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Thema: Das Universum ... holistisch,holografisch,elektrisch oder doch ganz anders ?

  1. #1
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    Standard Das Universum ... holistisch,holografisch,elektrisch oder doch ganz anders ?

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    Im Rahmen eines Internetprojekts stieß ich auf mehrere Erklärungsmodelle für das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

    Es gibt die elektrische Idee, wie sie unter http://www.thunderbolts.info/home.htm beschrieben wird. Meiner meinung nach nicht ganz so abwegig, gerade mit Hinlick auf unsere Sonne.

    Es gibt die klassische Idee. Der Urknall aus dem Nichts. Inflation und Expansion, die sich seit den 80ern beschleunigt und weiter anhält. Unsere Zukunft ? Ewige Expansion, Kältetod, Hitzetod ?

    Es gibt die holografische Idee, wie sie unter http://twm.co.nz/hologram.html beschrieben wird. Auch sehr logisch und am Besten mit der Realität vereinbar, gerade in Bezug auf Ähnlichkeiten zum Gehirn und dem Wesen der Holografie an sich.

    Und dann gibt es die holistische Variante, wie sie unter http://www.gold-dna.de/ziele7.html beschrieben wird. Hier wird versucht die Bilder der Realität mit dem Bild des Universums in Verbindung zu bringen, was alle drei oben genannten Varianten mit vereint. Zudem wird hier die Wissenschaft nicht als alleiniges Werkzeug dargestellt, welches das Rätsel des Universums zu lösen vermag. Vielmehr schafft das Leben das Bild der Realität und damit das Bild des Universums.

    Jede Variante hat etwas für sich. Mittlerweile gibt es noch mathematische Modelle, wie E8, siehe http://www.focus.de/wissen/wissensch...id_475059.html oder es gibt das sogenannte Holometer, welches zeigen soll, dass die Zeit nicht existiert: http://www.tech-blog.net/experiment-...eine-illusion/

    Und da stehe ich nun und frage mich, was nun wirklich Sache ist. Persönlich sehe ich es ähnlich, wie bei GOLD-DNA beschrieben. Ich gebe zu, dass ich es eher ganzheitlich mag, statt streng wissenschaftlich, daher meine Frage an Euch, die sich ja schon länger mit diesem Thema befassen: Kann das Universum auch unwissenschaftlich erklärt werden ? Trifft einzig die Wissenschaft des Pudels Kern ?

    Vielen Dank für Antworten auf die ich gerne eingehen werde, um vielleicht meine Ganzheitlichkeit durchzusetzen

    Gruß Starbucks

  2. #2
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    Gerade bezüglich der Sonne gibt es viele Ansätze aus dem Bereich des elektrischen Universums, hier ganz aktuell, in Bezug auf eine NASA-Mitteilung von Vorgestern, wo erklärt wurde, warum die Sonne kürzlich so wenig Sonnenflecken zeigte. Obwohl sich das Sonnenbild auch holistisch erklären lässt, meiner Meinung nach.

    Gruß Starbucks

  3. #3
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    Wissenschaft =

    Beobachtung => Formulierung einer Theorie die die Beobachtung erklärt => Überprüfung durch weitere Beobachtungen und/oder Experimente => Korrektur/Verwerfung/Bestätigung der Theorie. Weitere Beobachtungen => ...

    Was schlägst Du als Alternative vor?

    Behauptung von etwas das man nicht überprüfen kann => Bewundern.

    ?

    Auf den Seiten ist auch nirgends beschrieben was ein "elektrisches Universum" sein soll. Es wird nur auf ein Buch verwiesen. Der Begriff der Elektrizität ist wohl definiert und im Universum gibt es Elektronen, ja. Kannst Du mir erklären was ein "elektrisches Universum" sein soll?

    Gruß Alex

  4. #4
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    Zitat Zitat von starbucks Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Antworten auf die ich gerne eingehen werde, um vielleicht meine Ganzheitlichkeit durchzusetzen
    Hast Du es schon einmal mit simplem Lernen versucht, so ab kleinem Ein-mal-Eins aufwärts?

  5. #5
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    Standard

    Die Wissenschaft lässt aber nie ALLE Faktoren miteinfließen, wie auch. Jedes Experiment bedient sich nur weniger Parameter, die sich aber über Zeiträume verändern und zudem von allen anderen, nicht miteinbezogenen Parametern, beeinflusst werden. Daher finde ich den GOLD-DNA-Ansatz logischer. Wenn das Universum eine bildliche Interpretation energetischer Verteilungen ist, dann kann das Universum, als Gesamtbild, mit allen Teilbildern der Realität erklärt werden. Wie im Großen, so im Kleinen. Das Ganze findet sich in allen Teilen wieder.

    Das elektrische Universum ist komplett auf die elektromagnetischen Eigenschaften von Plasma aufgebaut. Es wird postuliert, dass z.B. die Sonne im Innern kühl ist, keine Fusionsreaktor. Das Universum ist von energetischen Strömen durchzogen, welche Materie entsprechend elektrischer Eigenschaften beeinflusst. Magnetismus spielt eine große Rolle. Eine gute Zusammenfassung gibt es hier.

    Gruß Starbucks

  6. #6
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    Zitat Zitat von starbucks Beitrag anzeigen
    Es wird postuliert, dass z.B. die Sonne im Innern kühl ist, keine Fusionsreaktor.
    Könntest du kurz erklären, wie die Sonne Energie erzeugt?

    Grüße
    SK
    "There must be some way out of here," said the joker to the thief.

  7. #7
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    Starbucks, Du machst etwas für Physik-unbedarfte Esotheriker etwas ganz Typisches:

    Du verwendest absolut wohldefinierte Bezeichnungen (elektrisch, magnetisch, Ströme, etc.) für Vorgänge, die sehr gut verstanden sind, mit Deinen Bezeichnungen aber nichts zu tun haben.

    Das ist, wie wenn Du erklären willst wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, von irgendwelchen "energetischen Strömen" faselst und postulierst daß der Motor im innern...äh...zum Beispiel naß sei.

    Dir ist schon klar, was "kühl" bedeutet?

    Wenn Du behauptest, die Sonne sei im innern kühl, gleichzeitig aber zugeben mußt daß sie außen sehr heiß ist, dann mußt Du erklären was die Sonne - -seit 4,5 Milliarden Jahren! - nach innen hin PERFEKT abdämmt.

    Nebenbei natürlich auch noch, wo sie eigentlich die ganze Energie hernimmt und wieso just aus dem innersten Bereich die Neutrinos herausströmen.

    Mal ein paar ganz grundlegende Dinge, ich weiß nicht ob diese Dir bewußt sind:

    1. Jegliches Streben nach Wissen über die Welt geht davon aus, daß hier bei uns auf der Erde die selben (!) Gesetzmäßigkeiten gelten wie überall sonst. Das mag idiotisch klingen, aber wenn dem nicht so wäre, wären keinerlei Aussagen über das Universum möglich - ganz prinzipiell nicht.

    2. Wissenschaft ist nicht die Suche nach der "Wahrheit", sondern der Versuch, die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu entdecken, zu verstehen und anwenden - und damit überprüfen zu können.

    Damit ergibt sich:

    3. Ja, man muß den Kack, den man sich überlegt, tatsächlich überprüfen können. Sonst kann ich behaupten daß die Heinzelmännche hinterm Mond wohnen, daß es Gespenster gibt wenn man nur gerade nicht hinsieht und daß "energetische Ströme" (die komischerweise kein Mensch je gemessen hat) die Sonne (aber nur nach außen) heiß werden lassen.

    Wenn Du eine Methode hast, die (begründbar) besseren Wissensgewinn verspricht als diese Step-by-Step-Methode der Wissenschaft, dann schreibe gerne über sie (und such Dir schonmal ne passende Krawatte für den Nobelpreis aus).

    Gruß Alex
    Geändert von Alex74 (05.03.2011 um 00:13 Uhr)

  8. #8
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    Hallo starbucks,
    Zitat Zitat von starbucks Beitrag anzeigen
    Kann das Universum auch unwissenschaftlich erklärt werden ?
    nein.
    Zitat Zitat von starbucks Beitrag anzeigen
    Trifft einzig die Wissenschaft des Pudels Kern ?
    ja.

    Alles andere ist Zeitverschwendung.

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  9. #9
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    Das "elektrische" Modell ist kompletter Humbug.

    Das "holografische" Modell (zumindest dessen wissenschaftliche Version und nicht das esoterische Tamtam, das darum herum gemacht wird) muss sich erst noch bestätigen, dh, seine zentrale Aussage ist ja, alle Information die sich in einem Volumen befindet, durch die das Volumen umschliessende Oberfläche beschreibbar ist. Das kann man tatsächlich testen, und es wurde auch schon vorgeschlagen, dass das Hintergrundrauschen von Gravitationswellendetektoren dafür genutzt werden könnte.

    Die "holistische" Variante ist offensichtlich irgendeine Privattheorie eines Crackpots.

    Die Frage, ob "Wissenschaft der einzige Weg" sei, erübrigt sich: Jeder "Weg", der zu verlässlichen, unabhängig überprüfbaren Erkenntnissen über die Welt führt, ist letztlich Wissenschaft ("Wissen schaffen"). "Andere Wege" müssen nur diejenigen für sich und ihre Methoden in Anspruch nehmen, die auf diesem Weg keine Erfolge zu verzeichnen haben.
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  10. #10
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    Die Frage, ob "Wissenschaft der einzige Weg" sei, erübrigt sich: Jeder "Weg", der zu verlässlichen, unabhängig überprüfbaren Erkenntnissen über die Welt führt, ist letztlich Wissenschaft ("Wissen schaffen"). "Andere Wege" müssen nur diejenigen für sich und ihre Methoden in Anspruch nehmen, die auf diesem Weg keine Erfolge zu verzeichnen haben.
    Verlässlich, unabhängig überprüfbar ? Wie soll das funktionieren, wenn nie alle Parameter zur Verfügung stehen ? Um etwas im Universum zu beweisen, egal in welchem Maßstab es dargestellt ist, bedarf doch der Parameter des gesamten Universums. Hinzukommt dass jedes Experiment, jede Studie, ein Schnappschuss ist, eine Momentaufnahme unter Zuhilfenahme des aktuellen Stands der benutzten Parameter.

    Und in der Tat gibt es in der Wissenschaft ein Phänomen, für das es noch keinen Namen gibt ... immer mehr Studien und Experimente können nicht die gleichen Ergebnisse liefern, als es vor Jahren noch möglich war. Dieses Phänomen zieht sich durch alle Wissenschaftszweige. Hier die Quelle: http://www.newyorker.com/reporting/2...urrentPage=all

    Das kommt wiederum der holistischen, ganzheitlichen Sichtweise nahe.

    Sehen wir die Sonne nicht so, wie es momentan am logischsten ist bezüglich der Realität ? Nur weil wir aktuell eine Sekunde als das definieren, was das Licht benötigt, um 300000 km zurückzulegen, heisst das doch nicht, dass es schon immer so war. Vielleicht klammern wir uns zusehr an diese Vorstellungen, weil es uns Sicherheit vermittelt.

    Wissenschaft ist nicht die Suche nach der "Wahrheit", sondern der Versuch, die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu entdecken, zu verstehen und anwenden - und damit überprüfen zu können.
    Den ersten 8 Worten stimme ich zu, der Rest ist nicht erfüllbar, überprüfen kann ich nur einen Moment eines winzigen Teiles des Ganzen ... und ehe ich mich versehe, haben sich manche Parameter schon wieder geändert, daher ist die Wissenschaft darauf aus, jene Parameter zu nutzen, die konstant erscheinen, es aber nicht sind, da es keine Konstante geben kann, da ALLES miteinander im Fluss ist.

    Gruß Starbucks

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