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Thema: Einsteiger-Teleskop

  1. #31
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Auch nicht schlecht. Für die Holzteile könnte man zur Not einen Schreiner beauftragen, evtl. Kleinteile auch aus einem 3D-Drucker zaubern...
    Habe mir gleich den Spiegelschliff-Aufwand angesehen:
    http://members.ziggo.nl/jhm.vangaste...rindinglog.htm
    https://youtu.be/E-FCZ71M5KU (und mehr von GordonWaite)
    https://youtu.be/snz7JJlSZvw (Telescope Building with John Dobson)






    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Also etwas in dieser Art http://www.itelescope.net/ ?
    Ja, toll, hab mich gleich angemeldet, Danke Bernhard!


    Grüße,
    Dgoe

  2. #32
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    Zitat Zitat von Chrischan Beitrag anzeigen
    Ein 80cm RC von OS kostet ca. 200.000 EUR. ...
    Nochmals Danke für die Preise zur Orientierung. Nur noch eine kleine Frage an dieser Stelle (ist ja nicht ganz topic "Einsteiger"): Aber was kostet ungefähr so ein Rohling, wenn man selber schleifen möchte?

    Gruß,
    Dgoe


    Edit: Obwohl, es ist ja doch noch topic "Einsteiger", wenn man Galaxien und Deep-Sky-Objekte sehen möchte, wozu mindestens 16 oder 18 Zoll nötig sind (wie Herr Dobson erklärt hat). Ganz, wie Sissy schon sagte, bzw. fragte, was man beobachten möchte.
    Geändert von Dgoe (20.11.2016 um 16:32 Uhr)

  3. #33
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    Hallo Dgoe,

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Aber was kostet ungefähr so ein Rohling, wenn man selber schleifen möchte?
    auf der Seite von Stathis findest Du ein paar Preise.

    Gruß,
    Christian

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  4. #34
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    Danke Christian.

    Ist im Vergleich doch recht übersichtlich...

    Allerdings ist der angebene Preis für beispielsweise 16'' (~406 mm) nur für eine Dicke von 25 mm und damit zu dünn. Zumindest wurde bei Wikepedia (glaube ich) ein Verhältnis der Scheibenstärke zum Scheibendurchmesser von etwa 1:10 angegeben, womit bis zu einer gewissen Größe die Formstabilität ausreichend gewährleistet bleibt.
    Es sind jedoch verschiedene weitere Stärken (Dicken) verfügbar, Preise leider nur auf Anfrage, gleiches für größere Durchmesser wie 80 cm.

    Ich habe ansonsten nur nichts finden können online, außer einer Preisliste (siehe dort 2016 PDF, Seite 6 und 7).
    Dafür sind dort alle gesuchten Größen in ausreichender Stärke (anzunehmen) aufgefürt, auch geschliffen oder fertig montiert, bis hin zu was man sonst noch braucht.

    Da kommt man mit rund 2-3 Größenordnungen weniger Budget aus...

    Gruß,
    Dgoe

    P.S.: Darf so ein rarer Link bleiben, bitte um Nachricht (kann ja 12 Std. lang noch selber entfernen)?
    Geändert von Dgoe (21.11.2016 um 15:58 Uhr)

  5. #35
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    Ich kann mir nur vorstellen, dass ohne automatische Nachführung das Objekt im Nu aus dem Blick wandert und das kostet dann wieder ordentlich.

    Gruß,
    Dgoe

  6. #36
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    Moin Dgoe,

    ATM ist heute keine Raketentechnik mehr. Früher "mussten" Spiegel aus Duran, Pyrex oder Zerodur sein und "dick". Stahltuben mit Verstärkungen und und und.

    Seit John Dobson hat sich da viel geändert. Teleskope für den Amateur müssen nicht mehr unbedingt "perfekt" sein. War früher ein 12" Spiegel unter Amateuren schon eine Hausnummer, so sind heute die 16" - 20" eher die "Großen". Es gibt aber auch Amateure mit Teleskopen >1m Öffnung...

    Dicke Spiegel sind natürlich unempfindlicher gegenüber Durchbiegung, aber benötigen auch länger zur Temperierung und sind deutlich schwerer. Ein schwerer Spiegel bedeutet eine stabilere (=schwerere) Spiegelfassung. Schwerer Spiegel + Fassung benötigen einen stabileren Tubus. Das geht bis zum Stativ/zur Säule so weiter. Mobilität ist dann schnell nicht mehr möglich. Da Mobilität aber für viele Amateure ein Muss ist, geht man heute etwas anders vor.

    Auch für stationäre Teleskope kann man heute etwas toleranter sein gegenüber Stabilität. In meiner Jugend war ich in einem Verein mit einer Sternwarte. Dort hatte man einen 36cm Newton. Mit dem habe ich mal den Orionnebel (M42) mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen. Der Film was speziell behandelt um eine höhere Empfindlichkeit zu haben ("Kodak 103a-E, gehypert"). Nach 30 Minuten Belichtung war der Nebel schön abgebildet. Heute mache ich vergleichbare Aufnahmen mit digitaler Spiegelreflex, einem 12" Newton und 30 Sekunden Belichtung... Der Aufwand um 30 Sekunden lang ein brauchbares Bild zu erzeugen ist deutlich geringer als dieses für 30 Minuten zu tun. Verwackelt etwas, dann ist heute eben eine Aufnahme (von vielen) hinüber. Damals war dann schon mal die ganze Nacht ruiniert.

    Auch automatische Nachführungen waren damals nicht bezahlbar bzw. noch nicht für den Amateur zugänglich. Bei 30 Minuten Belichtungszeit sass man die ganze Zeit mit dem Auge am Fadenkreuzokular und hat jegliche Abweichung per Hand korrigiert. Heute hat man eine zweite billige Kamera am Teleskop welche am PC angeschlossen ist. Darauf läuft eine Software und analysiert die einzelnen Aufnahmen. Abweichungen werden dann automatisch erkannt und an die Montierung gesendet.

    Dank Technik können wir heute mit geringerem Aufwand (und bei einigen Komponenten mit höheren Toleranzen) bessere Ergebnisse erzielen als dies früher denkbar war.

    Gruß,
    Christian

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  7. #37
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    Hallo Dgoe,

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Allerdings ist der angebene Preis für beispielsweise 16'' (~406 mm) nur für eine Dicke von 25 mm und damit zu dünn.
    dieser Satz offenbart eine geradezu "erschütternde" Unwissenheit, um nicht zu sagen Naivität auf dem Gebiete des ATM (Amateur Telescope Making): Die großen dünnen "Scherben" ermöglichen erst den Ultraleichtbau, nach dem sich der fortgeschrittene ATMler nach zwei gebrochenen Rückgraten und Armen ohne Einschränkungen sehnt. Glaube mir, ich schreibe da aus Erfahrung.

    Ist man bezüglich des Gewichtes des ersehnten Teleskops etwas weniger anspruchsvoll, so sollte man zuerst ernsthaft über eine Reduzierung der geplanten Öffnung nachdenken, auch wenn das geradezu unerträgliche Schmerzen in den hinteren Gehirnrinden verursacht. Schafft man diese "Entziehungskur" nicht (so wie ich), so orderte seinerzeit, d.h. vor etwa 10 Jahren, der angehende ATMler die dicken Rohlinge (="Scherben" im ATMler Slang) ab 40mm hier: http://www.newportglass.com/ und zwar auch mit Größen bis zu einem Meter. Ich persönlich würde Dir allerdings empfehlen diesen finanziell recht anstrengenden Weg zu umgehen und gleich über Ultraleichtbau nachzudenken und zwar idealerweise mit einer Spiegelgröße von 8 oder 10 Zoll. Du wirst mit Stathis und dem astrotreff.de hier viele wertvolle Hilfen finden und am Ende eines langen "Leidensweges" steht dann vielleicht ein brauchbares Teleskop, mit dem Du erste Beobachtungserfahrungen und zugehörige Erfolgserlebnisse sammeln kannst.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  8. #38
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    Jo, Danke für die Updates!

    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    dieser Satz offenbart eine geradezu "erschütternde" Unwissenheit, um nicht zu sagen Naivität auf dem Gebiete des ATM (Amateur Telescope Making)
    Ha, jetzt weiß ich auch was ATM heißt, ohne zu fahnden.

    Meine Info rührte übrigens nicht von Wikipedia, sondern von dem tollen Link letztens:
    http://scilogs.spektrum.de/relativ-e...sse-teleskope/
    Daraus:
    Um in sich stabil zu sein, muss die Dicke eines solchen Spiegels rund 15% seines Durchmessers betragen.
    In Erinnerung sind mir 10% verblieben.

    Gruß,
    Dgoe

  9. #39
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    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    In Erinnerung sind mir 10% verblieben.
    Der größte sinnvoll verbaute Schott-Rohling mit 25mm hat meines Wissens nach 24 Zoll im Durchmesser. Diese Leute machen sich aber auch sehr viele Gedanken über die Lagerung des Spiegels. Man braucht für die Großen eine seitliche (laterale) Rolllagerung, damit sich der Spiegel nicht verformt.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

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