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Thema: Jetschleuder

  1. #1
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    Standard Jetschleuder

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    Da gibt es bestimmt schon zig Abhandlungen drüber,mich interessiert hier warum das noch nicht im größeren Maße realisiert ist.

    Ich stelle Mir das so vor:
    Man nehme eine kleine Rakete mit viel zu viel Nutzlast.
    Nun nimmt man ein ein Düsenflugzeug, Ähnlich der Concorde, Raum für Passagiere und Cockpit lässt man weg, da kommt stattdessen dann die Rakete hin.
    Das Flugzeug startet jetzt mit der Rakete huckpack und beschleunigt so stark wie möglich mit nahezu allem was der Tank her gibt. Sagen wir, die Maschine erreicht Mach 10 (3400 m/s) ist das annähernd die Hälfte der 1. kosmischen Geschwindigkeit (bei start vom Äquator zusätzlich 460 m/s), man hat dann eine Flughöhe von circa 25 Kilometer (ab da wird die Luft zu dünn für Staustrahlantriebe).
    Die Rakete klinkt sich dann aus und der normale Flugzeugteil fliegt automatisiert zurück zur Startbahn.

    Vorteile:
    Wiederverwendbarkeit
    höhere Nutzlast?

    Nachteile:
    komplizierte Automatiesierungstechnik
    kaum getestet?

    Nach ähnlichem Prinzip läuft ja auch SpaceShipTwo blos halt nur in sehr kleinem Maßstab.

    Habt ihr Quellen für Forschungen in dieser Richtung? Wie schätzt ihr die Machbarkeit ein?

    mfg Kibo

  2. #2
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    Mach 10 ist ganz schön optimistisch für ein Düsenflugzeug mit hoher Last. Man muss schließlich auch noch den Treibstoff mitnehmen, um die Rakete von Mach 10 auf ungefähr 8 km/s zu beschleunigen.

  3. #3
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    Nun, wenn man auf das Flugzeug verzichtet und gleich bis ins All beschleunigt, kommt sowas wie Skylon raus. Noch besser als das Flugzeug.

    Und ja, das Konzept, das du hier vorschlägst, gibt es natürlich. Das deutsche Raumflugzeug Sänger ist ein prominenter Vertreter, aber in der Frühphase der Space Shuttle Entwicklung wurde dies auch diskutiert.

    Es gibt Vorteile, aber auch viele Nachteile: Das Träger-Flugzeug muss sehr gross sein, wenn es eine nennenswerte Nutzlast und die zugehörige Oberstufe tragen und beschleunigen soll - Probleme macht zudem das Abtrennen der Oberstufe bei hohen Machgeschwindigkeiten.
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  4. #4
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    HI Bynaus,
    Skylon hört sich ja ziemlich genial an. Abwarten was bei Rauskommt, das Shuttle war ja auch mal viel billiger geplant. Wenns nach mir ginge könnt die Esa ruhig bissel mehr Geld in die Entwicklung von dem Teil stecken. Sowas sollte das Nr 1 Projekt sein. Sänger sagt mir was, der Sohn von dem Herrn hat mal bei den Tagen der Raumfahrt in Neubrandenburg gesprochen, sammelt wohl Geld um das Teil doch noch zu bauen

    mfg Kibo

  5. #5
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    Skylons Triebwerk soll 2019 fertig sein.

    Quelle NBF

    mfg
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