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Thema: Diskussionen in "Über den Tellerrand"

  1. #1
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    Standard Diskussionen in "Über den Tellerrand"

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    Lieber User,

    einige Anmerkungen und Hinweise zu den Geschehnissen insbesondere in den Threads Algen und das Klima und Brauchen wir die Kernenergie?. Dies auch als Reaktion auf einige Meldungen, die mich in den vergangenen Tagen erreichten.

    Zunächst gilt auch für den Forumsbereich "Über den Tellerrand", dass er einer sachlichen Diskussion dienen soll. Leider ist es so, dass dies offenbar, je weiter man sich politischen oder religiösen Themen annähert, immer schwieriger wird. Vielleicht ist das auch kein Wunder, da ja beispielsweise die Frage der Nutzung der Kernenergie nicht nur eine Frage des technisch und wissenschaftlich Machbaren, sondern auch eine Frage von Abwägungen ist - etwa von Restrisiko und den potentiellen Gefahren der Nichtnutzung der Kernenergie (erhöhter CO2-Ausstoß ...).

    Es mag daher verständlich sein, dass die Emotionen bei solchen Diskussionen eher durchkommen als bei anderen rein wissenschaftlichen Themen. Nur kann man sich auch trotzdem um einen sachlichen Tonfall bemühen. Ich fürchte, dass ein Diskussionsstil, bei dem teilweise nur mit kurzen oder gar keinen Kommentaren versehen auf verschiedene externe Artikel verlinkt wird, bei anderen Diskussionsteilnehmern nicht unbedingt den Eindruck erweckt, als würde hier noch Interesse an einer sachlichen Diskussion über das Thema bestehen.

    Da mich der User ipsom offen zu einer Stellungnahme aufgefordert hat, muss ich sagen, dass es mir sehr schwer fällt, aus seinen Diskussionsbeiträgen abzulesen, dass er sich mit den Argumenten, die seiner Meinung widersprechen, genauso gründlich auseinandergesetzt hat, wie er es von anderen Teilnehmern für seine Argumente erwartet. Vielleicht sollte er darauf achten, dass dieser Eindruck, der auch für die Reaktion des Users galileo mitverantwortlich sein dürfte, in Zukunft nicht mehr entstehen kann.

    Noch eine Bemerkung zu den verlinkten Quellen: Natürlich macht man sich mit der Verlinkung eines Beitrags nicht den Inhalt einer gesamten Webseite zu eigen, doch sollte man sich schon darüber bewusst sein, in welchem Umfeld ein Artikel erschienen ist und von welcher Redaktion die Webseite oder die entsprechende Zeitschrift betreut wird. So ist es beispielsweise ein Unterschied, ob man ein Gutachten zur Atomenergie auf den Seiten des Deutschen Atomforums oder auf den Seiten von Greenpeace verlinkt. Zu den hier des öfteren von einem User verlinkten und angesprochenen pi-news nur so viel: Wer sich beispielsweise das Blog eines anerkannten Medienjournlisten anschaut (http://www.stefan-niggemeier.de/blog...ally+Incorrect), wird zu einem recht eindeutigen Urteil über die Webseite kommen und sie nicht unbedingt als Kronzeugen für eigene Thesen nutzen wollen - tut er/sie es dennoch, muss in Kauf genommen werden, dass andere dann entsprechende Rückschlüsse ziehen.

    Ich bitte nun darum, die Diskussionen in "Über den Tellerrand" in sachlicher Weise fortzusetzen. In guter Tradition gehört dazu das ehrliche Eingehen auf die Argumente des anderen Diskussionspartners, so dass am Ende beide etwas gelernt haben, auch wenn sie vielleicht noch immer nicht einer Meinung sind. Auf dumpfe Unterstellungen und Klassifizierungen anderer User bitte ich dabei zu verzichten, genauso wie auf persönliche Angriffe.

    Es bricht auch niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er sich für eine vielleicht zu flapsige Bemerkung entschuldigt - im Gegenteil, es zeigt nur, dass man gelernt hat und sorgt letztlich für ein positives Diskussionsklima, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist.

    S. D.

  2. #2
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    Es bricht auch niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er sich für eine vielleicht zu flapsige Bemerkung entschuldigt - im Gegenteil, es zeigt nur, dass man gelernt hat und sorgt letztlich für ein positives Diskussionsklima, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist.
    Nach einer Beleidigung, Diffamierung oder Verleumdung ist das meiner Meinung nach kein "Kann" sondern ein "Muß".

    Gibt es Konsequenzen wenn keine Entschuldigung auf so etwas erfolgt?

  3. #3
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Gibt es Konsequenzen wenn keine Entschuldigung auf so etwas erfolgt?
    Hallo Alex,

    Erst mal nicht, denn für solche Fälle gibt es ja den Melde-Button. Vom Webmaster zu erwarten alle Beiträge mitzuverfolgen ist sicher unrealistisch.

    Wenn Dir dabei das Melden fremder Beiträge unangenehm ist, kannst Du auch eigene Beiträge melden und die zugehörigen Probleme damit entsprechend erklären.
    Gruß

  4. #4
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    Ich hatte es ja entsprechend gemeldet, auch andere hatten sich wohl über die Art und Weise dieses Forenmitglieds beschwert worauf der Webmaster den obigen Text verfaßte. Ist auch in Ordnung, kein Einwand.

    Trotzdem sind die Anschuldigungen des Mitglieds immernoch lesbar ohne irgendeine Richtigstellung oder Entschuldigung oder Nachweisen daß das was er behauptet stimmen würde.

    Und damit bin ich nach wie vor nicht einverstanden.

    Gruß Alex

  5. #5
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Und damit bin ich nach wie vor nicht einverstanden.
    Hi Alex,

    Du kannst mir die entsprechenden "Problembeiträge" als Link gerne per PN mal zukommen lassen, da ich die hier angesprochenen Diskussionen nur sehr am Rande mitverfolgt habe.

    Als Bemerkung vorab: Sollte Deine Person tatsächlich öffentlich diffamiert werden, muss/sollte tatsächlich nachgearbeitet werden - keine Frage.

    Allerdings auch von mir der Hinweis, dass man in ausufernden weltanschaulichen und politischen Diskussionen praktisch immer gewisse "Kröten" schlucken können muss, alleine wegen der Tatsache, dass hier Menschen mit z.T. sehr unterschiedlichen Ansichten und Erfahrungen aufeinandertreffen. Der Anspruch von allen verstanden und akzeptiert zu werden, ist also sicher nicht zu erfüllen, gerade auch deswegen, weil die Diskussion sachlich bleiben soll.
    MfG

  6. #6
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    Ich nenne hier die problematischen Beiträge auch gern offen (da dies ohnehin bereits geschehen ist):

    Im Thread "Algen und das Klima" behauptete Nathan:
    Wer jedoch 'andere' Meinungen als "von grüner Ideologie geleitet" darstellt (ipsom, Alex und häufig sogar Bynaus) oder als "Nachplappern von Schulbuchwissen" (JoLo und der Rest der MAHAG-Welt), will nicht diskutieren sondern missionieren.
    Woraufhin ich antwortete:
    Ich erwarte daß Du entweder belegst wo ich pauschal Kernkraftgegner als "von grüner Ideologie geleitet" bezeichne, oder Du wirst Dich bei mir öffentlich im Thread entschuldigen - ich habe Deine Verleumdungen, Dein Dummgeschwätz und Deine unmotivierten Angriffe gegen mich nämlich absolut satt!
    Weiterhin wiederholte ich im Thread "Brauchen wir die Kernenergie?" meine Aufforderung, da Nathan behauptete, er wolle hier Stellung nehmen - was in meinem Fall nie geschah (und bei den anderen angegriffenen höchst zweifelhaft war).

    Wir können das wie gesagt von mir aus weiter offen hier besprechen.

    Gruß Alex

  7. #7
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Wir können das wie gesagt von mir aus weiter offen hier besprechen.
    Gerne.

    Aktuell möchte ich zu dem laufenden Konflikt etwas Hintergrundinformationen geben, die für manchen Leser vielleicht schon bekannt sind, aber trotzdem:

    Beim Thema erneuerbare Energien und Energiepolitik geht es mittlerweile nicht mehr und Nischenmärkte, sondern um Millionen- wenn nicht Milliardenmärkte. Die große Politik redet da genauso mit, wie der Arbeiter, der damit seinen Lebensunterhalt verdient, womit wir schon bei der eigentlichen Problematik angelangt sind. Es geht um Existenzen und sehr viel Geld. Beides Hinweise darauf, dass man gerade bei öffentlichen Bemerkungen die eigenen Standpunkte besser fünf mal überdenken sollte, als einmal.

    Vielleicht erklärt Dir das aber auch die Tatsache, dass auf beiden Seiten (Kernkraftgegner und -befürworter) die Nerven schon mal blank liegen können, was nicht selten zu Bemerkungen führt, die man zwei Wochen später wieder bereut. Gerade in Frankreich z.B. ist dieser Konflikt noch viel schlimmer, weil dort die Kernenergie noch viel stärker genutzt wird, als hier in Deutschland. Dort gehen ganze Belegschaften von AKWs immer wieder mal auf die Straße, um für ihre Sache zu werben und man sollte dabei nie vergessen, was ein Arbeitsplatz für den Einzelnen wirklich bedeutet.

    Zumutubar wird der Entzug des Arbeitsplatzes IMO erst dann, wenn auch für entsprechende Alternativen gesorgt wird und da hapert es IMO momentan schon etwas im Lager der Kernkraftgegner. Man sollte also vielleicht mal etwas mehr über sozialverträgliche Reformen in der Energiepolitik nachdenken. Wenn die Politik, egal welcher Färbung, diesen Minimalkonsens nicht mehr hinbekommt, haben wir irgendwann alle ein Problem.
    MfG

  8. #8
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    Du hast schon recht, die Situation, das Thema und die blankliegenden Nerven angesprochen stimmt das schon was Du schreibst (und was ja auch im Webmaster-Beitrag gesagt wurde).

    Ich gebe aber auch zu, daß ich ein ungeheurer Naivling bin.
    Regeln werden imho nicht außer Kraft gesetzt nur weil viele das tun oder es allgemein ein besonderes Thema ist.
    Wenn hier Unterstellungen geschrieben werden dann sind sie öffentlich lesbar und müssen entweder belegt, mit Entschuldigung editiert oder bestraft werden.

    Am Ende siehts im Moment noch so aus, daß ich der Dumme bin, weil ich so lange hier auf dem Thema und den Äußerungen herumklopfe...

    Gruß Alex

  9. #9
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Am Ende siehts im Moment noch so aus, daß ich der Dumme bin, weil ich so lange hier auf dem Thema und den Äußerungen herumklopfe...
    Hallo Alex,

    vielleicht beruhigt es Dich ja ein wenig, dass man aus fachlicher Sicht die meisten, wenn nicht alle, Argumente bezüglich Kernenergie von Bynaus unterstützen sollte.

    Bezüglich des Streits zwischen Dir und Nathan fällt mir spontan noch der Name Thilo Sarrazin ein. Vielleicht sollte man zu dessem Buch/Büchern auch mal ein Thema öffnen.

    Ansonsten fände ich es fair, wenn Du Nathan zusätzlich Zeit geben würdest, seine Behauptungen zu beweisen. Ich bin mir momentan aber auch ziemlich sicher, dass er da nichts Wesentliches finden wird. Ob da zusätzlich noch eine Entschuldigung her muss, weiß ich momentan auch nicht so recht, aber ich vermute, dass sich die letzten Details mit den von Dir benutzten Schimpfwörter (s. Dein Link von oben) erledigt haben . Mal sehen. So ganz überblicke ich den Konflikt auch noch nicht.
    MfG

  10. #10
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    Wo verwende ich Schimpfwörter?
    Ich bezeichne seine Schreibereien (und nicht ihn selbst) als das was es objektiv ist solange er keinen Gegenbeweis hat:
    -eine Verleumdung da es unbelegte Unterstellungen sind
    -unmotivierte Angriffe da dies als Angriff zu werten ist dem nachweislich nichts voraus ging
    -und obige Fakten münden in der Feststellung daß es eben nunmal Dummgeschwätz ist. Würde ich schreiben "Du hast drei Arme" ohne das zu belegen wäre es ebenso Dummgeschwätz.

    vielleicht beruhigt es Dich ja ein wenig, dass man aus fachlicher Sicht die meisten, wenn nicht alle, Argumente bezüglich Kernenergie von Bynaus unterstützen sollte.
    Darum geht es mir gar nicht. Es gibt auch Kernkraftbefürworter, die sich mit ihrer Art und Weise zu argumentieren leider nicht mit Ruhm bekleckert haben; solange ich nicht persönlich angegriffen werde ist mir das aber egal.

    Bezüglich des Streits zwischen Dir und Nathan fällt mir spontan noch der Name Thilo Sarrazin ein.
    Du hasts geschafft: Jetzt stehe ich total auf dem Schlauch. Was hat denn der damit zu tun?

    Gruß Alex

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