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Thema: Schwarze Löcher sind absolut tödliche Fehlkonstruktionen!

  1. #1
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    Standard Schwarze Löcher sind absolut tödliche Fehlkonstruktionen!

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    Hallo zusammen,
    Schwarze Löcher sind ein Produkt der Schwarzschild-Metrik:
    Ein Photon der Frequenz f0 entfernt sich von der Masse M. Es muss Hubarbeit leisten. Deshalb erfährt es eine Rotverschiebung. Wenn es sehr weit von der Masse M entfernt ist, hat es die Frequenz f:
    f = f0 * (1 – 2 * G * M / (c^2 * r))^0,5
    r ist der Startpunkt des Photons im Gravitationsfeld. Wenn der Klammerausdruck gleich null ist, ist auch die Frequenz f gleich null. Die Photonen sind nicht mehr feststellbar, weil ihre Energie gleich null ist. Der dazugehörige Startradius ist der Schwarzschildradius:
    rs = 2 * G * M / c^2
    Mit dem Schwarzschildradius rs lautet die erste Gleichung:
    f = f0 * (1 – rs / r)^0,5
    Fallen Photonen in ein Gravitationsfeld steigt ihre Energie. Die Frequenzen f und f0 werden in der Formel vertauscht. Ein Photon der Frequenz f0 fällt in ein Schwarzes Loch mit dem Schwarzschildradius rs. Die Frequenz des blauverschobenen Photons ist:
    f = f0 / (1 – rs / r)^0,5
    Und die Äquivalenzmasse des Photons ist gleich: m = h * f / c^2

    Wenn ein Photon von außen den Schwarzschildradius erreicht, sind Frequenz und Äquivalenzmasse unendlich groß. Eine unendliche Äquivalenzmasse bedeutet auch eine unendlich starke Gravitationskraft. Noch diesseits des Schwarzschildradius schickt ein einzelnes Photon alles andere ins Jenseits!
    Schwarzschild-Metrik mit Ereignishorizonten auf der einen Seite und Masse-Energieäquivalenz auf der anderen, vertragen sich nicht.


    Der alternative Ansatz für Photonen der Frequenz f im Gravitationsfeld der Masse M unter Berücksichtigung der Masse-Energieäquivalenz lautet:
    h * df = -G * h * f / (c^2 * x^2) * dx
    Nach der Integration zwischen Unendlich und x = r (Blauverschiebung) folgt:
    f = f0 * exp(G * M / (c^2 * r))
    Nur bei r = 0 gäbe es eine Singularität wenn die Materie auf einen Punkt konzentriert wäre. Die Frequenz des einfallenden Photons am Schwarzschildradius ist nun: f(rs) = f0 * exp(0,5) = f0 * 1,6487
    Egal wie hoch die Masse M auch ist, es gibt keinen Ereignishorizont.
    Auf Teilchen mit der Ruhemasse m angewandt lautet der analoge Ansatz bei Masse-Energieäquivalenz:
    m * v * a * L^3 * dt = -G * M * m * L / x^2 * dx
    L ist der Lorentz-Faktor 1 / (1 - (v / c)^2)^0,5 und a ist die Beschleunigung dv/dt.
    Wenn ein Teilchen aus dem Ruhezustand aus großer Entfernung in die Richtung der Masse M stürzt, folgt nach Integration und Umstellen:
    v = c * (1 - exp(-2 * G * M / (c^2 * r)))^0,5
    Lichtgeschwindigkeit könnte das stürzende Teilchen nur bei r = 0 erlangen, wenn die Masse M auf einen Punkt konzentriert wäre. Am Schwarzschildradius ist die Fallgeschwindigkeit: v(rs) = c * (1-exp(-1))^0,5 = c * 0,7951

    Vergleicht man das Verhalten von Licht und Materie im Gravitationsfeld unter Einhaltung der Masse-Energieäquivalenz so folgt die allgemeine Formel für die Energie E:
    E * exp(-G * M / (c^2 * r)) = konstant
    Für Photonen ist E = h * f und für Materie E = m * c^2 * L.
    Schwarze Löcher mit Ereignishorizonten gibt es unter der Voraussetzung des Newtonschen Gravitationsgesetzes und der Masse – Energieäquivalenz nicht!
    Grüße,
    09c

  2. #2
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    Die Hummel hat im Verhältnis zur Körpergröße und -Masse eine viel zu kleine Flügelfläche um fliegen zu können.
    Aber davon weiß sie nichts, und fliegt trotzdem.

  3. #3
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    Moin Bernhard,
    Hummel-Paradoxon...

    Gruß,
    Chrischan

    P.S. Zum Post von 09c: Von der Formatierung bekommt man Augenkrebs...

    Meine Astro-Page: www.Jeffer.de

  4. #4
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    Zitat Zitat von Chrischan Beitrag anzeigen
    P.S. Zum Post von 09c: Von der Formatierung bekommt man Augenkrebs...
    Hallo Chrischan,

    deswegen habe ich schon nach 3 Zeilen kapituliert.

    Nur so viel: Schwarze Löcher kann man sehr einfach über die Fluchtgeschwindigkeit eines Körpers konstruieren und da ist es kein Problem, mit endlichen Parametern Körper zu betrachten, deren Fluchtgeschwindigkeit über c ist.

    Somit kann sich Bernhard K. selber überlegen, wo sein Denkfehler ist.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Zitat Zitat von 09c
    Wenn ein Photon von außen den Schwarzschildradius erreicht, sind Frequenz und Äquivalenzmasse unendlich groß. Eine unendliche Äquivalenzmasse bedeutet auch eine unendlich starke Gravitationskraft.
    Nein. Gravitation wird, wenn man so will, auch rotverschoben. Die nach außen wirkende Masse ist die endliche Komar-Masse.

    Oder, um in deinem Newtonschen Bild zu bleiben: Das Photon gewinnt seine Energie aus dem Gravitationspotential. Je größer seine Energie, desto größer seine (negative!) potentielle Energie. Die Summe und damit die Gravitation bleibt konstant.

  6. #6
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    Hallo Ich,
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Nein. Gravitation wird, wenn man so will, auch rotverschoben.
    Wenn die Gravitation rotverschoben würde, verlöre sie wie das Licht die Wirkung. Warum sollte die eine Bosonenart, die Gravitonen anders behandelt werden wie die andere, die Photonen?
    Zitat Zitat von Ich
    Die nach außen wirkende Masse ist die endliche Komar-Masse.
    Oder, um in deinem Newtonschen Bild zu bleiben: Das Photon gewinnt seine Energie aus dem Gravitationspotential. Je größer seine Energie, desto größer seine (negative!) potentielle Energie. Die Summe und damit die Gravitation bleibt konstant.
    Die Komar-Masse scheint ein eleganter Konter zu sein. Aber wie kann ein Doppelsternsystem dann Energie in Form von Gravitationswellen abgeben? Die Summe aus kinetischer und (negativer) potentieller Energie ist ja konstant.
    Wenn ein Photon den Schwarzschildradius erreicht, müsste es eine riesige Gravitationswelle auslösen. Oder wird es anders behandelt?
    Und es gibt da noch ein Problem: Der Betrag der Bindungsenergie wächst mit dem Quadrat der Masse, die Summe aus Ruhe- und Bewegungsenergie dagegen linear mit der Masse. Gibt man nun Masse bei konstantem Radius hinzu, so müsste die Gravitationskraft sinken.
    Grüße,
    09c

  7. #7
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    Zitat Zitat von 09c Beitrag anzeigen
    Aber wie kann ein Doppelsternsystem dann Energie in Form von Gravitationswellen abgeben?
    Hallo 09c,

    google mal nach Doppelpulsar, da siehst Du auch die experimentelle Bestätigung dieser Ansätze.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  8. #8
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    Hallo 09c
    Wenn die Gravitation rotverschoben würde, verlöre sie wie das Licht die Wirkung. Warum sollte die eine Bosonenart, die Gravitonen anders behandelt werden wie die andere, die Photonen?
    Erster Satz, und schon wieder verstehe ich nicht, was du meinst. Ich halte zwar überhaupt nichts davon, Gravitation mit Gravitonen zu erklären, aber selbst wenn man das tut: Wenn man dann Gravitonen und Photonen gleich behandeln will, dann folgt doch zwangsweise meine Aussage, dass "Gravitation rotverschoben" ist. Dein Satz hört sich so an, als behaupte ich das Gegenteil.
    Und ja, Gravitation verliert wie das Licht die Wirkung. Schau dir doch mal die Formel für die Gravitationsbeschleunigung an.
    Die Komar-Masse scheint ein eleganter Konter zu sein.
    Die scheint nicht ein eleganter Konter zu sein, sie ist der Gegenbeweis. Wenn du die ART anzweifelst natürlich nicht, aber dann haben wir eh keine Gesprächsgrundlage.
    Aber wie kann ein Doppelsternsystem dann Energie in Form von Gravitationswellen abgeben? Die Summe aus kinetischer und (negativer) potentieller Energie ist ja konstant.
    Wieder mal eine Randbedingung einfach ausgedacht und damit Unheil angerichtet. Wieso sollte die Summe aus kinetischer und potentieller Energie konstant sein? Doch nur, wenn man Energieabstrahlung durch Gravitationswellen vernachlässigt.
    Stell' dir zwei gleiche Komenten vor, die man spiegelsymmetrisch um die Sonne schickt, so dass sie frontal zusammenprallen. Potentielle Energie bleibt, aber die kinetische Energie ist auf einen Schlag weg. Die thermische Energie hält dann die Summe konstant, und wenn die abgestrahlt wird, verliert das System an Masse.
    Und es gibt da noch ein Problem: Der Betrag der Bindungsenergie wächst mit dem Quadrat der Masse, die Summe aus Ruhe- und Bewegungsenergie dagegen linear mit der Masse.
    Genau im Satz davor hast du noch das Gegenteil behauptet. Gibt man sich einen dritten Körper weit draußen dazu, dann addiert dieser weder kinetische noch Bindungsenergie, nur Ruhemasse. Und wenn er dann reinfällt und kinetische und Bindungsenergie erhält oder generiert, dann soll nach deinem vorherigen Satz deren Summe konstant (=0) bleiben, nach deinem jetzigen Satz müsste sie nicht nur negativ sein, sondern auch noch betragsmäßig größer als die Ruhemasse des dazugegebenen Körpers.

  9. #9
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    Zitat Zitat von 09c Beitrag anzeigen
    Warum sollte die eine Bosonenart, die Gravitonen anders behandelt werden wie die andere, die Photonen?
    [ironie]Hat das nicht auch irgendwie etwas mit dunkler oder exotischer Materie zu tun?[/ironie]

  10. #10
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    Hallo Ich,
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Erster Satz, und schon wieder verstehe ich nicht, was du meinst. Ich halte zwar überhaupt nichts davon, Gravitation mit Gravitonen zu erklären, aber selbst wenn man das tut: Wenn man dann Gravitonen und Photonen gleich behandeln will, dann folgt doch zwangsweise meine Aussage, dass "Gravitation rotverschoben" ist. Dein Satz hört sich so an, als behaupte ich das Gegenteil. Und ja, Gravitation verliert wie das Licht die Wirkung. Schau dir doch mal die Formel für die Gravitationsbeschleunigung an.
    Deine Aussage ist: "Gravitation ist rotverschoben".
    Die Gravitation hemmt sich also selbst. Das verwundert mich.
    Zitat Zitat von Ich
    Die scheint nicht ein eleganter Konter zu sein, sie ist der Gegenbeweis. Wenn du die ART anzweifelst natürlich nicht, aber dann haben wir eh keine Gesprächsgrundlage.
    Wieder mal eine Randbedingung einfach ausgedacht und damit Unheil angerichtet. Wieso sollte die Summe aus kinetischer und potentieller Energie konstant sein? Doch nur, wenn man Energieabstrahlung durch Gravitationswellen vernachlässigt.
    Gravitationswellen entstehen laut Theorie wenn Massen ihre kinetische Energie ändern. Ein Photon, das sich dem Ereignishorizont nähert ändert seine kinetische Energie unendlich stark. Es müsste entsprechend starke Gravitationswellen abschicken. Das passiert offensichtlich nicht. Wenn aber die Konstanz der Gesamtenergie zutrifft, dann gibt es keinen äußeren Effekt. Dann bleibt aber die Frage nach den Gravitationswellen.
    Jede Theorie muss immer wieder überprüft werden.
    Zitat Zitat von Ich
    Genau im Satz davor hast du noch das Gegenteil behauptet. Gibt man sich einen dritten Körper weit draußen dazu, dann addiert dieser weder kinetische noch Bindungsenergie, nur Ruhemasse. Und wenn er dann reinfällt und kinetische und Bindungsenergie erhält oder generiert, dann soll nach deinem vorherigen Satz deren Summe konstant (=0) bleiben, nach deinem jetzigen Satz müsste sie nicht nur negativ sein, sondern auch noch betragsmäßig größer als die Ruhemasse des dazugegebenen Körpers.
    Das verstehe ich nicht.
    Wenn m die schwere und träge Masse einer homogen Kugel ist. Dann gilt die Energiebilanz: E = m * c^2 - 3/5 * G * m^2 / r
    Der erste Teil beinhaltet die Ruhe- und Bewegungsenergie, der zweite die Bindungsenergie. Ein Beobachter von außen kann die
    Äquivalentmasse ma der Gesamtenergie E messen. Es gilt der Zusammenhang E = ma * c^2. Zusammengefasst:
    ma = m - 3/5 * G / c^2 * m^2 / r
    Geben wir unter Komar-Bedingungen eine kleine Masse dm zu diesem System, dann erhöht sich die Äquivalentmasse ma um einen kleineren Betrag als dm.
    Da ist aber noch etwas:
    Stellt man die Gleichung nach dem Radius um: r = 3/5 * G / c^2 * m^2 / (m - ma)
    Diese Funktion r(m) hat ein Minimum bei m = 2 * ma. Der minimale Radius ist rmin = 12/5 * G / c^2 * ma.
    Der minimale Radius ist größer als der Schwarzschild-Radius der Äquivalenzmasse ma. Mir scheint, die Natur mag schwarze Löcher nicht!
    Grüße,
    09c

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