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Thema: Geburtstagsgeschenk?

  1. #1
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    Standard Geburtstagsgeschenk?

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    Hallo,

    dies ist mein erster Besuch hier.
    Ich würde meinem Freund zum Geburtstag gerne ein Teleskop schenken, habe aber nicht mehr als 100 Euro zur Verfügung.
    Es gibt da so einige, habe ich gesehen, möchte aber auch keinen absoluten Mist kaufen... Hat jemand einen Tipp? Es geht mehr um den Gedanken als um ein professionelles Gerät, einfach ein bisschen was von den Sternen sehen können sollte man.

    Vorab schon mal vielen Dank.

    Grüße,
    Fiepse

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Fiepse Beitrag anzeigen
    Ich würde meinem Freund zum Geburtstag gerne ein Teleskop schenken, habe aber nicht mehr als 100 Euro zur Verfügung.
    Hallo Fiepse,

    mach das bitte nicht - wenn sich Dein Freund für Astronomie interessiert ist es wirklich schrecklich, ein unbrauchbares Gerät zu Hause herumstehen zu haben. Solche Geräte machen nur Spass, wenn sie wenigstens ein bisschen komfortabel sind und das bekommt man für 100 Euro nicht - das reicht nicht einmal für einen brauchbaren Feldstecher.

    Wofür interessiert sich denn Dein Freund konkret ? Es gibt schöne Astronomie-Bücher, die man sich normalerweise nicht kauft, an denen man aber grosse Freude hat, wenn man sie hat. Oder ein paar aktuelle Fachzeitschriften - SuW oder "Ciel e Espace" ? Kosten zusammen pro Monat rund 20 Euro. Oder ein Jahrbuch, wo alles für das aktuelle Jahr drinsteht ? Kaufe ich mir jedes Jahr, obgleich die Info auch im Internet abrufbar ist. Aber es macht zumindest mir eben doch mehr Spass, abends im Bett zu liegen und vor dem Einschlafen noch etwas darin zu blättern. Meine Frau findet das allerdings weniger "spassig".

    Ein schönes Buch ist auch die Herkunft der arabischen Sternnamen, das ist antiquarisch und kostet auch weniger als 100 Euro - wenn er sich für so etwas interessiert. Oder irgendeines dieser Kometenbücher der grossen Kometen der vergangenen Jahrhunderte, garniert mit einem aktuellen SuW und dem Kometen Panstarrs. Oder eine tolle Astro-Software, wenn er Computerfreak ist.

    Wie gesagt, ich würde ihm etwas kaufen, was Spass macht. Ein unbrauchbares weil zu qualitätsarmes Gerät gehört nicht in diese Kategorie. Kommt hinzu, dass man sich in der Regel einmal ein gutes Gerät kauft und dieses dann jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang in Gebrauch hat und es einem auch ans Herz wächst. Hier zu sparen ist am falschen Ort gespart.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (20.03.2013 um 10:36 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Fiepse,

    willkommen im Forum.

    100 Euronen sind nicht gerade viel, aber wenn Du vor allem Wert auf den Gedanken legst, dann sollte sich damit was anfangen lassen...

    Schau doch mal beim Teleskop-Express (Link) rein, mit denen habe ich nur exzellente Erfahrung gemacht.
    Erkläre denen dein Anliegen und lass' dich beraten.

    Gruß,
    Christian

  4. #4
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    Hallo Fiepse,

    willkommen im Forum.
    Meiner Meinung nach gibt es in diesem Preisbereich kaum ein Teleskop, dass nicht Mist ist. Leider.
    Ich würde mir überlegen, ob es nicht besser wäre, ein Fernglas zu schenken. D.h., wenn er noch kein Fernglas hat.
    Dies kann nicht nur für Sternbeobachtungen, sondern auf Wanderungen zur Tierbeobachtung oder im Gebirge genutzt werden.
    Vorschlagen würde ich ein 10x50 Fernglas, also 10-fache Vergrößerung und 50mm Objektivdurchmesser. Größer nicht, denn die sind zu schwer und ohne Stativ nicht mehr ruhig genug zu halten.
    Falls er eine Brille mit Zylinderschliff hat, also Astigmatismus, benötigt es ein Fernglas mit genügend langem Augenabstand um mit Brille beobachten zu können. Ohne Zylinder kann auch ohne Brille beobachtet werden, da die Fernglasschärfenregulierung aus normalerweise ausgleichen kann.
    Wichtig ist auch auf möglichst geringe Reflexionen (Reflexionen sind nachts sehr störend) im Inneren zu achten.
    Ansonsten verschiedene Modelle im Verwandten/Bekanntenkreis oder beim Händler vor Ort ausprobieren.

    Grüße UMa
    Geändert von UMa (20.03.2013 um 13:34 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Vorschlagen würde ich ein 10x50 Fernglas, also 10-fache Vergrößerung und 50mm Objektivdurchmesser.
    Hallo UMa,

    bist Du Dir sicher, dass es in der 100 Euro-Klasse schon ein brauchbares 10x50 Gerät gibt ? - Ich habe mit einem 7x25 Gerät angefangen, das kann zwar weniger, ist aber in dieser Preisklasse genügend komfortabel, so dass es Spass macht.

    Die Erfahrung bei zu billigen Geräten, die ich gemacht habe, ist die, dass man die nicht scharf stellen kann und sowas ist sehr sehr mühsam. Ein Freund von mir hat so ein kleines Rohr mit netter Vergrösserung, aber winzigem Gesichtsfeld; die mögen ja ganz nett sein, um mal einen Planeten anzuschauen, aber aufgrund des kleinen Gesichtsfeldes kann man mit denen keinen normalen Stern finden. Einen Kometen, der im 7x25 kein Problem wäre, findet man mit denen natürlich auch nicht.

    Also wenn ein Gerät, dann würde ich vorschlagen:

    - lieber einen kleineren Feldstecher, der aber genügend gute Qualität hat
    - sonst mehrere Geburtstage und Weihnachten zusammen legen und dann ein schönes 10x50 kaufen - da hat man dann nämlich sein ganze Leben was davon.

    Übrigens: Im Laden mit so einem Gerät die nackte Frau im Nachbarhaus anschauen ist ja kein Problem: deren Fenster findet man einfach durch Suchen und scharf stellen lässt die sich in der Regel auch. Aber nachts sieht dann alles wieder völlig anders aus, da die Sterne keine Namensschilder in ihrer Hand halten und es auch schwieriger ist, einen Punkt scharf zu stellen als ein ausgedehntes Objekt.

    Man kann also einen Feldstecher im Laden nicht einfach mal rasch ausprobieren, das klappt leider nicht. Wenn man hier also keinen Ärger will, so hilft eben nur: gute Marke und genügend viel Qualität. Dafür macht es dann aber auch so viel Spass, dass man sich nicht aus Langeweile die Frau vom Nachbarhaus anzuschauen braucht.

    Ach ja: ich selber habe einen grossen (10x50) und einen kleinen Feldstecher (7x25) und möchte keinen der beiden missen.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  6. #6
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    Hallo,

    gibt es nicht auch eine Seite oder Programm, mit dem die Qualität der verschiedenen Brennweiten und Öffnungsrößen simuliert werden kann? Ich meine so eine Funktion schon mal in der ein oder anderen Astronomiesoftware gesehen zu haben.

    mfg
    101010

  7. #7
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    Hallo Kibo,
    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    gibt es nicht auch eine Seite oder Programm, mit dem die Qualität der verschiedenen Brennweiten und Öffnungsrößen simuliert werden kann?
    in gewisser Form bietet CalSky so etwas. Zumindest bei den Planeten kann man bei der Ansicht auswählen mit welcher Öffnung man beobachtet.

    Gruß,
    Christian

  8. #8
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    Hallo Ralf,

    ich wollte nur generell ein Fernglas, anstelle eines billigen Teleskops auf Wackelmontierung vorschlagen. Für eine generelle Beratung über Ferngläser bin ich nicht richtig qualifiziert. Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen.

    Gut, dass du das Gesichtsfeld ansprichst. 60 Grad scheinbares Gesichtsfeld halte ich für das Minimum. Mehr ist natürlich besser. Was meinst du mit 'kleinem Rohr'? Ein Spektiv, ein Fernglas oder ein Teleskop? Und wie groß ist das winzige Gesichtsfeld?
    Falls ein großes wahres Gesichtsfeld wichtig ist, sollte nicht nur das scheinbare Gesichtsfeld groß sein, sondern auch die Vergrößerung nicht so groß, also höchsten 7 oder 8 fach, nicht zehnfach.

    Bezüglich des 10x50, es geht auch ein 8x40 oder ähnliches in der 100 Euro Preisklasse. Ich bin mir nicht sicher, was du 'brauchbar' verstehst. Ein blick in Christians ersten Link zeigt mir, dass ich da vielleicht etwas optimistisch war.
    Ein 10x50 für mehrere hundert Euro wird (hoffentlich) deutlich besser sein, als ein billiges.
    Doch was ist mit einem Vergleich in der gleichen Preisklasse?

    Ich habe ein sehr billiges 10x50 und bin damit (für den Preis) zufrieden. Es hat leider starke Reflexionen. Aber Probleme mit dem Scharfstellen habe ich keine. Im direkten Vergleich mit vielfach teureren Gläsern mit 25-30mm Öffnung ist es meiner Meinung nach, trotz der Reflexionen und des etwas kleineren Gesichtsfeldes, überlegen, zumindest bei astronomische Beobachtungen. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur Glück gehabt.

    Nur 25 mm Öffnung finde ich für astronomische Zwecke etwas zu wenig.

    Vorher durch zu sehen finde ich wichtig, weil man dann Probleme wie, kann ich nicht richtig scharfstellen oder zu kleines Gesichtsfeld, erkennen kann. Auch Tags über. Auch wenn das nicht richtig scharfstellen können im hellen weniger auffällt.
    Besser wäre natürlich es am Sternenhimmel vor dem Laden auszuprobieren, was eher im Winter möglich ist, wenn sich Dunkelheit und Öffnungszeiten überschneiden.
    Geräte, die sich nicht scharfstellen lassen, würde ich zurückgeben oder umtauschen.

    Grüße UMa

  9. #9
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    Hallo UMa,

    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    ich wollte nur generell ein Fernglas, anstelle eines billigen Teleskops auf Wackelmontierung vorschlagen.
    auf jeden Fall: "billig" und "Wackel" ist ganz schlecht.

    Was Teleskope anbelangt so muss einem auch unbedingt bewusst sein, dass man da nicht mal rasch zwischen Abendessen und Nachtisch kurz herausgeht und dann die bunten Galaxien, wie man sie vom Hubble Space Teleskop her kennt, sehen kann.

    Ich bin überhaupt kein Fernrohr-Experte, wäre aber sehr überrascht, wenn sich ad hoc eine Beobachtung in kürzerer Zeit als 2 Stunden bewerkstelligen lässt - allein das Aufstellen und Justieren wird wohl mehr als 5 Minuten in Anspruch nehmen.

    Dann trifft man das Problem an, dass die Sterne am Himmel nicht mit Namensschildern angeschrieben sind. Anfänger werden in der Regel keine Ähnlichkeit zwischen der Sternkarte und dem, was man dann tatsächlich am Himmel sieht, erkennen können, und der Grosse Wagen alleine hilft einem dann auch nicht sehr viel weiter. Und selbst wenn man dann das Objekt seiner Begierde irgendwie gefunden hat: ab 60-facher Vergrösserung dreht sich die Erde innerhalb weniger als 10 Sekunden unter einem weg, d.h. man braucht dann auch noch eine Nachführung.

    Also: Fernrohr braucht neben den Kosten noch zwei weitere Sachen: gutes Know-How des Sternhimmels - vermutlich übertreibe ich nicht, wenn ich fordere, dass man wenigstens bis zur 3.5-ten Grösse alle Sterne sicher kennen sollte - und viel viel Zeit.

    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Für eine generelle Beratung über Ferngläser bin ich nicht richtig qualifiziert. Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen.
    Ich vermute mal, dass diese mehr wert ist als eine richtige Qualifizierung.

    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit 'kleinem Rohr'? Ein Spektiv, ein Fernglas oder ein Teleskop? Und wie groß ist das winzige Gesichtsfeld?
    Das war so ein Ding, vielleicht 5 cm dick und 20 cm lang, wie ein Teleskop aufziehbar. Im Gesichtsfeld konnte ich eigentlich nur 1 Stern sehen und scharf stellen liess sich das Ding auch nicht. Wie gesagt - ich habe genau einmal durchgeschaut und danach wieder meinen 7x25 Feldstecher genommen. Den 10x50 Feldstecher hatte damals noch mein Vater "in Betrieb".

    Angeblich soll das vielleicht 5 cm dicke und 20 cm lange "Ding" gut gewesen sein, um sich einen Planeten anzuschauen, ich weiss es nicht.

    Unser Klassenprimus hatte zu Schulzeiten im Grundkurs Astronomie ein eigenes Fernrohr auf so Holzbeinen; er konnte damit ganz gut umgehen, aber ich habe es nicht geschafft, das scharf zu stellen. Und das hat damals - Mitte der 70iger Jahre - schon 2000 Mark gekostet. Das Schulfernrohr, an dem ich dann beobachten konnte, gar derer 10000, das liess sich aber bequem scharf stellen und stand auch bombenfest auf dem Boden. "Bombenfest" heisst, dass wenn jemand in 10 Meter Abstand vorbeigelaufen ist und einmal hochgesprungen und wieder gelandet ist, man die Sterne wieder neu einstellen musste. Trotzdem - mit dem Gerät hat es Spass gemacht, und da der Lehrer selber den Sternhimmel nicht kannte, konnte ich mit dem Fernrohr die Nacht verbringen und er hat sich dann ein paar Highlights von mir zeigen lassen.


    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Bezüglich des 10x50, es geht auch ein 8x40 oder ähnliches in der 100 Euro Preisklasse. Ich bin mir nicht sicher, was du 'brauchbar' verstehst. Ein blick in Christians ersten Link zeigt mir, dass ich da vielleicht etwas optimistisch war.
    Ein 10x50 für mehrere hundert Euro wird (hoffentlich) deutlich besser sein, als ein billiges.
    Doch was ist mit einem Vergleich in der gleichen Preisklasse?
    Wie gesagt, nichts ist so ätzend als wenn man das Ding nicht scharf gestellt kriegt oder die Optik so schlecht ist, dass man nachts nur Reflexionen sieht. Hier an 100 oder 200 Euro zu sparen ist am falschen Ort gespart - entweder man nimmt ein weniger leistungsstarkes Gerät, mit dem es Spass macht zu beobachten, oder man spart sich etwas mehr zusammen und kauft erst dann.

    Ich vermute, dass man für 100 Euro einen guten kleinen Feldstecher bekommt und für vielleicht 300 Euro einen schönen Marken-10x50-Feldstecher.


    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Ich habe ein sehr billiges 10x50 und bin damit (für den Preis) zufrieden. Es hat leider starke Reflexionen. Aber Probleme mit dem Scharfstellen habe ich keine.
    Wenn man gelegentlich mal den Mond anschauen möchte, so ist das sicherlich zu empfehlen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Reflexionen schon beim Aufsuchen der 4 grossen Jupitermonde ohne Stativ störend sind.

    Wenn man indes regelmässig schauen möchte, so sollte man nicht auf das Argument "(für den Preis) zufrieden" schauen, sondern auf "zufrieden".

    Zitat Zitat von UMa Beitrag anzeigen
    Nur 25 mm Öffnung finde ich für astronomische Zwecke etwas zu wenig.
    Na ja, für einen 6-er Kometen reicht es. M33, die drittgrösste Galaxie der Lokalen Gruppe, wird man damit aber kaum sehen.


    Wenn ich mir den bisher eingegangenen Input nochmals anschaue, so ist meine Empfehlung eigentlich klar:
    Ein kleiner Feldstecher, auch 25 mm Öffnung, aber in guter Qualität. Damit kann man mal anfangen, zumal der auch vom Gewicht her nicht so schwer ist. Saturnringe sieht man damit aber nicht, und Krater auf dem Mars auch nicht. Dafür kann man aber schon einiges am Himmel finden und hat einen Einstieg.

    Und wenn der Einstieg Spass gemacht hat, dann bekommt man vielleicht auch Lust auf mehr. Dann kann man sich einen schönen 10x50 Feldstecher kaufen. Man sieht dann dieselben Objekte wie im kleinen Gerät, aber irgendwie sieht man die einfacher, irgendwie sind die heller und auch etwas grösser. Saturnringe sieht man damit auch nicht, ebensowenig wie Krater auf dem Mars. Aber der Komet findet sich nun viel einfacher und sein Schweif ist heller und länger.

    Ja, ich denke, ich würde so einsteigen. Und wenn man immer mehr Spass hat und auch die Zeit dafür, dann kann man sich mal Gedanken über ein Fernrohr machen. Toll, wenn man nicht in der Grossstadt wohnt, einen Balkon nach Süden hat und das Fernrohr da auch drauf passt. Dann braucht man es nur einmal zu justieren und wenn man sich dann noch eine Nachführung kauft, die die Erddrehung kompensiert, ist auch eine Steckdose in der Nähe.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #10
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    Hallo Fiepse,
    ich würde dir für die Beobachtung ein Stativ empfehlen. Man wackelt beim Beobachten doch sehr stark. Mein 8x30 Fernglas habe ich als auf eine Wäschespinne gelegt, um ein bisschen zu gucken.

    Ein Bekannter hat mich mal auf eine Beobachtungsnacht eingeladen. Er hatte sich ein Spiegelteleskop mit Nachführung selbstgebaut (das wäre auch eine Möglichkeit für dich: Spielgel selbst schleifen, in ein Rohr einbauen und die Vergrösserungsoptik und Stativ dazukaufen, - ich weiss aber nicht was die Bauteile kosten (mehr als 100€)).

    So schön bunt, wie man das von Aufnahmen des Hubbleteleskops kennt, war die Beobachtung dennoch nicht. Solche Bilder werden mit stundenlangen Belichtungszeiten aufgenommen.

    Auch wichtig ist die Lichtverschmutzung. Der Typ hatte die Strassenlaterne, die an seinen Garten angrenzt, einseitig schwarz angemalt. Er meinte mit einem kleinen Tischlinsenfernrohr in 3000m Höhe sieht man mehr als mit seinem Spiegelteleskop (ca. 25cm Spiegel).
    Die Beobachtungsnacht hatte er vorher sehr genau geplant, d.h. Bücher gewälzt und berechnet, wo man die verschiedenen Himmelsobjekte zu welcher Zeit sieht. Dafür gibt es inzwischen Software, die einem beim Planen weiterhilft.

    Viele Grüsse
    sanchez
    Geändert von sanchez (21.03.2013 um 00:41 Uhr)

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