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Thema: Neue NASA Programme

  1. #1
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    Standard Neue NASA Programme

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    Es gibt neues von der NASA:

    Schaut selbst:

    NASA considers missions to Venus, moon and asteroid

    The next medium-class New Frontiers mission to explore the solar system will land on Venus or return samples from the moon or an asteroid, NASA announced Tuesday. ........

    http://www.spaceflightnow.com/news/n...9newfrontiers/

    Tom

  2. #2
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    Venus - Lander
    Mond - Sample Return vom Südpol
    Asteroid - Sample Return

    Noch vor 30 Dezember 2018 soll es losgehen...
    übrigens wäre das die 3tte New Horizons Sonde

  3. #3
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    Die Venus-Sonde wäre toll. Die Atmosphäre der Venus ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis grosser terrestrischer Planeten, gerade jetzt, wo wir an der Schwelle zur Entdeckung erdgrosser extrasolarer Planeten sind. Eine genaue Messung der Edelgas-Isotopenverhältnisse könnte uns enorm viel über die Geschichte und Entwicklung der Venus-Atmosphäre erzählen. Eine einzige Messung der Sauerstoff-Isotopen-Verhältnisse in Venus-Gestein wäre schon sehr aufschlussreich und könnte uns bei der Simulation von Planetenbildungsprozessen sehr viel weiter bringen.

    Asteroid-Sample-Return machen schon andere, Mond-Sample-Return... naja... Wenn dann da irgendwann wieder Astronauten landen, können die dann was mitbringen.
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  4. #4
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    Venus...sehr interessant.

    Hat jemand von der technischen Fraktin hier eine Ahnung, wie Ausdauernd man eine Sonde für diese extreme Umwelt konstruieren kann?
    Letztlich nützts ja wenig, nochmal einfach ein paar Minuten Fotos zu schießen ehe die Elektronik durchschmilzt - was ist also wirklich möglich für eine Sonde auf der Venusoberfläche?

    Gruß Alex

    PS.: (und das Ding sollte unbedingt beim Landeanflug Proben aus der oberen Atmosphäre nehmen...)

  5. #5
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    @Alex:
    Hast du den Bericht überhaupt gelesen?
    Da steht doch alles drin und dieser Link :

    http://www.nasa.gov/topics/solarsyst...iers_2009.html

    .....The Surface and Atmosphere Geochemical Explorer, or SAGE, mission to Venus would release a probe to descend through the planet's atmosphere. During descent, instruments would conduct extensive measurements of the atmosphere's composition and obtain meteorological data. The probe then would land on the surface of Venus, where its abrading tool would expose both a weathered and a pristine surface area to measure its composition and mineralogy. Scientists hope to understand the origin of Venus and why it is so different from Earth. Larry Esposito of the University of Colorado in Boulder, is the principal investigator.......

    verrät noch mehr

  6. #6
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    Ja, habe ihn gelesen; die Atmosphärenprobe muß ich übersehen haben, aber auf die Frage mit welcher Technik man wie lange auf der Oberfläche auszuharren hofft wird nirgends eingegangen.

  7. #7
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    Ja, habe ihn gelesen; die Atmosphärenprobe muß ich übersehen haben, aber auf die Frage mit welcher Technik man wie lange auf der Oberfläche auszuharren hofft wird nirgends eingegangen.
    Wie die NASA damit umzugehen dent, weiß ich uch nicht.
    Aber die Russen-Sonde Verena-D soll dort Wochen verharren...

    Naja, es muss a) Druck aushalten, das beherrscht man halbwegs.
    b) die Hitze.... Evt eigene hitze-unempfindliche Elektronik bauen...
    Sonst müsste man kühlen, was in der Tat Strom frisst..

    Und die Hülle sollte etwas Schwefelsäure aushalten (Edelstahl, Glas,..)

    Auf jeden Fall wäre eine Venussonde nicht schlecht. Zu nem Asteroiden fliegt die ESA ja schon. (Don Quichote) Aber ich glaube, die bringt keine Proben heim...

    Für Constelation könnte die Mondsonde etwas bringen...

  8. #8
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    @Alex:

    According to scientists, the lander would be built to survive the harsh surface environment for at least three hours. A series of Soviet landers reached the surface and operated for up to two hours, most recently in 1985.

    jetzt klar?

  9. #9
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    Verena-D
    Die gute Verena-D... Das russische Wort für Venus ist "Venera", darum "Venera-D".
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  10. #10
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    Auf der EPSC in Potsdam wurde heftig darüber diskutiert, was in welcher Reihenfolge mit welchen finanziellen und technischen Mitteln verwirklicht werden kann.

    Die anwesenden amerikanischen Forscher haben sehr lebhaft geschildert, wie der Kongress schon des öfteren Missionen abgewürgt hat.

    Da haben es die Projektmanager der ESA einfacher. Die müssen sich "nur" mit den Finanzierungszusagen der beteiligten Firmen, Instituten und Länder der EU sowie anderen Partnerländern wie z.B. Japan rumschlagen. Und nicht mit den Weltanschauungen von Senatoren, die Kreationismus als Unterrichtsfach favorisieren...

    Ich hab net alles mitbekommen, weil ich an mehreren Tagen in anderen Program Groups beschäftigt war. An jedem Tag liefen mindestens 5 verschiedene Vorträge/Diskussionen gleichzeitig, die mich brennend interessiert hätten...

    Da anhand der Abstracts nen Zeitplan zu machen, was ich anhören wollte, war echt knifflig...

    Es wurden lauter Ergebnisse vorgestellt, die zu dem Zeitpunkt noch nirgens veröffentlicht waren.

    Diese Tagung findet 1x Im Jahr statt und die Teilnahme ist für Amateurastronomen und auch für Lehrer offen, es gibt sogar extra einen verbilligten Tagungssaz von 50 Euro/Woche für uns. Ungefähr 20 Amateure und ne handvoll Lehrer hab ich unter den rund 5-700 Forschern identifizieren können...

    Nächstes Jahr findet die EPSC (soweit ich das mitbekommen hab) in Nizza statt. Nach jedem Vortrag kann man die Wissenschaftler löchern und die Diskussionen in den Pausen waren suuuper

    Grüße
    Sissy

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