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Thema: Überreste einer Stadt und ein Schiff auf dem Mars?

  1. #71
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    Hi Toni,

    Teil 2:

    Unser "Becken" hat übrigens folgende Ausmaße:
    Die linke (also westliche) Kante ist rund 1500 m lang. Die untere (also südliche) Kante ist etwa 100 m kürzer.
    ich habs jetzt nicht nachgemessen, aber das könnte hinkommen.

    Wenn man das Bild allerdings etwas länger und genauer betrachtet, dann kann man ganz, ganz schwach eine anscheinend völlig vom Wüstensand verschüttete weitere Kante im Osten erkenn, rund 1500 m von der westlichen Kante entfernt und parallel dazu verlaufend. Sogar die leichte Biegung nach innen (die ich beim ersten, von mir bearbeiteten Bild als "Abrutschung" bezeichnet habe) ist spiegelverkehrt zu "erahnen"! ^^
    Und - zu guter letzt - lässt sich ebenfalls von der Nordspitze der westlichen Kante im Winkel von 90° eine weitere, kaum zu erkennende Linie erkennen, welche komplett vom Wüstensand überdeckt ist, die sich aber irgendwie noch ganz schwach gegen den Sand (vor allem im östlichen Bereich) als leichter Höhenunterschied durchzusetzen vermag.
    da geht aus meiner Sicht wieder die Fantasie mit Dir durch. Ich seh diese Strukturen nicht.

    Auf Grund der Schattenwürfe an allen Kratern, Gräben, Bruchkanten und Felsabhängen in der gesamten Region "Echus Chasma" kann man getrost davon ausgehen, dass der Großteil der Aufnahmen durch den Orbiter zu "nachmittäglicher" bis früher "Abendstunde" (diese Region betreffend) gemacht wurden. Dadurch bescheint die Sonne diese Region von Südwesten her.
    Mit Hilfe dieser Erkenntnis weiß man nun, dass alle Schrägen und Abhänge, welche nach Südwesten geneigt sind, vom Sonnenlicht besonders stark beleuchtet werden, die Schrägen und Abhänge, welche nach Nordosten geneigt sind, jedoch im Schatten liegen müssen.
    Aus diesen Gründen ist nun ebenfalls klar, dass die Süd- und vor allem die West-Kante des "Beckens" einen bis zu 150 m breiten Schattenwurf verursachen, während die von Nordosten her in das "Becken" gewehten Sande durch das direkter darauf strahlende Sonnenlicht heller als ihre Umgebung erscheinen. Denn wie das nun mal bei Sandverwehungen so ist, rutschen diese meist in einem Winkel von 30-45° von der Oberkannte herunter.
    Prinzipiell einverstanden. Aber der Winkel kann auf Mars auch steiler sein, denn die Gravitation ist schwächer, während die Haftung der Sandkörner aneinander etwa gleich bleibt. Das müßte jemand anderst berechnen, da bin ich nicht firm drin.

    Das ist korrekt. Das gebe ich auch zu. Aber Du musst zugeben, dass der Versuch, diese Oberflächen-"Erscheinung" als natürliche Formation zu vereinnehmen (angesichts der schlechten Bild-Auflösung), ebenso reine Spekulation ist. ^^
    Nee, Okhams Rasiermesser.

    Was ist mit dem von mir im vorigen Bild eingekreisten 2. "Hafenbecken" weiter südlich? Natürlicher Natur oder noch ein "Staubecken" von ET? Wozu braucht ET gleich 2 Wasserrückhaltebecken? Ganz schön durstig, der Bursche. ^^

    Merkwürdig ist dabei auch noch, dass diese Kanten-Unterbrechung genau mittig ist. Bei einem natürlichen Durchbruch hätte das an jeder x-beliebigen Stelle des "Beckens" passieren können.
    natürliche und künstliche Dämme brechen an der schwächsten Stelle. Die ist üblicherweise dort, wo sie am weitesten von den Rändern (Krafteinleitung) weg ist . Also in der Mitte.

    Das "glaube" ich erst, wenn ich es selber (z.B. als Foto in Draufsicht) gesehen habe. - Also, wie Du ein Stückchen weiter unten in Deinem Schreiben: Bitte Quellenangaben!
    eine Quelle hast selber geliefert. Das Bild mit dem 2. "Becken"


    Rest wie gesagt, morgen oder heute Abend (falls ich dann noch die Augen offen halten kann)...

    Grüße
    Sissy

  2. #72
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    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Guten Tag, Mythenjäger!
    Du solltest vielleicht auch mal an dieser Diskussion hier teilnehmen und nicht nur irgendwelche, noch dazu viel zu kleine Bilder in die Runde werfen, frei nach dem Motto: Hier habt ihr wieder was! Nun fresst es schon ...
    Ich werde ansonsten hier nicht weiter über irgendwelche Strukturen diskutieren.

    Gruß Toni
    Hallo Toni,

    danke für deine interessanten Beiträge, und deine Mühe, die du dir hier gibst.

    Ich bin kein Mensch, der versucht, mit ellenlangen Erklärungen, die Menschen von der Existenz/Nichtexistenz dieser Objekte auf dem Mars zu überzeugen,
    sondern ich möchte die Menschen darauf hinweisen, das es dort Dinge gibt, die es wert sind genauer unter die Lupe genommen zu werden.

    Es ist nur schade, dass es auch Menschen gibt, die jedwede Diskussion in dieser Richtung gleich im Keim zu ersticken versuchen(da kommt man sich vor wie bei der Inquisition).

    Ich werde deine/eure Beiträge auch weiterhin mit großer Begeisterung verfolgen, und mich ggf. zu Wort melden.

    Lieben Gruß
    Geändert von Mythenjäger (21.04.2013 um 11:20 Uhr)

  3. #73
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    Moin Sissy und Toni,

    warum betrachtet ihr eigentlich nicht die Gegend mal in einer etwas besseren Auflösung anstatt darüber zu diskutieren, was man erahnen kann und was nicht?

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Unser "Becken" hat übrigens folgende Ausmaße:
    Die linke (also westliche) Kante ist rund 1500 m lang. Die untere (also südliche) Kante ist etwa 100 m kürzer.
    Wenn man das Bild allerdings etwas länger und genauer betrachtet, dann kann man ganz, ganz schwach eine anscheinend völlig vom Wüstensand verschüttete weitere Kante im Osten erkenn, rund 1500 m von der westlichen Kante entfernt und parallel dazu verlaufend. Sogar die leichte Biegung nach innen (die ich beim ersten, von mir bearbeiteten Bild als "Abrutschung" bezeichnet habe) ist spiegelverkehrt zu "erahnen"! ^^
    Und - zu guter letzt - lässt sich ebenfalls von der Nordspitze der westlichen Kante im Winkel von 90° eine weitere, kaum zu erkennende Linie erkennen, welche komplett vom Wüstensand überdeckt ist, die sich aber irgendwie noch ganz schwach gegen den Sand (vor allem im östlichen Bereich) als leichter Höhenunterschied durchzusetzen vermag.
    Toni, schalte doch mal unter "Global Maps" auf "CTX Mosaic"... Von den von dir erahnten weiteren Kanten ist dort nichts zu sehen. Das ist oftmals das Problem das man etwas sieht, was man sehen möchte.

    Von einem "künstlichen Rückhalte- oder Hafenbecken" bleibt dann nicht mehr viel übrig.

    Will man die Ausrichtung überprüfen, hilft es oftmals auch einfach mal das Gitternetz zu aktivieren. Von einer sauberen Ausrichtung nach Nord-Süd oder West-Ost bleibt dann auch nicht mehr viel übrig...

    Bild

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Innerhalb dieses Zuflusses (oder Abflusses) kann man nun allerdings auch wunderbar die Wellenstruktur des dortigen Marsbodens erkennen, welche eindeutig darauf hinweist, dass diese Fläche einstmals mit Flachwasser bedeckt war!
    Nun die typischen "Ripples", welche von einer ehemaligen Brandung zeugen haben wohl eher keine Wellenlängen von 20-25m. Zudem das Wasser im Kasei Vallis nur bis vor ca. 1,5 Mrd. Jahre floss. Wahrscheinlicher sind da eher Sanddünen...


    Sollte es also etwas künstliches sein, so haben die Erbauer kräftig geschludert. Die Flanken sind nicht gerade und der Winkel beträgt keine 90°. Der Zufluss ist nicht mittig und auch nicht begradigt. Die Lage des Beckens im Echus Chasma scheint auch nicht optimal zu sein, wozu man allerdings genauere Höhendaten analysieren müsste. Jedenfalls als Ingenieure sollten die sich was schämen.

    Gruß,
    Christian

  4. #74
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    Hallo Toni,

    schön, nach langer Zeit mal wieder voneinander zu lesen!

    Mal abgesehen von der Diskussion um die Bilder ... dieser Teil Deiner Argumentation macht mich stutzig:

    Daher frage ich mich immer öfters: Ist denn die irdische Wissenschaft und Forschung denn überhaupt daran interessiert, außerirdisches Leben (und ich meine damit nicht nur Bakterien oder Amöben!) zu finden??! Oder hat man in Wirklichkeit mehr Angst als Vaterlandsliebe, Relikten höheren Lebens bzw. fremder, vielleicht schon seit Äonen ausgestorbener Spezies zu begegnen?? - Diesen Eindruck jedenfalls muss man unweigerlich bekommen ...

    Aber ich will, dass sich unsere Forscher (angesichts der sich immer stärker abzeichnenden Masse bewohnbarer Welten im All!) doch bitteschön endlich mit dem Gedanken und der totsicheren Möglichkeit vertraut machen sollten, dass wir nicht die Einzigen, nicht die Letzten und auch nicht die Ersten im Universum sind, die Raumfahrt betreiben können (konnten oder können werden)!
    Meinst Du nicht, dass derjenige bzw. diejenigen, die einen eindeutigen Nachweis dafür erbringen können, dass tatsächlich Abgesandte einer außerirdischen Zivilisation das Sonnensystem besucht haben, sich darum reißen würden, gewissen "merkwürdigen" Indizien nachzugehen? Ich denke, wenn ein gewisser begründeter Verdacht besteht, dass da etwas vorhanden sein könnte, würde dem auch nachgegangen werden - schon allein deswegen, um sich die Lorbeeren des Ruhms zu sichern, der damit einhergeht.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da irgend jemand "Angst" hätte, weil der Nachweis gelingen könnte - eher schon könnte ich mir vorstellen, dass jemand die Blamage scheut, wenn sich die Vermutung als falsch herausstellt, nachdem man bereits öffentlich darüber spekuliert hat. Und angenommen (rein spekulativ!), man würde etwas Künstliches auf dem Mars oder anderswo finden - glaubst Du dann auch an die "Massenpanik" und den "Zusammenbruch der Zivilisation", weil die Religionen angeblich ihren Sinn verlieren, wie es immer wieder mal von diversen "Experten" vorhergesagt wird?

    Ich nicht.

    Viele Grüße!

  5. #75
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    Hi Toni,

    so, jetzt zum Rest:

    Ja ... aber dadurch wird sich die Lage seines Äquators, wie auch seiner Pole auf der Oberfläche des Mars nicht im geringsten ändern.
    das stimmt. Ich hatte bei dem Wort "Ausgerichtet" jedoch sowas im Hinterkopf : Ausgerichtet auf bestimmte Sterne am Himmel (Argumntation von Esotherikern, die z.B. die Pyramieden auf den Orion ausgerichtet sehen)... Und eine solche Ausrichtung macht bei 60 ° Abweichung durch die taumeldne Achse keinen Sinn...

    Kontinente sind oftmals nicht nur das, was wir von ihnen sehen. Zu ihnen gehört meist auch ein gehöriges Stück Kontinentalsockel, also Bestandteile dicker Kontinentalkruste, welche bei der heutigen Höhe des Meeresspiegels unter der Wasseroberfläche verborgen liegen. Dies sind schließlich die seichten Meereszonen um die kontinentalen Küsten herum, an der einen Stelle mehrere 100 km breit, an anderen Stellen nur wenige km. Der Grund (die dortige Erdkruste) der Tiefsee ist hingegen viel dünner als die kontinentale Kruste.
    ich stimme Dir zu, hab auch nie was anderes behauptet.

    Aber sie besteht seltsamerweise aus dichterem, also schwererem Material als die viel dickere Kontinentalkruste. Auf Grund dessen wird der dünne, aber schwerere Ozeanboden immer unter eine mit ihm kollidierende Kontinentalkruste hinunter gezogen.
    das ist nicht seltsam, das ist chemisch bedingt. Meeresboden entsteht aus Magma, welches aus dem unteren Mantel aufsteigt. Es hat eine andere chemische Zusammensetzung als Kontinentalkruste.

    Laut den neuesten Theorien der Forscher soll dieser so entstehende "Sog" die eigentliche Ursache für das Aufreißen von mittelozeanischen Rücken sein! Es wird also nicht mehr aufsteigende Hitze unter den Ozeanböden für das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten verantwortlich gemacht!
    Henne/Ei Problem. was war zuerst da?

    Nach dem Zusammenstoß mit Theia war die Erde als ganzes aufgeschmolzen. Glutflüssig. Schwere Elemente sanken Richtung Kern. Leichtere blieben oben und bildeten die erste Kruste. Beim Abkühlen zieht die sich zusammen (schrumpelt) und reißt. An den Rissen quillt wieder neues, glutflüssiges Material hoch...

    Im Lauf der Zeit differenziert das Material deutlich aus (Silikate oben, Metalle im Kern, dazwischen der Mantel). Die Silikate werden kalt, verwittern mit der Atmosphäre. An der Grenze zwischen Kern und Mantel bildet sich das Magnetfeld und es entstehen großräumige Konvektionswalzen, die bis hoch zur Kruste reichen. Diese Walzen sorgen auf ihren Scheitelpunkten für erste Grabenbrüche und schieben an anderer Stelle die junge Kruste zu Gebirgen zusammen. Dann beginnt die Phase des Heavy Bombardement, Kometen und Asteroiden bringen Wasser, leichtflüchtige Stoffe und weitere Metalle zur Erde. Die Meere entstehen. Die Atmosphäre läßt das Gestein jetzt chemisch anderst verwittern. Sedimente bedecken den ersten Meeresboden. Wasser in den Sedimenten wird in den Mantel subduziert. Sorgt in 70-500 km Tiefe für Aufschmelzprozesse und die ersten Vulkane entstehen. Die bringen erneut schwere Elemente und CO2 auf die jungen Kontinente. Wasser zirkuliert in den Gesteinsbrüchen, schwemmt großräumig Metalle aus und lagert sie wo anderst als konzentrierte Adern ab.

    Ähnliches habe ich in der vierteiligen PHOENIX-Doku über den Kontinent Europa gehört und gesehen, welches ich Dir in meinem Beitrag weiter oben auf dieser Seite geschildert hatte! - Dieses beides sind meine Quellen und gleichzeitig neuester Stand der Forschung, liebe "Fachfrau". ^^
    Dir ist schon bewußt, daß diese Dokus UNTERHALTUNG sind? Daß die mit exakter, aktueller Forschung nicht besonders viel zu tun haben? Da schreibt jemand ein Drehbuch nach seiner privaten Vorstellung, interviewt ein paar Wissenschaftler, schneidet deren Aussagen so zurecht, wie er es haben möchte, setzt ne Tricktechnikabteilung für visuelle Efekte ein und heraus kommt was zur Unterhaltung zwischen den Werbepausen...

    Für einen ganz groben Überblich, als Einstieg ins Thema ist das ok. Aber das ist nicht der aktuelle Stand der Forschung. Der ist wesentlich komplexer. Und diese Komplexität mit den offenen Fragen läßt sich nicht in 4 Stunden an den Fernsehzuschauer bringen... Wikipedia ist leider auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Einzelne Fachbegriffe werden gut erklärt, grobe Zusammenhänge auch. Aber es ersetzt eben nicht die intensive Studie von Fachpublikationen. Von den Wissenschaftlern/Forschungseinrichtungen selber...

    [/quote]Aber es gehört sich nicht, vor anderen Usern absichtlich mit für Otto Normalbürger unverständlichen Fachausdrücken zu protzen, nur um einen anderen (unerwünschten?) Mitdiskutanten schlecht aussehen zu lassen. Dies zeugt von genau so schlechter Kinderstube wie User, die ihre verqueren Ideen nicht sofort unterstützt bekommen oder absolut uneinsichtig sind und dann ausfallend werden. [/QUOTE]

    Falls Du damit auf mich zielst. Sorry, wenn Dir nicht gefällt, daß ich Fachausdrücke verwende. Ich hab keinen Bock, anstelle eines Fachausdrucks ne halbe Seite zu tippen, um den zu umschreiben. Ich will damit keinen schlecht aussehen lassen, ich möchte knapp und präzise antworten. Wenn Du den Fachausdruck nicht kennst, dann googel nach ihm...

    Grüße
    Sissy

  6. #76
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Exaktheiten gibt es nur in der Mathematik. Was heisst also "genau" und was heisst "exakt" ?

    Anders gefragt:
    (1) 2500 m +/- delta: wie gross ist delta ? - Oder willst Du darauf hinaus, dass die beiden Kanten fast gleich lang sind ? Wenn ich mit dem Lineal nachmesse, so komme ich auf 6.0 cm und auf 6.6 cm, vielleicht ist da aber irgendetwas perspektivisch verkürzt ?
    (2) exakt Nord-Süd: da gibt es doch sicherlich eine Abweichung im Grad-Bereich. Wie gross ist diese ?
    Hallo zusammen,

    wenig überraschend habe ich keine Antwort auf diese Fragen erhalten. Im Übrigen gibt es ausser "exakt" 0 Grad und "exakt" 90 Grad noch andere für Polemiken geeignete Winkel, nämlich "exakt" 45 Grad sowie "exakt" 30 Grad und "exakt" 60 Grad. Mit den hier verwendeten "Genauigkeiten" lässt sich jeder Winkel einem dieser Winkel zuordnen und entsprechend in Nord-Süd-Richtung, in Ost-West-Richtung, diagonal dazu oder etwas verkürzt dazu (30 Grad / 60 Grad) ausgerichtete Strukturen als Möglichkeit anpreisen.

    Ganz zu schweigen davon, dass

    - die Längen dieser Pyramide nur auf 10% genau sind
    - sich neben der Pyramide noch eine Art "Laderampe" zu befinden scheint
    - der rechte Winkel auch nur fast ein rechter Winkel ist

    Und nun noch weitere Fragen, auch ohne eine Antwort auf obiges, was sowieso nicht kommen wird, abzuwarten:

    (1) Ist diese Pyramide einzigartig auf dem Mars ? Hat sich jemand wenigstens mal die Mühe gemacht, nach weiteren zu suchen ? Oder meinetwegen auch ein paar übergrosse würfelartige Strukturen. Und wie sind diese ausgerichtet ?

    (2) Hat man auf dem Merkur nach ähnlichen Strukturen gesucht ? Da gibt es mittlerweile ja auch schon ganz gutes Kartenmaterial.

    (3) Ausserordentlich gut ist ja unser Erdmond untersucht: hat jemand mal da nach ähnlichen Strukturen gesucht ? – Gewiss, das will vermutlich niemand machen, wohl wissend, dass dortige Strukturen nicht künstlich geschaffen sein werden

    (4) Es gibt auch ganz gutes Kartenmaterial der grösseren Jupiter- und Saturnmonde, z-B. Europa und Enceladus mit ihren Eisstrukturen, aber auch Ganymed, Callisto, oder Rhea, Japetus, Tethys und Dione und auch Mimas.

    Gibt es nun Statistiken über solche Strukturen oder ist die Grosse Pyramide auf dem Mars ein Einzelfund, der jetzt ohne weitere Abklärungen von vornherein zu einem künstlich geschaffenen Gebilde erhoben wird ?

    Früher haben die Wissenschaftler übrigens diese "Unkenrufe" gehört und extra das berühmte Marsgesicht in ihr Überprüfungsprogramm aufgenommen; weiss jemand hier noch das Ergebnis ?

    Es gibt also viele offene Fragen und äusserst schlampig formulierte Ergebnisse, die zudem noch irreführend sind. Ich weiss nicht, warum so was in einem Fachforum erörtert werden muss – es gibt zahlreiche Foren, in denen solche absurden Ideen mit Kusshand aufgenommen werden. Da fehlt dann zwar das fachliche Know-How, aber an dem seid Ihr doch sowieso nicht interessiert.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #77
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    Zitat Zitat von Mythenjäger Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Mensch, der versucht, mit ellenlangen Erklärungen, die Menschen von der Existenz/Nichtexistenz dieser Objekte auf dem Mars zu überzeugen,
    sondern ich möchte die Menschen darauf hinweisen, das es dort Dinge gibt, die es wert sind genauer unter die Lupe genommen zu werden.
    Hallo Mythenjäger,

    das bedeutet, dass Du in Ermangelung von Fachargumenten eine Art "Missionierung" versuchst.

    Zitat Zitat von Mythenjäger Beitrag anzeigen
    Es ist nur schade, dass es auch Menschen gibt, die jedwede Diskussion in dieser Richtung gleich im Keim zu ersticken versuchen(da kommt man sich vor wie bei der Inquisition).
    Auch das stimmt nicht - was Du versuchst ist nicht wissenschaftlich, sondern ein Versuch, den Fortschritt der Wissenschaft zu hemmen. - Wenn Du Dein mangelndes Wissenschaftsverständnis mit "Inquisition" verwechselst, so empfehle ich Dir einfach mal, Dich in Ruhe damit zu beschäftgen, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet und wie das funktioniert.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  8. #78
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    Hallo Ralf,

    da ich, wie vielleicht einige hier schon bemerkt haben, nicht gerade sehr viel Zeit habe, um auf alle Beiträge zeitnah zu antworten, hatte ich mir zunächst die Beiträge von "Sissy" herausgepickt (einschließlich einiger Passagen aus Deinen Beiträgen, welche das gleiche Problem behandelten) und erst mal diese beantwortet. Auf Deine restliche Beiträge werde ich aber auf jeden Fall auch noch eingehen, soweit es meine Zeit erlaubt. Wenn einem so viele Leute schreiben, muss man halt Prioritäten setzen ... ^^

    Zitat Zitat von Mythenjäger
    Ich bin kein Mensch, der versucht, mit ellenlangen Erklärungen, die Menschen von der Existenz/Nichtexistenz dieser Objekte auf dem Mars zu überzeugen,
    sondern ich möchte die Menschen darauf hinweisen, das es dort Dinge gibt, die es wert sind genauer unter die Lupe genommen zu werden.
    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo Mythenjäger,

    das bedeutet, dass Du in Ermangelung von Fachargumenten eine Art "Missionierung" versuchst.
    Dies kann ich leider aus seinen wenigen Beiträgen nicht entnehmen. Siehst Du etwa in irgendeinem seiner kurzen Statements irgendwo eine Art "Missionierung"?? - Also ich nicht.
    Mir gefällt lediglich nicht die Art, wie er uns alle paar Tage neue "Häppchen" hinwirft und uns dann auffordert, mal darüber zu diskutieren, ohne sich selbst an dieser Diskussion zu beteiligen.

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    was Du versuchst ist nicht wissenschaftlich, sondern ein Versuch, den Fortschritt der Wissenschaft zu hemmen.
    Auch das würde ich nicht unterschreiben. ^^ Er hat uns immerhin dazu veranlasst, dass wir uns über diese oder jene Merkwürdigkeit die Köpfe einschlagen, während er (vielleicht sogar lachend? ^^) im Hintergrund sitzt und uns dabei zusieht ...
    Auf jeden Fall haben wir dadurch eine (in meinen Augen) wissenschaftliche Diskussion geführt, die den einen oder anderen ja vielleicht sogar zum Nachdenken oder gar Umdenken geführt hat!


    Hallo Mythenjäger,

    Zitat Zitat von Mythenjäger Beitrag anzeigen
    Hallo Toni,

    danke für deine interessanten Beiträge, und deine Mühe, die du dir hier gibst.
    man tut halt sein Bestes, wenn man alle Seiten eines Problems oder einer Merkwürdigkeit beleuchten will ... sofern das überhaupt bei der noch relativ schlechten Qualität eines Großteils der bisherigen Aufnahmen der Mars-Oberfläche möglich ist. Da müssen wir dann wohl doch noch warten, bis Menschen live vor Ort sind, um die Dinge genauer zu untersuchen ...

    Zu allen weiteren Beiträgen, Fragen und Anregungen kann ich erst heute Abend Stellung nehmen. Jetzt muss ich schnellstens in die Heia!

    Das Thema nicht aus den Augen verlierende Grüße von Toni
    Alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit vielen weiteren Fragezeichen.
    Hermann Hesse

  9. #79
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    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Dies kann ich leider aus seinen wenigen Beiträgen nicht entnehmen. Siehst Du etwa in irgendeinem seiner kurzen Statements irgendwo eine Art "Missionierung"?? - Also ich nicht.
    Hallo Toni,

    dabei hast Du es doch selber zitiert:

    Ich bin kein Mensch, der versucht, mit ellenlangen Erklärungen, die Menschen von der Existenz/Nichtexistenz dieser Objekte auf dem Mars zu überzeugen,
    sondern ich möchte die Menschen darauf hinweisen, das es dort Dinge gibt, die es wert sind genauer unter die Lupe genommen zu werden.
    Er will also nicht überzeugen, sondern darauf "hinweisen", und er qualifiziert diese Hinweis als "wert, genauer unter die Lupe genommen zu werden".

    Warum er dies tut schreibt er nicht, ebensowenig wie er auf Hinweise eingeht, dass es zahlreiche natürlich entstandene Sturkturen gibt, die keiner analogen Überprüfung standhalten.

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Auch das würde ich nicht unterschreiben.
    Das ist mir klar, denn sonst würde es diese "Diskussion" gar nicht geben. Ich habe ja ausführlich geschrieben, warum ich dieser Meinung bin. In Kurzform: Hast Du den Mars nach weiteren Pyramiden abgesucht ? Ja oder Nein

    Zitat Zitat von Toni Beitrag anzeigen
    Er hat uns immerhin dazu veranlasst, dass wir uns über diese oder jene Merkwürdigkeit die Köpfe einschlagen, während er (vielleicht sogar lachend? ^^) im Hintergrund sitzt und uns dabei zusieht ...
    Auf jeden Fall haben wir dadurch eine (in meinen Augen) wissenschaftliche Diskussion geführt, die den einen oder anderen ja vielleicht sogar zum Nachdenken oder gar Umdenken geführt hat!
    Von einer wissenschaftlichen Diskussion kann leider gar keine Rede sein - wie auch, wenn die Fakten fehlen und nur einige Rosinen völlig einseitig aus dem Kuchen herausgepickt wurden ? Dass Deine angeblich exakten Ausrichtungen und genauen Seitenlängen gar nicht so exakt und genau sind ist auch noch unbeantwortet und steht vor einer allfälligen wissenschaftlichen Diskussion.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #80
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    Hallo zusammen,

    diese "Diskussion" hat uns 8 Seiten lang nicht allzuviel gebracht. Ich schlage daher vor, dass wir uns vorgängig darüber unterhalten, was wir unter wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

    Ich habe zu diesem Zweck einen Thread eröffnet: Wie kann man als Laie "wissenschaftlich" arbeiten ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

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