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Thema: Erfahrungsaustausch

  1. #71
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    Hallo zusammen!

    In diesem Zusammenhang ein paar Beispielen von „Aktivitäten“ von anonymen Teilnehmern aus dem Internet:

    - Ich wurde über die E-Mailadresse meiner privaten Homepage mit anonymen Mails weiter beleidigt, beschimpft, unter Druck gesetzt und gedroht.

    - Ein Eintrag im Gästebuch meiner Homepage wurde als fingierte Notfallwarnung für einen Familienangehörigen geschrieben.

    - Die Mailbox meiner privaten Homepage wurde zugespammt mit anonymen Mails, meistens nach dem Motto, ich sei eine "Irre" und ich gehöre eingesperrt in einem Irrenhaus.

    - Auch nach diesem Motto wurde ich zusammen mit Herrn Ekkehard Friebe und der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Thread von Ekkehard Friebe im Forum Astronomie.de : „Treffpunkt für die Kritik der Relativitätstheorie“ angegriffen und beschimpft. Auch dort wurden die Kritiker der Relativitätstheorie u.a. als „Irren“ bezeichnet. Auch dort wurde zum Boykott appelliert und auch dort wurde versucht, unser Forum „Wissenschaft und moralische Verantwortung“ zu schädigen: Es wurde eine öffentliche Aufforderung zum Spammen und zum Hacken unseres Forums ausgesprochen. Der Thread wurde kommentarlos von der Redaktion des Forums Astronomie.de vom Netz genommen, ohne ein Wort des Bedauerns oder der Entschuldigung.

    - Ekkehard Friebe und seine "Adepten" aus unserem Forum "Wissenschaft und moralische Verantwortung" wurden von einem Teilnehmer aus dem Forum SPIEGEL-Online an verschiedenen Behörden als "Psycho-Sekte" gemeldet.

    - Anonyme Beleidigungen, Beschimpfungen und Verleumdungen wurden im Gästebuch meiner Homepage eingetragen (Sie auch o.g. Thread „Vorfälle im Forum astronomie.de)

    - Sowohl die Organisatoren und Autoren der Forschungsgruppe G.O. Mueller, als auch Ekkehard Friebe und ich, sowie auch alle Kritiker der Relativitätstheorie (pauschal oder namentlich zitiert) werden durch massiven Beleidigungen, Verunglimpfungen, Beschimpfungen und Spamverfahren im Forum Politikforum in meinem Thread „Die Kritiker der Relativitätstheorie wehren sich“ angegriffen und in ihrer persönlichen Integrität gravierend und massiv verletzt.
    http://www.politikforum.de/forum/sho...5&pagenumber=1


    So läuft eben in diesem Lande die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie...

    Jocelyne Lopez

  2. #72
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    Hallo, 'tschuldigung wenn ich mich jetzt auch nochmal zu Wort melde.

    Da es in diesem Forum bereits andere Threads zu alternativen Theorien/Denkansätzen gab und gibt, kann man diesem Forum m.E. keine "Mainstream-Hörigkeit" oder "Front gegen anders denkende" vorwerfen.

    Das hier aber momentan jeder Thread der nur irgendwie J.L. (oder eines ihrer Themen) betrifft so eskaliert kann somit als Schlussfolgerung nicht seine Ursache in dem Forum an sich, sondern nur in J.L. begründet sein.

    Vergleicht man diese Threads mit den anderen kritischen/hinterfragenden Threads, so fällt insbesondere der recht aggressive (Beleidigungen, unterschwellige Drohungen, etc.) Schreibstil von J.L. auf. Zwar kam es auch in anderen Threads teilweise zu ähnlichen Ausschreitungen, aber dort haben alle es früher oder später, im Sinne einer fruchtbaren Diskussion, geschafft wieder die Kurve zu kriegen.

    Das es teilweise recht emotional zugeht wenn Meinungen aufeinandertreffen, ist nichts ungewöhnliches. Man sollte sich aber nicht gegenseitig immer weiter auf die Palme bringen.

    Gerade wenn man möchte, daß anders denkende einem zuhören, sollte man tolerant sein.

    Abschliessend noch folgende Meinung von mir:
    Zur Zeit werden in diesem Forum zuviele Posts mit einem überwiegend emotionalen Hintergrund geschrieben zu Threads ohne sachlicher Basis. Darunter leiden leider alle wirklich interessanten Threads mit sachlicher Diskussion, aus denen man noch so einiges lernen könnte.
    Ich hoffe, daß man hier bald wieder diskutieren und lernen kann.

  3. #73
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    Zitat Zitat von Chrischan

    Da es in diesem Forum bereits andere Threads zu alternativen Theorien/Denkansätzen gab und gibt, kann man diesem Forum m.E. keine "Mainstream-Hörigkeit" oder "Front gegen anders denkende" vorwerfen.

    Das hier aber momentan jeder Thread der nur irgendwie J.L. (oder eines ihrer Themen) betrifft so eskaliert kann somit als Schlussfolgerung nicht seine Ursache in dem Forum an sich, sondern nur in J.L. begründet sein.

    [...]

    Das es teilweise recht emotional zugeht wenn Meinungen aufeinandertreffen, ist nichts ungewöhnliches. Man sollte sich aber nicht gegenseitig immer weiter auf die Palme bringen.

    Gerade wenn man möchte, daß anders denkende einem zuhören, sollte man tolerant sein.
    Ich glaube gar nicht, dass Deine Schlußfolgerung zutrifft, dass die emotionale Eskalation in mich begründet sein sollte. Dieses Problem existiert nämlich seit 100 Jahren, und so alt bin ich nun mal nicht...

    Andersdenken wird in kaum einer Menschengemeinschaft ohne Widerstand akzeptiert oder gelebt. Nirgendwo und zu keiner Zeit. Das hat uns die Geschichte millionenfach gelehrt. Das liegt auch in der Natur der Sache. Und Widerstand bedeutet zwangsläufig Aggressivität, von beiden Seiten.

    Ich persönlich habe mein Leben lang diesen Widerstand und diese verhärteten Fronten zwischen Wissenschaftlern in Bezug auf die Kritik der Relativitätstheorie überhaupt nicht mitgekriegt. Aus dem guten Grund, weil ich von einer Kritik der Relativitätstheorie nie etwas gehört hatte, obwohl ich seit meiner Kindheit mich für die Wissenschaft interessiere. Ich abonnierte z.B. seit mehr als 30 Jahren die sehr seriöse französische populärwissenschaftliche Zeitschrift „Science & Vie“ (wohl die größte in Europa), die ich jeden Monat mit großem Interesse lese, habe jedoch die ganze Zeit nie eine Zeile über die Kritik der Relativitätstheorie darin gelesen...

    Ich habe diesen verborgenen Konflikt nur per Zufall vor 2 Jahren in Foren entdeckt, als ich aus reinem privaten Interesse eine ganz harmlose Hinterfragung der Experimente zur Messung der Lichtgeschwindigkeit in einem Physikforum gestartet habe und aufgrund der Erläuterungen und Informationen der Teilnehmer auf die Schlussfolgerung kam, man könne mit solchen Experimenten die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ja überhaupt gar nicht feststellen.

    Ich bin durch diesen Einwand auf so einen Widerstand und eine Aggressivität gestoßen, dass ich nicht mehr wusste, was mir geschah... Bis ich allmählich mitbekommen habe, dass man an das Fundament der Gültigkeit der Relativitätstheorie rüttelt, wenn man die experimentelle Feststellung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Frage stellt. Mir war vorher nämlich nicht ganz bewusst (die Physik ist nicht meine Lieblingsdisziplin), dass die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit unbedingt für die Gültigkeit der RT notwendig ist und ich habe also ahnungslos damit sozusagen einen Wespennest angefasst. Und dadurch ist mir diesen verborgenen Konflikt seit 100 Jahren allmählich bekannt geworden, den ich eigentlich nie für möglich gehalten hätte. Ich habe ganz naiv an die Freiheit der Wissenschaft und der Forschung geglaubt, wie man es eben in der breiten Öffentlichkeit tut.

    Seit 2 Jahren habe ich über diese Thematik viel gelesen und viel gelernt, mich viel ausgetauscht und viele Erfahrungen gesammelt, gute und böse, und bin zu der Überzeugung gekommen, dass das Problem der Kritik der Relativitätstheorie kein physikalisches Problem ist, sondern ein gesellschaftliches.

    Ich habe aus eigener Erfahrung irgendwie erlebt und erkannt, was zum Beispiel G.O. Mueller in seiner Dokumentation „Sozio-Physik“ nennt, die er hier kurz beschreibt:


    G.O. Mueller hat geschrieben

    Natürlich stellt sich jedem Betrachter der Dokumentation irgendwann die Frage, warum die hier dokumentierte ununterbrochene Tradition der Kritik eigentlich so erfolglos geblieben ist. Nach unserer gegenwärtigen Kenntnis der Quellen können wir nur die Vermutung äußern, dass fast alle Kritiker in unverständlich-naiver Weise glaubten, dass es nur um eine physikalische Kritik der Theorie geht, und dass zu wenige unter ihnen erkannt haben, dass die Relativistik keine Physik, sondern eine Sozio-Physik betreibt, die auf physikalische Argumente gegen die Theorie nicht reagieren muss, weshalb die Relativistik nur als ein soziales Syndrom der Naturwissenschaft bekämpft werden kann.
    mfg
    Jocelyne Lopez
    Geändert von Jocelyne Lopez (05.03.2006 um 17:39 Uhr)

  4. #74
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    Anscheinend führt eine provokante und unwissenschaftliche Art und Weise bestimmter Leute zum gewünschten Erfolg, wie man in diesem Forum sehen kann. In den letzten Wochen hat kein Thema so viel Wirbel verursacht, wie J.L. und Todoroff. Eigentlich traurig, dass dabei ernst gemeinte und konstruktive wissenschafte Diskussionen in der Masse der Posts völlig untergehen. Ebenso das von Äther geöffnete Thema "Realitätstheorie gegen Relativitätstheorie". Bisher hat er keine einzig plausible Erklärung zum Nachweis des Äthers erbracht, er provoziert lediglich nur, kann aber nichts begründen. Der Erfolg des Themas spricht allerdings für sich. Was ich ihm allerdings zugute halten muss, dass er dies nicht zu kommerziellen Zwecken nutzt, wie J.L. es tut. Wenn man die Hits zu ihrer Webseite betrachtet, so könnte man fast neidisch werden. Vielleicht sollte ich mir auch mal ein aufreisserisches, provokantes Thema aussuche um die Hits zu meiner Webseite zu steigern, was ich allerdings nicht nötig habe, da dies ein reines Hobby von mir ist. Ich beteilige mich wohlgemerkt ausschließlich zu meinem eigenen Interesse an diesem Forum, dies sollte meiner Ansicht nach jeder tun, damit wäre der Sinn und Zweck dieses Forums auch wieder erfüllt. Wie ich bereits schrieb, werden durch solche Themen nur immer mehr Scharlatane angelockt die hier den optimalen Nährboden zum Verbreiten ihrer völlig unwissenschaftlichen Darstellungen finden und damit auch noch Erfolg haben.

    @J.L. es gibt doch sicherlich noch andere Themen die du hinterfragen und erklärt haben möchtest. Wieso konzentrierst du dich ausschliesslich auf die "Kritiker der RT"? Gibt es für dich in der Astrophysik keine weiteren Fragen, weisst du schon alles oder interessiert dich ernst gemeinte Wissenschaft eigentlich gar nicht?

  5. #75
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    Zitat Zitat von komet007
    Der Erfolg des Themas spricht allerdings für sich. Was ich ihm allerdings zugute halten muss, dass er dies nicht zu kommerziellen Zwecken nutzt, wie J.L. es tut. Wenn man die Hits zu ihrer Webseite betrachtet, so könnte man fast neidisch werden.
    Ich betreibe meine Homepage absolut ohne kommerziellen Zwecken!!!

    Ich habe absolut keine kommerzielle Absichten und Hintergründe, sowohl für meine Homepage, die reiner privater Natur ist, als auch für meine gesellschaftliches Engagement seit 2-3 Jahren in Foren: Gegen Tierversuche und für die moralische Verantwortung in der Wissenschaft.

    Dieses Engagement ist eine reine private Initiative, völlig ohne kommerzielle Zwecke und Absichte. Ich habe nie ein Cent mit meiner Homepage und meinem Engagement in Foren verdient. Ich habe absolut keine kommerzielle Absichte und Hintergründe!!!

    Jocelyne Lopez

  6. #76
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    Zitat Zitat von Jocelyne Lopez
    Ich betreibe meine Homepage absolut ohne kommerziellen Zwecken!!!
    ...und Ekkehard Friebe den du hier ständig anpreist, hat der noch keine Bücher geschrieben? Worum es mir allerdings letztendlich geht ist die Tatsache, dass du nur immer DEINE Beweggründe hier präsentierst, wieso beteiligst du dich nicht auch mal an den hier laufenden Themen und leistest dazu deinen Beitrag? Es bringt doch nichts, ständig nur immer ein und dasselbe Thema zur Sprache zu bringen.

  7. #77
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    Hi
    Gerade wenn man möchte, daß anders denkende einem zuhören, sollte man tolerant sein.
    Tja, so läuft es aber leider nicht. Zwar könnte es ein höchst interessanter Thread werden, wenn es gelänge dieses Thema sachlich und mit Fakten untermauert zu diskutieren. Aber das bringt nun mal keine Aufmerksamkeit, keine Zuschauer. Der Effekt, seine eigene Vorstellungswelt, bestätigt zu sehen würde nicht eintreten.
    Naja es hat einen gewissen Unterhaltungswert.
    Grüße Udo S
    Dumm stellen schafft Freizeit.

  8. #78
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    Zitat Zitat von Jocelyne Lopez
    Ich glaube gar nicht, dass Deine Schlußfolgerung zutrifft, dass die emotionale Eskalation in mich begründet sein sollte. Dieses Problem existiert nämlich seit 100 Jahren, und so alt bin ich nun mal nicht...

    Andersdenken wird in kaum einer Menschengemeinschaft ohne Widerstand akzeptiert oder gelebt. Nirgendwo und zu keiner Zeit. Das hat uns die Geschichte millionenfach gelehrt. Das liegt auch in der Natur der Sache. Und Widerstand bedeutet zwangsläufig Aggressivität, von beiden Seiten.
    Nun so ganz kann ich Dir da nicht recht geben.
    Widerstand bedeutet nicht zwangsläufig Aggressivität! Es sind oftmals nur Einzelne bzw. Minderheiten einer Interessengruppe welche aggressives Verhalten zeigen. Diese Minderheiten propagieren oftmals den Standpunkt, daß sie jedoch die Mehrheit präsentieren.

    Populärstes Beispiel sind momentan wohl Ausschreitungen mit religiösen Hintergrund. Auch hier suggerieren gewaltbereite Minderheiten, daß es generelle Aggressivität zwischen den Religionen gibt. Diese Minderheiten sind nun mal meistens die lautesten Vertreter ihrer Gruppe und werden somit als erstes wahrgenommen.

    Schon die Bezeichnung "Kritiker der Relativitätstheorie" impliziert, daß dahinter alle geschlossen stehen, die die RT anzweifeln. Dies bezweifle ich allerdings vehement.

    Eine Kernaussage Deiner Posts ist doch, daß die Vertreter der Naturwissenschaften (oder der Physik im speziellen) systematisch eine Aufklärung verhindern. Das diese Vertreter sich vehement gegen anders denkende einsetzen. Und dies schon seit 100 Jahren.
    Meine Erfahrungen liegen da etwas anders. Mein Physikstudium liegt zwar schon ca. 15 Jahre zurück, aber ich kann mich noch sehr gut an die Worte meines Physik-Profs erinnern: "Ein ernsthafter Naturwissenschaftler hört nie auf zu hinterfragen. Er nimmt nie etwas als gegeben hin."
    Genauso hat auch Einstein gehandelt. Auch er war gegen den "Mainstream" als er seine Modelle entwickelte. Sicher hatte auch er Widerstand verspürt, aber er konnte mit seiner Arbeit überzeugen.

    Wie ich schon anderswo in diesem Forum geschrieben habe, kann man eine Theorie bzw. ein Modell und einen Naturwissenschaftler auch in Analogie zu einem Werkzeug und einen Handwerker setzen.
    Hat ein Handwerker einen alten liebgewonnenen Hammer, so wird er ihn nur ungern gegen einen neuen eintauschen. Bietet man ihm jedoch einen Besseren an oder ein anderes neues Werkzeug mit dem er einfacher arbeiten kann oder mit dem er mehr machen kann, so gibt es keinen Handwerker der dazu "Nein" sagt. Denn der Handwerker möchte gute Arbeit leisten ohne allzuviel Aufwand. Deshalb ist ein Handwerker durchaus aufgeschlossen gegenüber neuem. Bietet man ihm jedoch kein neues, besseres Werkzeug, so bleibt er aber beim alten. Denn ein Handwerker mit altem, schlechtem Werkzeug ist immer noch besser als ein Handwerker ohne Werkzeug...

    Deine vielzitierte Forschungsgruppe sagt zwar, daß die RT nicht gut ist, bietet aber leider nichts besseres an. Das darauf die Wissenschaft sehr skeptisch reagiert ist doch wohl selbstverständlich.

    Ich befürchte, daß diese ganzen Posts (in diesem und in anderen Foren) auch nicht den Zweck haben aufzuklären. Ich befürchte, daß eher versucht wird, eine Begründung für Politik und Öffentlichkeit zu erzeugen, hier einzugreifen.
    Wie nachzulesen scheiterte zuerst der Versuch, die Wissenschaft ihrer Instrumente zu berauben (Da nichts geboten wird, läuft es darauf hinaus). Als nächstes wird versucht über die Politik und Öffentlichkeit Druck auszuüben. Doch dazu muss man erstmal die Politik und Öffentlichkeit hinter sich zu bekommen. Tritt man an diese heran, mit den Worten "keiner will uns zuhören...", so kann es passieren, daß als Reaktion nur ein "Die werden schon wissen warum" kommt. Schafft man es aber zu "belegen", daß es eine Verschwörung auf Ebene der Wissenschaft gibt, so kann man die Neugier der Politiker und der Öffentlichkeit wecken. Ich befürchte, daß dies alles nur dazu dient um entsprechende "Belege" zu sammeln.
    So, jetzt habe ich hier mal eben eine Verschwörungstheorie "deiner" Forschungsgruppe gegen die Wissenschaft aufgestellt.

    Gruss, Chrischan

  9. #79
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    Zitat Zitat von komet007
    ...und Ekkehard Friebe den du hier ständig anpreist, hat der noch keine Bücher geschrieben?
    Nein, Ekkehard Friebe hat keine Bücher geschrieben.

    Seine eigenen Abhandlungen und die Abhandlungen von zahlreichen anderen Kritikern, die er seit 25 Jahren durch eine beachtliche und wohl einmalige Recherchearbeit zusammengestellt hat stehen KOSTENLOS seit 10 Jahren in seiner Homepage zur Verfügung. Er verkauft auch gar nichts, weder direkt noch indirekt!

    Auch Ekkehard Friebe hat keine kommerziellen Absichte und Hintergründe!!!. Auch er verdient kein Cent mit seinem gesellschaftlichen Engagement für die Wissenschaftsfreiheit und die moralische Verantwortung in der Wissenschaft. Es gibt nun mal auch selbstloses Engagement, so was gibt es auch.

    Du hast diesen schwerwiegende Vorwurf sehr leichtfertig und unverantwortlich in die Welt gesetzt, sowohl für mich als für Ekkehard Friebe. Findest Du es in Ordnung?

    Ein Wort der Entschuldigung würde mich freuen.


    Zitat Zitat von komet007

    Worum es mir allerdings letztendlich geht ist die Tatsache, dass du nur immer DEINE Beweggründe hier präsentierst, wieso beteiligst du dich nicht auch mal an den hier laufenden Themen und leistest dazu deinen Beitrag? Es bringt doch nichts, ständig nur immer ein und dasselbe Thema zur Sprache zu bringen.
    Ich bin nicht seit sehr lange in Internetforen aktiv, erst seit 3-4 Jahren. Am Anfang habe ich meistens nur passiv mitgelesen, sowohl bei wissenschaftlichen als auch philosophischen Foren und habe dadurch auch viel gelernt. Ich habe mich dann auch aktiv an vielen verschiedenen Diskussionen beteiligt. Irgendwann bringt es aber einem nicht mehr viel, das wird langweilig, man wiederholt sich und ließt auch nur Wiederholungen. Das bringt einem nicht mehr viel, für mich zumindest war es so.

    Ich war auch mein leben lang berufstätig und habe mich nie gesellschaftlich engagiert, wie das eben so ist: Brotverdienen, keine Zeit, keine wirkliche Motivation. Seitdem ich im Ruhestand bin habe ich mich eben entschlossen, mich gesellschaftlich zu engagieren und habe mich eben für die moralische Verantwortung in der Wissenschaft entschieden (und darunter gehört eben als Fallbeispiel die Relativitätstheorie) und gegen Tierversuche. Das ist meine persönliche Wahl. Ich glaube auch nicht, dass sie verwerflich ist.

    Jocelyne Lopez
    Geändert von Jocelyne Lopez (05.03.2006 um 20:28 Uhr)

  10. #80
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    Zitat Zitat von Chrischan
    Ich befürchte, daß diese ganzen Posts (in diesem und in anderen Foren) auch nicht den Zweck haben aufzuklären. Ich befürchte, daß eher versucht wird, eine Begründung für Politik und Öffentlichkeit zu erzeugen, hier einzugreifen.
    Wie nachzulesen scheiterte zuerst der Versuch, die Wissenschaft ihrer Instrumente zu berauben (Da nichts geboten wird, läuft es darauf hinaus). Als nächstes wird versucht über die Politik und Öffentlichkeit Druck auszuüben. Doch dazu muss man erstmal die Politik und Öffentlichkeit hinter sich zu bekommen. Tritt man an diese heran, mit den Worten "keiner will uns zuhören...", so kann es passieren, daß als Reaktion nur ein "Die werden schon wissen warum" kommt. Schafft man es aber zu "belegen", daß es eine Verschwörung auf Ebene der Wissenschaft gibt, so kann man die Neugier der Politiker und der Öffentlichkeit wecken. Ich befürchte, daß dies alles nur dazu dient um entsprechende "Belege" zu sammeln.
    So, jetzt habe ich hier mal eben eine Verschwörungstheorie "deiner" Forschungsgruppe gegen die Wissenschaft aufgestellt.
    Die Zielen und die Begründung ihrer Arbeit und ihrer Aktionen hat die Forschungsgruppe G.O. Mueller offen und ausführlich dargelegt, und wünscht sich eine offene Debatte, sowohl mit den politischen Verantwortlichen, den Entscheidungsträgern als auch der Öffentlichkeit. Es ist nicht die Vorgehensweise einer "Verschwörungstheorie", oder?
    Und die Umstände, die sie schildert sind nun mal für jederman nachprüfbar: Zum Beispiel, dass kein Mensch im Bildungssystem und in der Öffentlichkeit davon Kenntnis hat, dass eine lange Tradition der Kritik der Relativitätstheorie besteht. Weder im Bildungssystem noch in den Medien wird diese Kritik bekannt gegeben. Das kann nun jederman selbst feststellen, das es so ist, oder?

    Hier lasse ich diese Wissenschaftler eben selbst zu Wort kommen:

    G. O. Mueller hat geschrieben:

    Die Existenz einer ungebrochenen Kritik-Tradition

    Wer die Behauptung nachprüft, es gebe keine substantielle Kritik der Speziellen Relativitätstheorie, es habe nur in den Anfangsjahren eine Kritik gegeben, und die sei damals schon widerlegt worden, wird auf die Existenz einer starken und durch alle Jahrzehnte hindurch bis heute ungebrochenen Kritik stoßen, die seit ungefähr 1922 in den Fachveröffentlichungen der Physik nicht mehr zitiert und nicht mehr diskutiert wird, so daß die Öffentlichkeit und sogar auch selbst Teile der Fachöffentlichkeit nichts von der Existenz einer Kritik erfahren haben.
    […]
    Die Existenz von kritischen Veröffentlichungen wird von der Schulphysik bis heute verschwiegen; die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in physikalischen Fachzeitschriften und Fachverlagen wird unterdrückt; die Autoren kritischer Veröffentlichungen können nur in fachfernen oder allgemeineren Zeitschriften und Verlagen zu Wort kommen und werden im akademischen Establishment der „scientific community“, wie sie sich gern nennt, massiv diskriminiert. Viele kritische Autoren können deshalb ihre größeren Arbeiten nur im Selbstverlag veröffentlichen. Für Aufsätze zur Theoriekritik sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immerhin einige wenige Zeitschriften speziell gegründet worden, die von der Schulphysik jedoch als Untergrundliteratur geschmäht und möglichst ausgegrenzt werden.

    Die Unterdrückung und Verleugnung jeglicher Kritik der Speziellen Relativitätstheorie führt auch zum Fehlen der Kritik in den Fachbibliographien: dadurch fehlt auch vielen kritischen Autoren eine Kenntnis ihrer eigenen großen Tradition.

    Zur Unterdrückung der kritischen Veröffentlichungen kommt eine massive pauschale Verleumdung der kritischen Autoren als unfähige Außenseiter und Querulanten oder als Antisemiten, Nazis, Stalinisten oder sonstwie moralisch minderwertige Subjekte.
    Diese dargelegten Umstände sind nun mal von jedermann selbst feststellbar, sogar hier in diesem Forum.

    mfg
    Jocelyne Lopez

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