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Thema: Außerirdische: Gut oder Böse?

  1. #1
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    Standard Außerirdische: Gut oder Böse?

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    Die Frage ist, ob man überhaupt Angst haben braucht vor dem First Contact. In Filmen wird ja oft angenommen dass Aliens bösartige Absichten besitzen.

    Eigentlich haben meine Überlegungen nicht nur etwas mit außerirdischer Intelligenz zu tun, sondern auch mit dem Zustand unserer Welt.

    Kann es sein, dass höhere Lebewesen bzw. deren soziale Strukturen immer einen friedlichen Zustand anstreben? Dass Kriege und Ausbeutung quasi nur kurze oder längere Zeit andauern und dann immer irgendwann übergehen in diese "friedliche Koexistenz" ?
    Welche Gesellschaft könnte schon ihren Wohlstand erhalten, wenn sie immer in Konflikt wäre?
    Wenn man Konflikte gleichsetzt mit einem angeregten Zustand der Konfliktpartner (erhöhter Ressourcenverbrauch, hohe "Menschliche" Verluste und dazugehörige Tragödien im sozialen Bereich, Verlust der industriellen Produktivität für den Wohlstand, usw....) und davon ausgeht dass eine Gesellschaft immer einen Zustand anstrebt, wo möglichst viel Energie in das eigene Wohl fließt,
    erscheint dass dann nicht möglich, dass es sehr wenige bis garkeine aggresiven Außerirdischen gibt?
    Immerhin sehen wir das momentan an unserer eigenen Weltordnung, die auch einen Zustand der maximalen Produktivität anstrebt und diesen im Gegensatz zu Früher bald erreicht hat (Kapitalismus). Es ist ja ergiebiger, mit einer fremden Rasse oder auch nur einem fremden Land, handel zu betreiben, neue Absatzmärkte zu erschließen usw.., als dieses durch Kriege zu schwächen.
    Noch eine Hypothese am Schluss: Angenommen es gibt 70% friedvolle Zivilisationen, die sich durch Bündnisse gegenseitigen Schutz gewähren, dann haben doch die reslichen 30% aggresiven kaum eine Chance auf Ausdehnung ihres Einflussbereiches, im Gegenteil, sie werden wahrscheinlich immer weiter isoliert und damit geschwächt.
    Geändert von SRMeister (02.06.2010 um 23:08 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von SRMeister Beitrag anzeigen
    und davon ausgeht dass eine Gesellschaft immer einen Zustand anstrebt, wo möglichst viel Energie in das eigene Wohl fließt [...]
    Immerhin sehen wir das momentan an unserer eigenen Weltordnung, die auch einen Zustand der maximalen Produktivität anstrebt und diesen im Gegensatz zu Früher bald erreicht hat (Kapitalismus).
    Aus welchem Paralleluniversum bist du zu uns gestossen?

    Grüsse galileo2609
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  3. #3
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    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Aus welchem Paralleluniversum bist du zu uns gestossen?

    Grüsse galileo2609
    Spielst du auf diese Aussage an?
    die auch einen Zustand der maximalen Produktivität anstrebt und diesen im Gegensatz zu Früher bald erreicht hat (Kapitalismus).
    Ich habe nicht versucht zu sagen, dass es für den einzelnen am Besten abläuft, nur dass das System an sich am effektivsten arbeitet und mit "bald erreicht" meine ich nur dass irgendwann sowieso alle Länder dem Kapitalismus zum Opfer fallen und nicht irgendeiner Religion oder sonst welchen unterdrückerischen Systemen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von SRMeister Beitrag anzeigen
    und mit "bald erreicht" meine ich nur dass irgendwann sowieso alle Länder dem Kapitalismus zum Opfer fallen und nicht irgendeiner Religion oder sonst welchen unterdrückerischen Systemen.
    Ich behaupte mal aus dem Stehgreif, dass du in Probleme kommen wirst, für diese These Belege zu präsentieren. Was du finden wirst, führt dich jedenfalls recht schnell zu der Diagnose, dass eine Menge Aggressivität im Spiel ist, wo das versucht wird.

    Grüsse galileo2609
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  5. #5
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    Da gebe ich dir vollkommen recht, ich versuche auch nicht irgendwie den Kapitalismus hoch zu loben, sondern habe nur festgestellt dass er sich in den vergangenen 100 Jahren sehr stark ausgebreitet hat und damit die anderen Systeme entweder ausgerottet oder stark dezimiert hat. Ich bin einfach kein Anhänger von irgendeinem politischen System, sondern habe nur versucht den Gedanken rüberzubringen.
    Ich will daraus auf keinen Fall irgendne politische Diskussion oder soetwas machen. Wollte nur sagen dass es so aussieht, als ob eine wirtschaftliche Verhaltensweise einer Gesellschaft oder Zivilisation, einen Vorteil gegenüber anderen Systemen hat. Das könnte man ja auch als Evolution der gesellschaftlichen Systeme weiterdiskutieren, man kann aber auch einfach wie ich die behauptung aufstellen, dass es anderswo genauso zugehen muss wenn die Vernunft mitspielt. Damit meine ich nicht den Kapitalismus an sich sondern irgendeine weiter entwickelte Form davon...ist ja auch egal wie die aussieht, nur dass sie nicht durch Unterdrückung, Ausrottung, oder Versklavung funktioniert ist dabei wichtig.

  6. #6
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    Hallo SRMeister,
    Zitat Zitat von SRMeister Beitrag anzeigen
    sondern habe nur festgestellt dass er sich in den vergangenen 100 Jahren sehr stark ausgebreitet hat und damit die anderen Systeme entweder ausgerottet oder stark dezimiert hat. [...]
    ...ist ja auch egal wie die aussieht, nur dass sie nicht durch Unterdrückung, Ausrottung, oder Versklavung funktioniert ist dabei wichtig.
    ich wollte auch erstmal nur auf diesen plakativen Widerspruch hingewiesen haben, der bereits in deinem Eröffnungspost anklang.

    Im übrigen halte ich es für ausgesprochen schwierig, über die Potentiale und constraints extraterrestrischer Zivilisationen zu spekulieren, wenn wir doch gerade einmal unsere kennen. Einigermassen zumindest.

    Grüsse galileo2609
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  7. #7
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    Das Thema ist natürlich hoch spekulativ, aber vielleicht nicht spekulativer als Astrobiologie oder SETI, nur dass es darüber tausende wissenschaftliche Arbeiten als Diskussionsgrundlage gibt, wohingegen es über dieses Thema meines Wissens nach keine gibt. Das macht die Sache doch gerade interessant, da es sicher so viele Meinungen wie Mitglieder im Forum gibt.

  8. #8
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    Hallo SRMeister

    Wenn du solche überlegungen anstellst musst du dir folgendes überlegen....

    Wir wissen erst mal nichts über ET's wir können nur sachen und bekannte Verhaltensstrukturen auf sie evtl. ableiten.
    Verstehen werden wir sie warscheinlich niemals...das klappt bei uns ja kaum, wenn wir an andere Kulturen denken.

    Nimm zum beispiel eine Rasse die wie Ameisen strukturiert sind.... äußerst produktiv und alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin und einer / eine / etwas hat das sagen. Fremde werden nicht tolleriert.

    Oder nimm eine Rasse mit einem starken territorialen Drang. Gut zu lesen in
    "Der Antares Krieg" Wo der Instinkt keine anderen Rassen zu lässt.

    Nimm dich mal selbst als Beispiel. Du bist in einem Raum und auf dem Tisch liegen Wertsachen von 1 Milliarde Euro. Das Geld ist nicht bewacht. Keiner würde wissen das du es genommen hast. Niemand würde es jemals herraus finden woher du das Geld hast. Du würdest völlig ungeschoren davon kommen.......

    Würdest du das Geld nehmen ?

    Dann noch das Recht des stärkeren.... Die Sieger schreiben immer die Geschichte.

    Ich denke .. falls jemals welche kommen haben wir Schwierigkeiten.
    Geändert von comhq (03.06.2010 um 01:43 Uhr)

  9. #9
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    Oder nimm eine Rasse mit einem starken territorialen Drang. Gut zu lesen in
    "Der Antares Krieg" Wo der Instinkt keine anderen Rassen zu lässt
    Hi Comhq,
    Die Raqssen aus den Romanen scheinen auf den ersten Blick ja zu funktionieren aber wer sagt denn dfas eine Weltraum fahrende Ameisenrasse überhaupt möglich ist?
    Wenn deine Ameisen Ameisen da keine anderen Rassen zulassen, haben sie nach kürzester Zeit ihren eigenen Planeten ganz für sich alleine und das wiet vorher bevor sie genug Intelligenz für so etwas wie eine Zivilisation entwickeln konnten.
    Ohne andere Arten in diesem "Ökosystem" gibts zum einen natürlich eher begrenzte Möglichkeiten für einen Nahrungskette oder einen funktionierenden Wasser/Sauerstoffhaushalt und selbst wennd iese ameisen dann nicht innerhalt kürzester Zeit zu Grunde gehen, so könnnen sie sich
    nicht mehr evolutionär entwickeln weil einfach keine Konkurenz mehr da ist.

    mfg Kibo

  10. #10
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    Sorry für die orthographischen Mängel, ich musste unerwartet schnell vom PC weg.
    Ich wollte eigentlich sagen, dass es gut sein kann das nur "nette" Völker es bis in den Interstellaren Raum schaffen so wie SRMeister das auch schon gesagt hat. Klar ist es gut möglich das auch mal eine agressive Truppe mit bei ist, aber unwarscheinlicher. Kriegerische Expansion ist bei den Völkern der Erde auch niemal die langfristig erfolgversprechende Lösung gewesen, denn so entstehen vielleicht Imperien aber keien stabilen Staaten. Warum sollte das auch nicht auch für Rassen im Weltraum gelten?
    Das ist wie mit Bynaus Idee vond en Inhibitoren (auf finalfrontier): klingt im Prinzip logisch, aber man findet dafür keinen erfolgreichen Vorläufer auf unseren Planeten, sonst hätten wir ja schon alle noch lebenden Naturvölker ausgerottet.

    mfg Kibo

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