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Thema: Kepler: Erster Planet in habitabler Zone

  1. #21
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Jaha, aber zwischen dem Wasser an der Oberfläche und dem felsigen Kern liegen ein paar 1000 km Wasser, Eis IX oder superkritischem Wasserdampf.
    Und was bedeutet das für das Wasser an der Oberfläche?

  2. #22
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    ....... welchen *felsigen* kern sollten denn gesteinsplaneten nach gegenwärtigem wissen haben ??
    mit grüßen von jenseits des ereignishorizontes



  3. #23
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    Die Masse auf der Keplerseite wird mit o,389 Jupitermassen bzw. <124 Erdmassen angegeben


    http://kepler.nasa.gov/Mission/discoveries/

    Na dann viel Spaß beim Schwimmen

  4. #24
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    Zitat Zitat von Kosmo Beitrag anzeigen
    Wiliam Borucki spricht von einem felsigen Kern und flüssigem Wasser an der Oberfläche, also einer Waterworld.
    ..... wo spricht Borucki mit diesen details zu diesem objekt ?
    ..... ein felsiger kern wäre schonmal ein grundlegendes indiz dafür , daß leben wie wir es kennen , zumindest an der oberfläche nicht anzutreffen wäre ........ so ganz ohne magnetfeld gegen die harte strahlung ........
    mit grüßen von jenseits des ereignishorizontes



  5. #25
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    @Kosmo: Das hängt von der Atmosphäre ab. Je dichter sie ist, je grösser ihr Anteil an der Planetenmasse, desto geringer die Chance, dass es sowas wie eine feste (flüssige? zumindest: erkennbare) Wasseroberfläche gibt.

    Zitat Zitat von blackhole
    ....... welchen *felsigen* kern sollten denn gesteinsplaneten nach gegenwärtigem wissen haben ??
    Gesteinsplaneten nicht. Ozeanwelten (= Gestein/Eisenkern umgeben von viel Wasser, ähnlich wie bei den Jupitermonden Europa, Ganymed, Kallisto oder auch dem Saturnmond Titan) schon.

    Zitat Zitat von TomTom333
    Die Masse auf der Keplerseite wird mit o,389 Jupitermassen bzw. <124 Erdmassen angegeben
    Ich nehme an, das ist eine Obergrenze. Die wahre Masse könnte viel tiefer liegen.

    Zitat Zitat von blackhole
    ..... ein felsiger kern wäre schonmal ein grundlegendes indiz dafür , daß leben wie wir es kennen , zumindest an der oberfläche nicht anzutreffen wäre ........ so ganz ohne magnetfeld gegen die harte strahlung ........
    Ein Magnetfeld schützt nicht wirklich von der hochenergetischen komischen Strahlung. Ein bisschen, aber eine dichte Atmosphäre ist dafür viel wichtiger (ansonsten wären die Astronauten an Bord der ISS ja keiner zusätzlichen Strahlung ausgesetzt). Das Magnetfeld der Sonne schützt vor der hochenergetischen kosmischen Strahlung, aber nicht vor der solaren Teilchenstrahlung. Die astrobiologisch wichtige Rolle des Magnetfeldes ist es, eine Atmosphäre vor der Erosion durch den Sonnenwind zu schützen.
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  6. #26
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, das ist eine Obergrenze. Die wahre Masse könnte viel tiefer liegen.
    Definitiv ist das ´ne Obergrenze. Um diese Masse zu erreichen müsste der Planet komplett aus Osmium/Iridium oder ähnlichem bestehen. Leider habe ich den Stream zu spät gestartet und habe den Vortrag zu dem Exoplaneten verpasst. Weiß also nicht wie sie auf die Massengrenze gekommen sind (also ob die einfach für das dichteste Element kalkuliert haben, oder ob sie das aus den Messdaten ermitteln konnten).
    Geändert von sirius3100 (07.12.2011 um 11:43 Uhr)

  7. #27
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    Weiß also nicht wie sie auf die Massengrenze gekommen sind (also ob die einfach für das dichteste Element kalkuliert haben, oder ob sie das aus den Messdaten ermitteln konnten).
    Ich nehme an, bei der verfügbaren Präzision und Integrationszeit hätte der kleinstmassive Planet, den sie in dieser Bahn gerade noch entdecken konnten, eine Masse von 124 Erdmassen gehabt. Sie haben aber keinen gefunden, entsprechend ist das die Obergrenze.
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  8. #28
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    @Kosmo: Das hängt von der Atmosphäre ab.......

    Mal rein spekulativ gefragt:
    Es handelt sich um einen Transitplaneten, mit einer Transitdauer von 7 Std. D.h. in einigen Jahren (bei weiteren Transit´s) könnten wir einige Aussagen zu genau dieser Atmosphäre machen. Gerade beim Übergang des Planeten vor die Sternenscheibe
    Ozon dort zu lokalisieren müsste machbar sein.
    Oder?

  9. #29
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, ...... entsprechend ist das die Obergrenze.
    Leider Falsch geraten!!!!

    Bei den Follow Up´s von der Erde wurden R/V Daten ( das sogenannte Wobbeln des Sterns) mit diesen (max) Massenzahlen angegeben.

  10. #30
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    Ja eben: offensichtlich konnte der Planet mit R/V-Daten noch nicht entdeckt werden und hat deshalb höchstens diese Masse. Die wirkliche Masse ist aber vermutlich viel niedriger. Diese Masse ergäbe wie gesagt nicht den geringsten Sinn. Alles was eine höhere Dichte als Eisen bräuchte finde ich grundsätzlich eher unwahrscheinlich.

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