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Thema: Technologie als kosmologischer Faktor

  1. #1
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    Standard Technologie als kosmologischer Faktor

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    In Anlehnung an den "Jesus-Avatar" von Ralander geht es in diesem Gastbeitrag darum, dass wir mit der Raumfahrt ein technologisches Instrument zur Hand haben, welches nicht nur unser langfristiges Überleben sichern kann, sondern mit dem wir das Universum zu unseren Zwecken einrichten und auf unsere Ziele ausrichten können.

    Nanotechnologie
    Um 2020 könnte die Herstellung von Dingen, von Objekten (und vielleicht auch von Subjekten)
    durch Zusammensetzung einzelner Atome möglich sein. Materie auf Nanoebene zu kontrollieren impliziert den Aufbau von Maschinen - Atom für Atom. Nanotechnik könnte schließlich eine „Wunschmaschine” hervorbringen, die alles Erdenkbare erzeugt, solange sie Anweisungen und Rohstoffe bekommt. Durch die Kontrolle der "Natur" auf molekularer Ebene werden eine billige und im Energieverbrauch wirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln und anderen Gütern möglich. Nanotech ist eine Herstellungstechnologie, die billig und mit molekularer beziehungsweise atomarer Präzision die meisten Strukturen fertigen kann, die mit den physikalischen Gesetzen in Einklang stehen, denn diese sprechen nicht gegen die Möglichkeit, einzelne Atome zu bewegen; es ist nur deshalb noch nicht umgesetzte worden, weil wir zu groß sind.
    Eine ausgereifte Nanotechnologie ersetzt im Verbund mit leistungsstarken Computern zum Großteil Arbeiter, Manager und letztlich die Fabrik selbst.
    Haben die Nanomontagemaschinen beziehungsweise die Materiekompilierer ausreichend billige chemische Rohstoffe und eine geeignete Umwelt, werden sie sich mit virenartiger Fähigkeit selbst kopieren. Wenn sich dann aber schon die Fabriken vervielfältigen, befinden wir uns tatsächlich an der Schwelle zu einer utopischen Gesellschaftsform; einer klassenfreien Gesellschaftsform. Nanofaktur ist von Natur aus anders als alle vorherigen Wirtschaftsformen, weil es plötzlich die Produktionsmittel selbst sind, die sich vermehren lassen und die von Elementen stammen, die billig oder sogar umsonst in der Umwelt zu haben sind. Damit wird die Grundlage heutiger Wirtschaft völlig überflüssig, die eben darauf basiert, dass es dem Einzelnen unmöglich ist, etwas Großes allein durchzuführen und dass er außerdem alles kaufen muss, wodurch die Wirtschaft in Schwung gehalten wird und die Regierung Steuern einnehmen kann, da die nanofabrizierten Güter dermaßen billig sein werden, dass alle von ihrem Dasein profitieren werden. Mit Nanomaschinen wird Materie zu Software: über das Internet oder etwas ähnliches wird man nicht nur
    Software, sondern auch Hardware herunterladen können.
    Mit molekularen Montagemaschinen lässt sich alles bauen, was die Gesetze der Physik nicht verbieten: Wolkenkratzer, Autos, Raumschiffe, Tiere (echte; keine Stofftiere - obwohl der Unterschied verschwindet), oder ein Diamanttunnel nach China. Jedes Atom wird am richtigen Platz sein, gesteuert durch ein Computerprogramm, das die molekulare Montage dirigiert.
    Durch Nanotech wird es möglich, die Welt auf halber Strecke zwischen Atom und Kosmos neu zu erschaffen.
    Die Evolution hat keinen Plan für uns. Nur wir selbst können uns ein Ziel setzen. Nichts und niemand wird uns daran hindern - außer wir uns selbst.

    Die technologische Singularität

    Der exponentiell zunehmende Wandel der Technoevovlution schränkt unsere Fähigkeiten ein, beziehungsweise macht es unmöglich, die Zukunft vorherzusagen, vor allem weil die künftigen Innovationen miteinander wechselwirken, dadurch werden langfristige Vorhersagen blockiert; weshalb wir von heute aus nicht über den Horizont des 21. Jahrhundert hinausblicken können.

    Am Scheitelpunkt selbst neigt die Kurve dazu, ins Unendliche zu gehen. Gut möglich, das „dort” irgendeine Form von Intelligenz, ob sie nun menschlich ist oder artifiziell, auf einem posthumanen Niveau erscheint.
    Heutige technische Innovationen sind Schwellen, sind Schritte in großzügigere Lebensräume und in eine noch unerforschte mentale Lebenswelt. Die Technische Singularität wird auftauchen, wenn eine dieser Schwellen überschritten wird; jede Schwelle befähigt uns, weitere in noch kürzerer Abfolge zu erzeugen. Aus der exponentiellen Kurve wird eine hyperexponentielle Kurve, was zwar keine Singularität erzeugt, aber das Tempo wird so schnell, dass es praktisch keinen Unterschied macht. An der technischen Singularität geht unsere, die menschliche Geschichte über zu transhumanen und schließlich posthumanen Zeitmaßstäben.

    Was unsere Stellung im Universum angeht, befinden wir uns etwa in der Mitte zwischen Mikrobe und Megahirn. Vor allem wegen unserer Technologie sind wir ein zwar ein Wendepunkt aber noch lange kein Endpunkt: wir verlassen als erste den Planeten, entdecken fundamentale Gesetze, und experimentieren mit unserem Gehirn und unseren Genen, was wohl erst der Beginn eines autoevolutionären Prozesses ist, der vielleicht erst endet, wenn die Milchstraße voll von Jupitergehirnen ist, die mit unbegreiflichen, unglaublichen Projekten beschäftigt sind ...

    Wenn Leben und transferiertes Bewusstsein den eigenen Körper und die Planeten hinter sich lassen, sich über den Kosmos ausdehnen und sich stabile Strukturen auf oder in einem Neutronenstern, aufrechterhalten lassen, würde das unsere Taktrate um das Megafache steigern, denn unsere Gehirne würden dann auf nuklearer Ebene funktionieren und nicht mehr aufgrund chemische Reaktionen.
    Die Expansion der EXES in den Kosmos wir zunächst eine sehr materielle Angelegenheit sein - eine Wellenfront, die unbelebte Materie in Maschinen und Computronium verwandelt und damit die Vorraussetzung zu weiterer Expansion schafft.
    Computronium ist die hypothetische Bezeichnung für "umgewandelte" Materie, deren kleinste Einheiten Nanocomputer sind; aus ihr besteht die Cyberblase, innerhalb derer Emulationen in VRs existieren. Diese Transformation wird eine smarte Welt zurücklassen, in der weniger gehandelt und mehr gedacht wird. Aufgrund der Lichtmauer und der Konkurrenz zu anderen EXES werden sie an Ort und Stelle wachsen müssen, indem sie innerhalb ihrer Grenzen ihre Materie immer weiter verfeinern und umstrukturieren. Körperteile, die dazu dienen, zu neuen Horizonten aufzubrechen und neue Räume zu erobern, werden überflüssig und sich in intelligenzsteigernde Rechenelemente verwandeln. Deren Komponenten werden immer weiter schrumpfen, um ihre Zahl und Geschwindigkeit zu erhöhen; physische Aktivität wird zu einem Netzwerk aus purem Denken, Logik, Abstraktion und Mathematik. EXES mit uns überlegenen Kenntnissen über die Gesetze von Materie und Raumzeit und technologischen Fähigkeiten werden schließlich die Raumzeit auf Plancklänge zu extrem bedeutungsvollen Zuständen organisieren.
    Die bewohnten Gebiete des Kosmos werden sich sehr schnell in einen Cyberspace verwandeln, in dem sich keine offensichtliche materielle Aktivität mehr erkennen lässt, während die innere Rechenwelt unvorstellbar komplex sein wird. Cyberspace-Bewohner werden mehr Zukunft haben, da sich durch erhöhtes Rechentempo mehr Ereignisse in dem Prozess unterbringen lässt, der von physikalischer Zeit übrig bleiben wird. Mit dieser Speicherdichte usw. kann eine expandierende Cyberspace-Blase8 alle Dinge, die ihr begegnen und die sie assimiliert, wiedererschaffen: kosmische Kuriositäten, geologische Wunder, alte Pioneer-Raumsonden, frühe Exes in relativistischen Raketen oder komplette extraterrestrische Biosphären, selbst das alte Universum wird von ihr emuliert.
    Diese Gebilde werden ganz normal weiterleben und sich weiterentwickeln, als ob nichts gewesen sei; ohne
    zu wissen, das sie nur noch Emulationen in der Cyberspaceblase sind. Sie werden lebende Erinnerungen in
    einem hyperleistungsfähigen Geist sein und ihre Existenz wird dort viel sicherer und mit mehr Zukunft sein als
    bisher. Da sich die Cyberspaceblase mit c bewegt, kann ihr nichts entgehen; eine Vorwarnzeit gibt es somit
    ebenfalls nicht.
    Doch selbst die Exe sind noch nicht das Finale; eine weitere Ära wird der Ex-Epoche folgen. Doch bis dahin füllt sich das Weltall mit einer mit einer gewaltigen Sphäre aus Exen, die sich ultrarelativistisch bewegen
    und unterwegs alles Brauchbare absorbieren und assimilieren (wie die Borg?).
    Sie werden sich die Fähigkeit aneignen, das Raumzeitkontinuum zu ihrem Vorteil neu zu arrangieren, sie zu feinsten Strukturen mit sehr bedeutungsvollen Zuständen zu organisieren. Diese Epoche der Designerraumzeiten ist die 2. Singularität, ist die Phase der Superkräfte, in der die TOE, also die Quantengravitation technologisch angewendet wird.
    Das Universum wird von da an ein Substrat für KENE, also memetische Wesen werden, die pure Informationsstrukturen konsumieren und ausarbeiten. Sie sind nicht an primitiven Kräften, Feldern, Partikeln usw. interessiert, durch die sie definiert und kodiert sind; persönliche Identität wird bedeutungslos, da der physische Ort für Erinnerungen bedeutungslos wird.
    KENE wären Datenfresser und ihr Verhältnis zum SEIN, zur großen Wirklichkeit (= TOE), die dem Universum der Erscheinungen zu Grunde liegt, könnte unbeschreiblich geheimnisvoll und offensichtlich magisch, ja sogar göttlich sein. Sie verhandeln weder noch befehlen sie, sie sorgen einfach nur dafür, dass die Dinge passieren. KENE werden die Lebensform sein, die uns nach dem Scheitelpunkt nachfolgt.
    (Wie war das nochmal mit dem Anthropischen Prinzip?)

    Wer mehr und ausführlicher über diese Thematik lesen möchte, dem empfehle ich folgende Bücher: "Raumfahrt wozu & Wohin - Die Besiedlung des Weltraums" und "Bewustsein & Kosmos - Technologie als kosmologischer Faktor" unter

    https://www.xinxii.com/raumfahrt-woh...ck0q2mbakemaj3
    http://www.neobooks.com/werk/12724-b...nd-kosmos.html

  2. #2
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    Hallo Thomas,

    wenn Du schon Werbung machst, warum schreibst Du nicht unter Deinem eigenen Namen ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

  3. #3
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    Stimmt, Werbung ist hier eigentlich nicht gern gesehen. Es wäre besser, den kommerziellen Teil des Beitrags, insbesondere den letzten Absatz mit den beiden Links, rauszunehmen.

  4. #4
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    Tschuldigung, soll nicht wieder vorkommen ; ich hoffe, der Artikel konnte trotzdem neugierig machen und zum Nachdenken anregen?

  5. #5
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    Zitat Zitat von Neelix Beitrag anzeigen

    Was unsere Stellung im Universum angeht, befinden wir uns etwa in der Mitte zwischen Mikrobe und Megahirn. Vor allem wegen unserer Technologie sind wir ein zwar ein Wendepunkt aber noch lange kein Endpunkt: wir verlassen als erste den Planeten, entdecken fundamentale Gesetze, und experimentieren mit unserem Gehirn und unseren Genen, was wohl erst der Beginn eines autoevolutionären Prozesses ist, der vielleicht erst endet, wenn die Milchstraße voll von Jupitergehirnen ist, die mit unbegreiflichen, unglaublichen Projekten beschäftigt sind ...

    Wenn Leben und transferiertes Bewusstsein den eigenen Körper und die Planeten hinter sich lassen, sich über den Kosmos ausdehnen und sich stabile Strukturen auf oder in einem Neutronenstern, aufrechterhalten lassen, würde das unsere Taktrate um das Megafache steigern, denn unsere Gehirne würden dann auf nuklearer Ebene funktionieren und nicht mehr aufgrund chemische Reaktionen.
    Willkommen im Science Fiction Universum.

  6. #6
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    In Anlehnung an den "Jesus-Avatar" von Ralander geht es in diesem Gastbeitrag darum, dass wir mit der Raumfahrt ein technologisches Instrument zur Hand haben, welches nicht nur unser langfristiges Überleben sichern kann, sondern mit dem wir das Universum zu unseren Zwecken einrichten und auf unsere Ziele ausrichten können.
    ja bestimmt - wir können froh sein wenn wir es schaffen, ein Zimmer fehlerfrei einzurichten
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  7. #7
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    ... "Science Fiction Universum" ... das nehme ich mal positiv und übersetze es für mich mit "wissenschaftlicher Möglichkeit" waren INternet, Computer, CD-Spieler, Gentechnik usw. vor 50 Jahren für Karl Mustermann denkbar? vorstellbar? wenn, dann überhaupt als "Science Fiction"; wir sprechen uns (wer kann) in 50 Jahren nochmal und dann schauen wir mal
    und "ein Zimmer fehlerfrei einrichten" - was heißt schon fehlerfrei?

    PS: sollte ich mich mal positiv über Bücher äußern, dann ist das doh keine Werbung, oder? (z.b. Bücher von Carl Sagan "UNser Kosmos", "Der Komet" ...)

  8. #8
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    Hallo Thomas,

    Wie du natürlich weisst, finde ich den Transhumanistischen Gedanken auf jeden Fall interessant. Vielleicht kommt es so (oder etwas anders) - oder auch gar nicht: nicht alles, was technologisch denkbar ist, muss auch Realität werden, und nicht jeder Trend lässt sich extrapolieren. Die Menschheit hat viel Potential, aber da ist eben auch das zerstörerische, vielleicht selbstzerstörerische Potential: vielleicht sind Gehirne, die für das Überleben in Savannen-Clans adaptiert sind, nicht dieselben, die eine funktionierende interstellare Zivilisation aufbauen können. Vielleicht sind wir zu gewalttätig, zu erratisch, zu "menschlich", um die weltweite Hochtechnologiezivilisation vom gegenwärtigen, halsbrecherischen Kurs in Richtung Wand auf einen nachhaltigeren, stabileren Kurs zu führen. Man muss sich nur einmal folgende Punkte vergegenwärtigen:

    1) Keine Zivilisation in der Menschheitsgeschichte war wirklich stabil und nachhaltig: Alle sind gewachsen bis zur selbst- oder fremdverursachten Erschöpfung gewisser essentieller Grundlagen, oder bis zur kriegerischen (Selbst)zerstörung. Für all diese möglichen "Enden" der Hochtechnologiezivilisation gibt es heute zumindest das Potential.
    2) Das Universum enthält soweit wir sehen können keine "transhumanen" Zivilisationen, und es wurde auch noch nicht assimiliert, obwohl dazu reichlich Zeit vorhanden war.
    3) Jedes Zukunftsszenario, in dem wir heute lebenden Menschen eine ausserordentliche Position annehmen (am extremen Anfang einer wohl Jahrmilliarden umspannenden Entwicklung) muss a priori als sehr unwahrscheinlich angesehen bzw. rationalerweise abgelehnt werden ("Doomsday Argument" / Mediokritätsprinzip)

    Ich kann mir schon vorstellen, dass Technologie ein kosmologischer Faktor sein könnte - aber vielleicht ganz anders als von dir dargelegt. Vielleicht mehr entlang den Denklinien des "Medusa-Modells", wonach der Kosmos Zivilisationen hervorbringt, die dann ihrerseits neue Kosmoi (in welcher Form auch immer: Schwarze Löcher als neue Universen, Urknallmaschinen, Zerstören eines falschen Vakuums, Simulationen, etc.) hervorbringen. Wenn jeder so entstandene Kosmos auch nur eine einzige diesbezüglich "erfolgreiche" Zivilisation hervorbringt, hat er sich erfolgreich "fortgepflanzt" - bei mehr als einer macht er sogar gegenüber konkurrierenden Kosmoi Boden gut in Sachen Beobachtbarkeit (Selektion). Tatsächlich müssten wir dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Kosmos leben, der besonders viele Zivilisationen aufweist, denn je höher deren Anzahl, desto höher die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit des Kosmos - ein bisschen wie bei den Pflanzen, die Tausende von Samen ausbringen, von denen vielleicht ein paar sich wirklich zu neuen Pflanzen entwickeln. In einem solchen Universum wären wir wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit einer der vielen "unproduktiven" Samen, also ohne weiteren Belang für den Kosmos insgesamt.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Neelix Beitrag anzeigen
    Heutige technische Innovationen sind Schwellen, sind Schritte in großzügigere Lebensräume und in eine noch unerforschte mentale Lebenswelt. Die Technische Singularität wird auftauchen, wenn eine dieser Schwellen überschritten wird; jede Schwelle befähigt uns, weitere in noch kürzerer Abfolge zu erzeugen.
    1. Was meinst du jetzt konkret mit Schwelle? Vielleicht würde schon ein einfaches Beispiel genügen.

    2. Und wieso taucht dann eine technische Singularität auf, wenn so eine Schwelle überschritten wird?

    3. Was ist überhaupt eine technische Singularität?

  10. #10
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    Hallo Matthias

    Das sich nicht jeder Trend extrapolieren läßt, ist wohl wahr und auch nicht alles, was technologisch denkbar ist, wird Realität werden. Aber was unser Potenzial angeht, bin ich hoffnungslos optimistisch (was wäre die Alternative?); ich baue auf die Nanotechnologie, vor allem auf Nanoroboter und weiter auf die technologische Singularität. Sicherlich haben wir auch das Potenzial zur Selbstzerstörung, aber mein Artikel sollte die positiven Aspekte betonen. In Zeiten wie diesen ist das wohl nicht unangebracht?. Drücken wir uns die Daumen und arbeiten daran, denn nur wir selbst haben es in der Hand. (Das bringt auch jede Menge Verantwortung mit.) Falls wir zu gewalttätig usw. sind, dann hab ich mich eben geirrt und unsere Zeit ist über kurz o. lang abgelaufen (wäre aber schade drum, oder?) Was ist schöner, was macht mehr Spaß: erschaffen o. zerstören?
    Danke für die Anregung mit dem "Medusamodell" (aber kommst d da nicht in Konflikt mit deinem 2. Punkt?)
    zu 3): ich halte die Zukunft für offen und ungeschrieben; außerdem ist jede Zeit "besonders" (Spock: die Geschichte ist voll von Wendepunkten; ST VI)
    schön, dich hier zu treffen - bis bald

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