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Thema: Algen und das Klima

  1. #1
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    Standard Algen und das Klima

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    Es ist seit langem bekannt, dass Algen das Klima mitbestimmen.
    Wie stark deren Effekt ist zeigt eine neue Studie.

    Im Spiegel Online nachzulesen

    mfg Kibo

  2. #2
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    danke für den link, Kibo...finde ich sehr interessant...ob die Klimaerwärmung nun anthropogen ist oder nicht , man kann diese Entdeckung nutzen...

    auch ganz anders kann man algen nutzen, um C02 aus der Atmosphäre zu filtern und Energie zu erzeugen.
    Ich finde jetzt nicht den link ...der folgendes beschreibt:

    in Spanien steht eine Pilotanlage....in dicken, senkrecht gestellten wassergefüllten Glasröhren ist eine besonders schnell wachsende Algensorte, sie sind voll dem Sonnenlicht ausgesetzt und werden zusätzlich mit C02 "gedüngt", von Zeitzu Zeit geerntet und in Biogasanlagen verwertet.....
    Gruß von Ispom

  3. #3
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    Standard

    Der Artikel hier: http://www.csa.com/discoveryguides/d...l/overview.php
    ist sehr viel informativer als der schräge Spiegelartikel.

    Da klingt das direkt auch weniger hoffnungsvoll, und ganz allgemein wird netto zwar ein Kühlungseffekt von Wolken erwartet, aber wie groß der letztendlich ist, steht noch in den Sternen bzw. den zu sammelnden Daten.

    Dass der Mensch ganz erheblichen Einfluss auf den Klimawandel hat, und mit ziemlicher Sicherheit einen mittel- bis langfristig sehr negativen für sein eigenes Überleben (mindestens als Zivilisation, vielleicht auch als Spezies), sollte in einem wissenschaftlichen Forum nicht fraglich sein. Wenn man bedenkt, dass eine Umstellung hin zu klimafreundlichen Technologien direkt auch eine ganze Reihe anderer Probleme löst, sowieso irgendwann in nicht ferner Zukunft kommen muss, und die Auswirkunges eines unmitigierten Klimawandels weit drastischer sind als die geschichtlich kurz- und mittelfristigen ökonomischen Auswirkungen einer "vorgezogenen" Umstellung (im Sinne von "bevor uns die fossilen Brennstoffe - jeglicher Art!! - ausgehen"), ist die Position des Nichtstuns/Leugnens die denkbar schlechteste.

    Wenn so eine algengetriebene Klimamaschine tatsächlich funktionieren sollte, ist das auch keine Ausrede, weiterzumachen wie bisher - da wäre es doch viel klüger, trotzdem umzustellen und solche Mechanismen zum Abmildern oder Verhindern bereits begonnener Prozesse zu nutzen?

    Hier auch der Gesamtbericht der IPCC:
    http://www.ipcc.ch/publications_and_...sis_report.htm

    Es ist natürlich aufwendig, sich die gesamte PDF mehr als nur überfliegend anzusehen - aber wer sich eine feste Meinung, die er zu verteidigen gedenkt, bilden möchte (ob für oder gegen einen Klimawandel - dass es sich wandelt steht vollkommen außer Frage - unter Mithilfe des Menschen), kommt um dieses Dokument nicht umhin.

    Ich finde es überzeugend, und selbst wenn man zulässt, dass der Email-Skandal die IPCC unglaubwürdiger werden lässt (dem stimme ich in der Form nicht zu) - es ist in jedem Fall weiterhin die wissenschaftlich beste Quelle für diese Informationen, die wir haben!
    Geändert von Laserdan (20.04.2011 um 02:08 Uhr)

  4. #4
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    Ich denke, eine überwiegende Mehrheit der Nutzer hier akzeptiert die wissenschaftliche Position, dass der Klimawandel menschgemacht ist. ipsom ist einfach einer der letzten Mohikaner, die das noch nicht eingesehen haben bzw. nicht einsehen wollen. Die Diskussion jedes Mal neu aufzuwärmen, wenn er wieder seine Zweifel äusserst, scheint mir wenig hilfreich (nicht dass dein Beitrag nicht lesenwert oder hilfreich gewesen wäre, Laserdan - bloss meine Rechtfertigung, warum ich keine Lust hatte, einmal mehr gegen ipsoms Haltung zu protestieren).

    Der "E-Mail Skandal" (auch bekannt als "Climategate") ist rational betrachtet ein absolutes Nicht-Ereignis, das von den einschlägigen Leugnern natürlich entsprechend aufgebauscht wurde. Der eigentliche Skandal daran ist, wie eine kleine Gruppe von Leuten mit klar definierten Absichten es mit geschickten Lügen und einem illegalen Hack eines Computersystems geschafft hat, (unbegründete) Zweifel zum menschgemachte Klimawandel zu nähren.

    Irrationales, kurzfristiges Denken ist eines der Hauptprobleme der Menschheit überhaupt: anders ist nicht zu erklären, warum Atomhysterie + irrationale Zweifel am Klimawandel dazu geführt haben können, dass Deutschland jetzt wieder voll auf die Kohle setzt. Solche Beobachtungen stimmen einem skeptisch, was die langfristige Zukunft der Hochtechnologiezivilisation angeht.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ich denke, eine überwiegende Mehrheit der Nutzer hier akzeptiert die wissenschaftliche Position, dass der Klimawandel menschgemacht ist. ipsom ist einfach einer der letzten Mohikaner, die das noch nicht eingesehen haben bzw. nicht einsehen wollen. Die Diskussion jedes Mal neu aufzuwärmen, wenn er wieder seine Zweifel äusserst, scheint mir wenig hilfreich .
    Bynaus, da du wieder diesen "uneinsichtigen Ispom" in die Diskussion bringst, das läßt mich vermuten, du möchtest noch einmal meine Argumente lesen...
    aber mir wäre es lieber, wenn wir hier nicht darüber diskutieren, warum in der Erdgeschichte die "Warmzeiten" dominieren, warum die mittelalterliche Warmzeit auch ohne das anthropogene CO2 gekommen ist.....

    sondern die Klimaerwärmung als Fakt hinnehmen und uns Gedanken machen, wie wir da möglichst elegant mit umgehen können, zB indem wir uns auch die Algen nutzbar machen....

    im übrigen stimme ich dir voll zu in der Einschätzung, daß es irrational ist, wenn die deutsche Atomangst zu einer Reaktivierung der Kohleverbrennung führt...
    zur Erinnerung: auch ich bin ein Gegner der Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe
    Gruß von Ispom

  6. #6
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    aber mir wäre es lieber, wenn wir hier nicht darüber diskutieren, warum in der Erdgeschichte die "Warmzeiten" dominieren, warum die mittelalterliche Warmzeit auch ohne das anthropogene CO2 gekommen ist.....
    Warmzeiten: Weil das CO2 in der Erdgeschichte fast immer höher war als heute (dh, als in den letzten ca. 2 Mio Jahren)? Die Erde ist heute in einem der seltenen Eiszeitalter. Wenn wir sie zurück in ihren "Normalzustand" versetzen wollen, müssen wir auch mit einem rund 100 m höheren Meeresspiegel rechnen.

    Mittelalter: Die mittelalterliche Warmzeit ist ein Phänomen, das sich vorwiegend auf Europa und Nordamerika beschränkt. Andere Gebiete waren gleich warm oder kühler. Das sind natürliche Klimaschwankungen, von denen kein Klimaforscher je bestritten hat, dass es sie gibt.
    Dass es aber einen fundamentalen Unterschied gibt zwischen einer natürlichen Klimaschwankung, wo die Temperatur über den Verlauf eines Jahrtausends um ein paar Zehntelgrade variiert, und einer vom Mensch herbeigeführten, wo die Temperatur in ein paar Jahrzehnten um denselben Betrag ansteigt, parallel zur Emission von CO2 aus der Verbrennung von fossilen Rohstoffen und in Übereinstimmung mit allem, was wir über Thermodynamik wissen, will dir nicht einleuchten?

    sondern die Klimaerwärmung als Fakt hinnehmen und uns Gedanken machen, wie wir da möglichst elegant mit umgehen können
    Die mit Abstand einfachste und günstigste Art, damit umzugehen, ist dafür zu sorgen, dass die menschgemachte Klimaerwärmung minimal bleibt. Den Verkehr zu elektrifizieren und Kohlekraftwerke durch Atomkraftwerke zu ersetzen (viel mehr braucht man im Prinzip nicht zu machen) ist viel weniger aufwändig als tausende Küsten-Städte neu zu bauen und ganze Völker an neuen Orten anzusiedeln. Und auch irgendwie viel eleganter.
    Geändert von Bynaus (20.04.2011 um 10:22 Uhr)
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Dass es aber einen fundamentalen Unterschied gibt zwischen einer natürlichen Klimaschwankung, wo die Temperatur über den Verlauf eines Jahrtausends um ein paar Zehntelgrade variiert, und einer vom Mensch herbeigeführten, wo die Temperatur in ein paar Jahrzehnten um denselben Betrag ansteigt, parallel zur Emission von CO2 aus der Verbrennung von fossilen Rohstoffen und in Übereinstimmung mit allem, was wir über Thermodynamik wissen, will dir nicht einleuchten?
    ich kenne diese Argumentation, aber auch die Kritik am "Hockeystick"...
    das haben wir doch alles schon mal im Thema "Klimakatastrophe" diskutiert.....
    ja....ich habe mich dann dort zurückgezogen, weil die Wissenschaftler, die meine Ansicht vertreten (und zugegebenermaßen in der Minderheit sind) und die ich verlinkt habe, hier unisono diffamiert wurden.

    nichtsdestoweniger bin ich auch der Meinung, daß man auf die natürliche Klimaerwärmung nicht noch eine menschengemachte draufsetzen sollte

    Die mit Abstand einfachste und günstigste Art, damit umzugehen, ist dafür zu sorgen, dass die menschgemachte Klimaerwärmung minimal bleibt. Den Verkehr zu elektrifizieren und Kohlekraftwerke durch Atomkraftwerke zu ersetzen (viel mehr braucht man im Prinzip nicht zu machen) ist viel weniger aufwändig als tausende Küsten-Städte neu zu bauen und ganze Völker an neuen Orten anzusiedeln. Und auch irgendwie viel eleganter
    bezweifle aber, daß auch mit dem sofortigen Stop des anthropogenen CO2-Eintrags in die Atmosphäre die natürlichen CO2-Quellen und sonstige Klimafaktoren gehindert werden können, den Küstenbewohnern Schwierigkeiten zu machen.
    Deshalb plädiere ich auch für den Ansatz, Algen in den verschiedensten Varianten als CO2-Senken zu gebrauchen

    ps
    nicht zu vergessen: denn Irrsinn zu stoppen, die besten CO2-Senken, die Urwälder, zu roden um Anbauflächen für den ach so klimafreundlichen Biosprit zu gewinnen
    Geändert von ispom (20.04.2011 um 16:49 Uhr)
    Gruß von Ispom

  8. #8
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    ich kenne diese Argumentation, aber auch die Kritik am "Hockeystick"...
    Ich befürchte, du kennst die Kritik am "Hockeystick" nicht wirklich, sonst würdest du das hier nicht als Argument einbringen. Bei dieser Kritik ging es bloss darum, wie stark der "Griff des Hockeyschlägers" (während der mittelalterlichen Warmzeit) gekrümmt ist. Niemand (der nicht komplett den Verstand verloren hat) zweifelt an, dass die Temperaturen in den letzten 100 Jahren stark und sehr schnell nach oben gestiegen sind, im Einklang mit dem Ausstoss von CO2. Keiner der anderen Klimafaktoren hat sich in dieser Zeit der schnellen Erwärmung verändert. Man muss blind sein, um diesen klaren, einfachen, offensichtlichen Zusammenhang nicht zu sehen. Oder vielleicht muss man auch einfach blind sein wollen...

    Siehe auch: http://www.skepticalscience.com/arg_...yschlaeger.htm

    nichtsdestoweniger bin ich auch der Meinung, daß man auf die natürliche Klimaerwärmung nicht noch eine menschengemachte draufsetzen sollte
    Es gibt zurzeit keine natürliche Klimaerwärmung. Rechnet man in den erfolgreichsten Klimasimulationen das anthropogene CO2 raus, sieht man, dass alle anderen Faktoren sich zu einer leichten Abkühlung summieren würden.

    bezweifle aber, daß auch mit dem sofortigen Stop des anthropogenen CO2-Eintrags in die Atmosphäre die natürlichen CO2-Quellen und sonstige Klimafaktoren gehindert werden können, den Küstenbewohnern Schwierigkeiten zu machen.
    Es gibt keine natürlichen CO2-Quellen in dem Sinn, dass diese zu einem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre beitragen würden. Die "sonstigen Klimafaktoren" würden sie, wie oben erwähnt, zu einer Abkühlung addieren.

    Würde der anthropogene CO2-Beitrag morgen vollständig aufhören, würde die Erwärmung einige Zeit (Jahrhunderte) andauern, bis die Ozeane das zusätzliche CO2 wieder aus der Atmosphäre holen.

    Deshalb plädiere ich auch für den Ansatz, Algen in den verschiedensten Varianten als CO2-Senken zu gebrauchen
    Das funktioniert nur, wenn der von den Algen gebundene Kohlenstoff dann auch wirklich irgendwie aus dem Klimasystem entfernt wird. Also z.B. in Erdöl zurückverwandelt und in alte Erdölfelder gepumpt wird.
    Geändert von Bynaus (21.04.2011 um 09:34 Uhr)
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  9. #9
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    Niemand (der nicht komplett den Verstand verloren hat ) zweifelt an, dass die Temperaturen in den letzten 100 Jahren stark und sehr schnell nach oben gestiegen sind, im Einklang mit dem Ausstoss von CO2.
    Bynaus, ich sehe wieder mal, daß du ein kompromißloser Verfechter der "unconvenient truth" bist und die "Klimaleugner" mit den "Klimaskeptikern" (zu denen ich mich zähle) in einen Topf wirfst

    Das funktioniert nur, wenn der von den Algen gebundene Kohlenstoff dann auch wirklich irgendwie aus dem Klimasystem entfernt wird. Also z.B. in Erdöl zurückverwandelt und in alte Erdölfelder gepumpt wird.
    wäre schade drum.... wenn schon, dann auch als "nachwachsenden Rohstoff" verwerten:

    In Spanien werden Algen in großen, senkrecht stehenden, mit Wasser gefüllten Glasrohren gezüchtet (das heißt: geringer Platzbedarf, kein Verbrauch von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen). Die "Düngung" (CO2) kommt aus dem Schornstein einer benachbarten Fabrik. Die Algen vermehren sich dank spanischer Sonne und CO2 so schnell, daß sie innerhalb eines Tages als grünschwarzer Matsch "geerntet" werden können. Dieser Matsch wird in künstliches Erdöl umgewandelt und danach zu Diesel und Ethanol verarbeitet. Die Energie-Ausbeute ist sehr hoch, schädliche Nebenwirkungen wurden bisher nicht ausgemacht, Abfälle fallen nicht an, weil die bei der Ernte in den Röhren verbleibenden Algenreste als die "Startmannschaft" für die nächste Runde dienen. Das Verfahren ist bereits über die Versuchsphase hinaus, eine Groß-Anlage ist in Planung.

    http://www.readers-edition.de/2011/0...n-fortschritt/

    womit wir wieder beim Thema "Algen und Klima" sind
    Gruß von Ispom

  10. #10
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    Bynaus, ich sehe wieder mal, daß du ein kompromißloser Verfechter der "unconvenient truth" bist und die "Klimaleugner" mit den "Klimaskeptikern" (zu denen ich mich zähle) in einen Topf wirfst
    Wie wäre es, wenn du, statt über meine Motivationen und Ansichten zu spekulieren (ist glaube ich hier eigentlich nicht Thema, oder?) stattdessen auf die sachlichen Argumente eingehen würdest? Soweit ich mich erinnere, lief das auch letztes Mal so. Du weigerst dich, auf sachliche Argumente zu antworten, und ein paar Wochen später lässt du wieder den gleichen Unsinn raus. Warum befasst du dich nicht mit den Argumenten?

    Ich bin, wenn schon, ein kompromissloser Verfechter der sachlichen Argumentation. Aber in dieser Hinsicht ist das hier bisher leider ein Monolog meinerseits (genau im letzten Thread, wos ums Klima ging, bloss haben da noch weitere mit-monologisiert).

    wäre schade drum.... wenn schon, dann auch als "nachwachsenden Rohstoff" verwerten:
    Tja, aber dann nützt das kaum etwas, um den Klimawandel zu begrenzen. Das CO2 ist ja nur ein paar Wochen (von der Gewinnung bis zur Wiederverbrennung in einem Auto) aus der Atmosphäre entfernt - also praktisch gar nicht. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas dagegen hätte, Benzin aus atmosphärischem CO2 zu gewinnen (das kann allerdings kaum so günstig sein wie es einfach aus dem Boden zu pumpen). Aber man darf sich nicht der Illusion hingeben, damit irgend etwas gegen den menschgemachten Klimawandel zu unternehmen.

    EDIT: Noch etwas zum Begriff "Klimaskeptiker": Skeptisch zu sein ist eine der wichtigsten Grundhaltungen eines Wissenschaftlers. Allerdings gilt diese Skepsis allem, und nicht nur einer ganz bestimmten Ansicht. Skepsis, die gewisse Argumente einfach unkritisch übernimmt, ist keine. Es zeigt sich eben ganz klar, dass gerade die Argumente, die die selbsternannten "Klimaskeptiker" nicht in Frage stellen, unhaltbar sind.
    Sicher gibt es Diskussionen um Detailfragen, aber die zentrale, einfache Aussage "Das Weltklima erwärmt sich wegen den Treibhausgasen, die der Mensch in den letzten 100 Jahren in die Atmosphäre eingebracht hat" ist so gut und breit von den Fakten gestützt, dass jeder vorgebliche "Skeptizismus" mittlerweile als ideologisch gelten muss.
    Geändert von Bynaus (21.04.2011 um 11:29 Uhr)
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