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Thema: Teleskop Suche

  1. #1
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    Frage Teleskop Suche

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    Hallo,
    bin neu hier und wollte fragen was das beste Teleskop für mich ist.
    Ich will damit Planeten und Deep Sky Objekte sehen. Außerdem möchte ich meinen Camcorder (Panasonic SD9) anschließen.
    Habe schon ein paar gefunden und wollte wissen ob diese Teleskope passend währen.

    http://www.astroshop.de/skywatcher-t...3779eab491841f

    http://www.astroshop.de/skywatcher-t...375e8420f630f6

    Oder sollte ich doch lieber ein Linsenteleskop nehmen?
    Habe aber gehört das das Achromaten sind.

    Danke schon im Voraus

  2. #2
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    2.059

    Standard

    Hallo Bernd,
    Wer Tipps für Kaufentscheidungen sucht, bitte in den Bereich Amateurastronomie posten. Der Bereich hier ist eher für Themen, die sich um die großen Teleskope drehen, gedacht. Zu dem Thema kann dir Sissy bestimmt gut helfen.
    Willkommen im Forum

    mfg Kibo

  3. #3
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    Standard Beitrag wurde verschoben ...

    von "Teleskope allgemein" ...

  4. #4
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    761

    Standard

    Hallo Bernd,

    wilkommen im Forum

    bin neu hier und wollte fragen was das beste Teleskop für mich ist.
    Ich will damit Planeten und Deep Sky Objekte sehen. Außerdem möchte ich meinen Camcorder (Panasonic SD9) anschließen.
    ich find es richtig gut, daß Du zuerst fragst und dann kaufen möchtest, ich les oft " ich hab das gekauft, wie kann ich damit auch fotografieren?" Tja, und dann ist es eben zu spät, weil das gekaufte dazu nicht taugt.

    Wenn Du mit einem Teleskop "gucken" magst, kannst ruhig eine Montierung nehmen, die keine elektrische Nachführung hat (so wie die Komplettpakete, die Du ausgesucht hast). Damit Du Dich am Himmel zurechtfindest, solltest Du Dir aber noch eine drehbare Sternkarte zulegen und ein Planetariumsprogramm auf Deinem Rechner installieren, um erstmal prinzipiell die Sternbilder zu lernen. Wenn Du dann die Sternbilder kennst, kannst im Programm nachgucken, wo am Himmel denn all die tollen Objekte stehen und sie mit Deinem Teleskop suchen...

    Aber sei bitte nicht enttäuscht, wenn alles da oben nur s/w im Okular erscheint. Diese Objekte sind alle soweit weg, daß wir sie mit unseren Augen nicht farbig sehen können. Vergiß die bunten Bildchen aus den Kalendern, der Werbung und den tollen Fotos aus dem Internet. Für unsere Augen ist das All schwarz/weiß. Die einzige Ausnahme sind die Planeten. Da kann man mit etwas Übung Pastelltöne sehen.

    Du mußt Dir über folgendes im Klaren sein:
    ein Teleskop ist nur die halbe Miete. Eigentlich sogar das billigste Teil im Verbund. Für den Erfolg beim Beobachten brauchst Du:

    - stabiles Stativ
    - stabile Montierung
    - Nachführung an der Montierung (damit gleicht man die Erdrotation aus, geht über biegsame Wellen oder elektrisch)
    - Teleskop
    - Okulare

    Wenn Du aber den Himmel fotografieren willst, sind Elektromotoren und eine Steuerung für die Motoren Pflicht. Da kommst net drum rum.

    - welche Montierung/Steuerung Du dann brauchst, hängt davon ab, was Du fotografieren möchtest.

    a) Planeten mit Webcam durchs Teleskop:
    da reicht eine Montierung der Mittelklasse (EQ5 und ähnliche) mit Elektromotoren aber ohne "Autoguiding", weil Du da mit sehr kurzen Belichtungszeiten arbeitest. Das Teleskop sollte möglichst viel Brennweite haben (1,5 Meter minimum, sonst sind die Planeten so klein wie Stecknadelköpfe). Du kannst per Barlow-Linse oder Okularprojektion die Brennweite noch verdoppeln, dann ist aber Schluß mit dem Licht.

    b) Huckepack mit Fotoobjektiven (16-300 mm Brennweite):
    - Weitwinkel- und Normalobjektiv bis 2 Minuten auch ohne Autoguiding
    - Teleobjektive brauchen ab 1 Minute definitiv Autoguiding

    c) Durch das Teleskop:
    das ist die Königsdisziplin, da brauchst eine sehr massive Montierung, die das Gewicht vom Teleskop, der Kamera samt allen Anbauten zum Autoguiding (Off-Axis-Guider oder Leitrohr, Guidingkamera) trägt und bei Wind nicht ins Schwingen kommt sowie ein für Fotografie optimiertes Teleskop. Wenn Du als Anfänger sofort hier einsteigst, sind erstmal 5.000 - 6.000 Euro fällig, ehe das komplette Geraffel dasteht. Und dann hast noch keine Ahnung, wie das mit dem Fotografieren geht, wie viel Zeit Du investieren mußt und wie viel Frustpotential darin steckt.

    Solange Du noch keine Erfahrung mit der Huckepackmethode gesammelt hast, rate ich Dir von c) ab. Lern erstmal laufen, ehe Du Turniere tanzen willst

    Die Bezeichnung von Deinem Camcorder sagt mir jetzt nix, aber aus meiner Erfahrung raus kann ich Dir sagen, daß man mit Consumercamcordern (auch den etwas teureren) am Teleskop nur den Mond und maximal noch Planeten bei sehr kleiner Vergrößerung aufnehmen kann.

    Das liegt daran, daß die Chips, die in solchen Camcordern verbaut sind, für Tageslicht (Größenordnung 700 - 1000 Lux) konzipiert sind. Das Fernrohr sammelt Licht und liefert beim Mond etwa 500 Lux, bei den Planeten nur noch rund 0,005 Lux.

    Dein Camcorder kriegt also bereits bei den Planeten viel zu wenig Licht. Und die Deepsky-Objekte sind noch viel dunkler. Das kannst knicken.

    Wenn Du Astrofotografie betreiben möchtest, brauchst im billigsten Fall eine astrotaugliche Webcam (0,003 Lux Empfindlichkeit) für Sonne, Mond, Planeten. Dazu noch nen UV-IR-Sperrfilter und eine Barlow-Linse, um den Planeten etwas stärker zu vergrößern sowie einen Laptop, in den die Kamerasignale aufgezeichnet werden.

    Deepsky-Objekte benötigen mindestens eine (digitale) Spiegelreflex-Kamera.

    Sehr viele Objekte werden überhaupt nicht durch ein Teleskop, sondern mit sehr guten Fotoobjektiven huckepack auf der Montierung gemacht. Dabei beginnen die Belichtungszeiten für eine einzelne Aufnahme bei 30 Sekunden mit einem Weitwinkelobjektiv für Sternfeldaufnahmen und die Milchsraße, weiter geht es mit Teleobjektiven für Orionnebel, Andromedagalaxie, Sternhaufen bei etwa 2-5 Minuten pro Aufnahme und schlußendlich Aufnahmen von sehr winzigen Objekten am Himmel durch ein Fernrohr hindurch bei Belichtungszeiten von mehreren Stunden.

    Anderst als bei der Tageslichtfotografie macht man aber nicht nur 1 Bild vom Objekt sondern 10, 20, 30 oder mehr Aufnahmen. Die haben auf Grund der langen Belichtungszeit bunte Pixel (hotpixel) im Bild. Die macht man dann mit Bildbearbeitung weg. Dazu muß man nochmal fotografieren (mit den selben Einstellungen zu Belichtungszeit und ASA-Zahl), aber mit Deckel auf dem Objektiv. Das sind dann die sogenannten "Darks". Diese Darks werden im Rechner zu einem "Summendark" gemittelt, dann das Summendark von jedem einzelnen belichteten Bild abgezogen und die jetzt "sauberen" Bilder wiederum gemittelt und weiterverarbeitet.

    Faustregel: wenn Du 2 Stunden Belichtet hast, brauchst 2 Tage für die Bildbearbeitung, bis das Potential der Bildinhalte ausgeschöpft ist.

    Sodele, ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht allzusehr erschreckt.

    Liebe Grüße
    Sissy

  5. #5
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    Standard

    Danke für deine Hilfe,

    werde mir vielleicht ein Skywatcher 150/750 Newton kaufen. Habe gelesen das ist was für den Anfang.
    Oder vielleicht doch ein :

    http://www.amazon.de/Skywatcher-Tele...1300046&sr=8-4

    Wäre das was?

    Außerdem möchte ich mir eine Spiegelreflex zulegen.(Canon 1000d,...)
    Dann kann ich eine Langzeitbelichtung machen und habe Farbe.
    Mein Bruder kennt sich da aus.(betreibt ein Fotogeschäft)
    Brauche ich dazu einen Step up ring ? Oder wie bekommt man den Foto an das Teleskop ?

    Danke

  6. #6
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    761

    Standard

    Hallo Bernd,

    werde mir vielleicht ein Skywatcher 150/750 Newton kaufen. Habe gelesen das ist was für den Anfang.
    ja, das ist was für den Anfang. Wenn Du mit Anfang rein visuell (also mit dem Auge) gucken möchtest.

    In dem Moment, wo Du fotografieren möchtest, ist die Montierung nicht tauglich.


    Du machst immern noch nen Gedankenfehler. Du beschäftigst Dich nur mit der Optik, überließt aber im Kleingedruckten daß an der Montierung keine Motoren verbaut sind.

    Die Angebote für Einsteiger der Händler sind in der Regel montierungsmäßig immer unterdimensioniert. Weil ein Einsteiger (Geiz ist geil) normalerweise erst mal 2-3 Jahre nur guckt, bis er sich überhaupt am Himmel auskennt und weiß, wo die Objekte in welcher Jahreszeit wo zu finden sind.

    Und dann kommt üblicherweise der Wunsch nach Fotografieren. Aber nur dann, wenn der Einsteiger genügend Zeit mit dem Hobby Astronomie verbringen kann. Dann legt sich der Amateurastronom eine Montierung zu, die sein bisheriges Teleskop gut tragen kann, die Motoren an der Montierung hat und einen Autoguideranschluß an der Steuerung.

    Das ist so, also ob Du nen altersschwachen VW Käfer kaufst, dann merkst, daß Du ja nen supertollen, modernen Wohnwagen hast und jetzt überlegst, wie Du an den Käfer mit seinen 33 PS ne Anhängerkupplung ranschweißen (lassen) kannst, damit Du dann den 2,8 t schweren Wohnwagen an den Käfer rankriegst und dann mit dieser Kombination den Brennerpaß hochfahren willst. Leider macht der Käfer aber bereits an der ersten, sachten Steigung die Grätsche und nix geht mehr.

    Dabei ist es völlig wurscht, ob Du jetzt ein Teleskop mit 150/750, 150/1300, 200/1000 oder 200/1200 kaufst. Es kommt darauf an, auf welche Montierung (zu deutsch: paralleles Achsenkreuz) Du das Teleskop setzen tust.

    Die Montierung entspricht dem Motor samt Getriebe beim Auto.

    Nochmal: Zum Fotografieren muß es eine Montierung mit Elektronischer Nachführung und Autoguidinganschluß sein, wenn Du eine Spiegelreflexkamera verwenden willst. Und keine biegsame Welle, die Du von Hand bewegst. Denn Du kannst von Hand garnet die richtige Geschwindigkeit über viele Minuten oder gar Stunden erzeugen. Außerdem überträgst Du die ganz normale Motorik Deiner Muskeln (das Zittern) auf die Montierung und schon hast krakelige Striche an Statt von schönen runden Sternen.

    NEIN

    Wenn Du fotografieren willst, brauchst Du mindestens diese Montierung.

    Auf diese Montierung kannst Du guten Gewissens einen 150/750 oder 150/900 Newton draufschnallen. Der 750/1300 hat bereits einen zu langen Hebel fürs Fotografieren von Deepsky-Objekten. Für Planeten dagegen geht es gerade noch so und visuell wäre es sehr gut.

    Damit Du einen 150/1300 oder einen 200/1000 Newton problemlos auf die Montierung (auch zum Fotografieren) schnallen kannst, muß es entweder
    diese oder diese Montierung sein. Oder eine noch tragfähigere.

    Für fotografische Zwecke mußt immer mindestens 1/3 der Traglastangabe der Montierung abziehen. Das ist die gesammelte Erfahrung aus 30 Jahren Astrofotografie von hunderten Astrofotografen, kein Scheiß.

    Außerdem möchte ich mir eine Spiegelreflex zulegen.(Canon 1000d,...)
    Das ist eine vernünftige Entscheidung. Da hab ich nix zu meckern

    Die Canon´s ab der 400D aufwärts sind für Astrofotografie tauglich. Du benötigst unbedingt dazu einen Handgriff mit Batteriepack, der kleine Akku in den EOS macht im Winter nach ca. 30 Minuten schlapp. Das kannst bei Deinem Bruder ordern.

    Dazu einen Adapter Canon Bajonet auf T2 (der suuuperflachbauende, net das breite Monstrum von Hama) sowie einen weiteren Adapter von T2 auf 2 Zoll. Damit kannst Du die Kamera wie ein Okular in den Okularauszug schieben.

    Allerdings mußt Du die Kamera noch umbauen lassen. Alle digitalen Spiegelreflexkameras haben einen eingebauten IR-Sperrfilter vor dem Chip. Leider haben sich die Kamerahersteller da nix gscheites gedacht und serienmäßig einen Filter verbaut, der das H-Alpha Licht verschluckt. Dieses H-Alpha Licht ist aber in der Astrofotografie gaaanz wichtig. Denn genau in der Wellenlänge leuchtet der interstellare Wasserstoff. Also alle die roten Nebel!

    Die Astronomiehändler (Astroshop, TS Ransburg ...) haben die entsprechenden Adapter und bieten einen Umbau der EOS an, bei dem dieser dusslige Filter gegen einen anderen ausgetauscht wird, der das H-Alpha Licht komplett durchläßt und erst dahinter zumacht. Nach dem Umbau ist die Kamera für Tageslichtaufnahmen nicht mehr optimal. Die Bilder haben dann einen leichten Rotstich, den man auch mit manuellem Weißabgleich nur schwer loswird. Wenn Du kein begnadeter Bastler und geschickter Löter mit einem entsprechend ruhigen Händchen, Lupe und SMD-Lötstation bist, solltest Du den Umbau einem Händler überlassen. Der macht das mehrmals am Tag und weiß, was er wie machen muß...

    Ehe Du jetzt lostiegerst und im vorweihnachtlichen Überschwang jede Menge Geld investierst, lies mal das hier in Ruhe durch und/oder kauf Dir bitte das Buch "Himmelsfotografie mit der DSLR" von Stefan Seip. Dort wird das alles sehr schön mit Beispielbildern erklärt. Lese es durch, verinnerliche, was er dazu schreibt und dann besuche eine Volkssternwarte und unterhalte Dich mit den Leuten dort mal über´s Fotografieren.

    Zum Fotografieren mit einer DSLR brauchst Du guten Himmel. Also ca. 100 km oder mehr weg von der nächsten größeren Stadt, optimal wäre ein fest aufgestelltes Teleskop auf einer Betonsäule und 220 V Stromanschluß für den Rechner. Denn auf dem mickrigen kleinen Display der Kamera kannst Du nicht beurteilen, ob die Sterne wirklich scharf sind. Fürs Scharfstellen benötigst Du unbedingt einen Laptop. Zum Scharfstellen braucht man etwa 10 Minuten. Dann kann die Fotosession losgehen. Während dem Fotografieren brauchst den Laptop auch. Zum Autoguiden. Und somit ist der Akku ganz schnell leer. Also brauchst noch ne 2. fette 88 Ah Autobatterie, die Dir den Saft für den Laptop liefert...

    Aus einer Großstadt raus kannst Fotografie mit DSLR wegen dem aufgehellten Nachthimmel komplett knicken. Da geht nur Sonne, Mond und Planeten. Für alles andere mußt auf Schmalbandfilter (H-Alpha, O-III, S-II) und einer gekühltenm Astro-CCD Kamera ausweichen. Das sind dann nochmal 3-5.000 Euro zusätzlich.

    Oder Du packst jedesmal Dein ganzes Zeugs ins Auto, fährst in ne dunkle Gegend, baust dort alles auf, Nordest ein, dann wird noch Eingescheinert und dann kannst losfotografieren. Anschließend alles wieder abbauen und ordentlich verstauen. Das machst aber net oft. Kenn ich aus Erfahrung.

    Ich will Dich net ärgern, ich versuche blos, Dir Frust ohne Ende durch Fehlkäufe zu vermeiden...

    Liebe Grüße
    Sissy

  7. #7
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    Standard

    Das mit den Stativen habe ich gewusst.
    Außerdem habe gelesen das für das 150/750 alles nachrüstbar ist.(habe kein Stativ angegeben)
    Werde mir 2011 oder so eine Canon eos 1000d zulegen.
    Bis dahin übe ich mal ohne Camera.
    Habe auch gelesen das manche ihren Camcorder benutzen um den Mond zu filmen.
    Das mach ich auch.(Kaufe mir dazu Mondfilter)

    Und eine Go to Steuerung braucht man nicht wirklich.
    Nur für Langzeitbelichtungen und die kann mein Camcorder eh nicht.

    Danke für alles
    Geändert von Bernd Türer (03.12.2010 um 14:47 Uhr)

  8. #8
    Registriert seit
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    761

    Standard

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    Hallo Bernd,

    Das mit den Stativen habe ich gewusst.
    Außerdem habe gelesen das für das 150/750 alles nachrüstbar ist.(habe kein Stativ angegeben)
    Du verwechselst immernoch "Teleskop", "Stativ" und "Montierung". Nachrüsten (Austauschen) kannst an den ausgesuchten Montierungen nur die biegsamen Wellen gegen einfache Elektromotoren und eine einfache Steuerung. Die hat aber keinen Autoguiding-Port.

    150/750 ist nicht die Bezeichnung für die Montierung sondern die Bezeichnung für den ausgesuchten Newton. 150 ist der Durchmesser des Hauptspiegels in mm, 750 ist die Brennweite in mm.

    Werde mir 2011 oder so eine Canon eos 1000d zulegen.
    Bis dahin übe ich mal ohne Camera.
    das ist sehr vernünftig.

    Habe auch gelesen das manche ihren Camcorder benutzen um den Mond zu filmen. Das mach ich auch.(Kaufe mir dazu Mondfilter)
    Um einen Camcorder an ein Teleskop anzuschließen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    - wenn Dein Camcorder ein Filtergewinde an seiner Optik hat, kannst an dieses Filtergewinde einen Adapter ranschrauben auf T2. Von T2 aus gibt es dann weitere Adapter, die man oben auf ein Okular draufschrauben kann. So hat man eine stabile, wackelfreie Verbindung zum Teleskop.

    Stell mit dem Okularauszug auf das Okular scharf, dann nimm das Okular aus dem Okularauszug und schraub den Camcorder drauf. Jetzt Okular samt angeschraubtem Camcorder in den Okularauszug schieben. Dann den Camcorder manuell scharfstellen. Normalerweise beötigst Du keinen Filter dazu, denn der Camcorder kann die Belichtungszeit variieren. Von 1/50 Sekunde bis etwa 1/800 Sekunde.

    Falls Dein Camcorder das nicht kann, dann versuche es mit einem leichten Graufilter. Oder nutze den camcorderinternen Zoom. Aber bitte blos den echten, optischen Zoom. Der digitale Zoom taugt nix. Der verpixelt blos die Aufnahme...

    - wenn Dein Camcorder kein Filtergewinde hat, oder schwerer als ca. 450 Gramm ist, dann braucst noch eine "Digiklemme".

    Kleiner Tipp, kauf Dein Fernrohr samt Montierung bei einem Astrohändler (kann ruhig online sein), denn der Händler hat auch das ganze Zubehör. Und er kann Dir im Fall von Fragen (die unweigerlich auftauchen) auch mit Rat zur Seite stehen. Bei Amazoon oder sonstigen Discountern ist keiner da, der auf Fragen antworten kann...

    Und eine Go to Steuerung braucht man nicht wirklich.
    Nur für Langzeitbelichtungen und die kann mein Camcorder eh nicht.
    Solange Du blos guckst, brauchst wirklich kein Goto. Das ist richtig. Aber wenn Du später mal mit der DSLR fotografieren möchtest ist der Autoguidinganschluß wichtig. Montierungen ohne Goto haben aber leider keinen Guidinganschluß... Also kaufst 2x. Jetzt die Einsteigerversion und sobald Du die EOS einsetzen möchtest mußt aufrüsten...

    Ich wünsch Dir viel Spaß und Erfolg mit dem neuen Hobby.

    Allzeit clear sky
    Sissy

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