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Thema: Kepler: Erster Planet in habitabler Zone

  1. #51
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    Zitat Zitat von blackhole Beitrag anzeigen
    ....... vielleicht stellst du mal einen vorschlag für eine *entschuldigung* für eine nicht erkennbare beleidigung ein .......... oder regelt sich das über *smileys* ....
    Hallo blackhole,

    das Problem ist, dass Du Dich im Internet hinter einer Anonymität verstecken kannst und deswegen meinst, anderen Usern Sachen sagen zu können, die Du im realen täglichen Leben Dich niemals getrauen würdest mitzuteilen.


    Auf astronews schreiben aber vorwiegend Menschen, die sich gerne wie erwachsene Menschen benehmen. Wenn Dir das nicht passt, steht es Dir selbstverständlich frei, entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

    Und wenn Du das nicht willst, dann wird es eben zu Kritik kommen; so einfach ist das.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #52
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    Zitat Zitat von Erizo_Erizado Beitrag anzeigen
    Es ist faszinierend das es Menschen gibt, die sich eher beide Hände abhacken lassen würden, anstatt mal einen Denkfehler zuzugeben.
    Stimmt. So einen siehst Du beispielsweise morgens, wenn Du in den Spiegel schaust.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  3. #53
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Stimmt. So einen siehst Du beispielsweise morgens, wenn Du in den Spiegel schaust.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Wie kommen Sie auf den Trichter? Ich habe jedenfalls keine Probleme damit, Fehler zuzugeben. Ich fand es nur amüsant, was für Verrenkungen blackhole macht, um seinen Denkfehler nicht eingestehen zu müssen.


    Weniger freundliche Grüße,

    Erizo.

  4. #54
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    Ich würde gerne zum Thema zurückkommen.. ich glaube dafür ist der Thread da.

    Nachdem ich mich auch wunderbar über die Schilderung der Medien ("Zwillingsplanet") amüsiert habe.. Alles was wir wissen ist doch die Maximalmasse und die Temperaturzone in der er sich befindet, oder? So lange wir keine Aussage darüber treffen können ob der Planet eine brauchbare Atmosphäre hat und ob es denn dort überhaupt Wasser gibt (muss das denn sein? ich weiss nicht ob es üblich ist das Planeten mit dieser grösse immer eine relevante Menge an Wasserstoff angezogen haben..) nützt uns die Erkenntnis doch ausser einer Rechtfertigung des grossartigen Kepler Projekts eher wenig, oder? Ich fand es nur erstaunlich wie eine solche Meldung wieder das Interesse der Medien magisch angezogen hat, während man von Dingen wie dem LHC oder der umstrittenen Kernfusion von Rossi überhaupt nichts hört.

    Grüsse Loki
    Wenn ein Freund geht, sollte man die Tür schliessen, denn sonst wird es kalt.
    Bertolt Brecht

    Ich bitte jegliche amateurhafte Fragen zu entschuldigen, da mein Wissen lediglich das eines interessierten, angehenden Studenten ist, und daher sehr begrenzt.

    Falls sich jemand bereit erklären würde, meine Fragen, die vermutlich oftmals reines Grundlagenwissen betreffen, zu beantworten, würde ich mich sehr über eine PN oder ähnliches freuen

  5. #55
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    Wasser sollte ziemlich häufig vorkommen... Ich denke mal, der Planet hat zumindest etwas... (Siehe Venus, Mond, Mars...)

  6. #56
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    Zitat Zitat von Loki
    Alles was wir wissen ist doch die Maximalmasse und die Temperaturzone in der er sich befindet, oder?
    Und den Radius des Planeten, was uns etwas über seine Zusammensetzung - und seine Atmosphäre - verrät. Nämlich, dass es - mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit - ein Planet mit einer sehr dicken Atmosphäre sein muss.

    Es ist der erste Planet in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns, dessen Radius wir kennen. Das ist immerhin was neues. Die "Zwillingserde" ist natürlich lächerlich, aber die Zeitungen und Onlineportale müssen auch zusehen, dass sie zu ihren Lesern bzw. ihren Klicks kommen. Wissenschaftler müssen zusehen, dass das Geld weiter fliesst. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Kepler ist ein ausgezeichnetes Projekt und das Geld gut investiert - früher oder später WIRD Kepler erdgrosse Planeten in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns zutage fördern (es gibt, glaube ich, zur Zeit 8 Kandidaten dafür). Aber wenn die Aufmerksamkeit fehlt, fehlt im Krisenfall auch die Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen. Ich denke, entlang dieser Linien muss man die Ankündigung sehen.

    Ich fand es nur erstaunlich wie eine solche Meldung wieder das Interesse der Medien magisch angezogen hat, während man von Dingen wie dem LHC oder der umstrittenen Kernfusion von Rossi überhaupt nichts hört.
    Vom LHC hört man doch immer wieder etwas, nicht wahr? Und von Rossi - nun ja, die skeptische Zurückhaltung ist sicher angebracht. Man will sich zudem hier nicht in die Nesseln setzen, gerade mit dem berühmt-berüchtigten Hintergrund der "Kalten Fusion". Vielleicht gerade deshalb, weil eine geglückte "Kalte Fusion" tatsächlich dramatische Auswirkungen auf unser Leben hätte. Dann sieht die Zeitung oder das Onlineportal besonders dumm und marktschreierisch aus, wenn man sich hier verspekuliert. Doch nach dem Erdzwilling, der doch keiner war, schreit doch in ein paar Wochen kein Hahn mehr (aber die Klicks wurden generiert).

    Zitat Zitat von _Mars_
    Venus
    Venus hat keine nennenswerten Mengen von Wasser...
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  7. #57
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    Venus hat keine nennenswerten Mengen von Wasser...
    Hat.

    Aber in der Vergangenheit hatte sie möglicherweise schon welche. Heute ist alles Verdampft, dissoziert und in den Weltraum abgetragen.
    Was heute noch übrig ist, sind kleinste Mengen Wasserdampf, Schwefelwasserstoff

    Ich will damit nur sagen, wenn sich terrestrische Planeten bilden, dann ist es wahrscheinlich, dass zumindest kleine Mengen Wasser vorhanden sind. Natürlich muss sie der Planet auch halten können. Das dürfte bei einem Planeten m>m_Erde in der Habitablen Zone (eben nicht Venus!) auch kein größeres Problem sein.

  8. #58
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    Natürlich muss sie der Planet auch halten können.
    Eben das könnte ja ein Problem sein, wenn der Planet nun zu viel Wasser hat. (Treibhaus, kein freier Sauerstoff, keine Küsten zur Entwicklung von Leben, viel zu hoher Atmosphärendruck)

  9. #59
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    Aber in der Vergangenheit hatte sie möglicherweise schon welche.
    Dann kannst du aber nicht schreiben, "siehe Venus" als Beleg dafür, dass Planeten Wasser haben.

    Bei der Venus wissen wir es nicht sicher. Die Wasserstoffisotope in ihrer Atmosphäre sind so stark fraktioniert, dass früher mal mehr Wasser da gewesen sein muss - aber rechnet man aus, wieviel, dann kommen nur ein paar 100 m Wasser zusammen, deutlich weniger als die Erde. Nun gibt es vielleicht auch denkbare Vorgänge, bei denen Wasser verloren geht ohne dass die Isotope fraktioniert werden (sog. hydrodynamisches Entweichen vs. thermisches Entweichen), aber da sind wir absolut im spekulativen Bereich.

    Ich erinnere bei dieser Gelegenheit gerne noch einmal danach, dass eine exakt ausbalancierte Wassermenge für einen bewohnbaren Planeten genauso wichtig sind wie die richtige Entfernung zum Stern: Nur Wasser- und Wüstenwelten da draussen?
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  10. #60
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    Hallo Bynaus,

    Sei mal nicht zu streng! Wenn Mars vermutet das K22b zumindest etwas Wasser haben sollte, wird er damit wohl recht haben.
    Ob man das mit der Venus begründen soll, naja aber:
    Die Venus hat eben nur fast gar kein Wasser und fast gar nichts ist eben etwas

    ps.: Ui ein FF-Artikel der mir bis jetzt glatt entgangen ist *les*
    Geändert von Kibo (11.12.2011 um 18:23 Uhr)

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