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Thema: FUKUSHIMA wie gehts weiter ?

  1. #331
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    Hallo,

    in den Diskussionen um die Energie, insbesondere um die Kernenergie, wurden und werden hier unterschiedliche Positionen vertreten. Zwar habe ich mich in der letzten Zeit zurückgehalten, habe die Diskussionen jedoch weiter verfolgt.
    Um die verschiedenen Standpunkte, Argumente und Aussagen besser nachvollziehen zu können möchte ich hier eine Umfrage zum Thema Energie starten.
    Hier ist der Link zu Umfrage.
    http://www.astronews.com/forum/showt...frage-Anworten
    Bitte nehmt, wenn ihr wollt, teil und schreibt eure Antworten auf die Fragen.

    Ideal wäre es nur die Antworten unter die Umfrage zu schreiben.
    Für Diskussionen über die Antworten habe ich einen zweiten Thread aufgemacht.
    http://www.astronews.com/forum/showt...-den-Antworten

    Grüße UMa
    Geändert von UMa (11.03.2014 um 14:20 Uhr)

  2. #332
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    Hallo hardy,

    Klar ist doch wohl, dass ein Beitrag von K-40 (12 Bq/L) zu Total beta signifikant ist.
    Ja sicher, wenn man unkontaminiertes Wasser als Grundlage nimmt, ist das signifikant. An den im Artikel genannten Messstellen wurden jedoch Werte erreicht, die das 10^5-fache überschreiten. Und darauf bezogen spielt K-40 doch wohl keine signifikante Rolle, oder?

    Viele Grüße!

  3. #333
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    Klar ist doch wohl, dass ein Beitrag von K-40 (12 Bq/L) zu Total beta signifikant ist.
    Das entspricht der Strahlungsdosis von 40 Gramm Tomatenmark
    101010

  4. #334
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    Zitat Zitat von Mahananda Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst Du mir da ja weiterhelfen.
    Hallo Mahananda,

    in meinen Antworten an Dich hatte ich fälschlich angenommen, dass sich die bewusste Messstelle 50 m entfernt im Meer befindet.
    Tatsächlich befindet sich diese Messstelle aber auf dem Anlagengelände.

    Ich habe nun einen recht aktuellen Artikel in der japanischen Presse gefunden, der sich mit den gemessenen Aktivitätskonzentrationen von Strontium-90 befasst:

    Record strontium-90 level in Fukushima groundwater sample last July

    Gemäss TEPCO hat die im Juli und August 2013 angewandte Messmethode bei hohen Aktivitätskonzentrationen (> 100'000 Bq/L) die Beta-Aktivität unterschätzt. TEPCO hat daraufhin im Oktober 2013 die Messmethode geändert und wird frühere Grundwasserproben erneut analysieren.

    Vielleicht hilft Dir der Artikel weiter.

    Gruss hardy

  5. #335
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    Idee EUROPA und die EXORBITAL-Funktion

    Sehr geehrte zukünftig von AKWs geschädigte Mitteleuropäer

    nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zu den ersten Kernschmelzen und dem SUPER-GAU in Mitteleuropa und genießen Sie den kommenden Sommer beispielsweise in Frankreich! Wer weiß wie lange das noch möglich ist.

    Als das höchstgefährdete Gebiet für atomare Unfälle wurde Mitteleuropa analysiert.
    http://www.mpic.de/presse/pressemeld...s-gedacht.html

    Länder wie Belgien oder Frankreich haben AKW die so langsam Haarrisse bekommen. Da hilft nur Spliss oder einfach stilllegen.
    Belgien : http://www.iwr.de/news.php?id=25942
    In Frankreich sieht das auch nicht besser aus.

    Sogar die Pantoffelträger von GRANNYPEACE haben das erkannt:
    http://www.ots.at/presseaussendung/O...h-alternde-akw

    Unsere europäischen Inselbewohner in BRITANNIA haben durch zähes NEIN-Sagen erfolgreich ihre Wirtschaft ruiniert und einzigst London als Finanzdrehscheibe für russisches Schwarzgeld bringt noch was ein. Ich würde mir ja sogar mal 'nen Rover kaufen, damit die keine Atomkraft mehr haben müssen. Aber Rover ist auch schon tot.
    Nach da kann man ja eingeschnappt sein und weiter Atomkraft betreiben ÄTSCH
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-0...t-Energiewende

    Es gibt auch Menschen, die ordentlich strukturiert und fein säuberlich des Teufels Werk zu katalogisieren, zu kategorisieren, zu manipulieren ? gelernt haben: http://www.sueddeutsche.de/panorama/...lten-1.1072018

    Ich hoffe ich habe euch nicht eure Gute Laune verdorben. Schließlich brennt die Sonne nur noch 5 Milliarden Jahre und da dürfen wir doch die Erde bis dahin kaputt machen.

    Was die Strahlungsdauer von Plutonium betrifft möchte ich hier noch mal drauf hinweisen, dass zwar die Halbwertszeit nur 1.000 bis 25.000 Jahre beträgt, aber kein Mensch auch nur halb verstrahlt werden will. Nehmen wir an, wir haben einen Strahlenwert von 100 und das PLU ist ungefährlich wenn es einen Wert von 0,01 hat. Wenn Sie nun die 100 immer wieder mal halbieren können Sie mal ein Gefühl dafür bekommen, wann der Wert bei 0,01 liegt. Da kommen Sie auf viele Male 25.000 Jahre. Dies nennt man übrigens EXORBITAL-Funktion und ist eine mathematische Kunst. Der Name kommt daher, da sich das Zeit-Strahlungsverhältnis indirekt proportional "exorbital" langsam verringert. Wenn Sie das nicht verstehen, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich. Blondinen bis 30 werden bevorzugt behandelt.

    Gruß
    SK
    Geändert von SiberianKathru (28.03.2014 um 20:13 Uhr)

  6. #336
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    Zitat Zitat von SiberianKathru Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ich habe euch nicht eure Gute Laune verdorben.
    Hallo SiberianKathru,

    vermutlich muss es jemand mal Dir direkt sagen: Du bist eine nervtötente inkompetente Type.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum Leute wie Du ihren Müll in einem naturwissenschaftlichen Forum abladen müssen. Ich würde ja nichts sagen, wenn Du wenigstens Interesse hättest und Fragen stellen würdest, im Gegenteil, ich würde sowas sogar sehr begrüssen. Aber so Besserwisser wie Dich, die weder Ahnung haben noch sich welche aneignen wollen, braucht man in einem naturwissenschaftlichen Forum nicht.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #337
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    Was die MPI-Studie angeht: scheint mir etwas fragwürdig die drei Kernschmelzen in Fukushima als drei unabhängige Ereignisse zu verbuchen: schliesslich hatten sie alle die gleiche Ursache. Weiter erinnere ich daran, dass wenn Fukushima etwas bewiesen hat, dann das: neuere Reaktoren sind sicherer. Die neueren Reaktoren von Fukushima Daini (dem zweiten Kraftwerkskomplex, ein paar km nördlich) haben den Tsunami ohne grössere Probleme überstanden. Die Lehre, die man aus Fukushima ziehen sollte, und zwar gerade auch in Mitteleuropa, ist, dass alte Reaktoren durch neue zu ersetzen sind (z.B. Fessenheim in Frankreich, Mühleberg und Beznau in der Schweiz). Es gab noch nie einen gravierenden Unfall in einem Reaktor der Generation III, denn hier sind bereits Jahrzehntelange Erfahrungen im Sicherheitsmanagement eingeflossen (anderseits gibt es natürlich auch weniger von diesen Reaktoren).

    Wer ganz aus der Atomenergie aussteigen will, stellt damit sicher, dass wir für die nächsten 100'000 Jahre den Atommüll sicher am Hals haben. Der Atommüll verschwindet nicht einfach, wenn man aus der Atomenergie aussteigt! Es ist unsinnig, ganz auszusteigen und das Knowhow wegsterben zu lassen, gemessen daran, dass es schon heute Technologien gibt, mit denen der "Atommüll" unter enormem Energiegewinn unschädlich gemacht werden kann (IFR, MSR). Wir haben jetzt für ein paar Jahre sowohl in Deutschland als auch in Japan gesehen, dass AKW nach ihrer Abschaltung mit Kohle- und Gaskraftwerken ersetzt werden, mit allen gesundheitlichen, politischen um umweltschädlichen Folgen. AKW haben weltweit wohl einigen Millionen Menschen das Leben gerettet, in dem sie den Bau zusätzlicher Kohlekraftwerke verhindert haben (Feinstaubproblematik). Wem wirklich etwas daran liegt, das nukleare Abfallproblem zu beseitigen, wem zudem wirklich etwas an der Sicherheit und Gesundheit seiner Mitmenschen liegt, sollte deshalb die schnelle Ablösung der alten Reaktoren durch neue der Generation III (heute) und IV (nahe Zukunft) plädieren. So beseitigen wir die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern und werden wir auch den nuklearen Abfall los. Alles andere ist Augenwischerei.

    PS: "Exorbital"? Das muss eine ganz neue Funktion sein. Nie davon gehört... Exponentialfunktion, klar. Aber exorbital? Ist das eine Funktion, die auch schon mal im Orbit war?
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  8. #338
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Was die MPI-Studie angeht: scheint mir etwas fragwürdig die drei Kernschmelzen in Fukushima als drei unabhängige Ereignisse zu verbuchen: schliesslich hatten sie alle die gleiche Ursache.
    Soll man das jetzt als eine Kernschmelze oder als drei betrachten?
    Ist überhaupt etwas passiert?


    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Weiter erinnere ich daran, dass wenn Fukushima etwas bewiesen hat, dann das: neuere Reaktoren sind sicherer.
    Welcher Reaktortyp hätte das überstanden?
    Sicherlich kannst Du das belegen.


    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Die neueren Reaktoren von Fukushima Daini (dem zweiten Kraftwerkskomplex, ein paar km nördlich) haben den Tsunami ohne grössere Probleme überstanden.
    Lag das am Typ oder an der Entfernung?


    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Die Lehre, die man aus Fukushima ziehen sollte, und zwar gerade auch in Mitteleuropa, ist, dass alte Reaktoren durch neue zu ersetzen sind (z.B. Fessenheim in Frankreich, Mühleberg und Beznau in der Schweiz).
    Ich bin sehr sicher, dass alle diese Reaktoren NICHT Tsunami-sicher sind.
    Raum IST, Zeit IST.

  9. #339
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    Zitat Zitat von Nathan5111
    Soll man das jetzt als eine Kernschmelze oder als drei betrachten?
    Ist überhaupt etwas passiert?
    Es waren auf jeden Fall nicht drei unabhängige Ereignisse, und das sollte auch nicht so in die Wahrscheinlichkeitsrechnung eingehen. Das ist in etwa so, wie wenn ein Flugzeug auf einen Flughafen abstürzen und dabei zwei weitere Flugzeuge zerstören würde. Betrachtet man jeden Verlust als unabhängigen Unfall, erreicht man eine höhere Wahrscheinlichkeit für Flugzeugunfälle als wenn man berücksichtigt, dass hier ein einziger Auslöser zum Verlust von drei Flugzeugen (oder eben zu drei Kernschmelzen) geführt hat.

    Welcher Reaktortyp hätte das überstanden?
    Reaktortypen die passiv sicher sind, zum Beispiel. Ein Flüssigsalzreaktor z.B. fährt sicher herunter, ohne dass eine Nachkühlung nötig wäre (das flüssige Salz schmilzt eine "Freeze Plug" und ergiesst sich dann in einen Behälter mit unkritischer Geometrie). Und das war ja das Hauptproblem in Fukushima.

    Aber du hast recht, ich muss da genauer sein: die Reaktoren in Fukushima (Daini und Daichii) haben ja sowohl das Erdbeben als auch den Tsunami überstanden - obwohl beide stärker ausfielen als alles, wofür die Anlage ausgelegt war. Der Grund für den Unfall lag in dem Sinne eben NICHT in den Reaktoren selbst, sondern in den Anlagen zur Nachkühlung. In Fukushima Daini blieb eine Stromleitung bestehen, mit der die Reaktoren gekühlt werden konnten - in Fukushima Daichii jedoch nicht.

    Neuere Reaktoren haben zusätzliche Sicherheitsfeatures, die sie näher an die passive Sicherheit heranbringen (z.B., sie kommen viel länger ohne Stromversorgung aus, was dem Betreiber mehr Zeit gibt, eine alternative Stromversorgung aufzubauen). Gewisse existierende Reaktordesigns sind, wie oben erwähnt, auch schon tatsächlich passiv sicher. Weil die fehlende Stromversorgung in Fukushima zum Unfall geführt hat, sollte die Lehre aus dem Unfall sein, dass man Reaktoren favorisieren sollte, die passiv sicher sind.

    Ich bin sehr sicher, dass alle diese Reaktoren NICHT Tsunami-sicher sind.
    Da hast du recht, aber das müssen sie auch nicht sein. Mir ging es eben darum, die alten Reaktoren zu nennen, die anfälliger sind für Unfälle, bei denen der Verlust der Kühlungsfähigkeit eine Rolle spielt. Deshalb sollten diese Reaktoren durch passiv sichere ersetzt werden.
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  10. #340
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    Hallöchen,

    hier ein interessanter Beitrag zu den Mengen an Atomzeugs in Tschernobyl und Fukushima.
    Demnach ist in FUKUSHIMA etwa 10 mal so viel Atomzeugs drin wie in der Ukraine. Igitt.

    http://www.sozialismus.info/2014/03/...von-fukushima/

    Diesen Sozies und idealistischen Träumern kann man zwar nicht trauen, aber hat jemand Informationen, wieviel von diesem Atomzeugs da nun in Fukushima drin sind ?
    Wieviel davon ist in den Kernschmelzen Richtung Erdmittelpunkt unterwegs und welche Menge wurde bei den Explosionen nach oben geschossen ?

    Vielleicht haben ja auch einige Brennstäbe bei der Explosion die Fluchtgeschwindigkeit von der Erde erreicht und fliegen immer immer weiter ins Weltall. Die Außerirdischen müssen denken wir sind bekloppt .
    Vielleicht sollten wir auch einfach die AKWs so bauen, dass die Explosion gleich das ganze Atomzkraftwerk in den Weltraum schießt. Dann lösen sich gleich mehrere Probleme und das auch noch gleichzeitig. Aber da kommen dann wieder diese Pessimisten von AKW-Beführwortern und sagen: "Nun, das geht aber nicht".

    Gruß
    SK

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