist der Wotan-Fall eingetreten. Die Opportunity ist zur Reparatur der Curiosity unterwegs. Wir sind sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird. Haltet durch ..."

  5. #265
    Registriert seit
    08.04.2013
    Beiträge
    3.535

    Standard

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    z.B. "Verstanden, wir entwickeln MarsTwo; wenn sich genügend Spender finden können wir das realisieren. Haltet bis dahin durch ..."

    Oder: "Verstanden, wir schicken den Curiosity vorbei. Haltet so lange durch ..."
    Hallo Ralf,

    ja eben! Ich zumindest würde da nicht am anderen Ende der Leitung sitzen wollen.

    Gruß,
    Dgoe

  6. #266
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    7.869

    Standard

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Nehmen wir an, das Forum soll vom Betreiber geschlossen werden. Damit würde dich durchaus jemand am Posten hindern, und du kannst legitimerweise alles mögliche versuchen, dagegen zu unternehmen, aber nicht damit argumentieren, daß ein (bzw. dein) Recht, in dem Forum zu posten, verletzt würde.
    Hallo zabki,

    dann ist aber ein zusätzliches Ereignis eingetreten. Das hat aber nichts damit zu tun, dass irgendein Rechtsanspruch nicht vorhanden wäre. Wäre übrigens ein solcher vorhanden, dann müsste der Betreiber z.B. im Falle von technischen Problemen, dass irgendein Disk überläuft, weil zuviele Logfiles gespeichert wurden, umgehend Abhilfe schaffen, egal, ob er gerade Zeit hat oder nicht. Ohne Rechtsanspruch indes kann er das Problem zu einem ihm selber genehmen Zeitpunkt lösen.

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Mir ging es darum, gegen den Vorwurf der Rechtseinschränkung, welcher ja kein inhaltlicher ist, festzuhalten, daß ein Verbot möglich und ein politisch legitimes Ziel ist
    Jetzt sind wir aber auf derselben Ebene, wie es auch ein politisch legitimes Ziel ist, dass Frauen in Deutschland verschleiert und mit einem Kopftuch herumlaufen müssen. Politisch legitim ist das eine, ob es aber auch wünschenswert ist, ist noch eine ganz andere Frage.

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Richtig, und ich bin auch nicht dafür, daß Mars One dadurch verhindert wird, daß man einen Einbruch bei Mars One macht und die Stücker ca. 6 Notebooks klaut, sondern daß Mars One ggf. verboten würde, und dann wäre es eben verboten und nicht erlaubt.
    Und genau das lehne ich ab: das ist eine unzulässige Beschränkung der Freiheit und überdies der Versuch, andere zu bevormunden.

    Wenn wirklich schwerwiegende Gründe vorliegen, dann kann es ein zumindest temporäres Verbot geben, aber solche sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht in Sicht. Und zwar auch nicht annähernd.

    Aber das hatten wir alles schon.

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Die Schwangerschafts-Raumstation finde ich eine interessante Idee. Allerdings ist meine eigene Skepsis betr. Lebensmöglichkeiten auf dem Mars auf Dauer so groß, daß (Achtung, teilweise Bauchgefühl) ich die Schwangerschaft nur für das brisanteste Problem halte, ansonsten aber auch die Anpassungsfähigkeit des erwachsenen Menschen an G1/3 bezweifele.
    Eben, und wenn Dein Bauchgefühl umgesetzt wird, so wird jeder technologische Fortschritt auf den St.Nimmerleinstag verschoben. Und das ist eine Anti-Technologie-Haltung, die ich ablehne.

    Wie ich früher schon geschrieben habe: sobald Menschen "gezwungen" werden, auf den Mars zu gehen, müssen natürlich andere Sicherheitsstandards erfüllt sein, ebenso wie ein Wanderweg auf den Mount Everst viel strengeren Sicherheitsstandards genügen muss als eine gesicherte Kletterroute für Bergsteiger-Profis.

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Du scheinst an Tests mit Tieren zu denken, wenn eine Marskolonie schon exisitiert. Das würde allerdings die von Ralf früher geäußerte Befürchtung einer 80jährigen Verzögerung ziemlich entkräften.
    Nein, denn Du hattest Tierversuche gefordert, ehe Menschen auf dem Mars Kinder kriegen dürfen. Bynaus aber hat die Möglichkeit, dass Siedler es auch ohne Tierversuche ausprobieren wollen, nicht von vornherein ausgeschlossen. Würde ich mit meiner Frau auf den Mars fliegen, so würde ich jedenfalls die Tierversuche nicht abwarten, es sei denn, wir nehmen Tiere mit, testen dann 1 Jahr lang und entscheiden uns dann für den Kinderwunsch. Dieses 1 Jahr könnten wir natürlich problemlos zuwarten.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #267
    Registriert seit
    20.01.2007
    Beiträge
    388

    Standard

    Antwort auch an @dgoe
    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ich denke, das ist nur ein Missverständnis: mir wurde vorgeworfen, ich würde versuchen, die Meinungsfreiheit einzuschränken und darauf hatte ich mich bezogen. Übrigens völlig unabhängig von MarsOne.
    ok
    Siehe hierzu bitte die Ausführungen von Bynaus, denen ich mich anschliesse.
    Siehe wiederum meine Antwort an Bynaeus.
    Ich sehe nicht, was der Fall Contergan mit möglichem Kinderkriegen auf dem Mars zu tun haben soll. Dass man aus dem Contergan-Fall lernen darf und soll heisst nicht, dass man Marsexpeditionen verbieten soll. Oder wie manche Anti's wünschen: auf den St.Nimmerleinstag verschieben, weil erst noch allerlei Tierversuche gemacht werden müssen.
    Man hätte richtig gehandelt, wenn man bei bestehendem Verdacht, daß Contergan Mißbildungen verursachen kann, Contergan vorsorglich verboten hätte - das wäre kein Fall von "Bevormundung" oder "Überbehütung" gewesen
    Wieso ? Fühlst Du Dich angesprochen ?
    Ja, schon. Zu den Beteiligen der früheren Diskussion darf ich mich bescheiden dazurechnen. Wie sollte ich da nicht mitgemeint sein?
    Das [meine Beteuerung der nicht-Technikfeindlichkeit] ist sehr lobenswert, dennoch sehe ich unter diesen Umständen Deine enorme Skepzis bezüglich Marsbesiedelung.
    Richtig, meine Skepsis betrifft auch über das m.E. besonders unglückliche Projekt Mars One hinaus die sog. "bemannte Raumfahrt", zumindest aber irgendwelche Kolonisationsvorhaben in absehbarer Zeit (Achtung, teilweise Bachgefühl!). Hingegen, was die Autos machen, finde ich ganz toll und zukunftsweisend (und die Autos sind ja auch "Technik"). Aber das ist eine andere Diskussion
    Nur weil Du oben schreibst, dass es kein Bevormundungsversuch sei, ist noch lange nicht gewährleistet, dass es vielleicht doch einer ist. Diesesmal wieder unter einem Deckmäntelchen, nämlich demjenigen der Fürsorglichkeit.
    Notwendigkeit und Grenzen der Fürsorglichkeit ist eine ethisch-juristisch-politische Diskussion, die ich nicht führen kann. Man kann sich aber nicht einfach per Willensentschluß ausklinken, und sagen - ich brauch und will das gar nicht. Außerdem will man ja was von der Gesellschaft, was einem nicht a prior gehört, nämlich den Mars (ich übertreibe ein bißchen).
    Es gibt zahlreiche Situationen - in denen die Fürsorglichkeit eine ganz besonders schöne Charaktereigenschaft ist, zeigt sie doch, dass dem- oder derjenigen der Mitmensch sehr wichtig ist und ihm oder ihr auch Respekt und Liebe hohe Werte sind. Aber eben: auch die Fürsorglichkeit hat ihre Grenzen: wenn einer seine Kinder zuhause einsperrt, weil er Angst hat, ihnen könnte im Strassenverkehr etwas zustossen, so mag das ein Stück weit verständlich sein, aber eben: es ist dennoch ein NoGo. Dieses NoGo heisst ja nicht, dass man seinem Kind erlauben soll, über eine Autobahn zu laufen.
    Ist das Verbot, Kinder einzusperren, eine "Bevormundung"?

    [Ethische Kompetenz, die von jedermann erwartet wird] Nein. - [politische Kompetenz, die jedermann zugebilligt wird] Nein. Ich kann Dir mindestens eine Ausnahme benennen und damit ist das jedermann widerlegt. Und das mit der Ausnahme kann ich Dir sogar beweisen, denn das bin ich selber.
    "Jedermann" war die Abkürzung von ungefähr: "Jede(r) mündige Staatsbürger(in)".

    Wobei ich ausdrücklich Dir eine solche Absicht nicht unterstelle !!
    ok!
    viele Grüße, zabki
    Geändert von zabki (17.10.2014 um 17:41 Uhr)

  8. #268
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    7.869

    Standard

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    ja eben! Ich zumindest würde da nicht am anderen Ende der Leitung sitzen wollen.
    Hallo Dgoe,

    wenn einer auf dem Matterhorn hockt und dort vom Nebel überrascht wird und die Rega ihm mitteilt, dass sie wegen des Nebels nicht fliegen können, dann ist der in derselben Situation.

    Soll man deswegen das Matterhorn dauerhaft sperren ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #269
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    7.869

    Standard

    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Man hätte richtig gehandelt, wenn man bei bestehendem Verdacht, daß Contergan Mißbildungen verursachen kann, Contergan vorsorglich verboten hätte - das wäre kein Fall von "Bevormundung" oder "Überbehütung" gewesen
    Hallo zabki,

    vielleicht. Ich habe aber Zweifel, dass damals schon die Qualitätskriterien in dieser Hinsicht so weit ausgearbeitet waren wie heutzutage. Man muss bei solchen Ereignissen / Unfällen auch immer den Zeitgeist mitberücksichtigen.

    Ausserdem kommt es auch immer wieder vor, dass man einfach mal so nachteilige Bemerkungen streut, um einem Konkurrenten zu schaden. Absurd ? Keineswegs - mein ehemaliger Arbeitsgeber, einer der 5 grössten Kraftwerkbauer der Welt, hat in den 90iger Jahren einen Konkurrenten mit solchen "Methoden" in den Konkurs getrieben.

    Zwar flog das ganze auf und mein Arbeitgeber musste eine Busse im zweistelligen Millionenbereich zahlen. Der Kommunikations-Beauftragte trat dann auch mit sehr betretener Miene in der Öffentlichkeit auf und hat das ganze sehr "bedauert".

    Aber in den Chefetagen knallten die Sektkorken, denn der Konkurs des Konkurrenten war mehr "wert" als die Busse im zweistelligen Millionenbereich. Man sollte da wenigstens manchmal nicht zu naiv sein.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #270
    Registriert seit
    08.04.2013
    Beiträge
    3.535

    Standard

    Anzeige
    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Soll man deswegen das Matterhorn dauerhaft sperren ?
    Gute Idee, das Ganze mit Minenfeldern gesichert und Stacheldrahtzaun.


Ähnliche Themen

  1. Moralisch ethische Gedanken zum 'Evolutionsdesign'
    Von mac im Forum Über den Tellerrand
    Antworten: 88
    Letzter Beitrag: 26.06.2007, 09:42

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
astronews.com 
Nachrichten Forschung | Raumfahrt | Sonnensystem | Teleskope | Amateurastronomie
Übersicht | Alle Schlagzeilen des Monats | Missionen | Archiv
Weitere Angebote Frag astronews.com | Forum | Bild des Tages | Newsletter
Kalender Sternenhimmel | Startrampe | Fernsehsendungen | Veranstaltungen
Nachschlagen AstroGlossar | AstroLinks
Info RSS-Feeds | Soziale Netzwerke | Flattr & freiwilliges Bezahlen | Werbung | Kontakt | Suche
Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung
Copyright Stefan Deiters und/oder Lieferanten 1999-2013. Alle Rechte vorbehalten.  W3C