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Thema: SpaceX - Ankündigungen, Realität, Zukunft

  1. #321
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    Dann hoffen wir mal, das SpaceX das Tempo hoch halten kann. Wenn es gelingt, dann sehen die anderen Mitbewerber ganz schön alt aus. Ich bin sehr gespannt, auf die ersten Bilder, bzw. auch auf die ersten Hopser.

  2. #322
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    Wenn SpaceX erfolgreich ein BFS auf dem Mars landet (sei das nun 2022 oder jedes andere Datum vor 2030, egal ob mit oder ohne Besatzung), dann ist die NASA (zumindest das bemannte Programm) fürs erste erledigt. Dann werden sehr unangenehme Fragen kommen, wie es sein kann, dass so viele Milliarden an Boeing und Lockheed Martin gingen, ohne dass diese dafür auch nur etwas halbwegs vergleichbares vorweisen können.
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  3. #323
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    Das muß vor 2030 passieren, sonst bin ich dann vielleicht schon zu senilkonfus, um es überhaupt noch mitzubekommen. :-D
    Ich sehe das ebenso, wie Du. Aber mittlerweile ist es mir auch egal, wer es als erster schafft. Hauptsache es passiert überhaupt wieder etwas in der bemannten Raumfahrt. Und SpaceX ist derzeit wohl der erfolgversprechendste Akteur auf diesem Terrain.

  4. #324
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    @TomTom333: Ich greife das mal hier auf, damit wir uns im anderen Thread auf die eigentlichen Starts etc. konzentrieren können.

    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    Muss ich jetzt nicht Verstehen? Musk baut das BFR bereits. Die ersten beiden Flüge werden zwischen 2022 und 2032 stattfinden und das erste Material bringen. 2 oder 4 Jahre später kommen die ersten bemannten Flüge....... wieso sollte es mit der Kolonisierung nicht gehen? Musk ist 46 Jahre alt, also hat er noch einiges vor sich. Was ist dein Argument dagegen? Jeder Flug bringt 140 t Material zum Mars. Und an zahlenden Kunden und Wissenschaftlern wird es ihm nicht mangeln.
    Ich bin sicher, Protuberanz hat seine eigene Antwort, aber man muss natürlich schon sehen, dass es enorme Risiken für Verzögerungen gibt - wie immer in diesem Business. Und selbst, wenn das BFR einmal fliegt (ich bezweifle nicht, dass das irgendwann der Fall sein wird), ein Marsflug, sowohl ohne als auch mit Besatzung, ist eine sehr viel grössere Herausforderung, die erst noch zu meistern wäre, ganz zu schweigen vom Aufbau einer Kolonie mit zehntausenden von Siedlern (!). Das kann im Moment wirklich nur das visionäre Fernziel sein.

    2022 werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Marsflug eines BFR sehen. Es ist denkbar (aber aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich), dass das BFR bis dann schon kommerziell in den Erdorbit fliegt. Dann kommt erst der schwierigste Teil: ein für den Marsflug spezialisiertes BFS muss gebaut werden (die Frachtversion für den Erdorbit ist ja nicht geeignet, nur schon, weil das Mars-BFS sehr viel länger im All überleben muss, in eine andere Atmosphäre eintreten muss, auf unvorbereitetem Terrain landen muss, etc.). Man muss dann auch das Betanken im All entwickeln und üben. Und schliesslich müssen auch die Gerätschaften, die zum Mars gebracht werden sollen, entwickelt werden: wie genau soll dort nach Eis gesucht werden, wie genau wird es dann zu Treibstoff verarbeitet? Woher kommt die benötigte Energie? Und so weiter. Ich würde sagen, wenn SpaceX das gegenwärtige Tempo hält, ist das alles vor 2030 zu schaffen, und Flüge mit Besatzungen folgen in der Zeit danach. Ablenkungen wie Mondlandungen, Tourismus, Punkt-zu-Punkt-Flüge auf der Erde werden diesen Zeitrahmen aber nur Verlängern, auch wenn sie helfen könnten, das ganze Mars-Projekt zu finanzieren. Aber selbst, wenn Musk es schafft, in den 2030ern Menschen regelmässig zum Mars zu schicken, so heisst das noch lange nicht, dass eine Kolonie Wirklichkeit werden wird. Die USA haben auch den Mond besucht - aber dort nie eine Kolonie gebaut. Dass die Kolonie gelingen wird, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine sichere Sache sein, ja nicht einmal dann, wenn Menschen auf dem Mars gelandet sind. Wir werden sehen.
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  5. #325
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    SpaceX versucht jetzt doch mal wieder die Oberstufe heil runterzukriegen

    https://www.youtube.com/watch?v=6kY2SvyDcbg

    https://twitter.com/elonmusk/status/985655249745592320

    PS: Wie viele Oberstufen fliegen da eigentlich noch im GTO rum?
    Geändert von Kibo (23.04.2018 um 10:02 Uhr)
    101010

  6. #326
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    Im GTO, nicht viele, denn das Perigäum beim GTO ist oft sehr tief, manchmal sogar in der Atmosphäre. Das heisst, eine Stufe im GTO wird nicht lange überleben. SpaceX hat auch begonnen, die zweiten Stufen im LEO direkt nach der Freisetzung der Satelliten abzubremsen, damit sie schnell in die Atmosphäre eintreten (dies wurde dem Zuma Satelliten zum Verhängnis, der vom Satellitenhersteller gelieferte Ablösemechanismus funktionierte nicht und der Satellit begleitete die Stufe zurück in die Atmosphäre...)

    Ich glaube, es gibt Webseiten, die die im All verbliebenen SpaceX 2. Stufen zählen. Geschätzt nicht mehr als ein Dutzend, würde ich sagen.
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  7. #327
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    Hallo Bynaus,

    laut dieser sehr hübschen Website sind es wohl 14 Oberstufen.
    101010

  8. #328
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    Sehr schöner Link, danke! Ein gutes Dutzend, also...
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  9. #329
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    Ich finde die Vision von Musk spannend, aber zur Zeit absolut nicht realistisch.

    Jeder der sich ein bisschen mit Gesundheit auskennt, weiss, dass auch die fittesten Menschen krank werden, wenn man sie für mehrere Monate / Jahre in einem künstlich versorgten Raum einsperrt.

    Der Mensch ist Teil der Natur und braucht frische Luft, ausreichend Sonne, frische Nahrung, Bewegung, Wasser, ansonsten wird er krank. Dazu die enormen Strahlenschäden, die bei Menschen nach einiger Zeit zwangsläufig Krebs auslösen werden.

    Man sollte es also schrittweise angehen. Einen Schritt schein Musk auszulassen: Zwischen Erde und Mars ist es weit, dazwischen sollten wir einige "Vorratsstationen" aufbauen. Ich würde vorschlagen: einfach ein paar Vorratsstationen genau in der Mitte der beiden eliptischen Bahnen stationieren, so, dass bei eventuellen Engpässen eine Marseinheit jederzeit auf ein nicht allzu fernes Ziel zurückgreifen kann, das von der Erde aus regelmässig gewartet wird.

    Wie haben Scot und Amundsson den Südpol erobert? Einfach mal losspaziert, der Sprit wird schon reichen? NEIN, sie haben so gut wie möglich monate vorher Vorratsstationen so weit wie möglich in die Antarktis gebaut.

  10. #330
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    Der Mensch ist Teil der Natur und braucht frische Luft, ausreichend Sonne, frische Nahrung, Bewegung, Wasser, ansonsten wird er krank. Dazu die enormen Strahlenschäden, die bei Menschen nach einiger Zeit zwangsläufig Krebs auslösen werden.
    Deshalb werden wir die Natur eben auf den Mars mitnehmen. Sonne gibt es da genügend, frische Nahrung wird direkt vor Ort angebaut (ökologische, keine Massenproduktion!), Platz für Bewegung ist da, Wasser gibt es in Form von Eis in grossen Mengen, alles kein Problem. Mars hat all die Grundlagen, die eine menschliche Zivilisation braucht. Wir müssen nur die Menschen dahinbringen (mit ein bisschen "Startkapital"), der Rest ergibt sich dann - über die Jahrhunderte - schon.

    Die Strahlenbelastung auf dem Flug zum Mars ist etwa so, wie wenn man in der Zeit täglich ein Päckchen Zigaretten rauchen würde. Sicher nicht gesund, aber auch kein Todesurteil. Auf der Marsoberfläche beträgt die Strahlenbelastung etwa 40% dieses Wertes, also etwa so wie 8 Zigaretten pro Tag. Strahlenschäden gibt es auf dem also Mars nur, wenn du längere Zeit ungeschützt direkt an der Oberfläche lebst. Das wird jedoch niemand tun - schlafen und arbeiten kann man auch gut unter dem Boden, z.B. in einer Lavahöhle, die künstlich mit Tageslicht geflutet wird (bedenke, dass auch auf der Erde viele Menschen tagsüber ausschliesslich drinnen sind, zumindest in den Industrieländern).

    Man sollte es also schrittweise angehen. Einen Schritt schein Musk auszulassen: Zwischen Erde und Mars ist es weit, dazwischen sollten wir einige "Vorratsstationen" aufbauen. Ich würde vorschlagen: einfach ein paar Vorratsstationen genau in der Mitte der beiden eliptischen Bahnen stationieren, so, dass bei eventuellen Engpässen eine Marseinheit jederzeit auf ein nicht allzu fernes Ziel zurückgreifen kann, das von der Erde aus regelmässig gewartet wird.
    Das macht aus Gründen der Orbital-Mechanik keinen Sinn. Zwischen den Bahnen von Mars und Erde kannst du nichts "stationieren" - diese "Vorratsstation" würde die Sonne ebenfalls umkreisen (mit einer Umlaufszeit, die zwischen jener von Erde und Mars liegen würde) und wäre deshalb in dem Moment, an dem das Raumschiff vorbei kommt, wohl ganz woanders auf ihrer Bahn (man müsste für einen Marsflug also nicht nur warten, bis Erde und Mars in Position sind, sondern nun müsste auch die Station in Position sein; denke z.B. an die "Grand Tour", die Voyager 2 gemacht hat - die ist nur alle paar 100 Jahre möglich, weil alle Planeten an bestimmten Positionen sein müssen).

    Zudem, wenn die Station die Sonne in einem kreisförmigen Orbit umkreist, hätte sie eine hohe Relativgeschwindigkeit (von sicher einigen km/s) relativ zum vorbeifliegenden Marsrauschiff. Das Raumschiff müsste also seinen Kurs jenem der Station anpassen - und ihn danach wieder ändern, um zum Mars weiter zu fliegen. In beiden Fällen bräuchte es mehr Treibstoff. Und an Bord der Station wäre es nicht wirklich besser: die starke interplanetare Strahlung wäre immer noch da. Ein "Zwischenhalt" ist im Weltraum (zumindest auf halber Strecke) deshalb nicht sinnvoll. Um deinen historischen Vergleich zu korrigieren: beim Apollo-Programm hat man auch keine Stationen zwischen Erde und Mond aufgebaut, sondern ist einfach direkt hingeflogen.

    Der beste Ansatz, wenn man die Strahlenbelastung minimieren will, ist ein schneller Transit-Flug. Das ist im Muskschen Programm möglich, weil das Mars-Raumschiff im Erdorbit aufgetankt wird. Im Idealfall kann die Reisezeit so von 9 auf 3 Monate und die Strahlenbelastung um zwei Drittel reduziert werden. Wenn mal später mal Fusion etc. zur Verfügung hat, kann diese Transit-Zeit fast beliebig gedrückt werden - ein Flug zum Mars mit konstanter 1 Ge-Beschleunigung (Beschleunigung & wieder Bremsen) dauert rund 3 Tage.

    Dass man einen einmal angefangenen Flug nicht wirklich abbrechen kann, bzw. dass es viele Monate dauert, bis man wieder zurück zur Erde kommt - damit muss man einfach leben. Man kann sich höchstens darauf vorbereiten, sich möglichst selbst zu helfen. Die europäischen Seefahrer der frühen Neuzeit hatten ja diesbezüglich auch keine Wahl.
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