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Thema: SETI: Warum wir Signale der Außerirdischen nicht entziffern könnten

  1. #31
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    Zitat Zitat von sabinem
    Wir könnten die Signale vielleicht irgendwann orten, aber könnten wir sie auch verstehen?
    Selbst wenn sie nur primitivste Zahlenreihen übermitteln wrden (VIEL AUFWAND FÜR NIX SO NEBENBEI) dann würden wir die Signale nicht entschlüsseln können, sowenig wie wir die Keilschrift lesen oder die Mathematik der Inka versthen können, wenn niemand da it der uns übersetzt.
    Wäre es nicht viel logischer sie würden einen Androiden oder einen Supercomputer zu uns schicken, das würde zwar ewig dauern, aber eine Maschiene kann ja nicht sterben!

    Ein weiteres Problem ist doch, dass es ziemlich sinnlos ist ein Computer oder Androiden irgendwo hinzuschicken!?
    Dazu musst du ja wissen, dass es auf der Erde leben gibt un das Ding dann zur Erde schicken, was Jahrtausende dauern kann!
    Hinzu kommt, dass wenn der Android bei uns ist, ist die Zivilisation die es geschickt hat vielleicht schon nicht mehr da, vielleicht war aber auch so ein Android bei uns, nur vor ca. 200 jahren, da waren wir zu "Dumm" um seine Signale zu erkennen!


    PS:
    Wenn jetzt in diesem Moment so ein "Raumschiff" am Saturn vorbeifliegt, wären wir in der Lage es zu erkennen?
    Und wenn es mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, wie sollen wir es aufhalten? Abschießen?--> Ich denke sowas wär total sinnlos, man müsste Millionen von Droiden bauen um eine minimale Chance zu erhalten das ein Android in die Nähe eines bewohnten Planeten kommt, wo vielleicht nur "Dinos" wohnen...

  2. #32
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    Tut mir Leid, dass ich jetzt schon zum dritten mal was schreibe!
    Mir ist nur gerade etwas eingefallen, ich habe vor kurzem gelesen, dass Forscher versuchen kleinste Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderzuschießen in einem riesigen Kanal!
    Bei diesem Experiment soll für eine Millionestel Sekunde ein schwarzes Loch enstanden sein.

    Wäre es nicht möglich diese Energie in einen Antrieb umzuleiten?
    Es müsste doch eine unvorstelbar große Energie bei diesem verfahren entstehen.

    In einem weiteren Bericht habe ich allerdings gelesen, dass manche Wissenschaftler davon ausgehen, dass wenn man die kleinsten Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderschießen würde ein Urknall entstehen,
    daraus folgt die Auflösung des Universums von innen...

    Ich weiß meine Theorien sind etwas wirr.
    Wenn ihr noch Fragen habt stellt sie mir einfach ich werde versuchen sie bestmöglich zu beantworten...

  3. #33
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    Zitat Zitat von sabinem
    Ich glaub niicht an zeitreisen, die sind einfach zu unlogisch und deprimierend(Gro0vaterparadoxon und andere); aber wenn du willst kannst mir gerne deine Liste schicken,Sky aber komm mir nicht mit Matrix und Bibelkode.
    Was den rest angeht solltet ihr vielleicht ein eigenes Thema erstellen, denn eure Raum-Zeitreise-Theorien haben wenig mit dem Titel dieses Themas zu tun wenngleich sie interessant sind
    Es geht nicht darum ob man daran glaubt oder nicht, sondern ob die physikalischen Gesetze wie wir sie kennen dazu führen oder nicht und ob, sie mit den Paradoxa fertig werden. Es geht also auch darum ob unsere Theorien logisch Kosmistent sind. Um Fragen zu Zeitreisen in die Vergangenheit zu klären ist eine Einheitliche Quantentheorie der Gravitation nötig. Das was auch oft als Theorie für alles bezeichnet wird.

    Was du deprimierend findest weiss ich jetzt nicht. Vielleicht die Vorstellung von der Raumzeit aber da kann ich dich beruhigen. Es gibt ja nicht nur eine und unsere Zukunft ist nicht festgelegt wegen der Quantenmechanik. Da wird das Weltbild aber schon problematisch da Quantentheorie und Raumzeit nicht zusammenpassen (Quantengravitation fehlt).

    Eins finde ich aber wirklich nicht in Ordnung von dir: Deine Vorurteile mir gegenüber. Ich bin 100% Atheist und glaube nicht an so was. Und dass ich auch nicht denke dass wir in der Matrix leben wüsstest du wenn du dich mit meinen Texten auseinandergesetzt hättest. Wenn ich es für Bewiesen halte dass Denken nichtrechnerisch ist und nicht auf einem PC simulierbar, kann ich ja wohl kaum denken ich wäre in einem Computer. Zudem muss man in der Quantenmechanik alle möglichen Geschichten berechnen um zu sehen was passiert. Der PC müsste also alle Möglichen Wege von Teilchen simulieren um zu einem Ergebnis zu kommen. Die Rechenleistung müsste ins unermessliche reichen. Das Ganze könnte dann auch gar kein Bewusstsein hervorrufen.

    Gruß,
    Sky.
    Geändert von Sky Darmos (18.05.2005 um 02:21 Uhr)

  4. #34
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    Das mit der Matrix wäre ja gar nicht so dumm unsere computer werden immer leistungsfähiger und wenn wir mal rausgekriegt haben wie wir Nanotehnologie für diesen Bereich der Technologie nutzen können wären die Möglihkeiten auch unermesslich. Und es wäre bedeuted risikoärmer eine Vergangenheit bis ins deetaill im computer zu simulieren als tatsächlich da hinzureisen und alles durcheinanderzubringen(deswegen glaube ich nicht dass jemand in die Vergangenheit gereist ist dort unter dinos spazieren ging dementsprechende Fusspuren und zeichnungen hinterließ oder in die Bibel ne Warnung vor dem 11. September schrieb.) Was ja bei anderen Zeitreisetheorien durchaus möglich wäre.
    Wenn man schon nicht in die Vergangenheit reisen kann und eine Reise in die Zukunft auch nnicht geht weil sie ja noch nicht existiert, sie hängt davon ab was wir jezt tun, kann das mit Zeitreisen auf die sf art gar nicht gehen.
    Ich hab keine Vorurteile dir gegenüber, das bildest du dir ein, denn wie ich oben beschrieb wären Matrix und Bibelcode durchaus möglich, ich denke eben nur, dass Leute die klug genug sind eine Maschiene zu bauen um in die Vergangenheit zu reisen, wohl kaum so dumm wärren dabei spuren oder sogar warnungen zu hinterlassen und damit alles durcheinanderzubringen.
    Die Zeitriese an sich ging e ja wenn Einstein recht hat, man kann dann dahingeend in die Zukunft reisen als dass man enn man sich schnell durch den Raum bewegt langsamer altert als die Leute die auf der Erde blieben, kommt man dann zurück sind vielleicht hundert jahre vergangen, man selbst ist nur um wenige Jahrzehnte gealtert, man wäre in der Zukunft aber in einer sehr deprimiereden denn man könnte nicht mehr zurück und alle die man kennt wären tod.
    Deswegen finde ich Zeitreisen deprimierend und unlogisch.

    Nochwas zu den Druiden von denen ich weiter vorne sprach, man müsste sich natürlich eine Liste von planeten zureht legen auf denen es Leben geben könnte, wenn da nur dinos leben ist doch egal, irgendwann kann ja was kommen das intelligent ist und wnn der Computer schon so gebaut ist dass er prinzipiell immer energie hat-zB solarantrieb und wenn das ding auch noch so programmiert ist dass es auf sich selbst aufpassen kann müsste es solange bestehen bleiben.
    Und wenn eine Zivilisation die es längst nicht mehr gibt einen computer zu uns schick der infos über diese Spezes ausspuckt vielleicht sogar eine ganze Bibliothek enthält was macht es da noch dass die Wesen die ihn gebaut haben ausgestorben sind, was wirklich zählt haben sie dann ja an uns weitergegeben.
    Geändert von sabinem (19.05.2005 um 10:55 Uhr)

  5. #35
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    Zitat Zitat von sabinem
    Das mit der Matrix wäre ja gar nicht so dumm unsere computer werden immer leistungsfähiger und wenn wir mal rausgekriegt haben wie wir Nanotehnologie für diesen Bereich der Technologie nutzen können wären die Möglihkeiten auch unermesslich.
    Das geht aber nicht da man alle möglichen Geschichten simulieren müsste.

    Zitat Zitat von sabinem
    Und es wäre bedeuted risikoärmer eine Vergangenheit bis ins deetaill im computer zu simulieren als tatsächlich da hinzureisen und alles durcheinanderzubringen(deswegen glaube ich nicht dass jemand in die Vergangenheit gereist ist dort unter dinos spazieren ging dementsprechende Fusspuren und zeichnungen hinterließ oder in die Bibel ne Warnung vor dem 11. September schrieb.) Was ja bei anderen Zeitreisetheorien durchaus möglich wäre.
    Nein, das ist in keiner Zeitreise-Theorie möglich. Mit einer Zeitmaschine kann man nie weiter in die Vergangenheit reisen, als zu dem Zeitpunkt zu dem die Maschine gebaut wurde. Man sollte sich schon wenigstens ein bisschen mit einem Thema auseindersetzen bevor man Vorurteile bildet.

    Zitat Zitat von sabinem
    Wenn man schon nicht in die Vergangenheit reisen kann und eine Reise in die Zukunft auch nnicht geht weil sie ja noch nicht existiert, sie hängt davon ab was wir jezt tun, kann das mit Zeitreisen auf die sf art gar nicht gehen..
    Eine Zeitreise in die Zukunft ist doch überhaupt kein Problem. Ich brauch nur in den Keller zu gehen und schon vergeht meine Zeit langsamer und die anderen altern schneller als ich. Natürlich ist der Effekt winzig, aber wenn du sagen wir mal ein Jahr lang um ein Schwarzes Loch kreist, vergeht deine Zeit so langsam dass auf der Erde 2000 Jahre vergangen sein können.
    Und die Zukunft existiert materiell sehr wohl. Raum und Zeit sind nämlich nicht unabhängig sondern bilden eine vierdimensionale Raumzeit. Gibt sogar einen Raumzeit-Pytagoras, bei dem allerdings das Plus durch ein Minus ersetzt ist.

    Zitat Zitat von sabinem
    Ich hab keine Vorurteile dir gegenüber, das bildest du dir ein, denn wie ich oben beschrieb wären Matrix und Bibelcode durchaus möglich, ich denke eben nur, dass Leute die klug genug sind eine Maschiene zu bauen um in die Vergangenheit zu reisen, wohl kaum so dumm wärren dabei spuren oder sogar warnungen zu hinterlassen und damit alles durcheinanderzubringen.
    Die Zeitriese an sich ging e ja wenn Einstein recht hat, man kann dann dahingeend in die Zukunft reisen als dass man enn man sich schnell durch den Raum bewegt langsamer altert als die Leute die auf der Erde blieben, kommt man dann zurück sind vielleicht hundert jahre vergangen, man selbst ist nur um wenige Jahrzehnte gealtert, man wäre in der Zukunft aber in einer sehr deprimiereden denn man könnte nicht mehr zurück und alle die man kennt wären tod.
    Deswegen finde ich Zeitreisen deprimierend und unlogisch.
    Dich zwingt ja keiner eine Zeitreise zu machen. Daher verstehe ich immer noch nicht was du da deprimierend findest. Und Logik beruht ja nicht auf subjektiven Urteilen wie dem dass du das deprimierend findest. Ich finde es nicht. Aber ich lasse meine Urteile sowieso nicht von sowas beeinflussen.
    Wenn du aber meist du könntest Einstein wiederlegen, dann versuch es eben. Aber esthetische Wertvorstellungen sind keine Argumente.

    Zitat Zitat von sabinem
    was macht es da noch dass die Wesen die ihn gebaut haben ausgestorben sind, was wirklich zählt haben sie dann ja an uns weitergegeben.
    Das Leben das man gelebt hat, kann nicht durch das was danach passiert sinnlos werden.

    Gruß,
    Sky.

  6. #36
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    Nein, das ist in keiner Zeitreise-Theorie möglich. Mit einer Zeitmaschine kann man nie weiter in die Vergangenheit reisen, als zu dem Zeitpunkt zu dem die Maschine gebaut wurde. Man sollte sich schon wenigstens ein bisschen mit einem Thema auseindersetzen bevor man Vorurteile bildet.
    Das ist nicht zwingend so: nach der Viele-Welten-Version der Zeitreise reist man ja nicht ins eigene Universum zurück - warum sollte man nicht zu einem Zeitpunkt vor der Erschaffung der Zeitmaschine im eigenen Universum zurück kehren können?

    Auch wenn man die Viele-Welten-Version verwirft, ist die Aussage nicht in jedem Fall korrekt: ich könnte z.B. problemlos weit in die Vergangenheit hinein springen, wenn ich dabei nur weit genug im Raum "wegspringe" - so, dass ein unmittelbar nach der Ankunft in Richtung Erde gesandtes Signal keine Chance hätte, vor der Erfindung meiner Zeitmaschine (bzw. vor meinem Zeitsprung) die Erde zu erreichen. Sprich, korrekterweise kann man nicht in den eigenen Vergangenheitslichtkegel (bzw. in den Vergangenheitslichtkegels des Raumzeitpunktes, an dem die Zeitreise beginnt) springen.
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  7. #37
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    Zitat Zitat von Bynaus
    Das ist nicht zwingend so: nach der Viele-Welten-Version der Zeitreise reist man ja nicht ins eigene Universum zurück - warum sollte man nicht zu einem Zeitpunkt vor der Erschaffung der Zeitmaschine im eigenen Universum zurück kehren können?
    Man gelangt einfach so weit zurück wie die Zeitmaschine oder genauer das Wurmloch in der anderen Geschichte schon existiert. Man sollte nicht darauf bauen dass der Zeitpunkt sehr von dem in der eigenen Geschichte abweicht, da man ja in eine Geschichte gelangt die der eigenen weitgehend ähnelt.

    Zitat Zitat von Bynaus
    Auch wenn man die Viele-Welten-Version verwirft,
    Du meinst hier Hawkings-Version der Viele-Welten-Theorie. In der ursprünglichen Version von Everett konnten die verschiedenen Geschichten sich nicht beeinflussen. Was aber nichts daran ändert dass man sie bei quantenmechanischen Berechnungen mit einbeziehen muss, da man ja wissen will wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man sich in dieser oder jedner Geschichte befindet. Viele Finden Hawkings Version philosophisch ansprechender weil die Geschischichten durch ihre Gegenseitige Beeinflussung auch den Anspruch erheben können real zu sein.
    Ich selbst halte nicht speziell diese Interpretation für falsch, sondern denke dass es das Interpretationsproblem nur gibt, weil die Quantentheorie an sich nur eine Näherung ist und an sich eigentlich nicht logisch konsistenz. Was sich am Deutlichsten am Messproblem und am Vakuumenergieproblem zeigt. Es wird oft versucht den Kollaps der Wellenfunktion in der QT aus der unitäten Entwicklung abzuleiten. Aber bislang erfolglos. Die QT ist eben eine Zweigespaltene Theorie. Würde man die Quantentheorie beim Wort nehmen und den künstlich eingesetzten Kollaps der Wellenfunktion weglassen, so müssten wir und das ganze universum selbst auch quantenmechanisch überlagert sein und viele Wege gleichzeitig gehen können. Irgendwo kommt die Messung ins Spiel und die überlagerung verschiedener Zustände hört auf. Wer muss aber messen. Die Umwelt? Ein einzelnes Teilchen reicht offenbar nicht aus um ein anderes zu messen. Wieviele müssen es also sein? Es gibt einen ganzen Zoo von Hypothesen zur Lösung des Messproblems. Und man kann nicht wirklich erwarten dass die Quantentheorie in dem Sinne vollständig ist, dass man aus ihr ein Kriterium für die Messung ableiten könnte.

    Gruß,
    Sky.

  8. #38
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    Wer hat gesagt dass ich Einstein widerlegen will?
    Wenn du aufhören würdest meine Sätze einzeln auf die GOLDWAAGE ZU LEGEN; DANN WÜRDEST DU AUCH VERSTEHEN WOORAUF ICH HINAUS WILL.
    Gut diese Einschränkung von man kann nur bis zur Erschaffung der Zeitmachiene zurück hab ich vergessen, das ist aber nicht der springende Punkt.
    Lies meinen Text nochmal aber beachte ihn als ganzes, etwas das Wissenschaftler leider aus gewohnheit nicht mehr können.
    Was meine Gefülswelt angeht die du Kritisierst, etwas weibliche Intition und Gefühle würden der Wissenschaft auch nicht schaden, wir -ich zumindest-denke weit vorraus ehe ich etwas tue, wel ich die weitreichenden Folgen absehen will das macht unter den Männern heute kaum mehr wer, aber genug davon.
    Erklär mir lieber deinen lezten Satz, der stand so für sich allein, dass ich ihn nicht kapiere ich denk aber s war mal zur Abwechslung keie Kritik.

  9. #39
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    Zitat Zitat von sabinem
    Was meine Gefülswelt angeht die du Kritisierst, etwas weibliche Intition und Gefühle würden der Wissenschaft auch nicht schaden, wir -ich zumindest-denke weit vorraus ehe ich etwas tue, wel ich die weitreichenden Folgen absehen will das macht unter den Männern heute kaum mehr wer, aber genug davon.
    Intuition und Gefühl sind schon wichtig, sie sollten aber nicht die Logik beeinträchtigen. Sie sollten einen nur Leiten. Um die richtigen Fragen zu stellen braucht man intuition, um sie aber zu beantworten braucht man viel Logik. Vor allem sollte man sich eine Möglichkeit nie aus dem Kopf schlagen, bevor man sich nicht absolut sicher ist, dass sie Unsinn ist.
    Ich will dich ja nicht schon wieder kritisieren, aber ich finde man sollte keine allgemeinen aussagen über eine Gruppe von Menschen machen, etwa in deinem Fall Männer. Das führt nur zu Vorurteilen. Ich persönlich versuche das zu vermeiden.

    Zitat Zitat von sabinem
    Erklär mir lieber deinen lezten Satz, der stand so für sich allein, dass ich ihn nicht kapiere ich denk aber es war mal zur Abwechslung keine Kritik.
    Es ging um das Messproblem der Quantenmechanik. Die Quantentheorie besteht aus zwei Teilen. Einmal die Unitäre Entwicklung (U) und dann der Kollaps der Wellenfunktion (R). U ist deterministisch, und R ist zufällig. Unter U passiert alles Gleichzeitig und alle Eigenschaften der Teilchen sind superpositioniert (=überlagert). Wenn eine Messung am Quantensystem vorgenommen wird, muss es sich entscheiden, welchen Zustand es nun haben "will". Das Problem ist nur dass sich nicht aus der QT ableiten lässt, wann etwas als gemessen gilt. Reicht es wenn ein einzelnes Teilchen den Zustand misst, was den Beobachtungen wiedersprechen würde, oder müssen es ganz viele sein? Wenn, ja wie viele? Müssen die Raumzeiten der beiden Zustände sich hinreichend unterscheiden, etwa um mehr als der Planck-Länge? Muss etwas thermodynamisch unumkehrbares passieren? Muss die Messung ins Bewusstsein des Beobachters dringen? Gibt es sowas wie eine Zerfallszeit für Superpositionen? Müssen sich die Zustände in der Gravitonenzahl unterscheiden? All diese Vorschläge wurden schon gemacht und sicher noch mehr. Die QT selbst schweigt sich darüber aus. Es wurde schon oft versucht R aus U abzuleiten, aber ohne Erfolg. Die Gründer der QT selbst, vertraten meist die Kopenhagener Deutung nach man zwischen klassischen und Quantenobjekten streng unterscheiden muss. So war man sich des Messproblems gar nicht gleich bewusst, da man gar nicht vom Übergang Quantenobjekt --> klassisches Objekt sprach, sondern einfach sagte große Objekte sind einfach klassisch und etwas ganz anderes als Quantenobjekte. Aber wo die Grenze zwischen groß und klein ist, konnten sie wohl nicht sagen. In um die 30er gab es eine jahrelange Debatte zwischen Einstein und Bohr über die Grundlagen der Quantentheorie. Einstein fand die QT nicht akzeptabel und meinte es müsse eine Bessere Theorie gefunden werden. Bohr akzeptierte sie ohne jeden Zweifel. Im Grunde geht diese Debatte zwischen Stephan Hawking in der Rolle von Bohr und Roger Penrose in der Rolle von Einstein weiter.

    Gruß,
    Sky.

  10. #40
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    Standard Was bedeutet unitäre Entwicklung?

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    Zitat Zitat von Sky Darmos
    Es ging um das Messproblem der Quantenmechanik. Die Quantentheorie besteht aus zwei Teilen. Einmal die Unitäre Entwicklung (U) und dann der Kollaps der Wellenfunktion (R). U ist deterministisch, und R ist zufällig.
    Was verstehst Du unter einer unitaeren Entwicklung?

    Gruss,

    Zap

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