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Thema: Kepler: Erster Gesteinsplanet entdeckt

  1. #1

    Standard Kepler: Erster Gesteinsplanet entdeckt

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    Die NASA-Sonde Kepler hat ihren ersten Gesteinsplaneten entdeckt: Das Team konnte jetzt bestätigen, dass es sich bei dem Planeten Kepler-10b um eine Welt handelt, die nur 1,4-mal größer als die Erde ist und das 4,6-fache ihrer Masse hat. Es dürfte sich allerdings nicht um einen besonders einladenden Planeten handeln. (11. Januar 2011)

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  2. #2
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    Im Prinzip spricht für mich vieles dafür, dass es sich bei diesen Parametern um einen Rest eines Hot-Neptun handelt.
    Der Planet passt damit recht gut in die bisherigen Masse /Periode Korrelations Diagramme.
    Ein Neptun grosser Planet in diesem Abstand wäre ein viel grössere Überraschung gewesen.
    Was ich mich frage, ist die Bahn überhaupt stabil, Oder ereilt dem Planet nicht ein Phopos Schicksal, wenn er schneller um den Stern läuft, als der Stern rotiert.
    Das wurde ja auch letztens bei einem CoRot Planeten diskutiert. Jetzt hat man aber schon einen zweiten solchen. Wenn solche Planeten aber in releativ kurzer Zeit in den den Stern stürzt, ist es dann ein Zufall sein, dass wir gleich mal zwei solche Fälle in kurzer Zeit entdecken?

    Jedenfalls muss ich mir bei Planet-Hunters die doch nochmal genauer ansehen. Bei der Licht kurve hätte ich nur den langperiodischen identifiziert.
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  3. #3
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    Im Prinzip spricht für mich vieles dafür, dass es sich bei diesen Parametern um einen Rest eines Hot-Neptun handelt.
    Das ist wohl nicht auszuschliessen, aber sehr schwierig zu beweisen. Nicht einmal Modelle können wir herbeiziehen: Die ganze Migrationstheorie steht ja im Moment ohnehin Kopf, mit der Entdeckung, dass viele Hot Jupiters gar nicht in der Äquatorebene ihres Sterns kreisen, ja sogar auf retrograden Bahnen zu finden sind.

    Was ich mich frage, ist die Bahn überhaupt stabil, Oder ereilt dem Planet nicht ein Phopos Schicksal, wenn er schneller um den Stern läuft, als der Stern rotiert.
    Grundsätzlich schon, die Frage ist halt, wie schnell das wirklich geht. Müsste sich ausrechnen lassen. Auf jeden Fall wäre es sehr seltsam, wenn das unmittelbar bevorstehen würde, angesichts dessen, dass der Stern fast 12 Mrd Jahre alt ist.
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  4. #4
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    Das ist wohl nicht auszuschliessen, aber sehr schwierig zu beweisen
    Der einzige Beweis, der mir einfiele, wären Aufzeichnungen von Einheimischen, die einen immer dunkler werdenden Stern am Nachthimmel beschreiben

    Grundsätzlich schon, die Frage ist halt, wie schnell das wirklich geht. Müsste sich ausrechnen lassen. Auf jeden Fall wäre es sehr seltsam, wenn das unmittelbar bevorstehen würde, angesichts dessen, dass der Stern fast 12 Mrd Jahre alt ist.
    Irgendwann mal muss er doch reinstürzen. Und zufällig halt genau dann, als wir hinsahen....

    Ist nicht gerade wahrscheinlich, andererseits ist es nichts verwunderliches, wie gesagt. Irgendwann muss es irgendwo passieren.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Franz_F Beitrag anzeigen
    ...
    Jedenfalls muss ich mir bei Planet-Hunters die doch nochmal genauer ansehen. Bei der Licht kurve hätte ich nur den langperiodischen identifiziert.
    Hallo Franz,

    kannst du uns mal die APH oder SPH Nummer von Kepler 10b geben?
    Und wie bist du dran gekommen?
    Wäre schön zu wissen......
    Danke
    Tom

  6. #6
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    Hallo TomTom!

    Da hab ich mich jetzt wohl ein wenig missverständlich ausgedrückt.

    Ich habe die Lichtkurve in der Slideshow auf der Nasaseite angesehen.
    http://kepler.nasa.gov/files/mws/bat...as20110110.ppt
    Slide 8 - 10 und bin daraus zu dem Schluss gekommen, wenn ich diese Kurve bei Planet Hunters gesehen hätte, dass ich da den kurzperiodischen Transit wohl nicht identifiziert hätte.

    Ich denke auch mal, dass diese Lichtkurve wohl auch zu den 400 unveröffentlichten gehört. :-(
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