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Thema: Pentagon "plant" Interstellares Jahrhundertraumschiff

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  1. #20
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    Zitat Zitat von Anac
    Aus der Tatsache, dass die Hochkulturen der Geschichte mittlerweile ebendies, nämlich Geschichte, sind, lässt sich keineswegs ableiten, dass auch unsere heutige globale Zivilisation irgendwann untergeht.
    Das stimmt. Aber eben auch nicht das Gegenteil, wie oft behauptet. Wenn die Erde bisher 100 Hochkulturen gehabt hätte, und 99 davon sind untergegangen - dann bräuchte man schon ein besonders gutes Argument, warum das für Nummer 100 gerade nicht gelten sollte.

    Zudem bedeuteten viele der sogenannten Untergänge von Hochkulturen de facto für die Menschen und deren kulturellen/technischen Fortschritt keinen wirklichen Einschnitt, sondern waren oft nur politischer Natur.
    Das scheint mir doch etwas gar untertrieben. Gerade frühe Hochzivilisationen zeichnen sich dadurch aus, dass es einer politischen Gruppe/Entität gelingt, eine Organisationsstruktur zu schaffen, in der auch Spezialisten (Krieger, Ingenieure, Handwerker, Banker, Wissenschaftler...) überleben können. Bricht diese Kontrolle weg, schaut jeder wieder für sich - und die Spezialisten bleiben nur allzu oft auf der Strecke. Ein politischer Zusammenbruch kann ganze Städte und Länder entvölkern, wie man z.B. auch bei den Maya gesehen hat.

    Hafenstädte sind in der Geschichte immer wieder verlandet oder durch Katastrophen zerstört worden oder konnten durch Vergrößerung der Schiffe nicht angefahren werden. Bremen z.B. war seit dem 17. Jhd. bis zum Ende des 19. Jhdts. keine Hafenstadt mehr. Dann wurde die Fahrtrinne in der Weser tiefer ausgehoben und der Seehandel explodierte förmlich, aber dann seit den 1980ern ist mit dem Hafenstadtstatus schon wieder Schluss. Jetzt wird der Jade-Weser-Port gebaut...
    Wenn gewisse Hafenstädte zu gewissen Zeiten verlanden (oder sonst unzugänglich werden), ist das kein Problem: es gibt ja noch andere, die das gerade dann nicht tun, verschiedene können miteinander konkurrieren, etc. Wenn der Meeresspiegel weltweit rapide steigt, versinken die Hafenstädte, und zwar alle. Mal ganz abgesehen vom menschlichen Leid, vom Verlust kulturell und historisch wichtiger Städte bedeutet das eben auch ganz praktisch, dass man kaum mehr irgendwo Schifffracht laden und löschen kann. Der weltweite Handel hängt aber kritisch von der Hochseeschiffahrt ab. Keine Häfen, keine Schiffe, kein internationaler Handel, keine globale Zivilisation.
    Geändert von Bynaus (28.06.2011 um 17:22 Uhr)
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