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Thema: Antriebstechniken

  1. #21
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    Nein, es ist nicht die Energie eines Mittleren Schwarzen Lochs nötig, für eine solche Krümmung wäre die gesamte Sichtbare Energie des Universums nötig. Aber das heißt nicht das es unmöglich ist, es gibt schließlich noch sachen wir noch nicht entdeckt haben, den größten teil... Und ich bin fest davon überzeugt, dass es irgendwann möglich ist, nicht in 1 Million Jahren, früher. Vielleicht sogar in naher zukunft.

    So long

    Ben

  2. #22
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    Ich stimme Ben voll und ganz zu. Es ist ein haufen Energie nötig um den Raum zu Krümmen,jedoch was viel problematischer ist , ist der Fakt das man eine sogenannte Warb-Blase um das Schiff/die Sonde erzeugen müsste damit das schiff nicht zerreist(Einsteis Relativitäts Theorie:Eine Masse kann nimals überlichtgeschwindigkeit Fliegen),da jedoch die Zeit um diese Warb-Blase bzw das der äusserste Rand dieser Warb-Blase still steht(wie in der Mitte eines Schwarzenlochs) könnte man die Warb-Blase nur von Aussen kontrolieren.
    Das würde einem in der Warb-Blase nicht weiterhelfen.

    Kennt ihr eigentlich Tachionen???

    Der Redmond

  3. #23
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    Kennt ihr eigentlich Tachionen???
    Tachyonen sind hypothetische überlichtschnelle Teilchen, die weder bewiesen noch nachweisbar sind - also eher eine schwierige Sache...

    Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten 1000 Jahren einen solchen "Warp"-Antrieb entwickeln werden.

    Kennt ihr Burkhard Heim? Ein deutscher theoretischer Physiker, der eine (ziemlich komplizierte) Theorie entwickelt hat, die die Relativitätstheorie als Speziallösung enthält. Trotzdem ist es innerhalb dieser Theorie möglich, mit Überlichtgeschwindigkeiten zu fliegen. (siehe dazu: ein Artikel "11 Lichtjahre in 80 Tagen" auf Telepolis.de)
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  4. #24
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    Standard Neutrinos = Tachionen

    Es gibt sogar Theorien, dass Neutrinos = Tachionen sind. Was haltet ihr davon?

  5. #25
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    Standard Energiemangel...

    Interessantes Thema...

    Zitat von Bynaus:
    Reaktionslose Antriebe sind durchaus denkbar. Der Alcubierre-Warp-Antrieb ist nur ein Beispiel dafür. Dafür benötigt man aber negative Materie (nicht Antimaterie), und niemand weiss, wie man die zu fassen bekommen soll.
    Was ist denn negative Materie? Antimaterie ok, dunkle Materie auch ok, aber negative?

    Und eigentlich sollte es doch keine Rolle spielen, wo die Energie herkommt, schliesslich ist Energie Energie!

    Dunkle Materie und dunkle Energie halte ich für problematisch, schliesslich ist beides "dunkel" sprich, sie wechselwirken kaum. Und wie soll man es dann anstellen, das Zeugs in den Tank zu packen? Ich halte die Energiedichte eher für gering. Eine hohe Energiedichte - wichtig, da man viel Energie in einem Raumschiff transportieren muss - hätte bestimmt die Fusion von Materie und Antimaterie. Antimaterie könnte man vielleicht in einem elekrischen Feld gefangen halten und jeder Treckie weiss, dass das optimale Mischungsverhältnis 1:1 ist.

    Etwas ärger ist ein ganz banales Problem. Möge die Wissenschaft vielleicht in naher Zukunft entdecken, wie man Energie (egal wie man sie gewinnt) optimal in Geschwindigkeit umsetzt oder damit Räume krümmt, so haben wir bis dahin vielleicht nicht einmal mehr Strom für dieses Forum. In 50 Jahren geht das Erdöl zu neige, Uran hält auch kaum länger und mit der Steinkohle müllen wir uns dann definitiv zu.

    Es wird interessant, welche Energiegewinnungsarten die nächsten 50 Jahre bringen. Nur wenn wir hier richtig Erfolg haben, können wir mit den Überschüssen Raumfahrerträume erfüllen...

    Gruss,
    Micha

  6. #26
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    Was ist denn negative Materie?
    Materie mit negativer Masse. Eine mögliche Lösung der Gleichungen der Relativitätstheorie - ob solche Materie wirklich existiert, ist unklar. Falls sie aber existieren würde, könnte man damit so eine Art Warpantrieb und Wurmlöcher bauen. Im Prinzip.

    Und eigentlich sollte es doch keine Rolle spielen, wo die Energie herkommt, schliesslich ist Energie Energie!
    Du hast schon recht - nur, man wird die Energie halt so effizient wie möglich speichern wollen... und da ist wohl Antimaterie ziemlich gut. Du schreibst ja nachher auch selbst von der Energiedichte.

    Dunkle Materie und dunkle Energie halte ich für problematisch
    Naja, man muss die Materie ja nicht unbedingt in einen Tank packen. Es gibt so viel dunkle Materie (rund 7 mal mehr als normale), vielleicht gibt es innerhalb der dunklen Materie Strömungen. Fände man eine Möglichkeit, dunkle Materie in Wechselwirkung mit der normalen zu bringen, könnte man vielleicht riesige Segel bauen und sich von den dunklen Materieströmen treiben lassen. Damit könnte man vielleicht das Weltall nur in einer Richtung besiedeln (und zum Abbremsen müsste man sich etwas einfallen lassen), aber so im grossen und ganzen wäre das ja keine schlechte Sache.

    Antimaterie könnte man vielleicht in einem elekrischen Feld gefangen halten
    Das Problem hierbei ist nur, dass sich die Atome abstossen, da sie alle gleich geladen sind - und irgendwann braucht das "Eindämmungsfeld" viel zu viel Energie - womöglich mehr, als man später wieder heraus bekommt.

    In 50 Jahren geht das Erdöl zu neige
    Das Erdöl geht schon jetzt "zur Neige": das Fördermaximum der weltweiten Erdölproduktion wird in den nächsten Jahren erreicht. Danach wird man jedes Jahr weniger Erdöl fördern - bis es dann in vielleicht 50 bis 100 Jahren ganz ausgeht.
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Bynaus
    Das Erdöl geht schon jetzt "zur Neige": das Fördermaximum der weltweiten Erdölproduktion wird in den nächsten Jahren erreicht. Danach wird man jedes Jahr weniger Erdöl fördern - bis es dann in vielleicht 50 bis 100 Jahren ganz ausgeht.
    Ohne vom Thema ablenken zu wollen, aber das ist so nicht richtig. Schließt man Ölsande und -schiefer mit ein, haben wir noch nicht einmal richtig angefangen, diesen Rohstoff zu nutzen. Sicherlich wird Öl teurer, aber damit wird man in Zukunft auch derzeit unrentable Vorkommen abbauen können. Und die darin steckenden Rsourcen sind gewaltig.
    Kanada zum Beispiel konnte seinen Ölreserven in den letzten Jahren ohne eigenes zutuen gewaltig steigern, einfach in dem durch den hohen Ölpreis die bekannten Ölschiefervorkommen in den abbauwürdigen Bereich rutschten.

    Martin

  8. #28
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    ...direkt noch kurz zu den Ölschiefern:

    Da steckt noch eine ganze Menge Öl drin, doch ist der Abbau aufwendiger. Wenn nicht bis dahin neue Energiequellen erschlossen sind, die billiger sind als Öl aus Ölschiefer, werden wir immer noch sinnlos Öl verbrennen, dabei ist es viel zu Schade zum verbrennen, schliesslich werden so gut wie alle Produkte des täglichen Bedarfs aus Erdöl gemacht (ausgenommen holz- und metallastige Produkte) und heutzutage werden mehr als 90% der Jahresproduktion an Erdöl verbrannt... (ganz abgesehen von dem Erdgas, welches direkt an der Quelle verbrannt wird und nicht mal als gefördert gilt...)

    Aber zurück zum eigentlichen Thema:

    Wie hoch sind eigentlich die Geschwindigkeiten, die ein Satellit gewöhnlicher Grösse (dh. gewöhnlichen Energievorrat, am besten eine Plutoniumbatterie)mit dem Ionenantrieb und ein paar Swing-By-Manövern erreichen könnte? Weiss das gerade jemand?

    Gruss,
    Micha

  9. #29
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    Meines Wissen nach liegt bei Raumsonden der Rekord etwa über 60km/s. Weiß aber nicht mehr genau, welche Sonde das war, ich dachte Helios. Aber kann sein, das eine neuere Sonde (Deep Space 1 ?) schon schneller ist.

    Martin

  10. #30
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    Ohne vom Thema ablenken zu wollen, aber das ist so nicht richtig. Schließt man Ölsande und -schiefer mit ein, haben wir noch nicht einmal richtig angefangen, diesen Rohstoff zu nutzen. Sicherlich wird Öl teurer, aber damit wird man in Zukunft auch derzeit unrentable Vorkommen abbauen können. Und die darin steckenden Rsourcen sind gewaltig.
    Kanada zum Beispiel konnte seinen Ölreserven in den letzten Jahren ohne eigenes zutuen gewaltig steigern, einfach in dem durch den hohen Ölpreis die bekannten Ölschiefervorkommen in den abbauwürdigen Bereich rutschten.
    Das ist soweit nicht falsch. Die Sache ist aber die, dass die Förderung von Öl aus Ölsanden nicht nur teuer, sondern vor allem Energieintensiv ist. Es braucht mehr Energie, um eine bestimmte Menge Erdöl aus einem Ölsand zu pressen, als danach aus dieser bestimmten Menge Erdöl zurück gewonnen werden kann. Damit geht uns zwar das Öl an sich nicht aus, aber es taugt nicht mehr als Energiequelle - und hat damit seinen heutigen "Hauptzweck" verloren.

    Zurück zum Thema:

    Ich dachte auch, das waren so um die 60, 70 km/s. Sicher nicht mehr als 100 km/s.
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