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Thema: Kepler: Erster Planet in habitabler Zone

  1. #1

    Standard Kepler: Erster Planet in habitabler Zone

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    Das Weltraumteleskop Kepler hat seinen ersten Planeten in der habitablen Zone um einen sonnenähnlichen Stern aufgespürt. Außerdem gab das Kepler-Team heute die Entdeckung von mehr als 1.000 neuen Planetenkandidaten bekannt. Darunter sind zehn potentielle Welten, deren Größe der Erde entsprechen sollte und die auch in der habitablen Zone um ihren Zentralstern kreisen. (5. Dezember 2011)

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  2. #2
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    ......... es ist schon sehr spannend und aufregend ca. 100 jahre nach der entdeckung der galaxien , nun die erfolgreiche suche und antwort nach dem ganz normalen vorkommen von sonnensystemen mit planeten zunächst in unserer heimatgalaxie mitzuerleben ........ das abenteuer weltraum hat gerade erst begonnen ....... schade , daß wir nur 100 jahre alt werden ...... bis jetzt .....

    "Besonders interessant ist nach Ansicht des Kepler-Teams auch die Entwicklung der Anzahl der Kandidaten für erdgroße Planeten und Super-Erden. Seit Februar hat sich deren Zahl um mehr als 200 beziehungsweise 140 Prozent vergrößert. Durch die längere Beobachtungszeit konnten nun nämlich auch Planeten mit längeren Umlaufdauern erfasst werden. Die neuen Daten deuten darauf hin, dass Planeten mit der ein- bis vierfachen Größe der Erde relativ häufig in unserer Galaxis sind. Von daher, so hofft das Kepler-Team, sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis tatsächlich der erste erdgroße Planet in einer habitablen Zone gefunden wird."
    mit grüßen von jenseits des ereignishorizontes



  3. #3
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    Lächeln

    ...ich hoffe ich erlebe es noch, daß der Terrestrial-Planet-Finder Exemplare entdeckt, die wirklich lebensfreundlich sind....

    Sollte sich die Mehrheit der Kandidaten ( immerhin insgesamt fast 2400!) bestätigen in in den nächsten Jahren, und da kommen ja wohl einige hinzu, ist das ja fast eine Inflation.
    Aber diese Art von Inflation begrüßen wir wohl alle!
    Gruß Stevie

  4. #4
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    Hübsch, aber GJ667C c scheint mir doch die größere Meldung. Ich würde sagen, der ist habitabler, und dann auch noch näher dran. Naja es geht ja auch noch um die Gesamtzahl der von Kepler entdeckten Planeten/Kandidaten, von daher schon Grund zum Feiern.

    Ich trinke jetzt einen Schluck Sekt, aber nur einen kleinen
    Geändert von Kibo (05.12.2011 um 21:44 Uhr)

  5. #5
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    Welche Gravitation wäre auf dem Planeten denn zu erwarten? Und bis zu welchem Wert wäre ein menschliche Besiedlung denkbar, 1,5G oder so?

  6. #6
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Hübsch, aber GJ667C c scheint mir doch die größere Meldung. Ich würde sagen, der ist habitabler, und dann auch noch näher dran.
    Ich denke nicht. Bei Kepler 22 handelt es sich um einen G-Stern, der Planet hat also keine gebundene Rotation. Für mich ist das immer besser als die eventuelle Möglichkeit, dass ein Planet um einen roten Zwerg eine passende Atmosphäre hat.

    Und bis zu welchem Wert wäre ein menschliche Besiedlung denkbar, 1,5G oder so?
    Das musst du selbst entscheiden ;-) Mit 80kg würdest du 120kg wiegen. Mir wär das zuviel^^. 1,25G hielte ich noch für vertretbar.
    Stolzer Finder eines Exoplaneten!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Anac Beitrag anzeigen
    Welche Gravitation wäre auf dem Planeten denn zu erwarten? Und bis zu welchem Wert wäre ein menschliche Besiedlung denkbar, 1,5G oder so?
    Menschen brechen sich im Alter dauernd die Hüftgelenke, sie kriegen Krampfadern und Probleme mit den Bandscheiben. Bei Affen und vierbeinigen Tieren gibts sowas nicht. Der aufrechte Gang ist eben noch nicht so alt, dass alle dabei auftretenden Probleme von der Evolution gelöst worden wären.
    Kurz gesagt: Mehr Gravitation ist scheiße für Menschen.

    Wenn dieser Planet 2,4 Erdradien hat, dann kann man auf der Oberfläche mindestens 2,4-fache Erdschwerkraft erwarten. Das entspricht der Schwerkraft des Jupiter in seiner oberen Atmosphäre. Der neu entdeckte Planet hat eher mehr, weil große Planeten auch dichter sind.

  8. #8
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    Gegeben sei eine Kugel mit dem Radius 2,4*6360 Km = 15264000 m Mass unbekannt (Da nur Transitverfahren)



    V=(4/3)πr³ (4/3)*π*(15264000 m)³=14896823814809517877482m³

    Fall A: Wasserwelt mit Kern-> durchschnittliche Dichte beträgt ~ 2g/cm³ -> 2000 Kg/m³
    Fall B: Terrestrische Welt mit gleichen Aufbau wie die Erde-> ~ 5,5g/cm³ -> 5500 Kg/m³

    A: m=V*ρ 14896823814809517877482*2000= 2,979*10^25Kg

    B: 8,193*10^25Kg

    Ende Teil 1

  9. #9
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    Teil 2

    Fallbeschleunigungsformel: g=(GM)/r²

    A: (2,979*10^25 *6,67428*10^-11)/15264000= 130258648,58m/s² wtf? ich tippe da stimmen paar Nullstellen nicht (Windoofs Taschenrechner ) Kann sein das rund 13 m/s² stimmen?

    Anac du kannst dann auch mal was tun und B ausrechnen, selber rechnen bildet!

    mfg

  10. #10
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    Mit 2.4 Erdradien ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Felsplanet. Felsplaneten skalieren nach einer ganzen Reihe von Modellen etwa mit

    R = M^0.27

    (alles in Vielfachen der Werte bei der Erde - ist praktischer als mit den winzigen SI-Einheiten zu jonglieren...)

    Entsprechend müsste er bei diesem Radius eine Masse von 25 Erdmassen haben, wenn er felsig wäre (und hätte damit eine Oberflächenschwerkraft von 4.3 Ge). So schwer werden Felsplaneten wohl nie, sie würden bei ihrer Bildung vermutlich so viel Wasserstoff ansaugen, dass sie zum Eis- bzw. Gasriesen werden.

    Vermutlich ist es ein Eisriese, bzw. ein "warmer Neptun" mit einer dichten Wasserdampfatmosphäre, die einige zehn Prozent der Gesamtmasse ausmacht.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
    Final-Frontier.ch - Auf zu neuen Welten

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