Anzeige
Ergebnis 1 bis 10 von 34

Thema: Schwarze Löcher sind absolut tödliche Fehlkonstruktionen!

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Registriert seit
    01.08.2013
    Beiträge
    61

    Standard Schwarze Löcher sind absolut tödliche Fehlkonstruktionen!

    Hallo zusammen,
    Schwarze Löcher sind ein Produkt der Schwarzschild-Metrik:
    Ein Photon der Frequenz f0 entfernt sich von der Masse M. Es muss Hubarbeit leisten. Deshalb erfährt es eine Rotverschiebung. Wenn es sehr weit von der Masse M entfernt ist, hat es die Frequenz f:
    f = f0 * (1 – 2 * G * M / (c^2 * r))^0,5
    r ist der Startpunkt des Photons im Gravitationsfeld. Wenn der Klammerausdruck gleich null ist, ist auch die Frequenz f gleich null. Die Photonen sind nicht mehr feststellbar, weil ihre Energie gleich null ist. Der dazugehörige Startradius ist der Schwarzschildradius:
    rs = 2 * G * M / c^2
    Mit dem Schwarzschildradius rs lautet die erste Gleichung:
    f = f0 * (1 – rs / r)^0,5
    Fallen Photonen in ein Gravitationsfeld steigt ihre Energie. Die Frequenzen f und f0 werden in der Formel vertauscht. Ein Photon der Frequenz f0 fällt in ein Schwarzes Loch mit dem Schwarzschildradius rs. Die Frequenz des blauverschobenen Photons ist:
    f = f0 / (1 – rs / r)^0,5
    Und die Äquivalenzmasse des Photons ist gleich: m = h * f / c^2

    Wenn ein Photon von außen den Schwarzschildradius erreicht, sind Frequenz und Äquivalenzmasse unendlich groß. Eine unendliche Äquivalenzmasse bedeutet auch eine unendlich starke Gravitationskraft. Noch diesseits des Schwarzschildradius schickt ein einzelnes Photon alles andere ins Jenseits!
    Schwarzschild-Metrik mit Ereignishorizonten auf der einen Seite und Masse-Energieäquivalenz auf der anderen, vertragen sich nicht.


    Der alternative Ansatz für Photonen der Frequenz f im Gravitationsfeld der Masse M unter Berücksichtigung der Masse-Energieäquivalenz lautet:
    h * df = -G * h * f / (c^2 * x^2) * dx
    Nach der Integration zwischen Unendlich und x = r (Blauverschiebung) folgt:
    f = f0 * exp(G * M / (c^2 * r))
    Nur bei r = 0 gäbe es eine Singularität wenn die Materie auf einen Punkt konzentriert wäre. Die Frequenz des einfallenden Photons am Schwarzschildradius ist nun: f(rs) = f0 * exp(0,5) = f0 * 1,6487
    Egal wie hoch die Masse M auch ist, es gibt keinen Ereignishorizont.
    Auf Teilchen mit der Ruhemasse m angewandt lautet der analoge Ansatz bei Masse-Energieäquivalenz:
    m * v * a * L^3 * dt = -G * M * m * L / x^2 * dx
    L ist der Lorentz-Faktor 1 / (1 - (v / c)^2)^0,5 und a ist die Beschleunigung dv/dt.
    Wenn ein Teilchen aus dem Ruhezustand aus großer Entfernung in die Richtung der Masse M stürzt, folgt nach Integration und Umstellen:
    v = c * (1 - exp(-2 * G * M / (c^2 * r)))^0,5
    Lichtgeschwindigkeit könnte das stürzende Teilchen nur bei r = 0 erlangen, wenn die Masse M auf einen Punkt konzentriert wäre. Am Schwarzschildradius ist die Fallgeschwindigkeit: v(rs) = c * (1-exp(-1))^0,5 = c * 0,7951

    Vergleicht man das Verhalten von Licht und Materie im Gravitationsfeld unter Einhaltung der Masse-Energieäquivalenz so folgt die allgemeine Formel für die Energie E:
    E * exp(-G * M / (c^2 * r)) = konstant
    Für Photonen ist E = h * f und für Materie E = m * c^2 * L.
    Schwarze Löcher mit Ereignishorizonten gibt es unter der Voraussetzung des Newtonschen Gravitationsgesetzes und der Masse – Energieäquivalenz nicht!
    Grüße,
    09c

  2. #2
    Registriert seit
    15.11.2013
    Beiträge
    87

    Standard

    Die Hummel hat im Verhältnis zur Körpergröße und -Masse eine viel zu kleine Flügelfläche um fliegen zu können.
    Aber davon weiß sie nichts, und fliegt trotzdem.

  3. #3
    Registriert seit
    22.02.2006
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.218

    Standard

    Moin Bernhard,
    Hummel-Paradoxon...

    Gruß,
    Chrischan

    P.S. Zum Post von 09c: Von der Formatierung bekommt man Augenkrebs...

    Meine Astro-Page: www.Jeffer.de

  4. #4
    Registriert seit
    16.09.2005
    Beiträge
    8.791

    Standard

    Zitat Zitat von Chrischan Beitrag anzeigen
    P.S. Zum Post von 09c: Von der Formatierung bekommt man Augenkrebs...
    Hallo Chrischan,

    deswegen habe ich schon nach 3 Zeilen kapituliert.

    Nur so viel: Schwarze Löcher kann man sehr einfach über die Fluchtgeschwindigkeit eines Körpers konstruieren und da ist es kein Problem, mit endlichen Parametern Körper zu betrachten, deren Fluchtgeschwindigkeit über c ist.

    Somit kann sich Bernhard K. selber überlegen, wo sein Denkfehler ist.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
    Registriert seit
    06.07.2006
    Ort
    Mintraching
    Beiträge
    2.599

    Standard

    Zitat Zitat von 09c
    Wenn ein Photon von außen den Schwarzschildradius erreicht, sind Frequenz und Äquivalenzmasse unendlich groß. Eine unendliche Äquivalenzmasse bedeutet auch eine unendlich starke Gravitationskraft.
    Nein. Gravitation wird, wenn man so will, auch rotverschoben. Die nach außen wirkende Masse ist die endliche Komar-Masse.

    Oder, um in deinem Newtonschen Bild zu bleiben: Das Photon gewinnt seine Energie aus dem Gravitationspotential. Je größer seine Energie, desto größer seine (negative!) potentielle Energie. Die Summe und damit die Gravitation bleibt konstant.

  6. #6
    Registriert seit
    01.08.2013
    Beiträge
    61

    Standard

    Hallo Ich,
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Nein. Gravitation wird, wenn man so will, auch rotverschoben.
    Wenn die Gravitation rotverschoben würde, verlöre sie wie das Licht die Wirkung. Warum sollte die eine Bosonenart, die Gravitonen anders behandelt werden wie die andere, die Photonen?
    Zitat Zitat von Ich
    Die nach außen wirkende Masse ist die endliche Komar-Masse.
    Oder, um in deinem Newtonschen Bild zu bleiben: Das Photon gewinnt seine Energie aus dem Gravitationspotential. Je größer seine Energie, desto größer seine (negative!) potentielle Energie. Die Summe und damit die Gravitation bleibt konstant.
    Die Komar-Masse scheint ein eleganter Konter zu sein. Aber wie kann ein Doppelsternsystem dann Energie in Form von Gravitationswellen abgeben? Die Summe aus kinetischer und (negativer) potentieller Energie ist ja konstant.
    Wenn ein Photon den Schwarzschildradius erreicht, müsste es eine riesige Gravitationswelle auslösen. Oder wird es anders behandelt?
    Und es gibt da noch ein Problem: Der Betrag der Bindungsenergie wächst mit dem Quadrat der Masse, die Summe aus Ruhe- und Bewegungsenergie dagegen linear mit der Masse. Gibt man nun Masse bei konstantem Radius hinzu, so müsste die Gravitationskraft sinken.
    Grüße,
    09c

Ähnliche Themen

  1. Schwarze Löcher: Zahlreiche Schwarze Loch-Paare entdeckt
    Von astronews.com Redaktion im Forum Schwarze Löcher
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 22.04.2014, 22:20
  2. Schwarze Löcher: Kollisionen aktivierten Schwarze Löcher
    Von astronews.com Redaktion im Forum Schwarze Löcher
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 25.06.2010, 15:13
  3. Schwarze Löcher: Beim Essen sind sie alle gleich
    Von astronews.com Redaktion im Forum Schwarze Löcher
    Antworten: 147
    Letzter Beitrag: 09.08.2008, 19:17
  4. Antworten: 40
    Letzter Beitrag: 08.01.2008, 14:26
  5. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 18.04.2005, 11:41

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
astronews.com 
Nachrichten Forschung | Raumfahrt | Sonnensystem | Teleskope | Amateurastronomie
Übersicht | Alle Schlagzeilen des Monats | Missionen | Archiv
Weitere Angebote Frag astronews.com | Forum | Bild des Tages | Newsletter
Kalender Sternenhimmel | Startrampe | Fernsehsendungen | Veranstaltungen
Nachschlagen AstroGlossar | AstroLinks
Info RSS-Feeds | Soziale Netzwerke | Flattr & freiwilliges Bezahlen | Werbung | Kontakt | Suche
Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung
Copyright Stefan Deiters und/oder Lieferanten 1999-2013. Alle Rechte vorbehalten.  W3C