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Thema: Dunkle Materie: Energie strahlende Objekte mit Eigenrotation?[Teil2]

  1. #1
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    12.10.2005
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    5

    Idee Dunkle Materie: Energie strahlende Objekte mit Eigenrotation?[Teil2]

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    Fortsetzung: Dunkle Materie: Energie strahlende Objekte mit Eigenrotation?[Teil1]

    9. Verallgemeinerung der c-Peripherie

    Im Experiment bestreicht der Laserstrahl nur eine Kreisebene, die rechtwinklig zur Drehachse steht und deren Begrenzung, die c-Peripherie, nur eine Linie darstellt.
    Ganz anders ist die Situation im Universum. Dort strahlt ein kugelförmiges Objekt nicht nur in einer rechtwinkligen Ebene zur Rotationsachse Energie ab, sondern in alle Richtungen. Ordnet man, ähnlich der Breitengrad-Einteilung unseres Globusses, der rechtwinkligen Strahlungsebene am Äquator den Winkel α = 0° zu, dann liegen alle übrigen Abstrahlwinkel zwischen 90° Nord und 90° Süd. Alle Strahlen erreichen so auf unterschiedlich langen Wegstrecken die c-Peripherie und enden dort. Auf diese Weise kann man sich die c-Peripherie als einen fiktiven, zylinderförmigen Mantel vorstellen, der um die in Nord- und Südrichtung bis ins Unendliche verlängerte Rotationsachse zentriert ist, ähnlich der Abschirmung eines Koaxialkabels um dessen Mittelpunktsleiter.
    Je größer der Abstrahlwinkel desto länger der Weg bis zur c-Peripherie. Strahlen, die bei 90° Nord bzw. Süd austreten, erreichen mathematisch gesehen die c-Peripherie erst im Unendlichen [r(alpha) = rc/cos(alpha)].
    Wichtig!
    Der Abstrahlwinkel hat keinen Einfluss auf die Entfernung zwischen c-Peripherie und Rotationsachse, sondern nur die Rotationszeit!

    Siehe Abb.3: Strahlungsbild mit Blickrichtung quer zur Rotationsachse
    10. Schlussfolgerungen für unser Universum

    Wenn die Ergebnisse des virtuellen Experimentes durch das reelle bestätigt werden könnten, gäbe es folgende Hypothese für das Universum:
    Energie strahlende und um die eigene Achse rotierende Körper im Universum können uns verborgen bleiben, weil ihre mit Lichtgeschwindigkeit flüchtende elektromagnetischen Strahlung ebenfalls der Rotation folgt, aber auf ihrem Weg an die Grenze der fiktiven c-Peripherie durch den immer stärker wirkenden Einfluss der Relativität der Zeit gekrümmt, gedehnt und schließlich beendet wird. Die Menge der abgestrahlten Energie wird so von einem energiereichen Potential in ein immer mehr energieärmeres gewandelt. Die freiwerdende Differenz fließt in den „Wärmehaushalt“ des Universums.
    Entscheidend für eine direkte Wahrnehmung eines solchen Objektes ist, ob sich unser Beobachtungsstandort innerhalb oder außerhalb der c-Peripherie befindet. Entfernung und Rotationsgeschwindigkeit sowie die Raum-Koordinaten der Rotationsachse des Objektes haben darauf entscheidenden Einfluss. Selbst wenn sich der Beobachtungsstandort innerhalb der c-Peripherie befindet, können Richtung und Wellenlänge der empfangenen Strahlung, verglichen mit dem Urzustand an der Quelle, bereits verfälscht sein (siehe Abb.4)!

    Siehe Abb.4: Strahlungsbild mit Blickrichtung längs zur Rotationsachse
    Eine indirekte Wahrnehmung solcher Objekte bleibt durch deren Gravitationswirkungen auf ihre Umgebung trotzdem möglich! Damit würde z.T. erklärt, dass an manchen Orten des Universums, wo Gravitationswirkungen beobachtet werden, die Ursachen dafür, also die Objekte selbst, nicht zu beobachten sind. Das beschriebene Phänomen wäre so eine der Ursachen für das Auftreten dunkler Materie!

    11. Berechnung des Radius rc der c-Peripherie im experimentellen Bereich

    Allgemeine Gleichung: rc = c * 30 /(Pi * n) [km]
    Drehzahl n [1/min]
    Lichtgeschwindigkeit c [300.000 km/s]

    Beispiel: Laserstrahl-Experiment

    Gegeben: n = 500.000 1/min, c = 300.000 km/s
    Gesucht: rc
    Lösung: rc = 300.000 * 30 / (Pi * 500.000) = 5,730 km

    12. Berechnung des Radius rc der c-Peripherie im astronomischen Bereich

    Da sich bei astronomischen Objekten die Rotationszeit auf eine Umdrehung um die eigene Achse bezieht, kann n=1 gesetzt werden. In der Gleichung c=2*Pi*n*rc/t kann damit n entfallen und man erhält für den Radius rc:

    Allgemeine Gleichung: rc = c * t / (2* Pi) [km]
    Lichtgeschwindigkeit c [300.000 km/s]
    Rotationszeit t [s]

    Der rechte Teil der Gleichung ist die Bogenlänge bc des Radianten, wobei sich wieder rc=bc bestätigt!
    Noch einfacher wird es, wenn man rc nur in Lichtdimensionen berechnen will, dann kann c entfallen, indem man die Rotationszeit einfach auf die c-Peripherie projiziert:

    Spezielle Gleichung: rc = t / (2*Pi) [Lmin, Lh, Ld, Lj]
    Rotationszeit t [min, h, d, j]

    Beispiel: Sonne

    Gegeben: t = 27 d (=27*24*3600 s)
    Gesucht: rc
    Lösung mit allgemeiner Gleichung:
    rc = 300000 * 27 * 24*3600 / (2 * Pi) = 111.383.000.000 km (= 745 AE = 4,297 Ld)
    Lösung mit spezieller Gleichung:
    rc = 27 / (2 * Pi) = 4,297 Ld

    13. Nachbemerkung

    Mit diesem Beitrag möchte ich gern einen Denkprozess anstoßen, der Interessierte zur Diskussion veranlasst und evtl. zu einem reellen Experiment herausfordert. Vielleicht kann der Beitrag so noch eine kleine Hommage für Albert Einstein im Einstein-Jahr 2005 werden?

  2. #2
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    Hallo,

    sehr interessanter gedanke.. doch ich glaube nicht das er das problem der dunklen materie löst. Mir fällt spontan ein gegenargument ein:

    Wir müssten bei objekten die ihren c-Peripherie radius in unserer nähe haben feststellen das sie z.b. im radiowellenbereich strahlen. Daher müsste man eine verbindung zwischen der rotationsgeschwindigkeit und der strahlungsart finden. Also ich glaube das den astronomen dann sehr viele anomalien auffallen müssten.

    mfg monogon

  3. #3
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    Zitat Zitat von hobergner
    Energie strahlende und um die eigene Achse rotierende Körper im Universum können uns verborgen bleiben, weil ihre mit Lichtgeschwindigkeit flüchtende elektromagnetischen Strahlung ebenfalls der Rotation folgt, aber auf ihrem Weg an die Grenze der fiktiven c-Peripherie durch den immer stärker wirkenden Einfluss der Relativität der Zeit gekrümmt, gedehnt und schließlich beendet wird.
    Ich hab lediglich deinen zweiten Beitrag hier überflogen, muss aber feststellen das hier gegen die Spezielle Relativitätstheorie verstoßen wird. Der Bewegungszustand der Strahlungsquelle hat nämlich nach der SRT nicht den geringsten Einfluss auf den Weg den die Lichtstrahlen nehmen. Es ist als hätte das Objekt kurz seine Rotation unterbrochen um die Strahlung auszusenden. Genauso ist es auch wenn Licht von einem Autoscheinwerfer emmitiert wird. Egal wie schnell das Auto ist, das Licht wird immer gleich schnell sein! Es ist als hätte das Auto einen Moment lang angehalten um das Licht auszusenden. Bei Rotationen darf sich der Bewegungszustand natürlich ebensowenig auf die Bahn der Lichtstrahlen auswirken. Lichtstrahlen können nur durch Quanteneffekte oder Raumzeitkrümmung gebogen werden.

    Schöne Grüße,
    Sky.

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