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Thema: Gravitation als entropische Wirkung

  1. #1
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    Frage Gravitation als entropische Wirkung

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    Moin moin


    Wurde das hier schon einmal diskutiert?

    http://arxiv.org/abs/1001.0785

    http://melethrons-wastebook.blogspot...neues.html?m=1


    Beste Grüsse

  2. #2
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    Es gab vor einiger Zeit einen richtigen Hype, aber in der Zwischenzeit ist es recht ruhig geworden. Ich kann mich mal umhören, was aus der Idee geworden ist ...

    http://www.physicsforums.com/index.php
    Gruß
    Tom

    «while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

  3. #3
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    Hallo TomS

    Danke für den Link!

    Das Paper ist ja aus Anfang 2010. Hab das Thema hier allerdings noch nie gesehen/gelesen. Mich würde interessieren, wie sich der Lösungsansatz mit dem Higgs-Mechanismus vereinbaren lässt, bzw. ob der Mechanismus damit überflüssig wäre. Davon steht leider nichts im Paper.

    Gruß
    Mario

  4. #4
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    Quantengravitation und Higgsmechanismus haben nichts miteinander zu tun. Weder schließen sie sich aus, noch "helfen" die Phänomene oder Erklärungen einander.
    Gruß
    Tom

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  5. #5
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    Wie ich das Paper verstanden habe, soll der Lösungsansatz doch gerade die Quantengravitation überflüssig machen?

  6. #6
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    Ja, aber das funktioniert m.E. nicht. Entropie benötigt mikroskopische Freiheitsrade; welche sollen das sein?

    Anyway - die Idee ist dennoch unabhängig vom Higgsmechanismus.
    Gruß
    Tom

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  7. #7
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    Ich hab es so verstanden, das die Freiheitsgrade durch die Größe der Fläche der holografischen Kugel bestimmt werden.

  8. #8
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    Man kann m.E. nicht einfach einer Fläche einen Freiheitsgrad zuordnen; da muss es etwas geben, ein Feld, ein (mikrophysikalisches) Gebilde, ... eine rein geometrische Definition ist kein Freiheitsgrad im Sinne der statistischen Mechanik.
    Gruß
    Tom

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  9. #9
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    Bezogen auf Schwarze Löcher wurde ja gerade dies so dargestellt. Alle Informationen sind auf dem Ereignishorizont des SL codiert. Die Anzahl der Freiheitsgrade wird durch die Fläche des Ereignishorizonts bestimmt. Warum sollte dies nicht auch für die gesamte Raumzeit gelten?

  10. #10
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    Zitat Zitat von Raumgleiter
    Bezogen auf Schwarze Löcher wurde ja gerade dies so dargestellt. Alle Informationen sind auf dem Ereignishorizont des SL codiert. Die Anzahl der Freiheitsgrade wird durch die Fläche des Ereignishorizonts bestimmt. Warum sollte dies nicht auch für die gesamte Raumzeit gelten?
    Das ist nicht der Punkt. Im wesentlichen alle Theorien der Quantengravitation gehen davon aus, dass dies so zutrifft. Der wesentliche Unterschied in Verlindes Ansatz ist jedoch, dass keine mikrophysikalische Struktur des Gravitationsfeldes vorausgesetzt werden soll. In jeder anderen (mir bekannten) Theorie der Quantengravitation gibt es fundamentale mikroskopische Freiheitsgrade (Loop Quantum Gravity: Spinnetzwerke; Stringtheorie: Strings; Asymptotic Safety: renormiertes Gravitationsfeldes) die sozusagen Träger der WW und der makroskopischen Geometrie sind. Letztere entsteht in einem klassischen Grenzfall.

    Verlinde möchte ohne diese mikrophysikalische Ebene auskommen und Gravitation rein thermodynamisch erklären. Ich denke aber, dass es ohne eine fundamentale Ebene nicht geht; zumindest eine Geometrie muss irgendwie vorhanden sein, um das holographische Argument anwenden zu können. Verlindes Ansatz fehlt m.E. das Fundament (mir ist schon klar, dass gerade das die Idee ist, aber ich denke eben, dass es ohne nicht geht)
    Gruß
    Tom

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