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Thema: Eigentliche Herausforderungen und Probleme von Seti

  1. #1
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    Standard Eigentliche Herausforderungen und Probleme von Seti

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    Nehmen wir mal an ich hätte unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung um nach künstlichen Signalen aus dem All zu suchen.
    Wieviel Sterne kann man damit überhaupt untersuchen?
    Alle in der Milchstrasse?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Dilaton
    (...) unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung (...)
    Was verstehst du hier unter 'unbegrenzter Verfügung':
    1. Verfügung über theoretisch unbegrenzte Ressourcen?
    2. Unbegrenzte Verfügung über die z. Zt. vorhandenen Ressourcen?

    Grüsse galileo2609

  3. #3
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    Vermutlich müsste man schon überall nachsehen. Das beste wäre, überall Raumsonden vorbei zu schicken. Das zweitbeste, gigantische (optische) Teleskope zu bauen, die in der Lage sind, Strukturen im Bereich von 100 km in anderen Sternsystemen aufzulösen - damit liesse sich bestimmt schon vieles erreichen.

    Die Suche nach Radiosignalen ist meiner Meinung nach aber ziemlich sinnlos.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Bynaus
    Vermutlich müsste man schon überall nachsehen. Das beste wäre, überall Raumsonden vorbei zu schicken. Das zweitbeste, gigantische (optische) Teleskope zu bauen, die in der Lage sind, Strukturen im Bereich von 100 km in anderen Sternsystemen aufzulösen - damit liesse sich bestimmt schon vieles erreichen.

    Die Suche nach Radiosignalen ist meiner Meinung nach aber ziemlich sinnlos.
    Optische/IR/UV-Teleskope im Raum wären eine gute Methode. Besonders, wenn man diese Instrumente koppeln könnte, wie es in der Radioastronomie ja schon länger getan wird. Das VLT kann das doch mittlerweile?
    Das könnte man dann mit mehreren Teleskopen, am besten noch im Vakuum und mit einer größeren Basislänge machen. Zum Beispiel auf der Rückseite des Mondes. Kein Erdlicht, bis zu 14 Tage Belichtungszeit, ohne das die Sonne irgendwie stört, relativ vibrationsarm (ab und zu ein Mondbeben, okay)... und eins der größeren Probleme, nämlich das Gewicht, wäre dann auch reduziert.
    Man stelle sich ein paar gekoppelte 30-m-Spiegel vor, ein paar Kilometer voneinander entfernt...
    Zur Radioastronomie-Methode: könnte man dann ähnlich machen. Es gibt ja schon Überlegungen, Mondkrater in Radioteleskope (die Bauart ist dann ähnlich Arecibo) zu verwandeln. Die wären dann aber nicht "lächerliche" 300 m groß, sondern mehrere Kilometer.

    Das gäbe eine Auflösung... wow.
    Do you think Evolution to be 'just a theory'?
    Then fasten your seat belt - so is Gravity!

  5. #5
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    Oder man könnte gleich ein gigantisches Solarsegel bauen, das etwa 500 AU von der Sonne entfernt positionieren (dort fokussiert die Sonne angeblich mit ihrer Gravitation die Radiostrahlung, für den optischen Fokus müssten wir noch etwas weiter hinaus). Das Segel müsste so gross sein, dass der Strahlungsdruck der Sonne es gleich gegen die Gravitation der Sonne stützt, so dass es sich nicht auf einem Orbit befinden müsste und gegenüber dem Sternhintergrund stillstehen könnte. Dann könnte man es von dort aus mit Ionentriebwerken hin und her schieben und jeden belieben Stern damit anpeilen - dabei könnte man die Oberfläche des Segels (oder der Segel, wenn wir meherer starten) gleich als Teleskopfläche benützen.
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  6. #6
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    Was meine ich mit unbegrenzten Ressourcen:

    Ich habe mehr Teleskope zur Verfügung als es Atome im Universum gibt und die befinden sich alle auf der Erde. Der Hacken, ich habe nur eine Millisekunde Messzeit.
    Das klingt unlogisch ich weiß ist aber möglich. -> Quantum Telescoping

    Was kann man mit so einer riesigen Menge anfangen?
    Geändert von Dilaton (09.03.2006 um 18:56 Uhr)

  7. #7
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    Hä? Kannst du das "Quantum Telescoping" genauer erklären?
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  8. #8
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    Quantum Telescoping gibt es noch nicht, findet man auch nicht Netz. Ist ne ganz heiße Sache, absolut neu.
    Basiert auf dem selben Prinzip wie ein Quantencomputer.
    Eine klassisches Teleskop beobachtet immer nur einem bestimmten Raumbereich, je nach Einstellung der Winkel und Brennweiten.
    Bei extrem guten Teleskopen kommen da schon viele Billionen mögliche Einstellungen zusammen, die man unmöglich alle in einer akzeptablen Zeit durchlaufen kann.
    Ein Quantenteleskop kann alle Einstellung parallel vornehmen und auswerten. Damit kann man praktisch die gesamt Himmelskugel in gigantischer Auflösung kontinuierlich beobachten. Findet irgendwo ein interessantes Ereignis statt können sofort die Koordinaten gemeldet werden.
    Damit entgeht uns überhaupt nichts mehr.
    Ein solches Quantenteleskop arbeitet nach einem ziemlich komplizierten Prinzip, wesentlich komplizierter als ein normaler Quantencomputer der mit präparierten Qubits arbeitet. Das Prinzip ist auch schon patentiert.

  9. #9
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    Und woher kommt die Verschränkung des Quantenteleskops mit den Ereignissen da draussen? Oder wie wird das Problem der Verschränkung umgangen? Und woher hast du von diesem Konzept erfahren?
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  10. #10
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    "Und woher kommt die Verschränkung des Quantenteleskops mit den Ereignissen da draussen?"
    Diese Frage versteh ich nicht so richtig. Die Wechselwirkung des Teleskops mit den Beobachtungsobjekten geschieht ganz normal über Photonen.

    "und woher hast du von diesem Konzept erfahren?"
    Nebenjob in der Area 51 :-).
    Habs selber mit entwickelt. Ist eigentlich nur das Nebenprodukt einer neuen Technologie dies echt in sich hat. Wenn das arbeitet, sieht die Welt in zehn Jahren so aus wie es keiner je erdacht hat.
    Geändert von Dilaton (09.03.2006 um 22:11 Uhr)

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