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Thema: Verteidigung gegen Außerirdische

  1. #11
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    Zitat Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
    Viel schlauer wäre allerdings wenn die Aliens, von Anfang an Nett zu uns sind.
    Solange sie keinen Edgar in ihren Reihen haben ...

    Grüsse galileo2609
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  2. #12
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    Gute Idee, Enas Yorl

    Aber aus dem All abgefeuerte Projetile benötigen auch einiges an Energie, damit sie durch die Atmosphäre nicht so weit abgebremst werden, daß sie letztendlich wirkungslos werden.

    Mir ging in diesem thread eine Episode der Myth Busters durch den Kopf: Sie wollten wissen, wie die Wirkung von Patronen ist, die ins Wasser abgefeuert werden, bzw. es ging um die Frage, kann ein Westernheld sich im Wasser dem Beschuss entziehen, indem er taucht.

    Sie haben dazu verschiedene Waffen benutzt, vom Revolver bis zum Hochgeschwindigkeitsgeschoss. Überraschend war: Je schneller das Projektil ins Wasser geschossen wurde, desto schneller wurde es abgebremst. Am gefährlichsten (für den tauchenden Westernhelden oder Soldaten) war somit der Revolver. Die Projektile der modernen Hochgeschwindigkeitskanonen erreichten nicht den Boden des Beckens und waren extrem deformiert, sehr viel stärker als die Revolverpatronen.

    Ein Schuß eines Projektils durch die gesamte Erdatmosphäre dürfte ähnlichen Effekten unterliegen. Die Aliens müssten also wahrscheinlich doch wieder mit großen Asteroiden auf uns schmeißen, um eine nennenswerte Wirkung zu erzielen . Aber das ist ja per Szenario eher ausgeschlossen.

    PS: @Galileo, wer zum Geier ist Edgar?
    Geändert von jonas (27.02.2010 um 23:34 Uhr)
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  3. #13
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    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    PS: @Galileo, wer zum Geier ist Edgar?
    Die Schabe aus MiB.

    Grüsse galileo2609
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  4. #14
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    Die Schabe aus MiB.
    Ah, ok, danke Dir

    Geiler Vergleich
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  5. #15
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    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Aber aus dem All abgefeuerte Projetile benötigen auch einiges an Energie, damit sie durch die Atmosphäre nicht so weit abgebremst werden, daß sie letztendlich wirkungslos werden.
    Wer ein Generationenraumschiff auf eine interstellare Reise schicken und auch wieder abbremsen kann, sollte schon einiges an Energie produzieren können. Auch muss die Energie zum abfeuern einer Coilgun nicht unmittelbar produziert werden, sondern kann auch über längere Zeit in Kondensatoren gesammelt werden.
    Für schlauer und wesentlich raffinierter halte ich aber eine wirtschaftliche Invasion. Warum die Einheimischen umbringen, wenn man sie auch für sich arbeiten lassen kann?

  6. #16
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    Hi Enas Yorl

    Das ging mir nach Deinem post #10 auch durch den Kopf. Ich denke da an die Strategie von Cortés, der es letztendlich schaffte Verbündete zu gewinnen und so den Azteken mit nicht nur seiner eigenen, zahlenmäßig jämmerlichen, Gefolgschaft gegenüberzutreten, sondern mit einer Armee, rekrutiert aus der einheimischen Bevölkerung.

    Es läge also in der Hand der Menschen, ob sie sich durch Außerirdische instrumentalisieren lassen. Insofern ist unsere eigene gewalttätige Vergangenheit und Geschichte ein guter Lehrmeister um uns vor den Verführungen einer technologisch überlegenen Expeditionsarmee zu schützen.
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  7. #17
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    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Es läge also in der Hand der Menschen, ob sie sich durch Außerirdische instrumentalisieren lassen. Insofern ist unsere eigene gewalttätige Vergangenheit und Geschichte ein guter Lehrmeister um uns vor den Verführungen einer technologisch überlegenen Expeditionsarmee zu schützen.
    Da wäre ich nicht sehr optimistisch. Was würde denn passieren wenn bei uns ein paar tausend Aliens auftauchen und im Austausch für Bürgerrechte und Siedlungsrecht eine ausgereifte Fusionstechnologie anbieten würden? Vermutlich würden sich die meisten Länder mit Angeboten nur so überschlagen, allein schon um gegenüber anderen Ländern nicht ins Hintertreffen zu geraten. Und wenn diese Aliens halbwegs klug dabei vor gehen, ihre Technologie bei uns in Geld umzuwandeln, haben die schnell ein gigantisches Wirtschaftsimperium in der Hand.

  8. #18
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    Bisher klasse Ideen hier

    Dann bleibt ihnen nur die langsame Manipulation von Asteroidenbahnen. Und das dauert Jahrzehnte. In dieser Zeit bemerkt man die potenziell feindliche Aktivität und kann Gegenmaßnahmen à la SDI einleiten.
    Nun ja .. es würde einige Zeit dauern den Asteroiden auf die Erde zusteuern zu lassen , aber Zeit haben die Aliens. Wenn der oder die Asteroiden auf Kollisionskurs sind und wir sie abfangen wollen, mit im Weltall stationierten Waffen. Da brauchen die Aliens nur einen Asteroiden vorraus schicken und ihn in die Luft sprengen. Das wirkt dann wie eine riesige Schrotflinte. Die Erde würde zwar nicht beschädigt aber alles was om All ist würde zu Klump geschossen werden. Und wieviel hängt heutzutage von den Sateliten ab... ui ui ui

    Ob sich die Weltwirtschaft überhaupt von so einem Disaster erholen wird bezweifel ich sehr... der letzte Börsencrash war schon schlimm und stellt euch mal vor ... die meisten Fabriken arbeiten nicht mehr kein Telefon über Satelit und kaum ein Auto würde mehr fahren können uii ui ui das wäre schlimm.

    Es ist eigentlich sehr unwarscheinlich das unsere Bakterien denen was anhaben können da die Aliens warscheinlich nicht kompertibel zur Erdbiosphare sind.

    Warscheinlicher ist eine art Gurilliakrieg like Afganistan oder Vietnam.
    Aber wenn alle grösseren Städte zerstört sind und nichts zu futtern da ist wirds echt hart für uns.....

  9. #19
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    Zitat Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
    Und wenn diese Aliens halbwegs klug dabei vor gehen, ihre Technologie bei uns in Geld umzuwandeln, haben die schnell ein gigantisches Wirtschaftsimperium in der Hand.
    Wir könnten ihnen dafür unsere bad banks andrehen.

    Grüsse galileo2609
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  10. #20
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    Zitat Zitat von comhq
    Es ist eigentlich sehr unwarscheinlich das unsere Bakterien denen was anhaben können da die Aliens warscheinlich nicht kompertibel zur Erdbiosphare sind.
    Dann sind sie selber aber auch nicht kompatibel zu unserer Biosphäre. Und dann stellt sich die Frage: was wollen sie überhaupt vom 3. Planeten? Rohstoffe wie Metalle können sie z.B. aus den Asteroiden effizienter gewinnen. Und Lebensraum geht ja nicht, weil inkompatibel. Es wäre wahrscheinlich einfacher eine sterile Welt wie den Mars oder die Venus umzuformen, als zunächst die Erde erstmal zu sterilisieren um sie danach nach Ihren Bedürfnissen zu formen.

    Zitat Zitat von Enas Yorl
    Was würde denn passieren wenn bei uns ein paar tausend Aliens auftauchen und im Austausch für Bürgerrechte und Siedlungsrecht eine ausgereifte Fusionstechnologie anbieten würden?
    Nun, das ist genau das, was ich meinte: Aus den Erfahrungen der eigenen Menschheitsgeschichte Lehren zu ziehen.

    Natürlich, es liegt in der Natur des Menschen seine eigene Gruppe zu unterstützen. Wenn sich die Aliens eine solche starke Gruppe aussuchen (z.B. USA, EU, China, oder Indien) und diese mit einem starken Vorteil ausstatten (den diese ausgesuchte Gruppe dann auch nur für sich selbst zu Nutzen beabsichtigt), dann könnte es schon passieren, daß sich diese Gruppe mit den Aliens verbündet und eine Hegemonie anstrebt.

    Gegen das "austricksen" () durch Außerirdische ist wohl kein anderes Kraut gewachsen als die eigene (politische) Vernunft ... sofern man die Begriffe Politik und Vernunft in einem Atemzug erwähnen möchte
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