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Thema: XXSBLACK sagt Hallo :-)

  1. #1
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    Standard XXSBLACK sagt Hallo :-)

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    Nun bin ich hier. Seit 2-3 Jahren lese ich Astronews und das Astronews Forum aktiv mit. Dank einigen Usern konnte ich mein Laienwissen schon etwas weiterbilden, wobei ich immer noch Laie bin.

    Zu mir selbst. Ich bin 22 Jahre und komme aus Thüringen. Zu meinen Hobbys zählen Natur- und Hundefotographie, Reisen, Wandern, Lesen, nette Gespräche führen. Interesse an der Astronomie habe ich schon seit kindesalter an. Mich begeistert es immer wieder in den Sternenhimmel zu blicken und darüber nachzudenken wie unglaublich groß alles ausserhalb unsere Atmosphäre ist. Die meiste Begeisterung in der Astronomie hege ich für Schwarze Löcher.

    Ich freue mich hier noch mehr lernen zu können und immer neue Erfahrungen zu machen. :-)

    Mit besten Grüßen

    Norman

  2. #2
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    Hi Norman,

    wilkommen im Forum und schön, daß Du Dich traust, auch mal was zu posten.

    Sissy

  3. #3
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    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    Hi Norman,

    wilkommen im Forum und schön, daß Du Dich traust, auch mal was zu posten.

    Sissy
    Vielen Dank Sissy :-)
    Irgendwann muss man auch mal über seinen Schatten springen sonst lernt man ja nicht :-)

    Ich freue mich schon auf viele interessante Beiträge von dir und Berichterstattungen (Sonnenfinsternis in Amerika ;-) )

    LG Norman

  4. #4
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    Zitat Zitat von XXSBLACK Beitrag anzeigen
    Die meiste Begeisterung in der Astronomie hege ich für Schwarze Löcher.
    Hallo Norman,

    was fasziniert Dich an denen ? Deren kleinere Schwestern und Brüder, die Weissen Zwerge und die Neutronensterne, sind auch sehr "ungewohnte" Gebilde, auch hochkompakte, und sie sind der Forschung doch irgendwie viel besser zugänglich.

    Also ich bin längst umgeschwenkt und statt weit entfernter Schwarzer Löcher, die auch idealerweise weit von uns entfernt bleiben sollen, bevorzuge ich doch immerhin 5 Weisse Zwerge im sonnennahen Bereich.

    Die natürlich auch idealerweise weit genug von uns entfernt bleiben sollen ...


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Deren kleinere Schwestern und Brüder, die Weissen Zwerge und die Neutronensterne
    Ausdehnungsmässig sind sie natürlich grössere Schwestern und Brüder, aber massemässig sind sie "kleiner", also weniger schwer.

  6. #6
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo Norman,

    was fasziniert Dich an denen ? Deren kleinere Schwestern und Brüder, die Weissen Zwerge und die Neutronensterne, sind auch sehr "ungewohnte" Gebilde, auch hochkompakte, und sie sind der Forschung doch irgendwie viel besser zugänglich.

    Also ich bin längst umgeschwenkt und statt weit entfernter Schwarzer Löcher, die auch idealerweise weit von uns entfernt bleiben sollen, bevorzuge ich doch immerhin 5 Weisse Zwerge im sonnennahen Bereich.

    Die natürlich auch idealerweise weit genug von uns entfernt bleiben sollen ...


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Weisse Zwerge und Neutronensterne sind auf alle Fälle auch sehr interessant.

    Bei Schwarzen Löchern finde ich einfach faszinierend, wie sie aufgebaut sind, ihre Eigenschaften und dieses (momentan noch) unbeschreiblich Mysteriöse Innenleben. Ich bin immer verwundert wie ein so kleines Objekt so massereich sein kann, dass es Flächen über 10000 Lichtjahre und viel mehr mit der Gravitation beeinflusst. Dieses Unverständnis was sich direkt nach dem Ereignishorizont abspielt. Es ist eben schwer zu erklären, bzw. auszudrücken. Aber als Laie gleich Schwarze Löcher als Thema zu nehmen ist dann teilweise noch schwieriger zu erklären warum.

    Wobei ich vom gesamten Universum sehr angetan bin. Egal ob Monde, Planeten, Sterne, Galaxien, Atome, Subatomare Teilchen. Die kleinsten Teilchen fügen sich zu dem Größten zusammen und die größten Dinge beeinflussen extrem die kleinsten Teilchen.


    Edit: Ich muss zugeben, dass es erleichternd ist keine Schwarzen Löcher "vor der Haustür" zu haben.
    Geändert von XXSBLACK (24.10.2012 um 19:54 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von XXSBLACK Beitrag anzeigen
    Weisse Zwerge und Neutronensterne sind auf alle Fälle auch sehr interessant.
    ich hatte immer schon eine Vorliebe für die Kleinen und Schwachen


    Zitat Zitat von XXSBLACK Beitrag anzeigen
    Ich bin immer verwundert wie ein so kleines Objekt so massereich sein kann, dass es Flächen über 10000 Lichtjahre und viel mehr mit der Gravitation beeinflusst.
    Das ist irreführend: stelle Dir vor, das Universum würde leergeräumt und man würde nur ein Sauerstoff-Molekül und "auf der anderen Seite des Universums" ein Elektron hineintun.

    Das Sauerstoff-Molekül (besteht massemässig primär aus 2 Sauerstoffatomen) schwingt und man kann berechnen, wie stark das Elektron auf der "anderen Seite des Universums" die Schwingung der beiden Sauerstoffatome beeinflusst. Anfangs wird der Fehler extrem klein sein, d.h. man kann das sehr genau vorhersagen, doch wenn der Fehler 360 Grad beträgt, so kann man keine Vorhersage über die Schwingung-Richtung der beiden Sauerstoffatome mehr gewinnen.

    Und nun kommt die Preisfrage: das Elektron im Abstand von rund 13.4 Milliarden Lichtjahren wird aufgrund seiner winzigen Schwerkraft das Sauerstoffmolekül anders beeinflussen, je nach dem ob es diese 13.4 Milliarden Lichtjahren auf der einen Seite oder eben auf der anderen Seite steht.

    Was schätzst Du, wie oft das Sauerstoff-Molekül schwingen muss, bis der Fehler so gross geworden ist, dass man nicht mehr entscheiden kann, ob das Elektron auf der anderen Seite des Universums z.B. rechts oder eben links stand ?

    Angeblich sollen es weniger als 100 Schwingungen sein. Ich habe es zwar nicht nachgerechnet, aber 2^100 - in erster Näherung verdoppelt sich der Fehler mit jeder Schwingung - ist eine grosse Zahl, ungefähr 10^30. Die Zehnerpotenz des Alters des Universums in Sekunden (keineswegs Jahren) hat nur 17 Nullen.

    Wenn also ein Sauerstoffmolekül und ein Elektron im Abstand von 13.4 Milliarden Lichtjahren schon solche Wirkung erzielen können, dann ist es nicht verwunderlich, dass ein supermassives Schwarzes Loch einige zehntausende Lichtjahre Wirkung hat.


    Zitat Zitat von XXSBLACK Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben, dass es erleichternd ist keine Schwarzen Löcher "vor der Haustür" zu haben.
    Warum eigentlich ? Der Halley'sche Komet beispielsweise hätte eine sehr viel höhere Lebenserwartung, wenn an der Stelle der Sonne ein Schwarzes Loch gleicher Masse stehen würde, welches ihm nicht bei jedem Periheldurchgang einen Teil seiner Kometenmasse wegdampft.

    Ja, Du hast Dir ein spannendes Gebiet ausgesucht


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (24.10.2012 um 20:25 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ich hatte immer schon eine Vorliebe für die Kleinen und Schwachen



    Das ist irreführend: stelle Dir vor, das Universum würde leergeräumt und man würde nur ein Sauerstoff-Molekül und "auf der anderen Seite des Universums" ein Elektron hineintun.

    Das Sauerstoff-Molekül (besteht massemässig primär aus 2 Sauerstoffatomen) schwingt und man kann berechnen, wie stark das Elektron auf der "anderen Seite des Universums" die Schwingung der beiden Sauerstoffatome beeinflusst. Anfangs wird der Fehler extrem klein sein, d.h. man kann das sehr genau vorhersagen, doch wenn der Fehler 360 Grad beträgt, so kann man keine Vorhersage über die Schwingung-Richtung der beiden Sauerstoffatome mehr gewinnen.

    Und nun kommt die Preisfrage: das Elektron im Abstand von rund 13.4 Milliarden Lichtjahren wird aufgrund seiner winzigen Schwerkraft das Sauerstoffmolekül anders beeinflussen, je nach dem ob es diese 13.4 Milliarden Lichtjahren auf der einen Seite oder eben auf der anderen Seite steht.

    Was schätzst Du, wie oft das Sauerstoff-Molekül schwingen muss, bis der Fehler so gross geworden ist, dass man nicht mehr entscheiden kann, ob das Elektron auf der anderen Seite des Universums z.B. rechts oder eben links stand ?

    Angeblich sollen es weniger als 100 Schwingungen sein. Ich habe es zwar nicht nachgerechnet, aber 2^100 - in erster Näherung verdoppelt sich der Fehler mit jeder Schwingung - ist eine grosse Zahl, ungefähr 10^30. Die Zehnerpotenz des Alters des Universums in Sekunden (keineswegs Jahren) hat nur 17 Nullen.

    Wenn also ein Sauerstoffmolekül und ein Elektron im Abstand von 13.4 Milliarden Lichtjahren schon solche Wirkung erzielen können, dann ist es nicht verwunderlich, dass ein supermassives Schwarzes Loch einige zehntausende Lichtjahre Wirkung hat.
    Kleine Laienfrage von mir aus dazu. Du sprichst die Verdopplung der Fehler an. Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten. Wären diese Schwingungen immer gleich könnte man es ja bestimmen, aber wenn sie nach jeder Schwingung ein neues Ergebniss liefern ist es ja "logisch", dass sich die Fehlerzahl verdoppelt, weil man ja immer 2 Möglichkeiten in Betracht ziehen muss und da man nicht weiß welche nun die Richtige ist kann man sagen entweder Nr. 1 oder Nr. 2 ist richtig oder aber keine von beiden ist richtig, da man es nicht mehr weiß. Sozusagen Schrödingers Katze. Ist da meine Logik grad am falschen Denkansatz?



    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Warum eigentlich ? Der Halley'sche Komet beispielsweise hätte eine sehr viel höhere Lebenserwartung, wenn an der Stelle der Sonne ein Schwarzes Loch gleicher Masse stehen würde, welches ihm nicht bei jedem Periheldurchgang einen Teil seiner Kometenmasse wegdampft.
    Gut sagen wir der Halley'sche Komet nähert sich dem Schwarzen Loch mit dem gleichen Abstand wie der Sonne, sollte es sich doch eigentlich aufheben, da die Akkretionsscheibe um einem Schwarzen Loch auch eine beachtliche Temperatur hat, welche er auf größerer Bahn durchfliegt. Somit sollte er in etwa die gleiche Masse "einbüßen" oder? Kann man dazu eventuell mal eine Rechnung machen? Würde mich nämlich interessieren :-)


    Einen angenehmen Donnerstag wünsche ich :-)

  9. #9
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    Zitat Zitat von XXSBLACK Beitrag anzeigen
    Die meiste Begeisterung in der Astronomie hege ich für Schwarze Löcher.
    Hallo Norman,

    da Du Dich in einem Alter befindest, wo die Begeisterung für Mathematik oftmals noch recht frisch ist, würde mich interessieren, welchen Zugang Du zur Mathematik hast. Bekanntlich braucht man für eine exakte Beschreibung der physikalischen Effekte von Schwarzen Löchern eine Menge Mathematik und mich würde interessieren, welche Vorkenntnisse Du dazu mitbringst und ob Du bereit bist diese gegebenenfalls zu erweitern.

    Ansonsten auch von mir ein Willkommensgruß.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Hallo Norman,

    da Du Dich in einem Alter befindest, wo die Begeisterung für Mathematik oftmals noch recht frisch ist, würde mich interessieren, welchen Zugang Du zur Mathematik hast. Bekanntlich braucht man für eine exakte Beschreibung der physikalischen Effekte von Schwarzen Löchern eine Menge Mathematik und mich würde interessieren, welche Vorkenntnisse Du dazu mitbringst und ob Du bereit bist diese gegebenenfalls zu erweitern.

    Ansonsten auch von mir ein Willkommensgruß.

    Also ich muss ehrlich sagen, bei der physikalischen, mathematischen Beschreibung Schwarzer Löcher bin ich noch bei Punkt Null. Über die Formeln direkt habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, da ich dafür sicherlich erstmal andere Grundlagen brauche. Dafür bin ich aber immer gern bereit. Hast du ein Tipp was das aller Erste wäre zum lernen für die mathematische Beschreibung?

    Bisher habe ich mich immer nur für das "Lesbare" interessiert. Also die schriftliche Beschreibung der Einzelheiten der Hawking Strahlung, des Ereignishorzionts, die Akkretionsscheibe. Aber eben ohne Formeln :-)

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