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Thema: Schwarze Löcher: In höheren Dimensionen nicht immer kugelförmig

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  1. #1

    Standard Schwarze Löcher: In höheren Dimensionen nicht immer kugelförmig

    Alle Schwarzen Löcher haben eine kugelförmige Gestalt, doch stimmt das auch für höhere Dimensionen? Nein, fand Dr. Maria Rodriguez vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik jetzt heraus, es können auch Schwarze Ringe, Schwarze Doppelringe oder Schwarze Saturne sein, also von einem Ring umgebene Kugeln. Die Wissenschaftlerin hat nun einen entsprechenden Katalog publiziert. (11. Juni 2010)

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  2. #2
    973 Gast

    Standard

    Das ist eigentlich total zu erwarten. Bereits eine Planck-Schwingung ist durch die ihr zuzuordnende Längendichte ein 1D- abgeschlossener Raumbereich; man braucht das nicht unbedingt mit dem ersten Licht zu identifizieren, aber zBsp kann man die Vorstellung haben, daß die Welt während der ersten Planck-Zeit erst einmal 1-dimensional expandierte. Weitere Dimensionen brauchen nicht unbedingt raumartig zu sein, aber ich würde vermuten, daß alle Dimensionen geschlossen sind. Dabei hängt die Geschlossenheit in jeder Dimension von einer einfachen (linearen) Zustandsgleichung mit der Zustandsgröße ihrer Koordinate (beim 3D-Ortsraum für die Koordinate r so etwas wie ein Weltradius R) und ihrer Naturkonstante (... G) ab. Auf die exakte Form kommt es daneben kaum an (gilt ja auch beim og Ur-String). Das gilt sowohl für den Raum insgesamt (Ortsraum unseres Weltalls) als auch auf von außen betrachtete Unterräume (schwarze Löcher).

  3. #3
    Registriert seit
    08.06.2008
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    419

    Standard

    Um das mal klarzustellen:

    Die Raumzeit ist, nach heutigem Wissensstand, immer noch kontinuierlich, auf großen Skalen euklidisch und randlos. Wenn mir jemand sagt, dass das Universum in der ersten Planckzeit sicher nur linear expandiert ist, dann behaupte ich mal, dass derjenige mehr abbeißt, als er verdauen kann.

    Ich hoffe inständig, dass mir jemand mal eine diskrete Raumzeit zeigt, die lorentzinvariant und isotrop gegenüber Winkeländerungen ist.

    Die Geschichte mit den Schwarzen Löchern wird bei mir in der Kategorie "Wissen, das die Welt nicht braucht" abgestellt.
    Geändert von MGZ (11.06.2010 um 19:17 Uhr)

  4. #4
    Registriert seit
    28.04.2010
    Beiträge
    27

    Standard

    Ich finde aber dieses

    Zitat Zitat von MGZ Beitrag anzeigen
    "Wissen, das die Welt nicht braucht"
    trotzdem recht spannend (als Mathematiker). In wie weit das aber weiter hilft eine vereinheitlichte Theorie zu finden weiß ich nicht und mir fehlt auch das nötige Wissen.

  5. #5
    973 Gast

    Standard

    Ich habe hier überall ausdrücklich nur von meiner Vorstellung gesprochen, nicht von sicher (was für irgendwelche Vorstellungen bzgl. der ersten Planck-Zeiten wohl auch sonst von keiner Vorstellung behauptet werden kann).

    Daß im Bereich der Planck-Skala Raum und Zeit, aber auch die Bestimmtheit ihrer Observablen, nicht kontinuierlich sind, entspricht schon seit langem vieler Anschauungen, und dafür gibt es auch Indizien.

    Ich habe selber (ebenfalls private, nicht der gesicherten Physik angehörende) Vorbehalte mindestens bzgl. der gewöhnlichen schwarzen Löcher und ihrer nachträglichen Bildung und Fertigstellung in endlicher Zeit. Aber nicht gegen unterschiedlicher Raumbereiche im Allgemeinen. Diese können gleiche oder unterschiedliche Dimensionen abgrenzen, und auch die Trennflächen können sehr unterschiedliche Eigenschaften (keine, ein- oder beidseitige Durchlässigkeit verschiedenartiger Informationen usw.) haben.

    Das ist auch kein "Wissen die die Welt nicht braucht". Es ist schon gut bis wichtig zu wissen, daß bzw. ob, in der Dimension der Zeit wo die Gegenwart eine Trennfläche ist, und wenn ja welche und unter welchen Bedingungen, Informationen von der Zukunft in die Vergangenheit kommen können (bei der Wirkung erscheint das ausgeschlossen wegen der Kausalität - aber bei der Zeit ist das nicht von vornherein auszuschließen)
    Geändert von 973 (11.06.2010 um 20:10 Uhr)

  6. #6
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    Gebürtig in der Kurpfalz - dem Herzen Deutschlands :-) Mittlerweile im tiefsten Schwabenland lebend
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    1.627

    Standard

    Man muß nicht zu Schwarzen Löchern gehen um im mehrdimensionalen Raum auf unbegreifliches zu stoßen.
    Ich habe z.B. mal gelesen daß es im 4D keine stabilen Planetenbahnen geben könnte. Das finde ich allein schon ziemlich seltsam (da sich sowas weitgehend 2D abspielt), dafür brauch ich keine 4D-Löcher...

    Gruß Alex

  7. #7
    Registriert seit
    12.09.2009
    Beiträge
    12

    Frage Lorentzinvariant und isotrop

    Zitat Zitat von MGZ Beitrag anzeigen
    Um das mal klarzustellen:
    ...Ich hoffe inständig, dass mir jemand mal eine diskrete Raumzeit zeigt, die lorentzinvariant und isotrop gegenüber Winkeländerungen ist. :
    Kann mir bitte jemand erklären, was diese Begriffe bedeuten?
    Außerdem verstehe ich nicht, wie man überhaupt in mehr als 3 Dimensionen denken will und dann eine bildliche Vorstellung von schwarzen Löchern in höheren Dimensionen entwickeln kann .

  8. #8
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    1.790

    Standard

    Zitat Zitat von charlyms Beitrag anzeigen
    Kann mir bitte jemand erklären, was diese Begriffe bedeuten?
    Ja, das sind Fachbegriffe!
    cs, Frank
    frank-specht.de

  9. #9
    Registriert seit
    12.09.2009
    Beiträge
    12

    Reden Fachbegriffe

    Das ist mir klar, aber Fachbegriffe sollte ein Fachmann erklären können, sonst ist er kein Fachmann .
    Charlyms

  10. #10
    Registriert seit
    13.09.2006
    Beiträge
    124

    Standard

    Eine wichtige Rolle bei der Suche nach einer konsistenten Quantentheorie der Gravitation spielt die Stringtheorie.
    Wir sollten diese ollen Kamellen endlich aufgeben. Diese Theorie ist eine Sackgasse und wird nur durch das Beharrungsvermögen des Establishments aufrecht erhalten. Eine Theorie die 10^500 Varianten hervorbringt, ist Humbug und unfalsifizierbarer Quatsch. Allein die Hintergrundabhängigkeit ist ein Rückschritt hinter Einstein.

    Die Physik sollte sich wieder der echten Wissenschaft zuwenden.

    SG TWR
    Unsinn zu verbreiten, heißt nicht, Theorien aufzustellen...

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