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Thema: Außerirdische: Gut oder Böse?

  1. #11
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    Hi Kibo

    aber man findet dafür keinen erfolgreichen Vorläufer auf unseren Planeten, sonst hätten wir ja schon alle noch lebenden Naturvölker ausgerottet.
    Weiss Gott, wir haben es aber versucht und ein paar mal geschafft einige Stämme auszurotten. Wir fanden es halt nur einfacher sie als Sklaven für uns arbeiten zu lassen und sie so zu dezimieren. Wenn aber eine Gesellschaft alles daran tut und versucht wird sie es auch schaffen.

    nicht mehr evolutionär entwickeln weil einfach keine Konkurenz mehr da ist.
    Muss nicht so sein, denk an Käfer. Dort wird in Generationen gerechnet...setz eine bestimmte Mutationsrate hinzu ... ausgelöst durch was auch immer ....und du hast Evolution.... Nahrung kann und ist auch ein Grund für Evulotion und Nahrung muss nicht Tierisch sein.

    Kriegerische Expansion ist bei den Völkern der Erde auch niemal die langfristig erfolgversprechende Lösung gewesen
    Weil wir nicht gründlich oder Konsequent genug waren.. Beispiel...Afgahnistan.. die Russen hätten den Krieg locker gewinnen können wenn sie jeden Afgahnen umgebracht hätten. Das klappt aber weder idiologisch noch ökonomisch bei uns... wer aber darauf pfeift .. hat dann ein Land für sich...ohne irgend welche Probleme....
    Geändert von comhq (03.06.2010 um 17:19 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von comhq Beitrag anzeigen
    Beispiel...Afgahnistan.. die Russen hätten den Krieg locker gewinnen können wenn sie jeden Afgahnen umgebracht hätten. Das klappt aber weder idiologisch noch ökonomisch bei uns... wer aber darauf pfeift .. hat dann ein Land für sich...ohne irgend welche Probleme....
    Die Frage ist, ob ein System welches so rigoros durchgreift überhaupt eine Chance hat, sich langfristig weiterzuentwickeln. Zugegeben, Kriege haben immer die Forschung in bestimmen Bereichen stark vorangebracht. Evolution findet auch nur statt, wenn ein Anreiz gegeben ist. Genauso mit der Forschung. Aber es ist doch immer ein größerer Anreiz (für jeden/jedes) sich selbst einen höheren Lebensstandart zu erfüllen als Konkurenten auszurotten, wenn diese nicht wirklich eine Gefahr darstellen. Wem der eigene Lebensstandart egal ist, der wird für immer in einer Höhle hausen.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Hi Comhq,
    Die Raqssen aus den Romanen scheinen auf den ersten Blick ja zu funktionieren aber wer sagt denn dfas eine Weltraum fahrende Ameisenrasse überhaupt möglich ist?
    Genau diese Überlegung hat mich dazu getrieben diesen Thread zu eröffnen.
    Man denke an die kriegerischen Klingonen: Auf den ersten Blick eine nette Geschichte einer Zivilisation. Wenn man genauer hinschaut, sieht man wirklich niemals einen klingonischen Forscher oder Denker und die einzigen Lieder sind Kriegslieder....
    wie soll sich bitte so eine Rasse so weit entwickelt haben??? Ohne Forschung??? Und wenn es Forschung gibt, wie soll diese aussehen? Derjenige Wissenschaftler der keine Ergebnisse liefert wird hingerichtet?

  4. #14
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    Nocheinmal....

    Bitte bitte bitte denkt nicht in menschlichen Maßstäben.

    sich selbst einen höheren Lebensstandart zu erfüllen
    Nicht jeder braucht eine gewisse Lebensqualität

    als Konkurenten auszurotten, wenn diese nicht wirklich eine Gefahr darstellen.
    es geht hier nicht um eine sofortige Bedrohung sondern um zukünftige zu vermeiden... Recourcen halten nicht ewig und irgend wann geht der Kampf darum los .. ergo .. werden zukünftige Konkurrenten sofort ausgelöscht.

    Les mal Peter F. Hamelton die Comonwealth Saga. Da wird auch so was beschrieben.

    sieht man wirklich niemals einen klingonischen Forscher oder Denker und die einzigen Lieder sind Kriegslieder....
    Denk mal an ein Kastensystem... da gibt es Krieger die anderen Denker und wieder andere ... u.s.w.

    Intilligente Wesen müssen nicht immer humanoid sein...
    Man muss hier wirklich viel überlegen und denk bitte nicht immer an die heile Welt von Star Treck
    Geändert von comhq (04.06.2010 um 01:26 Uhr)

  5. #15
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    Kinder, dies ist ein wissenschaftsnahes Forum, keine SciFi-Börse!

  6. #16
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    Hallo

    Gut und böse sind zu verschwommene Begriffe um daraus etwas abzuleiten. Für einen Sklavenhalter ist die Sklaverei eine wunderbare Sache (gut), für die Versklavten eher weniger (böse).

    Nicht jede biologische Entwicklung wird automatisch zu Intelligenz führen. Etliche hundert millionen Jahre sind die höher entwickelten Lebewesen der Erde ohne Intelligenz im menschlichen Sinne prima zurechtgekommen. Die paar Jahre die wir jetzt existieren sind da eher unerheblich. Wir sind eher die Ausnahme, nicht die Regel.

    Wir können ja noch nicht mal einen verbindlichen Begriff dafür definieren, was Intelligenz überhaupt ist. Der Psychologe macht es sich dann mangels echter Erkenntnis einfach, in dem er sagt: Intelligenz ist das, was wir mit einem Intelligenztest messen. Etwa so sinnvoll wie: Seife ist, wenn man keine hat, kann man sich nicht waschen.

    Aber auch menschliche Intelligenz muß sich nicht zwangsweise in ununterbrochener Ausweitung des Einflußbereiches äußern. Die Chinesen haben eine hochentwickelte Zivilisation aufgebaut und sich dann mehr als 1000 Jahre eingemauert. Die australischen Ureinwohner würden auch heute noch in der Steinzeit leben, wenn ihr Land nicht unglücklicherweise von den Europäern entdeckt worden wäre. Die Mayas hatten hochentwickeltes astronomisches Wissen. Aber sie haben nicht mal das Rad erfunden und unzählige Menschen auf grausame Art nicht existierenden Göttern als Menschenopfer dargebracht.

    Wenn wir von menschlicher Intelligenz und Zivilisation reden, meinen wir eigentlich unsere technische Zivilisation, die erst seit ein paar hundert Jahren so richtig Fahrt aufgenommen hat. Warum nicht schon viel früher und warum ausgerechnet in Europa? Was war die Ursache?

    Warum ich jetzt ein bißchen zu lang geworden bin ... mit dem vorstehenden wollte ich nur darauf hinweisen, daß allein schon unsere eigene Art mit ihrer Intelligenz und deren Folgen Schwierigkeiten hat. Nero, Goethe, Hitler, Einstein, Alexander der Große, die Terroristen vom 11. September oder meine Mutter waren zweifellos alle Menschen, doch wie unterschiedlich haben sie gewirkt.

    Mit einem Wort, man kann noch nicht mal verstehen, zu was für merkwürdigen Blüten uns unsere menschliche Intelligenz antreibt.

    Ich halte es grundsätzlich für nicht vorstellbar, was außerirdische Intelligenz sein könnte, wie sie sich äußert und was die Folgen wären, denn wir kennen nur eine Art von Intelligenz, unsere. ... und auch die nur sehr verschwommen.

    Freundliche Grüße ... Diethard.

    PS: Die Außerirdischen wären meine letzte Sorge. Der Raum mit seinen ungeheuren Entfernungen und die geringe Wahrscheinlichkeit, daß innerhalb der x-Milliarden Jahre Entwicklung des Kosmos zeitgleich mit uns gerade jetzt Lebensformen mit Intelligenz gesegnet sind oder werden spricht dagegen. Ich will nicht sagen es ist völlig unmöglich, aber wenn sie wirklich kommen, sind wir schon wieder weg. Jedenfalls arbeiten wir daran.
    Geändert von Diethard (04.06.2010 um 03:23 Uhr)

  7. #17
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    Die Begriffe Gut und Böse sind in diesem Zusammenhang nicht nur verschwommen, sondern überhaupt nicht anwendbar. Sie sind ethische Begriffe, die bestenfalls nur innerhalb einer Spezies Sinn machen. Ist ein Löwe böse, weil er seine "unehelichen" Kinder tötet, sobald er ein Rudel übernimmt? Schon in dem Augenblick, in dem wir auf eine andere Spezies blicken, wird klar, daß "Gut" und "Böse" Moralbegriffe sind, die äußerst schwer übertragbar sind.

    Besser wäre es zu fragen: Ist es gut für uns oder ist es schlecht, wenn eine außerirdische Spezies unseren Planeten entdeckt und diese Interesse an diesem Planeten hat. Diese Frage ist zu fast hundert Prozent mit "schlecht" zu beantworten. Denn selbst wenn die ET's aufpassen wo sie hintreten, so werden sie doch durch ihr blosses Erscheinen in die Ökosphäre eingreifen und sie beeinflussen. Und trampeln sie so herum wie der Mensch es macht, so werden sie ganz gravierend unsere Existenz beeinflussen, auch selbst wenn sie den Menschen als solchen gar nicht wahrnehmen.

    Der Vergleich mit Eroberern gegenüber Naturvölkern ist nur eingeschränkt relevant. Denn dies setzt voraus, daß der ET den Menschan als prinzipiell gleichwertigen anerkennt. Es gibt im Tierreich etliche Arten, die eine herausgehobene Intelligenz besitzen. Auf den Affen gehen wir besonders wegen seiner phänotypischen und genetischen Ähnlichkeit ein.

    Bei anderen intelligenten Arten, wie z.B. dem Rabenvogel, kämen wir noch nichtmal auf die Idee zu versuchen mit ihm zu kommunizieren. Würden wir auf einer von Raben bevölkerten Welt landen, so wären uns diese vollkommen gleichgültig. Wir würden beginnen zu graben und zu forschen, Unterkünfte bauen und die neue Welt für unsere Zwecke nutzen. Daß ein paar Raben auf uns herabstürzen um ihre Brut zu schützen wäre für uns eine amüsante Begebenheit in den Abendnachrichten. Wir würden den Raben mit Sicherheit deswegen nicht als böse einstufen.

    Wäre es aber nicht ein Rabe sondern ein Wolf oder ein Bär, so würden wir ihn verfolgen und töten, da er uns bedroht. Wir würden ihn aber nicht als "böse" einstufen. Wenn wir aber in der Rolle des Wolfs oder des Bären wären, so würden wir den Menschen zwar als Bedrohung wahrnehmen, aber nicht in unbedingt die Kategorie "böse" einordnen.
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  8. #18
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    Ich denke auch nicht, dass sich die Frage nach Gut oder Böse stellt.

    Zum Thema gab es in der TELEPOLIS special: Kosmologie ein Gespräch zwischen Harald Lesch und Wilhelm Vossenkuhl welches, leider nur gekürzt, hier zu finden ist.

    Lesch: Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass wir alle davon ausgehen, dass die Anderen im Grunde genauso dumm sind wie wir ...
    Ich denke damit hat er gar nicht so unrecht.

    StarWolf
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    Richard P. Feynman

  9. #19
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    Ich denke auch, wie einige meiner Vorredner, dass "Gut oder Böse" zu menschliche Begriffe sind. Aber vermutlich ist die Frage mehr die, ob Ausserirdische eine Gefahr für die Menschheit darstellen könnten.

    Da würde ich klar mit Ja antworten. Ja, sie können eine Gefahr darstellen, und es ist naiv, davon auszugehen, dass da draussen nur friedliche, pazifistische, glückliche Wesen sind, die das Auftreten der Menschheit auf der kosmischen Bühne feiernd begrüssen. Ich denke, dass das Inhibitor-Szenario, in irgend einer denkbaren Form, durchaus eine realistische Option bzw eine mögliche Erklärung für das Fermi-Paradoxon ist.
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ja, sie können eine Gefahr darstellen, und es ist naiv, davon auszugehen, dass da draussen nur friedliche, pazifistische, glückliche Wesen sind, die das Auftreten der Menschheit auf der kosmischen Bühne feiernd begrüssen.
    Hallo

    Da sich mir noch kein Außerirdischer vorgestellt hat, kann ich nur beurteilen was Menschen so antreibt. Intelligenz ist es nicht, es sind Gefühle wie Angst, Haß, Ehrgeiz, Ekel, Geltungsdrang, Gier, Liebe, Freude, Stimmungen, Launen. Unser biologisches Belohnungssystem treibt uns weiter, im Guten, wie im Bösen. Die Intelligenz vergrößert jedoch die Möglichkeit maximalen Schaden anzurichten, einen globalen Konflikt könnte man nicht mit Keulen austragen.

    Wenn also eines Tages über unseren Köpfen ein fremdes Raumschift in der Umlaufbahn ist, können wir lediglich annehmen, daß sie technisch weiter fortgeschritten sind als wir, sonst würden wir ja über ihren Köpfen unsere Runden ziehn.

    Was letzten Endes das Motiv der Fremden ist, bleibt völlig unklar, denn wir kennen nur menschliche Motive. Wenn es wie die Menschen bauchgesteuerte Wesen sind, können wir nur hoffen, daß sie wenigstens gute Laune haben.

    Freundliche Grüße ... Diethard.

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