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Thema: Programmiersprachen aktuell

  1. #11
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    Gebürtig in der Kurpfalz - dem Herzen Deutschlands :-) Mittlerweile im tiefsten Schwabenland lebend
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    Nochmal Danke an Mac, Ich und pmvstrm, ich gehe mal einzeln drauf ein;

    wenn Du bei Basic bleiben willst, dann kannst Du es mit GFA-Basic versuchen.
    LOL, das gibts noch?!
    Genau das habe ich früher benutzt; war einfach und trotzdem sehr leistungsstark.
    Bei welcher Version sind die denn jetzt? 2 Millionen?
    Ich frage mich wie aber in einem Basic z.B. die Ansteuerung von Polygonroutinen der Grafikkarte erfolgen soll; da das ja per OS gemacht wird sollte ein richtiges Basic ja eigene Befehle dafür bereithalten oder? Also z.B.:
    Polygon [x1,y1], [xn, yn], [textur$], schattenwurf%, gouraud-shading, ...
    Kann ich mir irgendwie schlecht vorstellen wie ein Basic damit heute umgeht.

    Objektorientierte Programmierung habe ich, wie leider auch alle anderen Programmierkonzepte niemals systematisch beigebracht bekommen, einfach weil es zu den Zeiten als ich’s gelernt habe, weder didaktische Konzepte noch Lehrer dafür gab.
    Es tröstet mich aber, daß ich tatsächlich nicht der einzige bin dem das etwas fremd ist.

    In Basic mußt Du die Position der Maus auf dem Bildschirm auslesen und die Koordinaten in zwei Variablen ablegen. Dann mußt Du alle ‚Fenster‘, die Du vorher auf den Bildschirm hast zeichnen lassen nacheinander abfragen, also die zwei Koordinatenpaare, die ein nicht schief liegendes rechteckiges Fenster definieren darauf prüfen, ob die Mauskoordinaten innerhalb sind und wenn’s auf mehrere zutrifft zusätzlich unterscheiden welches davon ‚oben‘ ist.
    Das mußte man auf dem Atari ST aber schon nicht mehr, da gabs Betriebssystemroutinen die einem genau das abgenommen hatten. Man fragte nur noch den Status von diversen Systemvariablen ab und wußte dann: aha, Event_Mausklick_links oder Event_Windows_minimize hat eben stattgefunden.

    Ironischerweise war das aber in Assembler einfacher als in Basic, weil solche Systemroutinenaufrufe recht kryptisch gehalten waren, während man beim direkten Aufruf per Maschinencode einfach nur die Nummer der Systemroutine wissen mußte und welche Variablen auf den Stack kamen. Und das hatte man eh alles in ner Bibliothek^^.

    Am Ende hängt diese Entscheidung sicher auch davon ab in welcher Umgebung Du Dich souveräner bewegen kannst. Am Schlimmsten finde ich immer, wenn ich (ohne Übertreibung) stundenlang nach einer Funktion suchen muß, von der ich zwar weiß was sie machen soll und daß sie existieren muß, aber ich sie ums Verrecken nicht finde, weil ich keine Ahnung habe, wie sie ausgerechnet in dieser Sprache heißt.
    Ja, das glaube ich auch; wobei ich früher meist eh das dicke Buch nebendran liegen hatte, ob für Assembler (um zu sehen wieviel Taktzyklen der Befehl braucht ...oder halt die Systemroutinen) oder Basic (für die krypischen Systemaufrufe).
    Aber ich dachte daß genau das heute mit Multitasking und Suchfunktionen schneller gehen sollte^^.

    So, zu Ich;
    5. Es funktioniert! Das heißt, du öffnest ein neues Projekt, drückst auf "Compilieren" (oder so), und es erscheint z.B. ein Fenster, keine kryptische Fehlermeldung! Das ist für mich der wichtigste Punkt, insbesondere im Vergleich mit manchen Open-Source-Geschichten.
    Ja, da sprichst Du mir aus der Seele. Ich hasse Befehlssyntax die nicht nachvollziehbar ist.
    Habe mir neulich erst ein älteres Laptop mit ner Linuxdistribution eingerichtet, findet den WLan-Adapter aber nicht. Dann fragt man Linux-Kenner und deren Problemlösung sieht dann jedesmal so aus daß man irgendsowas wie "hwinf --usb", das andere mal "shwcsblobs +-*---; ARGH" eingeben muß und so weiter. Ohne Kommandozeilendreck geht da ja gar nix. Ähnlich halt bei Compilern - ich meine, das haben schon die Compiler auf dem alten Atari gekonnt: echte sinnvolle Fehlermeldungen ausgeben. Ich verstehe bis heute nicht wieso so viele Freaks auf dem PC bis heute an ihrem kryptischen Zahlenwust hängen.

    um Klassen, Methoden etc. kommst du heutzutage nicht mehr herum
    Wollen wir wetten?
    Naja, ich überlege ja noch was ich nun wie mache.

    nun pmvstrm;
    Du hast ja schon anklingen lassen, dass Smartphones für Dich interessant sind und in diesem Bereich gibt es
    derzeit nur zwei Unternehmen die den Markt unter sich aufgeteilt haben und das wären Apple und Google.
    Ja, das könnte nett sein wobei es nicht mein Hauptaugenmerk ist.
    Ich kenne mich bei Handys und Smartphones übrigens sehr gut aus da ich die Geräte unseres Landesverbandes verwalte, dort die VPN-Verbindungen einrichte und so weiter. Wir sind übrigens (noch!) auf WinMobile 6 angewiesen und eigentlich mag ich dieses System - weil einzig hier wirklich vernünftige Anwendungen machbar sind. Bei Smartphones die sich nur noch per Finger bedienen lassen (die Stifte die es hierfür gibt taugen alle nix) ist es unmöglich, kleine Checkboxen anzuhaken...bzw. zu treffen...
    Schon das WinMobile auf den HTCs ist sowas von kacke, diese Betriebssysteme sind nur noch für Anwender gemacht, aber wehe man muß was konfigurieren. Das war bei älteren Systemen viel einfacher.
    Naja, nun kriegen wir demnächst auch Android...

    So, ich lese jetzt erstmal ein bißchen in den Links die Ihr mir gegeben habt. Danke nochmal, ich melde mich dann

  2. #12
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    Eclipse Einstieg:
    Hier ein einfach gehaltenes Tutorial in Deutsch (für Java mit Eclipse)
    http://seal.ifi.uzh.ch/fileadmin/Use...e-Tutorial.pdf

    Folgende Downloads brauchst Du:
    Da Eclipse selbst zum größten Teil auf Java basiert benötigst Du ein aktuelles Java JDK (kein JRE).
    Das JRE ist kleiner und beinhaltet lediglich die Laufzeitkomponenten aber nicht die notwendigen Dinge für das Programmieren
    in Java. Das JRE ist nur für den Anwender deines Programms wichtig (kommt also in die Setup Exe für dein fertiges Produkt)

    Das benötigte Java JDK bekommst Du hier:
    JDK6 Download


    Eclipse für Windows XP/Vista/Win7

    [B]Noch etwas über OOP:
    Objektorientierung ist eigentlich mal als eine Vereinfachung gedacht gewesen (der Maschine ist es recht egal ob der Assemblercode nun aus
    einer funktionalen oder OOP Sprache herrührt). Der Grundgedanke bei OOP ist vor allem die Kappsellung) Nimm z.B das Beispiel einer
    Funktion (in der OOP Welt heißen Funktionen übrigens Methoden). Eine Funktion hat ja irgend eine Thematische Zuordnung z.B
    die Mwst berechnen. Da macht es doch Sinn Funktionen/Methoden in einer Klasse/Bereich zu kappseln wo es nur um die Mwst
    Steuersatzberechnung geht.

    ps: Das mit der Klammerung (curly Brackets {...} ) fand ich am Anfang übrigens auch total abtörnend wenn ich ehrlich
    bin und habe dann lieber erstmal Pascal ausprobiert. Aber im Grunde genommen sind die Klammern ja nichts anders als BEGIN {
    und END } Moderne Programmierwerkzeuge wie Eclipse zeigen Dir aber genau wo eine Klammer fehlt, das ist fast wie
    programmieren auf Schienen Aber noch schlimmer als dass, finde ich da eher Pyhton. Es hat zwar keine Klammern oder Begin
    und End Konstrukt, dafür musst Du deinen Text aber richtig einrücken und ansonsten teilt Dir pyhton das ein Fehler vorliegt
    Abraten kann ich Dir für mittel bis langfristige Programmierung allerdings wirklich von Perl. Wenn es um einen Einzeiler geht
    oder Du große Textdateien parsen willst oder in der Unix/Linux Systemadministration zu Hause bist, dann ist Perl5 oder höher
    eine tolle Sache, nur wenn Du viel Code hast wirst Du wahnsinnig und Du blickst selbst nicht mehr durch was Du da eigentlich
    gemacht hast.



    Grüße, Peter

  3. #13
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    Erinnerungen...

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Nochmal Danke an Mac, Ich und pmvstrm, ich gehe mal einzeln drauf ein;
    Ironischerweise war das aber in Assembler einfacher als in Basic, weil solche Systemroutinenaufrufe recht kryptisch gehalten waren, während man beim direkten Aufruf per Maschinencode einfach nur die Nummer der Systemroutine wissen mußte und welche Variablen auf den Stack kamen. Und das hatte man eh alles in ner Bibliothek^^.
    Ich weiß nicht ob Du mal von der Programmiersprache RPG gehört hast, aber da war das noch viel schlimmer.
    Die Assembler Statements waren wesentlich simple und einfacher als die in Basic gehaltene, IBM Mainframe
    Programmiersprache RPG. Es ist nicht zu fassen, aber es gibt heute noch jede Menge Systeme auf denen Millionen
    Zeilen RPG und COBOL Code läuft und die aktiv gewartet und weiter entwickelt werden. Da kommt Freude auf


    So, zu Ich;
    Ja, da sprichst Du mir aus der Seele. Ich hasse Befehlssyntax die nicht nachvollziehbar ist.
    Habe mir neulich erst ein älteres Laptop mit ner Linuxdistribution eingerichtet, findet den WLan-Adapter aber nicht. Dann fragt man Linux-Kenner und deren Problemlösung sieht dann jedesmal so aus daß man irgendsowas wie "hwinf --usb", das andere mal "shwcsblobs +-*---; ARGH" eingeben muß und so weiter. Ohne Kommandozeilendreck geht da ja gar nix. Ähnlich halt bei Compilern - ich meine, das haben schon die Compiler auf dem alten Atari gekonnt: echte sinnvolle Fehlermeldungen ausgeben. Ich verstehe bis heute nicht wieso so viele Freaks auf dem PC bis heute an ihrem kryptischen Zahlenwust hängen.
    Zum Teil kann ich Dir da recht geben, aber das liegt eher an so Firmen wie Microsoft. Ich arbeite nun schon seit den 80er Jahren mit deren Zeugs und wenn ich mir anschaue wie mangelhaft manche Dinge im Betriebssystem und in den Compilern umgesetzt wurden, dann schaudert es mich
    auch heute noch regelmäßig.

    Ein wirklich guter, zuverlässiger Compiler ist der GNU GCC (für Windows gibt es den auch MinGW) und ist wirklich ein sehr brauchbarer
    Compiler + Linker. Er unterstützt eine Vielzahl Hardware Architekturen und Betriebssysteme sogar noch 68K wenn Du es drauf anlegst

    Bernhard und ich verwenden ihn für unser My3D Star Chart Projekt sogar als Hauptcompiler und obwohl ich auch den MS
    Visual C/C++ Compiler mag, bietet der GNU C++ Compiler immer noch einen Tick mehr. Unser Projekt basiert auf dem GCC und
    dem QT Framework mit dem auch KDE und unzählige Linux Programme gemacht realisiert wurden.Als Programmier Workbench
    nutzen wir den QTCreator von Nokia, der den GCC für Windows samt QT gleich mitbringt und in dem man binnen Sek sein erstes
    Programm erstellen kann (wenn Dich das interessiert, schau mal in unseren My3D Star Chart Thread hier im Forum, da gibts
    auch ein paar Video Tuts falls Du Dich mehr zu C/C++ oder x86 Assembler hingezogen fühlst

    Hier ein Beispiel wie man in QTCreator einfach x86 Assemblercode in das C Programm einbetten kann
    Code:
    #include <QtCore/QCoreApplication>
    #include <stdio.h>
    
    int main(int argc, char *argv[])
    {
        QCoreApplication a(argc, argv);
    
        int foo = 10, bar = 15;
        __asm__ __volatile__("addl  %%ebx,%%eax"
                             :"=a"(foo)
                             :"a"(foo), "b"(bar)
                             );
        printf("foo+bar=%d\n", foo);
    
        return a.exec();
    }
    Natürlich ist x86 Assembler nicht so toll wie der 68k auf dem Atari oder Amiga, aber damit kann man auch
    nette Dinge anstellen!Das ganze wird dann in eine Exe oder DLL kompiliert und fertig ist das Programm. Heute
    geht zwar keiner mehr her und schreibt komplette Programme in Assembler, Rechenintensive Optimierungen
    und/oder Gerätetreiber werden aber wie seit je her auch heute noch damit realisiert (z.B virtuelle Laufwerks-
    Treiber oder ein USB-Treiber für ein eigens gebasteltes Gerät (z.B Teleslkopfernsteuerung vom Laptop, vom
    Smartphone oder über das Internet - nur mal so als Idee).


    Falls Dich QTCreator, der GCC Compiler und QT interessiert,kannst Du ihn hier downloaden
    Download


    Gruß, Peter
    Geändert von pmvstrm (29.11.2011 um 20:27 Uhr)

  4. #14
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    Bezüglich objektorientiertes Programmieren:

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Es tröstet mich aber, daß ich tatsächlich nicht der einzige bin dem das etwas fremd ist.
    Da bist du echt nicht der Einzige, ich hab auch mal mit Basic (C64 ) angefangen, bin dann aber zu dBase/Clipper und zu C gekommen, war halt alles vor der Zeit der graphischen OS, aber C geht auch heute plattformübergreifend.

    Nostalgische Grüße - Wolfi
    „Naturwissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten.“
    Richard P. Feynman

  5. #15
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    Moin,
    Zitat Zitat von pmvstrm Beitrag anzeigen
    Erinnerungen...
    Ich weiß nicht ob Du mal von der Programmiersprache RPG gehört hast, aber da war das noch viel schlimmer.
    Yepp, genauso bei Forth, Lisp, Prolog und APL
    Und werden Modula oder Fortran heute noch ernsthaft benutzt?
    Wer diese Programmiersprachen miterlebt und/oder gelernt hat, hat einen nicht unerheblichen Vorsprung in der IT-Welt.
    Man weiß nämlich noch, wie man optimal programmiert

    Zitat Zitat von pmvstrm Beitrag anzeigen
    Ein wirklich guter, zuverlässiger Compiler ist der GNU GCC (für Windows gibt es den auch MinGW) und ist wirklich ein sehr brauchbarer
    Compiler + Linker. Er unterstützt eine Vielzahl Hardware Architekturen und Betriebssysteme sogar noch 68K wenn Du es drauf anlegst
    Kann ich nur unterstreichen!

    Zitat Zitat von pmvstrm Beitrag anzeigen
    __asm__ __volatile__("addl %%ebx,%%eax"
    :"=a"(foo)
    :"a"(foo), "b"(bar)
    );[/CODE]
    Ich glaube, das ist so ziemlich das abschreckenste Beispiel für eine Programmiersprache.
    Aber , solche Konstrukte gibt es heute eben!

    Ich bin für jegliches C++-Paket, Objekt-orientiert halt
    cs, Frank
    frank-specht.de

  6. #16
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    hm, habe nicht erkannt, welches Ziel genau dabei verfolgt wird? Falls es aber mehrheitlich web-Programmierung sein sollte, dann würde ich Java und/oder PHP empfehlen, Entwicklungsumgebung Eclipse mit Versionierung, debugging usw. Der Nachteil bei web-Programmierung ist, man muss sich zusätzlich massiv mit Rotz wie Servern, xml, html, css beschäftigen.

    Für PHP, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht:
    apache-Server
    Zend-pdt (unter Eclipse) oder NetBeans
    meine Signatur

  7. #17
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Moin,
    Ich glaube, das ist so ziemlich das abschreckenste Beispiel für eine Programmiersprache.
    Aber , solche Konstrukte gibt es heute eben!
    Ich bin für jegliches C++-Paket, Objekt-orientiert halt
    Du hast doch jetzt nicht wirklich gedacht dass ich für Assemblerprogrammierung Werbung machen
    wollte oder??

    Dieser asm Schnippsel war eigentlich nur für Alex. Es sollte zeigen, dass wenn man es drauf
    anlegt dem guten GNU C/C++ sogar plain Assembler zu fressen geben kann und er schluckt es.
    Natürlich baut man sein Programm hauptsächlich mit C/C++ aber wenn Du einen Assemblerbackground
    hast, dann interessiert Dich vielleicht wie Du das in einem Standard C/C++ Programm einbauen kannst
    um z.B bestimmte Programmstellen etwas zu beschleunigen (denn nichts ist dichter dran am Silicon als
    Assembler)

    Gruß Peter

  8. #18
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    hm, habe nicht erkannt, welches Ziel genau dabei verfolgt wird? Falls es aber mehrheitlich web-Programmierung sein sollte, dann würde ich Java und/oder PHP empfehlen, Entwicklungsumgebung Eclipse mit Versionierung, debugging usw. Der Nachteil bei web-Programmierung ist, man muss sich zusätzlich massiv mit Rotz wie Servern, xml, html, css beschäftigen.
    Du sagst es.Am Anfang wollten diese Heilsverkünder einem immer etwas möglichst einfaches verkaufen. Nicht zuletzt um den
    Anfängern und Screendesignern ebenfalls einen einfachen Einstieg zu ermöglichen. Gute Idee, jedoch kamen die falschen Lösungen.
    SOAP war so ein Thema. Simple Object Access Protocol. Daran ist heute so ziemlich nichts mehr simple und spezialisierte Experten
    mit SOA-Architektur Kenntnissen sind extrem selten und auch noch teuer. Ausserdem untergräbt es so ziemlich jede Sicherheits
    Architektur, die sich ein Admin mal für seine Firma überlegt hat, weil alles über Port 80 und HTTPS hinaus gejagt wird (auch
    Binärdateien) von dem Rechenaufwand der massenhaftes XML parsen mit sich bringt ganz zu schweigen.

    Für PHP, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht
    Die Entwicklungstools sind schon ok, aber PHP ist so ziemlich einer der schlimmsten Ungetüme (nebst Javascript)
    die in der heutigen Zeit das Web verpesten. Die meisten Websites sehen vom Codingstandard aus wie Spaghetticode und
    erinnern eher an Frankensteins Monster anstatt an eine WebApplication. Was ich echt schlimm finde ist dieses ganze HTML5
    als Unversallösung. Die Sprache mit der man HTML5 WebApplikationen schreiben soll, ist JavaScript, alle anderen Sachen wie
    CSS und HTML sind nur Markup und besitzen keine Intelligenz. Dagegen versuche ich mich zu wehren wo es nur geht.

    Gruß, Peter
    Geändert von pmvstrm (30.11.2011 um 08:33 Uhr)

  9. #19
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    So, als Informatiker muss ich dann auch noch meinen Senf dazugeben :-)

    15 Jahre und Assembler?? Das hört sich für mich eher wie vor 25 Jahren an. Vor 15 Jahren gabs schon Java!

    Also für deine Belange empfehle ich dir die .NET-Umgebung mit C# (Visual Basic hat zuviele Altlasten und Eigenheiten, die nur im Weg sind). Visual Studio erlaubt es dir zudem, graphisch gut voranzukommen.
    .NET ist eigentlich nur eine Weiterentwicklung von Java, das mit den Jahren auch schon merkliche Altlasten vor sich her schiebt (generische Klassen, die keine sind z.B.). Mit C# wird die Plattformunabhängigkeit allerdings schwer zu erreichen. Es läuft eigentlich nur auf Windows, die Linux-Portierung (Mono) kann man fast vergessen (Bibliothek ist auf dem Stand von Version 1.3 oder so, aktuell ist 4). Aber ich glaube, dass ist für deine Abforderungen keine Hürde.

    Wenn du Datenbanken verwenden willst (und es scheint mir so, dass du das musst), dann lass die Finger weg von MS Access. Nimm SQLite, wenn du eine Standalone-DB willst oder MySQL, wenn du eine Server-Anbindung brauchst. Sind beide einfach ins Programm einzubinden und SQL sollte sich über die Jahre nicht viel geändert haben ;-)

    Python ist gut zum mal-eben-programmieren, aber nichts für größere Projekte, C++ zu schwer, um irgendwie reinzukommen.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen!
    Stolzer Finder eines Exoplaneten!

  10. #20
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    15 Jahre und Assembler?? Das hört sich für mich eher wie vor 25 Jahren an. Vor 15 Jahren gabs schon Java!
    Das ist doch völlig wurscht ob es vor 15 Jahren schon Java gab wenn ich aber bis dahin Assembler programmiert habe.
    Da dies auf dem 68000, 68030 und 68060 war (auf dessen Plattformen ST und Falcon es bis dahin auch keine Java-Entwicklungsumgebung gab) bin ich damit nie in Berührung gekommen.

    Wenn du Datenbanken verwenden willst (und es scheint mir so, dass du das musst)
    Das ist eine gute Frage. Müssen muß glaube ich nicht (denn frühere Brettspielumsetzungen kamen ja auch ohne aus), es ist wohl eher eine Frage inwiefern es zumindest das Brettspielprojekt oder die Simulation erleichtern würde.
    Aus meiner Gewohnheit heraus wäre ich so vorgegangen, daß ich für das Spiel einen extra Editor programmiert hätte, mit dem sich Spielfeld und Einheiten editieren lassen und das dann in eine Szenario-Datei ablegt, die quasi ein Spielstand ist.
    Ähnlich mit der Evolutions-Simulation; die, die ich bislang programmiert hatte, hatte eine ebene Fläche als Grundlage. Eine Erweiterung könnte nun darauf abzielen hier ebenfalls eine Spielfläche mit unterschiedlichen regionalen Eigenschaften und Trennlinien (Gebirge, Meere, Klimazonen) einzuführen, wozu ebenfalls ein Editor notwendig wäre.

    Würde man sowas heute eher über Datenbanken lösen?
    Ich hätte da einfach ein mehrdimensionales Feld im Programm definiert.

    Gruß Alex

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