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Thema: Das Verhalten von Außerirdischen

  1. #11
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    Moin, SK,
    Zitat Zitat von StarWolf Beitrag anzeigen
    Was passiert, wenn die gefundene Zivilisation der irdischen weit unterliegt. Besteht da nicht die Gefahr des Missionierens? Ich sag mal, Ja, der Mensch hat das auf seinem eigenem Planeten ja schon gemacht.
    Ja, hier auf der Erde ist das passiert. Aber es gibt auch schöne Gegenbeispiele, die zwar weit in der Minderheit zu ökonomischen Interessen liegen, aber dennoch Grund zur Hoffnung geben. Es gibt bspw. heute noch Yanomami-Stämme, die völlig isoliert von der Außenwelt im Regenwald Südamerikas leben und die man auch absichtlich nicht kontaktiert. Dass sie bedroht sind von der industriellen Nutzung des Regenwalds, ist leider eine andere Frage.

    In den SciFi-Geschichten unserer Zeit wurden Direktiven eingeführt, von denen einige vielleicht auch Einzug in zukünftige Raumfahrtprogramme finden werden. Der Gedanke zum Schutz anderer Lebensformen ist definitiv da. Die Frage ist: Was wollen wir da draußen?

    Wenn es allein um Rohstoffe geht, sehe ich schwarz. Dann stehen Milliardenschwere Konzerne ohne Rückgrat dahinter. Wenn es um Forschung/Erkenntnis geht, habe ich ein bisschen mehr Hoffnung. Aber auch hier gibt es leider, wohl oder übel, negative irdische Beispiele: Wissenschaftler holen Meeresbewohner aus großen Tiefen zur Untersuchung an die Oberfläche. Diese Meeresbewohner verenden zwar, können es den Wissenschaftlern aber ermöglichen, etwas über die Welt da unten zu erzählen.

    Das ist halt wie bei Heisenberg: Eine Messung bewirkt unweigerlich eine Änderung der Umwelt der Messung.

    Die Conclusio ist: Wann erkennt der Mensch allgemein, dass ein Territorium vor ihm (dem Menschen) geschützt werden muss?
    Geändert von FrankSpecht (30.11.2011 um 01:24 Uhr)
    cs, Frank
    frank-specht.de

  2. #12
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    Hallo adora,

    Zitat Zitat von adora Beitrag anzeigen
    Abertrotz aller Vorsicht und Kontrollen besteht immer ein Restrisiko daswas schiefgehen kann.
    nichts ist wirklich absolut sicher, selbst beim Weg zur Arbeitsstelle besteht ein Risiko. Es ist gerade Aufgabe der an der Mission Beteiligten, die Gefahrenmöglichkeiten abzuschätzen und wo ihre Schwachstellen sind, an denen sie besonders achten müssen. Für mich stellt sich noch die Frage, was Du Dir genau unter „schiefgehen“ vorstellst: Technisches, Soziales (also die Beziehung zwischen Mensch und Außerirdischem), Kommunikatives, Gesundheitliches?

    Zitat Zitat von adora Beitrag anzeigen
    Eine Rückreise zur Erde wäre sinnlos da sie längst nicht mehr da ist oder die Entwicklung auf der Erde soweit fortgeschritten ist das es keine Menschen mehr gibt und somit andere Wesen die Erde bevölkern.
    Warum sollte es dazu kommen?

    Zitat Zitat von adora Beitrag anzeigen
    Dann werden sich die Irdischen Kosmischen Auswandrer wohl oder übel den dortigen Bedingungen anpassen müssen.
    Dann ja. Ob sie das im Falle eines realistischen Erstkontakts aber auch wirklich müssen, steht noch in den Sternen geschrieben.

    Zitat Zitat von adora Beitrag anzeigen
    kann mann am Verhalten der Außerirdischen erkennen ob eine Gefahr droht oder nicht.
    Für mich ist es nicht einfach zu sagen. Grundsätzlich gilt für die Menschen aber selbstverständlich, bei aggressivem Verhalten Distanz zu nehmen. Ich glaube auch nicht daran, dass außerirdische Lebensformen so fremdartig sein können, dass wir ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen könnten, vielmehr bin ich der Meinung, dass alle Lebewesen im Universum gewisse grundlegende Dinge gemeinsam haben, auf denen sich dann die Dinge aufbauen, welche jedes Lebewesen verschieden vom anderen machen.



    Hallo Erizo_Erizado,

    Zitat Zitat von Erizo_Erizado Beitrag anzeigen
    Was ich nicht verstehe: Wie kann man ernsthaft davon ausgehen, das wir auf einem potenziell lebensfreundlichen Planeten eine intelligente Zivilisation wie die Unsere antreffen?
    Ganz einfach: weil wir so etwas erleben wollen. Es ist doch letztendlich die Neugier und die Freude am Unbekannten, was uns vorantreibt. Wenn Du der Meinung bist, dass es allein wahrscheinlichkeitstheoretisch so gut wie unmöglich ist, intelligente Lebensformen zu lokalisieren, und es zudem mit einer groben Rechnung belegst, dann ist das Dein gutes Recht. Nur musst Du beachten, dass sich nicht jeder damit zufrieden gibt, Einige wollen es wirklich wissen und sich nicht mit Spekulationen oder Wahrscheinlichkeiten zur Ruhe begeben.

    Zitat Zitat von Erizo_Erizado Beitrag anzeigen
    Unsere Erde existiert 4,56 Mrd. Jahre und während dieser Zeit gab es für einpaar tausend Jahre (0,000000088% der Gesamtzeit) so etwas wie "Zivilisationen" wie wir sie uns vorstellen.
    Da musst Du gut drei Nullen zu viel haben.

    Zitat Zitat von Erizo_Erizado Beitrag anzeigen
    Die Chance jedes Wochenende im Lotto zu gewinnen dürfte höher sein.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das wirklich so ist, aber wenn Du mir eine Rechnung vorlegst, dann lasse ich mich gerne überzeugen. Übrigens ging es adora auch nicht nur um intelligente, sondern ganz allgemein um außerirdische Lebewesen.
    Geändert von Infinity (30.11.2011 um 01:50 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Es gibt bspw. heute noch Yanomami-Stämme, die völlig isoliert von der Außenwelt im Regenwald Südamerikas leben und die man auch absichtlich nicht kontaktiert. Dass sie bedroht sind von der industriellen Nutzung des Regenwalds, ist leider eine andere Frage.
    Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach. Wären sie damals entdeckt worden, gäbe es sie auch nicht mehr so wie heute. Hier liegt die Gefahr, es handelt sich ja nicht um "Erdenbürger".

    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Der Gedanke zum Schutz anderer Lebensformen ist definitiv da.
    Bist du dir da sicher? Man sieht wie der Mensch heute mit anderen Lebensformen umgeht.

    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Die Frage ist: Was wollen wir da draußen?
    Das ist die Frage. In den Sci-Fi-Serien ist immer alles einfach. Macht und Habgier sind aber wohl nicht so schnell abzustellen, ich täts mir wünschen.

    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Wissenschaftler holen Meeresbewohner aus großen Tiefen zur Untersuchung an die Oberfläche. Diese Meeresbewohner verenden zwar, können es den Wissenschaftlern aber ermöglichen, etwas über die Welt da unten zu erzählen.
    Das gilt nicht allgemein, sehr viele Tiere überleben das, macht das ganze aber nicht besser.


    Hoffen wir, dass die Menschheit nicht klingonisch wird.

    Grüße - Wolfi
    „Naturwissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten.“
    Richard P. Feynman

  4. #14
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    Zitat Zitat von StarWolf Beitrag anzeigen
    Bist du dir da sicher? Man sieht wie der Mensch heute mit anderen Lebensformen umgeht.
    Ja, da es heute schon Menschen gibt, die sich um das Wohl der Tierwelt auf der Erde sorgen bzw. kümmern. Allein, diese Menschen befinden sich derzeit in einer großen Minderheit. Aber die Hoffnung hat dazusein!
    Geändert von FrankSpecht (30.11.2011 um 02:20 Uhr)
    cs, Frank
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  5. #15
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    Die Außerirdischen machen sich doch irgendwie bemerkbar durch Fußspuren ,Rufe, Gebärden, Zeichen, Signale , die Gestaltung ihrer Landschaft und anderes.
    Das man auf intelligente Wesen stößt dafür gibt es keine Garantie wenn die interstellaren Raumfahrer dort ankommen.
    Das dort auch Saurier ähnliche Wesen rumlaufen können ist ebenso möglich so dass man nicht weiß was einen dort erwartet.
    Ob die dortige Evolution noch einmal den Menschen hervorbringt ist unwahrscheinlich, weil sich eine Evolution wohl nicht ein zweites Mal wiederholt und ob die Evolution so erfolreich abläuft wie auf der Erde muss nicht garantiert sein.

    Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

    Gruß adora

  6. #16
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen

    Die Conclusio ist: Wann erkennt der Mensch allgemein, dass ein Territorium vor ihm (dem Menschen) geschützt werden muss?
    Die Antwort ist eindeutig und deprimierend zugleich. Wenn der Mensch merkt, das er von dem Territorium abhängig ist. Der Mensch kümmert sich ja nicht um Artenvielfalt und die Ökosysteme des Planeten, weil er Eisbären so possierlich findet sondern weil er weiß, das er Teil der Natur ist und von ihr abhängig ist. Und selbst wenn er diese Erkenntnis gemacht hat kommt es drauf an, ob die Gefahr plötzlich droht oder wie der Klimawandel allmählich daherkommt. Wie reagiert denn der Mensch auf den Klimawandel? Ich sag es Dir: "Also ich würde ja furchtbar gerne den Klimawandel verhindern, aber ich entscheide mich lieber für Wachstum und Arbeitsplätze." Und das ist sogar noch vernünftigere der Teil der Menschheit, der Andere leugnet den Klimawandel sehenden Auges.

  7. #17
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    Zitat Zitat von adora Beitrag anzeigen
    Die Außerirdischen machen sich doch irgendwie bemerkbar durch Fußspuren ,Rufe, Gebärden, Zeichen, Signale , die Gestaltung ihrer Landschaft und anderes.
    Das man auf intelligente Wesen stößt dafür gibt es keine Garantie wenn die interstellaren Raumfahrer dort ankommen.
    Das dort auch Saurier ähnliche Wesen rumlaufen können ist ebenso möglich so dass man nicht weiß was einen dort erwartet.
    Ob die dortige Evolution noch einmal den Menschen hervorbringt ist unwahrscheinlich, weil sich eine Evolution wohl nicht ein zweites Mal wiederholt und ob die Evolution so erfolreich abläuft wie auf der Erde muss nicht garantiert sein.

    Sicherlich werden sich die Außerirdischen anders verhalten als wir.

    Gruß adora


    ....... es bleibt zu hoffen , daß unsere sonne für sie zur auffüllung der energiespeicher ihres intergalaktischen *gefährts* uninteressant ist ......... ggf. hat unsere kohlenstoffbasierte ökosphäre für die keinen stellenwert .............. mich beruhigen da schon die überlegungen zur möglichen häufigkeit *technischer* zivilisationen , die sich entwickeln müssen , lust haben müssen auf die reise zu gehen und das dann noch in einem passenden zeitfenster passiert , sich überhaupt *treffen* zu können ............... ich denke da eher , daß eine hyperzivilisation ggf auf quantenebene (oder was uns da noch alles erwartet) in *echzeit* das erfaßbare universum scannen würde , nach *leben* zu suchen ...................... zu welchem zweck ? ....... vllcht zu erforschen wo sie selbst dereinst starteten ............ oder den sprung in die nächste singularität vorzubereiten , sollte die entropie ausgespielt haben ...................

    mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

  8. #18
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    Zitat Zitat von blackhole Beitrag anzeigen
    ....... es bleibt zu hoffen , daß unsere sonne für sie zur auffüllung der energiespeicher ihres intergalaktischen *gefährts* uninteressant ist ......... ggf. hat unsere kohlenstoffbasierte ökosphäre für die keinen stellenwert .............. mich beruhigen da schon die überlegungen zur möglichen häufigkeit *technischer* zivilisationen , die sich entwickeln müssen , lust haben müssen auf die reise zu gehen und das dann noch in einem passenden zeitfenster passiert , sich überhaupt *treffen* zu können ............... ich denke da eher , daß eine hyperzivilisation ggf auf quantenebene (oder was uns da noch alles erwartet) in *echzeit* das erfaßbare universum scannen würde , nach *leben* zu suchen ...................... zu welchem zweck ? ....... vllcht zu erforschen wo sie selbst dereinst starteten ............ oder den sprung in die nächste singularität vorzubereiten , sollte die entropie ausgespielt haben ...................

    mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes
    "Hyperzivilisation auf Quantenebene"...

    Ich bitte um Erklärung.

  9. #19
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    ..... gern , mir kam so in den sinn , daß es dereinst vllcht es uns oder anderen zivilisationen möglich wäre , zb auf basis des phänomens der quantenverschränkung quasi in *echtzeit* jeden winkel des erfaßbaren universums zu erkunden ................ hyperzivilisation sollte klar sein ?! ........ dieser status müßte erreicht sein , rein technologisch und wissensmäßig .....

    mit grüßen von jenseits des ereignsihorizontes

  10. #20
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    Gebürtig in der Kurpfalz - dem Herzen Deutschlands :-) Mittlerweile im tiefsten Schwabenland lebend
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    Du spielst auf die "Spukhafte Fernwirkung" an?
    Damit ist keine physikalisch relevante Überlichtgeschwindigkeit möglich.

    hyperzivilisation sollte klar sein ?!
    Äh, nein?
    hyper = griechisch für "über"
    Zivilisation = soweit klar.
    Überzivilisation also? Was bedeutet das?

    Gruß Alex

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