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Thema: So gehts ohne dunkle Energie

  1. #1
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    Standard So gehts ohne dunkle Energie

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    Hallo auch,
    hier eine Hypothese für die Kaffeepause, wie man die dunkle Energie abschafft.
    Folgendes: Während sich das All ausdehnt und die Vakuumenergie abnimmt, denke ich kann es passieren, dass
    zwischen den Galaxien die Hintergrundstrahlung nicht homogen ist. Mehr noch entstehen dort energielose Aussparungen.
    Blasen die keine Temperatur besitzen. Wenn Licht auf diese Nullenergieobjekte trifft, fließt das Licht um diese herum, wie etwa Luft um das Profil eines Flügels strebt. Das ist möglich, wenn diese Objekte einen negativen Brechungsindex haben. So würde Gravitation durch diese hindurchwirken, während die elektromagnetische Strahlung dieses Objekt einhüllt und dieses Objekt selbst unsichtbar ist.

    Folge: Wenn das All zwischen den Galaxien wie ein schweizer Käse mit solchen Nullenergieräumen durchzogen ist, so müsste man der berechneten Gesamtenergie des Alls die Energiemenge die dem Volumen der Nullenergieobjekten entspricht abziehen. Die Energiemenge die dem Volumen Nullenergieobjekte entspräche ist dann hoffentlich so gross wie die der dunklen Energie.

    Enstehen könnten diese Objekte, dadurch dass durch Anwesenheit von virtuellen Teilchen die Bahnen der Hintergrundstrahlung vielfach gebeugt werden, bis der Raum sozusagen aufreisst und Strahlung um solch einen Nullenergieraum fließt. Unter der Vorrausstezung, dass massereiche Objekte wie Sterne weit weg sind, da diese sonst mit ihrer Gravitation diesen Effekt überlagern bzw. verhindern würden.

    Nachweis: Wenn das Licht einer Galaxis uns erreicht, und solche Nullenergieobjekte auf seinen Weg zu uns passieren musste, müsste das Licht der Galaxis in verschiedenen Wellenlängen eine Phasenverschiebung aufzeigen. Weil langwelligeres Licht etwas tiefer in diese Objekte eindringt im Gegensatz dazu kurzwelliges Licht das etwas weiter aussen auf der Oberfläche sich entlang bewegt. Langwelligeres Licht würde demnach einen direkteren kürzeren Weg nehmen als kurzwelliges mit einer Phasenverschiebung als Folge.

    Sollte es diese Objekte geben, gebe ich diesen den Namen "Kryonen" (abgeleitet von griechisch kalt).

    Meine Idee wie man die dunkle Energie aus der Kosmologie verbannen kann.
    Auf einen Kommentar freue ich mich.
    mfg sanchez
    Geändert von sanchez (13.04.2011 um 23:24 Uhr) Grund: sieht besser aus

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von sanchez Beitrag anzeigen
    Auf einen Kommentar freue ich mich.
    Mist! Warum bin ich nicht auf diese geniale Lösung gekommen.

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  3. #3
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    Warum kann es passieren, dass die Hintergrundstrahlung nicht homogen ist?

    Warum sollte so ein "Nullenergieobjekt" einen negativen Brechungsindex haben? Bist du überhaupt vertraut mit dem (theoretischen) Effekt eines negativen Brechungsindex?

    Eine andere Frage: vertrittst du die Idee dass es überhaupt einen Bereich der Raumzeit geben kann, der ein quantenphysikalisch perfektes Vakuum darstellt?

    Ich kann auch nicht ganz die Motivation hinter dem "Abschaffen" der Dunklen Energie - die ja an sich nur einen "Platzhalter" darstellt für das, als was es sich auch immer am Ende herausstellen wird?

    Zu guter Letzt fällt es mir wirklich schwer deinem Gedankengang zu folgen und warum der eine von dir gedachte Effekt einen anderen auslösen soll - ich kann deinem Train of Thought nicht folgen.

  4. #4
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    Standard upps

    Hallo Laserdan,
    hier meine Antwort.
    Die Galaxien entfernen sich voneinander weil Raum zwischen ihnen entsteht, das folgt aus der Rotverschiebung. Überall entsteht Raum, selbst jetzt in diesen Moment in deinem Computer vor dir entsteht Raum, der Grund das sich dein Computer nicht aufbläht, ist ja weil die Atome nicht an den Raum festgeklebt sind sondern einander anziehen.
    Jeder Punkt im Universum ist gleichberechtigt. Es gibt kein Zentrum des Universums-einen einzelnen Punkt im Raum wo der Urknall stattfand von dem nun alle Materie flieht. Jeder Punkt ist der Startpunkt des Universums, und jeder Punkt expandiert.
    Meine Idee ist, dass unter gewissen Vorraussetzungen die Hintergrundstrahlung nicht in der Lage ist den neu entstandenen Raum auszufüllen, und so entsteht ein lokales wie du es nennst „quantenphysikalischen perfekten Vakuum“-mit dem Einschnitt das Hintergrundstrahlung diesen Ort meidet, aber Gravitation hindurchwirkt.

    Zitat: "Warum kann es passieren, dass die Hintergrundstrahlung nicht homogen ist?"
    Hierbei verweise ich auf das COBE Experiment.
    Zitat:"Bist du überhaupt vertraut mit dem (theoretischen) Effekt eines negativen Brechungsindex?" - Nee habe keine Ahnung wie das funktioniert- es genügt mir zu wissen, dass es geht, denn es wurden schon so genannte Metamaterialien hergestellt (siehe wikipedia.de unter Metamaterial).

    sanchez

  5. #5
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    Standard

    Ich stelle wieder einmal fest, dass die Qualität des Inhalts mit der äusseren Form des Textes korreliert. Woran mag das wohl liegen?

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  6. #6
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    5 Dollar, daß Sanchez irgendein ehemaliger gebannter User ist.

  7. #7
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    Hallo threepwood,
    ich würde es begrüssen, wenn Beiträge zum Thema bringst, anstatt Kommentare über meine Person los zu werden (und dann auch noch in der dritten Person)

    gruss sanchez

  8. #8
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    Standard

    naja, so lange es nicht der Dirty Sanchez ist ...
    meine Signatur

  9. #9
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    Zitat Zitat von sanchez Beitrag anzeigen
    Hallo Laserdan,
    hier meine Antwort.
    Die Galaxien entfernen sich voneinander weil Raum zwischen ihnen entsteht, das folgt aus der Rotverschiebung. Überall entsteht Raum, selbst jetzt in diesen Moment in deinem Computer vor dir entsteht Raum, der Grund das sich dein Computer nicht aufbläht, ist ja weil die Atome nicht an den Raum festgeklebt sind sondern einander anziehen.
    Jeder Punkt im Universum ist gleichberechtigt. Es gibt kein Zentrum des Universums-einen einzelnen Punkt im Raum wo der Urknall stattfand von dem nun alle Materie flieht. Jeder Punkt ist der Startpunkt des Universums, und jeder Punkt expandiert.
    Immerhin bist du ja soweit zu verstehen dass der Big Bang keine klassische Explosion war, das ist schon mal gut und zeigt, dass du durchaus schon was zum Thema gelesen hast.

    Meine Idee ist, dass unter gewissen Vorraussetzungen die Hintergrundstrahlung nicht in der Lage ist den neu entstandenen Raum auszufüllen, und so entsteht ein lokales wie du es nennst „quantenphysikalischen perfekten Vakuum“-mit dem Einschnitt das Hintergrundstrahlung diesen Ort meidet, aber Gravitation hindurchwirkt.
    Aber ist denn der Grund für die "Schwäche" der CBR nicht genau das - dass die gleichen Photonen "mehr Raum ausfüllen müssen", einfach gesagt? Ich verstehe nicht, was die Photonen daran hindert, einfach weiter in den neu enstandenen Raum zu propagieren? Du musst darlegen, warum Photonen sich so verhalten. Mit dem beschrieben Vakuum wollte ich dir eigentlich sagen, dass es so ein perfektes Vakuum nicht geben kann.

    Zitat: "Warum kann es passieren, dass die Hintergrundstrahlung nicht homogen ist?"
    Hierbei verweise ich auf das COBE Experiment.
    Die Isotropie ist ähnlich zu verstehen wie die des großräumigen Aufbau des Universums. Lokale Schwankungen - z.B. Galaxien - brechen die großräumige Isotropie nicht:

    [quote=Wikipedia]The DMR was able to spend four years mapping the detectable anisotropy of cosmic background radiation as it was the only instrument not dependent on the dewar’s supply of helium to keep it cooled. This operation was able to create full sky maps of the CMB by subtracting out galactic emissions and dipole at various frequencies. The cosmic microwave background fluctuations are extremely faint, only one part in 100,000 compared to the 2.73 kelvin average temperature of the radiation field. The cosmic microwave background radiation is a remnant of the Big Bang and the fluctuations are the imprint of density contrast in the early universe. The density ripples are believed to have produced structure formation as observed in the universe today: clusters of galaxies and vast regions devoid of galaxies (NASA).[/code]

    Zitat:"Bist du überhaupt vertraut mit dem (theoretischen) Effekt eines negativen Brechungsindex?" - Nee habe keine Ahnung wie das funktioniert- es genügt mir zu wissen, dass es geht, denn es wurden schon so genannte Metamaterialien hergestellt (siehe wikipedia.de unter Metamaterial).

    sanchez
    Ich weiß nicht ob es an mir liegt, ich finde (wie meistens) die englische Wikipedia informativer:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Metamaterial

    Deinen Effekt kann ich darin nicht wiederfinden - wenn ich einfach zu doof dafür bin, quote es aus bitte (deutsch oder englisch).

    Zitat Zitat von pauli
    naja, so lange es nicht der Dirty Sanchez ist ...
    Hoffen wirs. Während "Honig ums Maul schmieren" ja auch angenehm sein kann, verfallen Cranks ja beim Angriff auf ihre Ideen ja schnell auf die Dirty Sanchez-Version!

  10. #10
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    vielleicht gehts wirklich ohne Dunkle Energie,
    nicht ich bin auf diesen Einfall gekommen ...und darum habe ich die Idee auch nicht in GdM gestellt, sondern in
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=5055
    (nr.9)
    aber bitte nicht gleich hierher verschieben, sondern erst mal durchlesen
    Gruß von Ispom

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