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Thema: Antriebstechniken

  1. #31
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    Danke für Eure Antworten!

    Dann sind es ja nur etwa 3000 Jahre Reisezeit für ein Lichtjahr. Damit wäre ein Satellit mit dem Ziel Alpha Centauri als Naherkundungsmission "lasche" 13000 Jahr unterwegs...

    Neue Antriebstechnik tut wirklich not...

    Gruss,
    Micha

  2. #32
    Registriert seit
    04.08.2005
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    Standard

    Ich weiß, der letzte Beitrag ist von Juni. Aber ich habe da auch noch eine philosophische Anregung. Die bisherigen Antriebe sind im Prinzip nur eine "Verbesserung" von riesigen Sylvesterraketen die enorm sicher gemacht wurden. Um diese Entfernungen zu Planeten, Sonnen und Monden im Weltraum überwinden zu können, ist dieser Antrieb leider nicht brauchbar. Im Vergleich zum Fortschritt in der Computertechnologie ist der Fortschritt von Antriebstechniken eher einfalltslos. Ich denke an Ionen oder Photonenantriebe . Die Beschleunigung reicht definitiv nicht aus um diese Entfernungen überwinden zu können. Gefangen in dieser Ideenlosigkeit gibt es nichts was man Fortschritt nennen könnte. Das liegt wohl auch am fehlenden Geld . Es muss ein Antrieb her der nicht den Rückstoss als Beschleunigungsquelle hergibt. Ich denke an einen Schwerkraftantrieb. Nein nicht um Rückstoss zu erzeugen sondern um ihn zu neutralisieren! Und um Raum und Zeit zu beeinflussen. Die Beiträge die den Warpantrieb behandelten sind jedoch ähnlich, was die erforderliche Energie angeht. Es sind große Mengen nötig. Wie schön wäre es keinen oder geringen Beschleunigungskräften ausgesetzt zu sein, keine Zeitphänomene beachten zu müssen, die bei nahe Lichtgeschwindigkeit auftreten usw.! Die Idee geht dahin, den zu befördernden Körper enorm Schwer zu machen . Denn eine große Masse bedeutet, dass die Zeit für den Körper sehr langsam vergeht (im Vergleich zum Rest des Universums). Für "lebende Materie" sehr wünschenswert. Durch die künstlich gesteigerte Masse verformt sich der Raum (hoffentlich nur für den zu Befördernden). Das verformte Raumzeitgefüge muss nun durch Anpassung oder besser Ausrichtung der immitierten Energie das Ziel vor unsere Nase stellen. Nun noch ein kleiner Schritt und ich habe mich 100te Lichtjahre auf einen anderen Planeten begeben. Nun ja, klingt wie schon geschrieben, philosophisch. Die Energie fehlt eben. War auch nur ne Idee.

    Gruß
    Boman

  3. #33
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    04.07.2005
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    11

    Daumen hoch Try this ....

    HI all

    Zitat Zitat von slanting
    Meine Frage war mehr an "forschende Philosophen" gerichtet.
    Wenn wir uns vorstellen, dass alle Energieformen und Zustände voneinander abhängen und in einer Wechselwirkung stehen können wir ein 3 dimensionales
    Netz visualisieren.
    Dieses Netz der Beziehungen, wenn man es denn irgendwann verstanden haben wird, wird die Zukunft der Raumfahrt werden. Ich weiß natürlich nicht wie aber im "Netz der Gravitation" wird wohl die eine und/oder andere Konstante Beziehung wie eine Stange genutzt werden an dem Schiffe sich entlanghangeln.................................... .......................

    Ihr habts ja teilweise schon beschrieben.

    Was daran Philosophie ist? ALL is one!
    ______________________
    ... ich hatte keine Ahnung

  4. #34
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    22

    Standard Ein realistisches Antriebssystem ...

    Hallo,

    Für interstellare Flüge gäbe es durchaus ein realistisches Antriebssystem:

    Innerhalb des Sonnensystems befindet sich ein Linerabeschleuniger, d.h. in bestimmten Abständen sich autarke Magnetfeldgeneratoren (Kernkraftwerk an Bord).

    Von der Erde aus lassen sich diese Fragmente dann für einen Einsatz als Linearbeschleuniger programmieren.

    Das Raumschiff (möglichst ein Satellit, der nicht mehr zurückkommen soll) erzeugt seinerseits ein Magnetfeld. Zum Zeitpunkt des Passierens eines Beschleunigermoduls polt jenes sich um, um das Raumschiff weiter zu beschleunigen.

    Theoretisch könnte das Raumschiff selbst ein weiters Beschleunigermodul weiter draußen im Raum positionieren.

    Was haltet ihr von diesem Konzept?

  5. #35
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    22

    Standard Noch ein realistisches Antriebssystem ...

    Mir fiel gerade ein weiteres Konzept ein, das bei der NASA im Experimentalstadium ist:

    Die Nutzlast befindet sich noch in der Atmosphäre. Ein Mikrowellenstrahler (oder auch Laser) erhitzt die Luft direkt unter der Nutzlast und treibt sie somit höher in den Raum.

    Analog ließe sich im Weltraum dieses Antriebsprinzip fortsetzen:
    Das Raumschiff erhält seine Energie nicht von Bord, sondern von einem bodengestützten System. Dort steht wohl wesentlich mehr Energie zur Verfügung. Über Microwelle/Laser wird dem Raumschiff seine Antriebsenergie zugeführt, das damit geringe Mengen Treibstoff extrem beschleunigt (so ähnlich wie ein Ionentriebwerk).

    Mit diesem Konzept ließe sich das Raumschiff auch wieder abbremsen.

  6. #36
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    1

    Standard

    Zitat Zitat von sasch
    zu erwähnen wäre da noch der feldantrieb (überlicht).
    näheres findet ihr in der telepolis 1/05 11 lichtjahre in 80 tagen.
    Hallo, ich bin neu im Forum und doch sehr angetan über diese Themenvielfalt.
    Der Antrieb der Zukunft liegt meiner Meinung nach, in einem völlig neuem Konzept.
    Eine technische Revolution, vielleicht der Magie oder Religion sehr nahe.
    Vielleicht ist alles ganz einfach und wir erkennen noch nicht wohin die Reise geht. Es ist aber auch möglich (wenn wir nicht aufpassen) unsere Realität zu verspielen. Alles ist mit allem verbunden, erhöhe ich ein Potential auf der einen Seite, so verändert sich ein Potential auf einer (oder vielen) anderen Seiten. Es ist wie mit dem Schlag eines Schmetterlings und seine Auswirkungen an einem anderen Ort. Schrödingers Katze und Ihr Leben und Sterben. Warten wir die Entdeckungen ab, die Quanten/Strings/Vielweltentheorie noch hervorbringen.

  7. #37
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    Ich habe von meinem 20 bis 22 Lebensjahr an der Kaluza Klein Theorie gearbeitet. Da gibt es ein seltsames Phänomen. Eine Lösung der fünfdimensionalen Einsteingleichungen (mit entsprechender Eichfixierung der Extradimension - Kleinsche Kompaktifizierung) enthält Parameter der Form:

    g11 = 1/(1 - 2M/r + Q²/2M r )

    Diese Lösung ist das fünfdimensionale Pandon zur Reissner Nordström Lösung mit:

    g11 = 1/(1 - 2M/r + Q²/r&#178

    Der Term Q²/2Mr ist recht interessant, da hier der Schwarzschildradius 2M im Nenner steht. Die Größe Q ist Proportional zur elektrischen Ladung.
    In SI Einheiten gilt:

    Q²/2M -> k0*Q²/Mc²r (k0 = 1/(4Pi Epsilon0)

    Jeder kann sich damit selbst ein Bild von der Stärke des Effektes machen.
    Es handelt sich um einen gravitomagnetischen Effekt bezüglich der Bewegung in der Extradimension.
    Es scheint so, als ob die Dynamik von Materie in höheren Dimensionen, die Steifigkeit der vierdimensionalen Raumzeit verändern kann. Das wäre natürlich der absolute Durchbruch in Sachen Warp - Technologie.
    Leider habe ich meine Forschungsarbeiten vor zwei Jahren erstmal aufgegeben ( Studium, Beziehung etc.) . Mein Ziel war es einen dimensionsreduzierten Energie - Impustensor herzuleiten, der es mir erlaubt, genau die Feldkonfigurationen zu berechnen, die nötig sind, um mit aktueller Technik einen Warpantrieb bauen zu können.
    Irgendwann werde ich weiterrechnen.

  8. #38
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    Es scheint so, als ob die Dynamik von Materie in höheren Dimensionen, die Steifigkeit der vierdimensionalen Raumzeit verändern kann. Das wäre natürlich der absolute Durchbruch in Sachen Warp - Technologie.
    Gibt es ausser dir noch jemanden, dem das aufgefallen ist? Ich nehme an, ja - gibt es weiter gehende Überlegungen dazu?

    Irgendwann werde ich weiterrechnen.
    Hoffentlich! Viel Erfolg...

    Pandon
    Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich dich mal korrigieren würde: du meintest wohl ein "Pendant"
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  9. #39
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    "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich dich mal korrigieren würde: du meintest wohl ein "Pendant" "

    Naja, jeder hat so seine Schwächen.

  10. #40
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    Wie sieht es denn nun mit diesem Phänomen der KK-Theorie aus? Gibt es da schon weiterführende Überlegungen?
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