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Thema: Dunkle Energie: Galaxienpaare verraten Dunkle Energie

  1. #1

    Standard Dunkle Energie: Galaxienpaare verraten Dunkle Energie

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    Das Weltall ist flach und wird von einer mysteriösen Dunklen Energie dominiert. Dies folgert ein Forscher-Duo aus Frankreich mit einem von bisherigen Methoden völlig unabhängigen, rein geometrischen Verfahren und bestätigt damit das Standardmodell der Kosmologie. Die Wissenschaftler betrachteten dazu die Orientierung von Galaxienpaaren. (26. November 2010)

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  2. #2
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    Hallo,

    wer gestern (25.11.2010) Scobel auf 3SAT gesehen hat und aufmerksam zugehört hat, sollte aufgefallen sein was die 2 Wissenschaftler gesagt haben in Bezug auf Dunkle Materie:

    Zitat (in etwa): In einigen (nicht allen) Zwerggalaxyen um unserer Milchstraße und Andromeda braucht man gar keine Dunkle Materie um die Rotationskurven zu erklären. Neueste Messungen in 2009 und 2010 haben dies Bestätigt.
    Zitat Ende.

    Bin gespannt was die nächsten Teleskope bringen... und dann der Ahhaaa Effekt......

    Tom

  3. #3
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    Man sollte Scobel auf 45 Minuten begrenzen!

  4. #4
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    Joa, vor allem sind die Rotationskurven im Kernbereich der Galaxien ja völlig "normal", auch mit Newton, und ebenso halt in solchen kleinen Zwerggalaxien. Es geht ja um die hohen Geschwindigkeiten im äußeren Bereich von Spiralgalaxien.

  5. #5
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    ... und darum, wie schnell Galaxien umeinander rotieren.....

  6. #6
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    ...na ja. Erstens ging es ja oben um die dunkle Energie und nicht die dunkle Materie und zweitens sind dunkle Energie und dunkle Materie bis jetzt nicht viel mehr als zwei notwendige Korrekturfaktoren, damit das Standardmodell nicht sofort zusammenbricht... und widersprechende Beobachtungen erklärt werden können.

    Es sind jedoch nur zwei notwendige und unbewiesene Arbeitshypothesen von vielen... die sich wohl zur Zeit aus meiner Sicht in etwa mit den unterstützenden, bewiesenen Beobachtung, welche für das Standardmodell sprechen in etwas die Waage halten.

    Leider sind realistische Beurteilungen unerwünscht, zumindest sollte man nicht in der Branche arbeitet, um so was zu tun. Trotzdem wird es wohl zumindest eine gehörige Korrektur der Lehrmeinung geben müssen. Bis dahin wird sicher noch etwas Zeit vergehen und vorab noch ein paar Korrekturen, Simulationen... auftauchen die erlauben, das jetzige Kartenhaus noch etwas länger aufrecht zu erhalten...

    Matthy

  7. #7
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    Leider sind realistische Beurteilungen unerwünscht
    Wie kommst Du auf so eine Behauptung?

    , zumindest sollte man nicht in der Branche arbeitet, um so was zu tun.
    Wieso? Sollten jetzt etwa wissenschaftsfremde und darin (also in Mathematik und Physik) ungebildete jetzt Fachartikel schreiben? Oder wie meinst Du das?

    Trotzdem wird es wohl zumindest eine gehörige Korrektur der Lehrmeinung geben müssen.
    Nämlich?

    Bis dahin wird sicher noch etwas Zeit vergehen und vorab noch ein paar Korrekturen, Simulationen... auftauchen die erlauben, das jetzige Kartenhaus noch etwas länger aufrecht zu erhalten...
    Welche Informationen liegen Dir vor, die der Fachwelt nicht vorliegen, daß Du die aktuellen Welttheorien als "Kartenhaus", was absolute Labilität suggeriert, bezeichnest?
    Daß Quantentheorie und Relativität nicht das letzte Wort sein können ist ja geschenkt, im Rahmen ihrer Verwendung und Widerlegbarkeit sind sie aber offenbar korrekt.
    Weder DM noch DE müssen zwangsläufig diesen Rahmen über alle Maße hinaus erweitern sondern könnten auch mit QT und ART erklärt werden. Und selbst wenn doch: das bisher beobachtete der QT und ART wird man auch nach der Erlangung tieferer Kenntnisse über die Natur beobachten.
    Wo siehst Du also ein "Kartenhaus"?

    Gruß Alex

  8. #8
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    Ich halte die Überlegungen von Matthy durchaus für legitim - und realistisch kann das auch sein. Nur der Tonfall gefällt mir gar nicht!

    Dass heutzutage der Mainstream stärker ist als so manche Vernunft spiegelt sich hauptsächlich in den populärwissenschaftlichen Artikeln wieder.

    Natürlich hat man Arbeitshypothesen, die sind aber weitestgehend gesichert.

    Selbstverständlich wird man in 200 Jahren über unsere Kurzsichtigkeit nur lächeln weil dann fast alles was wir heute meinen zu wissen doch wieder revidiert wurde. Das kann man aus der Historie der Wissenschaft durchaus legitim ableiten.

    Trotzdem bleiben die heutigen Mainstream-Hypothesen die beste Näherung an die Wahrheit, die uns zur Zeit zur Verfügung stehen. Damit zu arbeiten, dass nennt man Wissenschaft und alles andere ist halt GDM oder sogar "keine Wissenschaft".

    Und nun speziell zur DM/DE:
    Da die Natur der DM/DE weitestgehend unbekannt ist, können wir bis heute nur Vermutungen aufstellen.
    Die ersten wirklichen Forschungsergebnisse diesbezüglich werden wohl noch einige wenige Jahre auf sich warten lassen. Dann wissen wir mehr und können die Hypothesen anpassen und können dann (aber erst dann) schauen, ob der Mainstream noch Sinn macht oder ein neues Modell her halten muss um unser Universum zu erklären. Bis dahin ist Geduld die beste Methode echte Wissenschaft zu betreiben.


    Gruß
    S.P.

  9. #9
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    Erst einmal Danke für Eure Antworten. Ich bin für eine strikte wissenschaftliche Arbeitsweise, wie ich Sie aus Wissenschaft und Technik kenne. Dazu ist sicher ein gehöriges Maß an mathematischen und physikalischen Wissen, sowie die strikte Berücksichtigung der allgemein anerkannten Vorgehensweise notwendig.

    Sehr oft vermisse ich dies sehr schwerzlich in den Fachartikeln über Astronomie. Im Streben nach dem "Außergewöhnlichen" wird der wissenschaftliche Realismus außer acht gelassen.

    Keineswegs liegen mir Informationen vor, welche der Fachwelt nicht vorliegen und keineswegs bin ich der einzige Skeptiker. Sofern diese jedoch an öffentlichen Einrichtungen arbeiten, müssen diese sie wesentlich vorsichtiger mit Ihrer Kritik umgehen... schade.

    Keine Kritik gibt es von mir an QT und ART. Ich verstehe jedoch noch nicht in welchem Zusammenhang hier die QT ins Spiel gebracht werden soll...

    Als Kartenhaus möchte ich die aktuelle Lehrmeinung der Geschichte des Universums vom Bing Bang vor ca. 13,7 Mrd Jahren sowie die Modellrechnung für die weiter Entwicklung bezeichnen.

    Neben dunkler Energie, dunkler Materie gibt es ja da noch die am Anfang stehende Singularität, die nun mathematisch, physikalisch... wohl eher Schwachsinn ist (falls man hier nun die QT bemühen möchte, sollte man dies auf alle Fälle separat diskutieren). Zusätzlich brauch man dann noch ein "inflationäres Feld". Neben der dunklen Energie eine weiter Korrekturfunktion, welche mich an das Statement erinnert: "Steine fallen nach oben, nur eben selten".

    Ich kann mich noch gut an die entrüsteten Reaktion erinnern, welche mich nach meinem skeptischen Kommentar zum Methusalem-Star, welcher kurz nach dem Urknall entstanden sein sollte erinnern. Tatsächlich hab ich mir dann die Fehlerbetrachtungen in den wissenschaftlichen Daten angeschaut und meine Skepsis bestätigt bekommen... Da ist der Wurm im Apfel drin. Man sollte nicht vergessen, dass es bei wissenschaftlichen Großprojekten um viel, sehr viel Geld geht - da wird es bei der Darstellung wissenschaftlicher Resultate oft nicht so genau genommen.

    Grüße, dank an SpiderPig für die Unterstützung und sorry für meinen Ton...

    Matthy

  10. #10
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    sorry für meinen Ton...
    Ich finde nicht den Ton daneben, sondern den Inhalt. Die Unterstellung, die Physiker würden nur aus Angst um ihre Posten ein unhaltbares Modell stützen ist derart abgedroschen, dass es peinlich ist. Sowas hört man normalerweise auch immer aus derselben Ecke: Außenseiter sieht auf einen Blick das ganze Kartenhaus, Fachwelt - trotz numerischer, instrumenteller, Befähigungs- und Ausbildungsüberlegenheit - sieht's nicht -> ergo, die trauen sich nichts sagen weil sonst das Wissenschaftsministerium seine MIB schickt.
    Einfach nur albern.

    Keineswegs liegen mir Informationen vor, welche der Fachwelt nicht vorliegen
    Ich behaupte einfach mal anhand deiner Kommentare, dass dir auch nicht die Informationen vorliegen, die der Fachwelt vorliegen.
    Ich bin für eine strikte wissenschaftliche Arbeitsweise, wie ich Sie aus Wissenschaft und Technik kenne. Dazu ist sicher ein gehöriges Maß an mathematischen und physikalischen Wissen, sowie die strikte Berücksichtigung der allgemein anerkannten Vorgehensweise notwendig.
    Sehr oft vermisse ich dies sehr schwerzlich in den Fachartikeln über Astronomie.
    Ich möchte deine Quellen sehen. Du wirst sicher auf 10 einflussreiche Fachartikel verlinken können, die die wissenschaftlichen Grundsätze verletzen, wenn das so oft der Fall ist. (Populärwissenschaft zählt nicht.)
    Du hast der Fachwelt Unredlichkeit unterstellt, das ist ein heftiger Vorwurf. Jetzt musst du ihn belegen.

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