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Thema: Mars One

  1. #421
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    Man könnte doch genau dann und dort landen, wo es lecker warm ist. Am Besten haut man dann wieder ab, wenn's kälter wird. Öhm, ach ja, dafür reicht das Budget ja nicht, es sei denn, die Scheichs haben ein großes Herz und lassen 'was extra springen.

  2. #422
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    Naja, lecker warm ist es nie. Vor allem in der Nacht: die Atmosphäre ist so dünn dass sie schnell auskühlt. -77 Grad C zeigt die Curiosity Wetterstation zur Zeit an...

  3. #423
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    Auf Scilogs noch ein fachliches Fragezeichen betr. Mars One, das hier im Forum meiner Erinnerung nach noch keine große Rolle gespielt hat:

    http://www.scilogs.de/go-for-launch/...#comment-35752

    (ab 4. Absatz)

  4. #424
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    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    Auf Scilogs noch ein fachliches Fragezeichen betr. Mars One, das hier im Forum meiner Erinnerung nach noch keine große Rolle gespielt hat:

    http://www.scilogs.de/go-for-launch/...#comment-35752

    (ab 4. Absatz)
    Hallo zabki,

    vor allem das hier ist natürlich eine Forderung, die man stellen kann:

    Bemannte Missionen sollten also keiensfalls gemacht werden, solange nicht (wie beim Mond) die Existenz extraterrestrischer Lebensformen am Zielort ausgeschlossen werden kann.
    Damit ist jede Besiedelung eines anderen Planeten von vornherein ausgeschlossen.

    Da lacht gewiss das Herz eines jeden Wissenschafts-Anti


    Freundliche Grüsse, Ralf


    P.S.: ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: erst wenn sichergestellt ist, dass alle Atome auf einem fremden Himmelskörper aus Protonen, Neutronen und Elektronen aufgebaut sind, darf man dort ein Lademodul (bemannt oder unbemannt) hinbringen.

  5. #425
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    Lächeln

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Damit ist jede Besiedelung eines anderen Planeten von vornherein ausgeschlossen.
    Das hatte ich mir eigentlich auch so vorgestellt - jedenfalls für ziemlich lange Zeit.

    Da lacht gewiss das Herz eines jeden Wissenschafts-Anti
    na ja, Michael Khan argumentiert dezidiert im Interesse der Wissenschaft - die Anti-Wissenschaftler sind für ihn die Abenteurer.

    ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: erst wenn sichergestellt ist, dass alle Atome auf einem fremden Himmelskörper aus Protonen, Neutronen und Elektronen aufgebaut sind, darf man dort ein Lademodul (bemannt oder unbemannt) hinbringen.
    du meinst, "unsere" Protonen usw. könnten die Marsianischen Elementarteilchen eventuell auffressen oder sowas? - ich fürchte, das ist GdM!

  6. #426
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Da lacht gewiss das Herz eines jeden Wissenschafts-Anti


    Freundliche Grüsse, Ralf


    P.S.: ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: erst wenn sichergestellt ist, dass alle Atome auf einem fremden Himmelskörper aus Protonen, Neutronen und Elektronen aufgebaut sind, darf man dort ein Lademodul (bemannt oder unbemannt) hinbringen.
    Dein Zynismus in Ehren, aber Michael Khan ist jemand, der im Gegensatz zu dir Science betreibt und in diversen großen Missionen involviert war und ist und dadurch ständig mit Planetary Protection Plans zu tun hat. Deine ständige Antikeule solltest du mal etwas überlegter einsetzen.

  7. #427
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    Ich stimme Michael Khan nicht zu.

    Wenn man behauptet, dass man einheimisches Leben auf dem Mars nur dann entdecken kann, wenn man mit Sicherheit kein irdisches Leben eingeschleppt hat, dann ist es bereits zu spät: alle Sonden, die bisher auf dem Mars gelandet sind, haben geringe Mengen irdischer Keime eingebracht, die nun auf dem Mars leben (oder nicht). Der Zug des völlig unkonaminierten Mars ist längst abgefahren.

    Dann ist ja auch gar nicht sicher, ob irdisches Leben nicht auch auf natürlichem Weg zum Mars finden könnte: grosse Einschläge von Asteroiden sollten Trümmer von der Erde wegsprengen, die problemlos ihren Weg zum Mars finden können - das konnte bereits viele Male gezeigt werden. Alle irdischen Oberflächengesteine (vielleicht mit Ausnahme gerade erstarrter Lava) sind triefend voll mit Mikroben. So lange diese Trümmer gross genug sind, können Mikroben darin den Flug zum Mars überleben. Soll mir niemand erzählen, das bei Jahrmilliarden dieser Versuche und Abertausenden grossen Einschlägen das Leben nie seinen Weg zum Mars gefunden haben soll.

    Auf dem Mars entstandenes Leben war also wohl schon die ganze Zeit mit einfliegenden irdischen Lebewesen konfrontiert - und hat diese entweder verdrängt (in dem Fall müssen wir uns keine grossen Sorgen machen) oder wurde von diesem verdrängt (in dem Fall gibts nichts mehr zu finden). Oder aber, es gibt kein einheimisches Leben, nur solches, das von der Erde kommt. Oder das Leben kam erst vom Mars, ging dann zur Erde und wieder zurück.

    Sicher: eine Gruppe irdischer Siedler wird eine grosse Menge neuer Mikroben einbringen, auch solche, die die Reise per Trümmerteil nicht überlebt hätten (das gilt aber auch für die Raumsonden-Mikroben).

    Marsianisches Leben zu finden heisst, Leben zu finden, das nachweislich nicht von der Erde selbst kommt. Das wird schwierig sein, ohnehin, und ich bezweifle schwer, dass es ohne die Anwesenheit von Menschen vor Ort überhaupt jemals möglich sein wird. Und wenn die Anwesenheit von irdischem Leben die Entdeckung von Marsleben unmöglich macht, dann ist die Entdeckung von Marsleben von vorn herein unmöglich - und kann damit kein Grund sein, keine Menschen zum Mars zu schicken.

    Man nehme zum Vergleich die Antarktis: dort hat auch niemand Skrupel, Mikroben von ausserhalb einzuschleppen (man hat gar keine andere Wahl) - und das lokale Leben wird trotzdem wissenschaftlich untersucht.
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  8. #428
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    Zitat Zitat von Kosmo Beitrag anzeigen
    Dein Zynismus in Ehren, aber Michael Khan ist jemand, der im Gegensatz zu dir Science betreibt und in diversen großen Missionen involviert war und ist und dadurch ständig mit Planetary Protection Plans zu tun hat. Deine ständige Antikeule solltest du mal etwas überlegter einsetzen.
    Hallo Kosmo,

    es ist nicht erforderlich, sich von allem beeindrucken lassen zu müssen. Vielleicht hast Du es vergessen, dass diejenigen, die versucht haben, die Inbetriebnahme des LHC zu stoppen, oftmals einen akademischen Ruf vorweisen konnten. Richtiger wurden ihre Argumente dadurch aber trotzdem nicht.

    Das ist übrigens dann oftmals auf einem sehr einfachen Level der Fall: die angeblichen "Riskoexperten" um Toby Ord haben es akademisch nicht auf die Reihe gebracht, zwischen zwei Summanden (!!!) zu unterscheiden. Sowas lernt man in der Grundschule in der 2.Klasse ! Trotzdem wurde ihre "Arbeit" in einem Journal nach mehrjähriger Wartezeit schliesslich veröffentlicht.

    Was soll ich Deiner Meinung nach in so einem Fall nun tun ? Die gesamte Mathematik, die ich in meinem Leben und im Studium gelernt habe, als falsch deklarieren und diesen "Risikoforschern", die allesamt einen Doktortitel (allerdings in einer fachfremden Disziplin) vorweisen können, recht geben ?

    Oder deren Arbeit als das bezeichnen, was sie ist ?

    Und wenn jemand eine Forderung stellt, erstens die unerfüllbar ist und zweitens den Fortschritt der Menschheit bremst, dann ist es meiner Meinung nach nicht verboten, sich mal zu überlegen, was die Gründe dafür sein könnten.

    Vielleicht liegt ja wirklich ein Fall vor, dass dieser "Fortschritt" wirklich gebremst werden muss - so könnte man mit Experimenten an lebenden Menschen vermutlich erstaunliche Ergebnisse in der Biologie gewinnen, was selbstverständlich inakzeptabel und abzulehnen ist.

    Aber oft genug versucht man eben, den Fortschritt leichtfertig und völlig unnötig zu bremsen. Und in diesen und nur diesen Fällen spreche ich dann eben von "Antis". Warum der "LHC" und nun eben "Mars One" eine solche magische Anziehungskraft auf diese Antis ausübt entschliesst sich mir aber tatsächlich nicht.

    Ich habe vergessen, wer von den MarsOne-Antis das war, aber auf mein Argument, dass es bis und mit der dritten Hürde exakt 0 Todesopfer zu beklagen gibt, ist meiner Erinnerung nach noch niemand eingetreten, was aber niemanden von ihnen davon abhält, weiterhin schreckliche Todesszenarien an die Wand zu malen.

    Ja schlimmer noch: man hat Teilzitate von mir aus dem Zusammenhang gerissen, so dass meine Ansicht völlig falsch wiedergegeben wurde. Wurde meines Wissens auch noch nicht richtig gestellt.


    Statt dessen muss ich solchen Unsinn lesen, dass jeder, der nicht meiner Meinung ist, ein "Anti" sei, der nun sogar die unüberlegt "Antikeule" schwingt. Manchmal kann ich wirklich nur noch staunen, was ich hier zu lesen kriege. - Dann soll man eben Fachargumente vorbringen, um die "Antikeule" zu stoppen - das muss doch ein Leichtes sein. Und dabei bittschön die Inhalte nicht aus dem Zusammenhang reissen und dann anders zusammengesetzt wieder kommunizieren, denn dann stimmen sie im Allgemeinen nämlich nicht mehr mit den Originalen überein.


    Aber hier habe ich nun eine ganz konkrete Frage an Dich: soll ich die gesamte Mathematik - zumindest, die, bei der zwei Summanden vorkommen - als "falsch" deklarieren, weil da 3 promovierte Nicht-Mathematiker eine Arbeit in einem Journal untergebracht haben ?

    Deine Antwort hierzu würde mich da echt interessieren ! Und da es dabei um den LHC geht, ist diese Thematik in einem MarsOne-Thread auch nicht emotional vorbelastet. Also, ich warte.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #429
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    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    du meinst, "unsere" Protonen usw. könnten die Marsianischen Elementarteilchen eventuell auffressen oder sowas? - ich fürchte, das ist GdM!
    Hallo zabki,

    nein, es ist nicht GdM, es ist ausgemachter Unsinn.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #430
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    nein, es ist nicht GdM, es ist ausgemachter Unsinn.
    das war und ist mir schon klar (s. smiley)

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