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Thema: Außerirdische: Gut oder Böse?

  1. #401
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    pauli, Mo 21.05.2018 22:30

    Wenn man davon ausgeht, dass wir in keiner ausgezeichneten "Gegend" des Universums leben und die Bedingungen zufällig so waren dass Leben entstehen kann, dann spricht schon einiges dafür, dass sich dieser Zufall bei der schieren Menge an Objekten wiederholen kann. Es ist mMn durchaus vernünftig es anzunehmen.

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  2. #402
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    ralfkannenberg, Mo 21.05.2018 23:02

    ---Zitat von pauli---
    Wenn man davon ausgeht, dass wir in keiner ausgezeichneten "Gegend" des Universums leben und die Bedingungen zufällig so waren dass Leben entstehen kann, dann spricht schon einiges dafür, dass sich dieser Zufall bei der schieren Menge an Objekten wiederholen kann. Es ist mMn durchaus vernünftig es anzunehmen.
    ---Zitatende---
    Hallo pauli,

    was genau spricht dafür ? Wenn der Zufall, dass Leben entsteht, so klein" ist, dass er von der "schieren Menge an Objekten" nicht kompensiert werden kann, dann wird Leben im All eher selten sein und sich möglicherweise auf uns beschränken, wenn indes der Zufall, dass Leben entsteht, hinreichend gross" ist, dann wird die Entstehung von Leben eher der Regelfall sein. Über die Grösse dieses Zufalls wissen wir einfach zu wenig.

    Sollten wir indes schon in unserem eigenen Sonnensystem Leben vorfinden, welches unabhängig von demjenigen auf der Erde entstanden ist, dann haben wir ein gutes Indiz, dass die Entstehung von Leben "normal" ist, denn es gibt meines Wissens keine Gründe, dass unser Sonnensystem im Vergleich mit anderen Sonnensystemen mehr lebensfördernd ist.


    Freundliche Grüsse, Ralf

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  3. #403
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    es gibt meines Wissens keine Gründe, dass unser Sonnensystem im Vergleich mit anderen Sonnensystemen mehr lebensfördernd ist.
    Hallo Ralf,
    ein Grund zumindest könnte die galaktische Habitable Zone sein, allerdings würde das die Chance auf einem zufällig ausgewählten Planeten in der Milchstraße Leben zu finden nicht entscheidend ändern.
    Geändert von SRMeister (23.05.2018 um 21:11 Uhr)
    Absence of evidence does not mean evidence of absence.

  4. #404
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    Zitat Zitat von SRMeister Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, ob man überhaupt Angst haben braucht vor dem First Contact. In Filmen wird ja oft angenommen dass Aliens bösartige Absichten besitzen.

    Eigentlich haben meine Überlegungen nicht nur etwas mit außerirdischer Intelligenz zu tun, sondern auch mit dem Zustand unserer Welt.

    Kann es sein, dass höhere Lebewesen bzw. deren soziale Strukturen immer einen friedlichen Zustand anstreben? Dass Kriege und Ausbeutung quasi nur kurze oder längere Zeit andauern und dann immer irgendwann übergehen in diese "friedliche Koexistenz" ?
    Welche Gesellschaft könnte schon ihren Wohlstand erhalten, wenn sie immer in Konflikt wäre?
    Wenn man Konflikte gleichsetzt mit einem angeregten Zustand der Konfliktpartner (erhöhter Ressourcenverbrauch, hohe "Menschliche" Verluste und dazugehörige Tragödien im sozialen Bereich, Verlust der industriellen Produktivität für den Wohlstand, usw....) und davon ausgeht dass eine Gesellschaft immer einen Zustand anstrebt, wo möglichst viel Energie in das eigene Wohl fließt,
    erscheint dass dann nicht möglich, dass es sehr wenige bis garkeine aggresiven Außerirdischen gibt?
    Immerhin sehen wir das momentan an unserer eigenen Weltordnung, die auch einen Zustand der maximalen Produktivität anstrebt und diesen im Gegensatz zu Früher bald erreicht hat (Kapitalismus). Es ist ja ergiebiger, mit einer fremden Rasse oder auch nur einem fremden Land, handel zu betreiben, neue Absatzmärkte zu erschließen usw.., als dieses durch Kriege zu schwächen.
    Noch eine Hypothese am Schluss: Angenommen es gibt 70% friedvolle Zivilisationen, die sich durch Bündnisse gegenseitigen Schutz gewähren, dann haben doch die reslichen 30% aggresiven kaum eine Chance auf Ausdehnung ihres Einflussbereiches, im Gegenteil, sie werden wahrscheinlich immer weiter isoliert und damit geschwächt.
    Ja, also um agressive rassen einzudämmen muss man schon ein wenig krieg spielen egal wie friedvoll sie sind. Außerdem schließen sich ausgegrenzte rassen mit einer hohen wahrscheinlichkeit zusammen und werden die friedlichen wohl als absoluten feind ansehen.

  5. #405
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    Hallo SRMeister,

    Kann es sein, dass höhere Lebewesen bzw. deren soziale Strukturen immer einen friedlichen Zustand anstreben? Dass Kriege und Ausbeutung quasi nur kurze oder längere Zeit andauern und dann immer irgendwann übergehen in diese "friedliche Koexistenz" ?


    Ohne dass ich Biologe oder Genetiker etc bin: Friedliche Koexistenz bedeutet Stagnation, also ein Gleichgewicht bei dem sich keine Spezies mehr weiter verbreitet (zumindest was begrenzte Biotope angeht). Daher ein klares NÖ. Widerspricht der Evolution. Glaube ich

    Grüße

  6. #406
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    Wo hat friedliche Koexistenz bisher wirklich funktioniert? Das ist eine verschleierte Unterwerfung einer Seite unter die andere. Richtig, die Evolution sorgt dafür, dass der Stärkere gewinnt. Also das Tierreich lässt immer noch grüßen.

    Gruß, Astrofreund
    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erschien.“
    A. Einstein

  7. #407
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    Zitat Zitat von void Beitrag anzeigen
    Friedliche Koexistenz bedeutet Stagnation, also ein Gleichgewicht bei dem sich keine Spezies mehr weiter verbreitet (zumindest was begrenzte Biotope angeht). Daher ein klares NÖ. Widerspricht der Evolution.
    Hallo void,

    offen gestanden sehe ich das Argument nicht ganz: warum sollte friedliche Existenz Stagnation bedeuten ? Die Möglichkeiten der sinnvollen "Zusammenarbeit" sind bei einer friedlichen Koexistenz doch ungleich höher.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  8. #408
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    Hallo Ralf,

    ok, es gibt Symbiosen in der Natur, also Zusammenarbeit zweier Arten die als Win/Win-Situation beiden nützt. Zusammen trotzen die beiden Symbionten den äußeren Einflüssen und Feinden besser als jede allein für sich es könnte.
    In diesem Fall würde ich zustimmen dass die friedliche Koexistenz funktioniert, aber das ist ein Extremfall, der erst mal erreicht werden muss. Vorher geht es um Ressourcen wie Nahrung, Energie, Territorium usw. Da ist weder die Natur im Allgemeinen noch unsere Art im Speziellen besonders rücksichtsvoll.
    Vielleicht hast du aber Recht, wenn man sich ein Szenario vorstellt, wo zwei "intelligente" Arten aufeinander treffen, deren Politik von Wissenschaftlern und Forschern mindestens so sehr beeinflusst wird wie von Ökonomen (was bei uns Menschen bekanntermassen nicht der Fall ist).

    Grüße
    void

  9. #409
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    Zitat Zitat von void Beitrag anzeigen
    ... man sich ein Szenario vorstellt, wo zwei "intelligente" Arten aufeinander treffen, deren Politik von Wissenschaftlern und Forschern mindestens so sehr beeinflusst wird wie von Ökonomen.
    Wäre schön und man wird das zum gg. Zeitpunkt sicher prüfen. Bei Unklarheiten wird man nichts riskieren und den schlimmsten Fall der Fälle annehmen. Es geht dann schließlich um die Existenz eines ganzen Planeten und dessen Bewohnern. Da helfen Utopien schlecht beim Überleben.

    Gruß, Astrofreund
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    A. Einstein

  10. #410
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    Zitat Zitat von void Beitrag anzeigen
    In diesem Fall würde ich zustimmen dass die friedliche Koexistenz funktioniert, aber das ist ein Extremfall, der erst mal erreicht werden muss.
    Hallo void,

    dieser Zustand ist beispielsweise in jedem mehrzelligen Lebewesen und auchin jedem eukaryotischen Einzeller erreicht. Er scheint mir eher der Normalfall zu sein.

    Aber nicht nur auf Zellen-Ebene:

    auf jedem Menschen hocken rund dreimal mehr Bakterien als der Mensch Zellen hat. Von denen sind aber ~95% sogenannte Nutzbakterien, ohne die es der Mensch gar nicht so einfach hat. Das siehst Du beispielsweise daran, wenn nach einer Antibiotikum-Behandlung Deine Darmflora - also die Bakterien Deiner Darmflora - ebenfalls abgetötet wurden und Diarrhoe als Nebenwirkung auftritt, bis sich Deine Darmflora wieder regeneriert hat. Auch auf Deiner Haut hocken überall Bekterien, die verhindern, dass Schadbakterien über die Haut in Deinen Körper gelangen, in den Atemwegen sitzen solche Schutzbakterien, denen es bei einer Erkältung "an den Kragen gehen kann" u.s.w.


    Freundliche Grüsse, Ralf

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