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Thema: Außerirdische: Gut oder Böse?

  1. #421
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    Hallo Ralf, mit der Zeitspanne von 500 Millionen jahren gebe ich Dir recht. Aber beunruhigen tut mich das nicht. Lassen wir den Menschen gut 4 Millionen Jahre alt sein, dann bin ich sicher, dass wir in den nächsten 4 Millionen Jahren eine gute Läösung finden - wenn wir uns nicht vorher selbst beenden.

    Die Hektik um den Marsflug hat also andere Gründe. Bei einigen denkt man, die haben die größte Angst davor, nicht der Erste auf dem Mars zu sein. Die anderen - und das ist für mich die Mehrheit - hat finanzielle Interessen an der "Eroberung" des Marses. Zukünftige Rohstoffquellen werden auf dem Mond und dem Mars zu finden sein.

    Für die Zeit in 4 Millionen Jahren erwarte ich, dass die Zivilisation einen Entwicklungsstand erreicht, der es ihr ermöglicht, den Großteil der Sonnenenergie zu nutzen und dafür zu sorgen, dass die Erde nicht austrocknet bzw. eine andere Umlaufbahn erreicht.

    Grüße, Astrofreund
    "Organisation ist die Kunst, andere für sich arbeiten zu lassen. Überorganisation ist die Kunst, andere von der Arbeit abzuhalten."
    Jonathan Zenneck (1871 - 1959, Funkpionier und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre)

  2. #422
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    Für die Zeit in 4 Millionen Jahren erwarte ich, dass die Zivilisation einen Entwicklungsstand erreicht, der es ihr ermöglicht, den Großteil der Sonnenenergie zu nutzen und dafür zu sorgen, dass die Erde nicht austrocknet bzw. eine andere Umlaufbahn erreicht.
    kann jemand eine Gröbstabschätzung machen, wieviel Energie in einer bestimmten Zeiteinheit aufzubringen wäre, um die Umlaufbahn der Erde im notwendigen Maße ganz langsam mit der Sonne bzw. der zunehmenden Temperatur der Sonne mitwachsen zu lassen?

  3. #423
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    bzw. eine andere Umlaufbahn erreicht.
    Hallo Astrofreund,

    hier würde ich aber zu grösster Zurückhaltung tendieren - die Planetenbahnen eines Sonnensystems weisen meines Wissens chaotisches Verhalten auf, d.h. ein Eingriff in das aktuelle Gleichgewichtkönnte höchst unerwünschte Folgen haben was die Bahnen der anderen Planeten anbelangt, von den Bahnen der Planetoiden ganz zu schweigen.

    Nicht dass wir plötzlich die 4 grossen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto von blossem Auge bewundern können.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  4. #424
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ... Nicht dass wir plötzlich die 4 grossen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto von blossem Auge bewundern können.
    Freundliche Grüsse, Ralf
    Hallo Ralf,

    wäre doch schön, wenn die Monde ohne Feldstecher zu sehen wären. Ein ganz anderer Nachthimmel.
    Natürlich hast Du recht, dass ein Eingriff in dieses mehr oder weniger ausgeglichene Regelwerk zu Chaos führen kann. Aber unsere Nachfahren werden das in 4 Millionen Jahren doch hinbekommen, oder? Vielleicht helfen uns dann die soeben entdeckten Venusbewohner dabei.

    Grüße, Astrofreund
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  5. #425
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    Zitat Zitat von zabki Beitrag anzeigen
    kann jemand eine Gröbstabschätzung machen, wieviel Energie in einer bestimmten Zeiteinheit aufzubringen wäre, um die Umlaufbahn der Erde im notwendigen Maße ganz langsam mit der Sonne bzw. der zunehmenden Temperatur der Sonne mitwachsen zu lassen?
    Schwierig zu beantworten. Die Sonne verliert Masse und damit Gravitation. Ich denke, da braucht unser Planet Bremsraketen, damit er sich nach außen bewegt. Aber immerhin 6*10^24 kg mit Umlaufgeschwindigkeit von 30km/s ergibt für mich einen Impuls von ca. 1,8*10^29 Kgm/s.

    Lassen wir eine Milliarde Chinesen einen Meter hoch springen. Bewegt sich dann die Erde in die andere Richtung?
    Sagen wir der Durchschnittschinese bringt 60Kg auf die Wage. Macht 6*10^10Kg Gesamtmasse, was um 10^14 geringer ist als die Erdmasse. Die Erde wird sich bestensfalls um 10^(-14)m in die Gegenrichtung bewegen (ca. 10 Protonendurchmesser). Also die Chinesen müssen jeden Tag heftig Seilspringen machen, dann wären das in einer Million Jahren 10^(-8)m oder 10nm. Das schreit nach einer anderen Lösung ... (Näheres bitte hier asset.klett.de › assets nachlesen).

    Grüße Astrofreund
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  6. #426
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    wäre doch schön, wenn die Monde ohne Feldstecher zu sehen wären. Ein ganz anderer Nachthimmel.
    Hallo Astrofreund,

    zweifelsohne. Gestern abend hatte ich keinen Feldstecher dabei und ich habe die Jupitermonde verpasst. Das wäre sehr hilfreich gewesen, wenn man sie von blossem Auge sehen könnte.

    Allerdings könnte man auch schon ein bisschen "üben" und die Bahn der Europa anheben, so dass sie nicht mehr mit Io und Ganymed in der schönen 1:2:4-Resonanz verläuft, und mal schauen, was dann so alles passiert.



    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    Natürlich hast Du recht, dass ein Eingriff in dieses mehr oder weniger ausgeglichene Regelwerk zu Chaos führen kann. Aber unsere Nachfahren werden das in 4 Millionen Jahren doch hinbekommen, oder? Vielleicht helfen uns dann die soeben entdeckten Venusbewohner dabei.
    Schwer zu sagen; chaotisches Verhalten zeichnet sich nunmal dadurch aus, dass Du in jeder epsilon-Umgebung Punkte findest, die zu echt verschiedenen Attraktoren streben. Daran können auch unsere Nachfahren nicht viel ändern, das einzige, was die besser hinkriegen könnten als wir, ist eine bessere Prognose. Wenn wir heutzutage das Wetter halbwegs zuverlässig 3 Tage vorhersagen können, dann können die es mit massivst verbesserten Rechenmethoden vielleicht 1 Monat vorhersagen.

    Aber vielleicht ist das ganze doch hinreichend gut gedämpft, dass man zuverlässigere Vorhersagen gewinnen kann, ich weiss es nicht.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #427
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    @astrofreund

    danke.

    da hätte ich mir die Chinesen schwerer, die Erde leichter und die Protonen kleiner vorgestellt ...

  8. #428
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    Zitat Zitat von astrofreund Beitrag anzeigen
    Die Hektik um den Marsflug hat also andere Gründe.
    Ich sehe da ganz andere Gründe. Uns gehen langsam die fossilen Ressourcen aus um noch schnell den Sprung zur interplaneten Zivilisation zu schaffen. Rein regenerativ wird es schwierig. Wer weiß was die nächsten 20 Jahre bringen und ob wir dann überhaupt noch zivile Raketen haben werden? Der Mensch ist erfindungsreich wenn er will, blos dafür müsste er sich auch auf die Lösung konzentrieren können und nicht auf den nächsten Krieg um Wasser/Öl/fruchtbares Land.
    101010

  9. #429
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist erfindungsreich wenn er will, bloss dafür müsste er sich auch auf die Lösung konzentrieren können und nicht auf den nächsten Krieg um Wasser/Öl/fruchtbares Land.
    Kann ich Dir nur voll zustimmen. Ich bin dafür, das gesamte Militär still zulegen und alle Waffen (auch die privaten) einzuschmelzen. Der Stahl reicht dann für viele Raketen und Raumschiffe. Die Rüstungsverdiener und Kriegsgewinnler können ihr Geld mit Raumfahrt verdienen. Allerdings muss vorher verhindert werden, das hunderttausende Internetsats die zukünftige Raumfahrt verhindern. Sonst müssten wir den Mars die nächsten Jahrhunderte abschreiben und damit auch dessen Rohstoffe.

    Grüße, Astrofreund
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  10. #430
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Schwer zu sagen; chaotisches Verhalten zeichnet sich nunmal dadurch aus, dass Du in jeder epsilon-Umgebung Punkte findest, die zu echt verschiedenen Attraktoren streben. Daran können auch unsere Nachfahren nicht viel ändern, das einzige, was die besser hinkriegen könnten als wir, ist eine bessere Prognose. Wenn wir heutzutage das Wetter halbwegs zuverlässig 3 Tage vorhersagen können, dann können die es mit massivst verbesserten Rechenmethoden vielleicht 1 Monat vorhersagen.
    Mir wurde vor gut zwei Jahren von einem klugen Menschen - der die Chaostheorie in einem Vortrag vorstellte - erklärt, dass genau die Chaostheorie verhindert, brauchbare Wettervorhersagen länger als für drei Tage machen zu können. Das machen leistungsfähigere Superrechnereinrichtungen nicht besser. Die vielen leistungsstarken Server in diesen Systemen lassen die Rechnung einer höheren Auflösung innerhalb sinnvoller Zeiten zu. Aber keine längere Vorhersage.
    Aber vielleicht kann man bessere Methoden der Physik und Mathematik finden, die das trotz Chaostheorie weitaus besser hinbekommen.

    Grüsse, Astrofreund
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