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Thema: Schwarze Löcher sind absolut tödliche Fehlkonstruktionen!

  1. #31
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen, denn es gab in den letzten Jahren die vielbeachteten Beobachtungen von sehr engen Kepler-Bahnen um das zentrale SL unserer Milchstraße: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch (Drittes Bild von oben, mit dem Play-Pfeil zum Abspielen).
    Oder bei Interesse auch die zugehörigen Wikipedia-Artikel, die ich der stillen Mitleserschaft ans Herz legen möchte:

    Stern S2 bzw. S0-2
    Stern S0-102


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #32
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    Hallo Bernhard,
    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    dem kann man das sogenannte "Einfrieren" von einfallenden Objekten entgegenhalten.
    Die einfallenden Photonen und Neutrinos würden langsam vor dem Ereignishorizont einfrieren. Die Shapiro - Verzögerung ist proportional dem Logarithmus von 1/(r-rs). Das bedeutet, dass das Signal uns bei sehr kleinem Abstand vom Ereignishorizont noch lange erreicht, während die Energie nach unendlich strebt.
    Zitat Zitat von Bernhard
    Dem Argument, dass das Einfrieren dann zu einer Art Schrotthalde vor dem EH führt, kann man entgegenhalten, dass die Geodätengleichung nur eine Näherung ist. In der exakten Lösung wächst durch die externe Störung der EH ein kleines Stückchen und verschluckt damit den einfallenden Körper.
    Ich stell mir dazu das Spiel 'Schwarzes Loch Und Hintergrundstrahlung' vor. Das Wachstum würde kein Ende finden.
    Grüße,
    Martin

  3. #33
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    Hallo Ich,
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Ja, Leseverständnis. Da steht, dass die Newtonsche Näherung für schwache Gravitationsfelder gilt. Da steht nicht, dass die Schwarzschildlösung nur für schwache Gravitationsfelder gilt.
    Im Bereich r>>rs müssen die beiden Lösungen übereinstimmen, und aus dieser Bedingung gewinnt man den bis dahin noch freien Parameter der ART, die Kopplungskonstante.
    Bei der Berechnung der Schwarzschild-Metrik wird die Energiedichte der Testmasse vernachlässigt. Starke Felder erzeugen Teilchen hoher Energie, wie bei einem Teilchenbeschleuniger. g00(r) verliert dadurch seine Nullstelle.
    Die Identität der Näherung des schwachen Feldes und der Schwarzschild-Lösung ist die Folge dieser Vernachlässigung. Der Input bestätigt sich dann von selbst (GIGO).
    Grüße,
    09c

  4. #34
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    Bei der Berechnung der Schwarzschild-Metrik wird die Energiedichte der Testmasse vernachlässigt.
    Bei der Berechnung der Schwarzschild-Metrik kommt gar keine Testmasse vor. AUßerdem sind Testmassen nun mal genau dadurch definiert, dass sie nicht auf die Metrik rückwirken, also vernachlässigbar sind.
    Starke Felder erzeugen Teilchen hoher Energie, wie bei einem Teilchenbeschleuniger.
    Und Testmassen erzeugen keine starken Felder. Ferner ist, wie mehrfach erklärt, die "hohe" (sprich: divergierende) Energie einfallender Massen ein Artefakt der Koordinaten oder, anders formuliert, eine Folge der Berechnung mittels eines unmöglichen Bezugspunkts, nämlich eines am EH ruhenden Beobachters. Keine einzige skalare (=invariante, koordinatenunabhängige) Größe divergiert da. Alles ist gut.
    g00(r) verliert dadurch seine Nullstelle.
    g00 interessiert sich überhaupt nicht für Testpartikel. Gar nichts ändert sich.
    Die Identität der Näherung des schwachen Feldes und der Schwarzschild-Lösung ist die Folge dieser Vernachlässigung.
    Leseverständnis, ein letztes Mal. Diesmal entgegen der Netiquette in Fett, weil's einfach nervt, immer alles x-Mal zu erklären und statt Rückfragen nur Wiederholungen desselben Blödsinns zu erhalten:
    Die Schwarzschild-Lösung ist nicht identisch mit der "Näherung des schwachen Feldes" der ART für Punktmassen.
    Verstanden?
    Die Schwarzschild-Lösung ist eine Lösung der Einsteinschen Feldgleichiungen. Punkt. Keine Näherungen, keine schwachen Felder. Einfach die Lösung für eine Punktmasse im ansonsten leeren Universum.

    Wo die Näherung eines schwachen Felds ins Spiel kommt hab ich dir schon erklärt. Hat nichts damit zu tun.

    Der Input bestätigt sich dann von selbst (GIGO).
    Von allen Leuten, mit denen ich in letzter Zeit zu tun hatte, solltest du am vorsichtigsten sein damit. GIGO ist dein Problem, nicht das der ART.
    Geändert von Ich (28.12.2013 um 23:01 Uhr)

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