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Thema: Dobson 10" ausreichend für grössenwahnsinnigen Quereinsteiger?

  1. #11
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    Hier mal ein Link zu Teleskopen:
    Mit Go-TO:

    http://www.ait-trading.com/
    oder
    http://www.meade.de
    Astronomie und Raumfahrt das andere Hobby

  2. #12
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    viel Gelaber wieder mal, da kann einem die Lust tatsächlich vergehen, sich ein Teleskop anzuschaffen. Meine Einsteigerzeiten sind auch noch nicht so lange her, und es gibt sicher nichts faszinierenderes als ein Objekt mit dem Teleskop zu finden, das man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Das A und O eines Teleskops ist sicherlich das Stativ. Da musst du dir wirklich nicht gleich eine elektronische Nachführung anschaffen. Ein Dobson hat allerdings keine Parallaktische Montierung, ist somit etwas komplizierter zu handeln, vom Preis/Leistungsverhältnis sind die Dinger momentan allerdings nicht zu schlagen. Wenn du tatsächlich gleich in den Deepsky Bereich einsteigen willst, kommst du allerding nicht um Dobson herum. Einen sehr guten Händler für Dobson findest du hier http://www.teleskop-service.de/

    Ich würde auch, wie bereits einige andere hier empfehlen, erst mal klein anfangen. Ich hatte damals einen Refraktor mit parallaktischer Montierung, mit dem man hervorragend unsere Planeten beobachten konnte. Da lernst du erst mal mit der Montage und der Justierung umzugehen. Ein Spiegelteleskop ist dann schon wieder eine ganz andere Sache. Da musst du schon einiges mehr investieren und vor allem wesentlich präziser arbeiten. Ohne Vorkenntnisse und Erfahrung währe sogar ein Dobson ziemlich gewagt.

  3. #13
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    Fairerweise muss ich sagen, dass ich zu Schulzeiten mal ein Astro-Wochenende mit einem Fernrohr mitgemacht habe und das habe ich bis heute nicht vergessen !

    Während die anderen mit den Mädels u.s.w. bin ich mit dem Schulfernrohr, für das sich niemand sonst interessiert hat, hinausgegangen und habe mir einige Planeten, Doppelsterne, Kugelsternhaufen und den Mond angeschaut. Ich hatte übrigens auch ein Mädel bei mir, die mir geholfen hat; tatsächlich ist es einfacher, Beobachtungen zu zweit zu machen.

    Dieses Fernrohr war sehr schwer, so dass es ganz gut auf dem Boden stand, ich liess aber meine damalige Begleiterin mal im Abstand von 10 m auf den Boden hüpfen, worauf ich das Fernrohr tatsächlich neu einstellen musste. Mit 30facher Vergrösserung - das Fernrohr hatte keine automatische Nachführung - konnte man grandios beobachten, indes brachte die 60fache Vergrösserung fast nichts, weil es schwieriger war, die Objekte zu finden und sich die Erde in ca. 8 Sekunden unter uns weggedreht hat.

    Wie auch immer - das war ein grandioses Sternen-Wochenende; dennoch habe ich mich auf Feldstecher-Beobachtungen konzentriert und wenn ich mal eine Fernrohr-Beobachtung tätigen will, gehe ich in die Sternwarte.

  4. #14
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    Ich hatte übrigens auch ein Mädel bei mir, die mir geholfen hat;
    Tja, die anderen hatten also nichts davon. Außerdem sind solche Oberflächlichkeiten bei den interessanten Mädchen sowieso nicht tauglich. Außerdem ist das, was du gemacht hast, wesentlich romantischer, auch wenn es möglicherweise ein "normales" Mädchen war, also, nur ein nettes Mädchen und nichts Schwerwiegendes.
    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    tatsächlich ist es einfacher, Beobachtungen zu zweit zu machen.
    Oh, ja. Amen. Das ist so ziemlich DAS wichtigste, was man erkennen muss. Aus dem Grund habe ich mich jetzt auch vond er schulischen Philosophie-AG getrennt, die nicht besonders fruchttragend war, und habe mit einem anderen Schüler einer höheren Klassenstufe eine Philosophisch - Physikalisch - Theologische Diskussionsrunde eröffnet, die 14-tägig tagt. Zu zweit gehts wirklich besser.
    Zitat Zitat von ralfkannenberg
    wenn ich mal eine Fernrohr-Beobachtung tätigen will, gehe ich in die Sternwarte.
    Eben!

  5. #15
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    Hi
    Ja Zustimmung, ist ein faszinierendes Hobby. Mit welchen sich aber auch Beschäftigen muss! Also rausgehen durchgucken und gleich auf Anhieb das sehen was man möchte ist nicht. Ohne Orientierung am Sternhimmel würde ich mir erstmal was Kleineres kaufen. Erstmal ein Sternkarte und das zurechtfinden üben.
    Übrigens sehen die meisten Objekte nicht prächtig aus wie man sie vom Foto herkennt, gerade bei Galaxien und galaktischen Nebeln ist man eher enttäuscht, mehr als blasse Schimmer ist meistens nicht.
    Die Idee sich mal in einer Sternwarte umzuschauen ist daher gar nicht mal so schlecht, um mal einen Eindruck vom Ganzen zu gewinnen.
    CS Udo S
    Dumm stellen schafft Freizeit.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Udo_S
    Ohne Orientierung am Sternhimmel würde ich mir erstmal was Kleineres kaufen. Erstmal ein Sternkarte und das zurechtfinden üben.
    Übrigens sehen die meisten Objekte nicht prächtig aus wie man sie vom Foto herkennt, gerade bei Galaxien und galaktischen Nebeln ist man eher enttäuscht, mehr als blasse Schimmer ist meistens nicht.
    Ich könnte ein Buch über meine "Misserfolge" schreiben; so habe ich beispielsweise ganz zu Beginn Saturnringe um den Polarstern gesehen. Nebendran noch den grossen Saturnmond Titan. Alles mit einem 8x25 Feldstecher. - Danach habe ich mich erst einmal mit den Sternbildern beschäftigt.
    Wahrscheinlich bin ich auch der einzige Mensch auf der Welt, der 1976 trotz versuchter Beobachtung den Kometen West "übersehen" hat. Doch selbst in meinem Alter ist es passiert, dass ich zwei nahe zusammenstehende Sterne für einen Kometen gehalten habe und meine Beobachtungsnotizen als erster Beobachter der Nordhemisphäre der NASA eingereicht habe, worauf am nächsten Tag mehrere Beobachter nachzogen und ihn ebenfalls rapportiert haben. Ich hatte ihn "sternförmig" gesehen (d.h. grosse DC) und die nachfolgenden Beobachter sahen ihn auch sternförmig, obgleich das Ding sehr diffus war. Als ich den Kometen dann einige Tage später das zweite Mal gesehen hatte, war ich über diese starke Diffusität so überrascht, dass ich erneut meinen Feldstecher auf die erste Stelle gerichtet habe und der "Komet" immer noch da stand ...
    Ach ja, das Schulwochenende: Jupiter und Saturn sehen bei 30facher Vergrösserung ganz putzig aus, wie Erbsen mit Streifen, wobei die zweite gestreifte Erbse noch einen schönen niedlichen Ring hat
    Geändert von ralfkannenberg (03.11.2005 um 11:51 Uhr)

  7. #17
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    Wenn das Erbsen wären...
    So viele Vegetarier gäbs gar nicht, um die beiden Erbsen zu verspeisen.
    Aber ich glaube, die Sonne wäre ein sehr dummer Bauer.

    "Die dicksten Bauern ernten die dümmsten Erbsen" oder wie war das..

    Naja, nur ein Witz am Rande.

    Ich finds recht witzig, mit nem Spektiv oder Feldstecher z.B. den Mars zu begutachten. Klar, du siehst nicht ganz so viel, aber du erkennst in der mitte einen dunkleren Fleck als außen. Für was genaueres reichts nicht, ist klar, aber durch die dunklere Färbung weiß man, dass das Objekt nicht selbst Leuchtet.

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