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Thema: Leuchtschwache Sterne: womöglich Dysonhüllen?

  1. #31
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    Hallo skippy,

    Stern ist nicht gleich Stern.

    Hier mal zwei Zitate:
    Der Wertebereich einiger Zustandsgrößen überdeckt viele Größenordnungen. Die Oberflächentemperaturen von Hauptreihensternen reichen von etwa 2200 K bis 45.000 K, ihre Massen von 0,07 bis 120 Sonnenmassen und ihre Radien von 0,1 bis 25 Sonnenradien. Rote Riesen sind deutlich kühler und können so groß werden, dass die komplette Erdbahn in ihnen Platz hätte, bei VY Canis Majoris sogar die des Saturns. Weiße Zwerge haben Temperaturen bis zu 100.000 K, sind aber nur so klein wie die Erde, obwohl ihre Masse mit der der Sonne vergleichbar ist.
    Link

    Die hellsten Fixsterne erreichen absolute Helligkeiten von etwa −9 mag (über 100.000-fache Leuchtkraft der Sonne), die lichtschwächsten dagegen +17 mag (etwa ein Zehntausendstel der Sonnenleuchtkraft).
    Link

    Nimm nur die Leuchtkraft: 1/10.000- bis 100.000-fach der Sonne...

    Gruß,
    Christian

    Meine Astro-Page: www.Jeffer.de

  2. #32
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    36 der hellsten 100 Sterne sind weniger als 100 Lj entfernt.
    Der mit 3200 Lj am weitesten entfernte der 100 hellsten ist übrigens Eta CMa (Aludra).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aludra

    Ein ähnlich leuchtstarker Stern ist Deneb im Schwan. Wäre Deneb nur 25 Lj von der Erde entfernt (immer noch die 3-fache Entfernung des hellsten Sterns Sirius), wäre er so hell wie die Mondsichel!
    Geändert von SFF-TWRiker (21.11.2013 um 23:43 Uhr)

  3. #33
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    Zitat Zitat von skippy Beitrag anzeigen
    hi, links sind kool..

    also wenn nahe sonnen nicht fürs auge sichtbar sind, dann sind die sterne die wir am nachthimmel sehn, also supersonnen?!!
    Hallo skippy,

    im Wesentlichen ja. Nur 5% der sonnennahen Sterne (näher als 5 parsec = ~16 Lichtjahre) sind von blossem Auge sichtbar. Das sind nur 10 der fast 6000 von blossem Auge sichtbaren Sterne.

    Neben der Sonne sind das 4 prominente Sterne 1.Grösse, nämlich der Sirius, Procyon, alpha Centauri A und alpha Centauri B.

    Die übrigen sind eher unauffällig: zwei Sterne gerade noch und beinahe 3.Grösse (tau Ceti, epsilon Eridani), zwei Sterne gerade noch und beinahe 4.Grösse (40 Eridani A und epsilon Indi), ein Stern 5.Grösse (61 Cygni A) sowie ein Stern 6.Grösse (61 Cygni B).


    Bemerkung:
    Bei manchen Darstellungen werden auch noch die Sterne Atair (1.Grösse), 70 Ophiuchi A (4.Grösse) und 70 Ophiuchi B (6.Grösse) genannt, diese liegen aber knapp ausserhalb dieser 5 parsec-Grenze.


    In diesem Areal befinden sich übrigens auch noch 5 Weisse Zwerge, von denen 3 während ihrer Hauptreihenstern-Phase allesamt heller als der Sirius gewesen wären, nämlich der Sirius B, Gliese 440 und der van Maanens Stern; die beiden übrigen (Procyon B und 40 Eridani B) erreichten beide 1.Grösse. - Allerdings ist dieser Vergleich absurd, weil die Sterne ja Eigenbewegungen haben und sich damals nicht in Sonnennähe befunden haben.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (22.11.2013 um 10:12 Uhr)

  4. #34
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    hi, danke für die antworten, könnte man mit teleskope den andere sonnen dicht ranzoomen und zb sonnenflecken auf sonnen sehn die 50.000lj weg sind, ich komme auf diese frage, weil wir doch mit deepfield projekten, sehr tief ins all sehn können.

  5. #35
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    Nein. Sterne sind sehr klein, gemessen an ihren Entfernungen. Es gibt Oberflächenkarten von Sternen, aber die sind entweder durch indirekte Methoden ermittelt worden, oder die Sterne waren sehr gross (Beteigeuze) oder sehr nah (Alpha Centauri).
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
    Final-Frontier.ch - Auf zu neuen Welten

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