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Thema: ISS: Raumstation erhält hochgenaue Uhren

  1. #11
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    Hallo Luzifix
    Die Synchronisierung stellst du dir schon richtig vor, aber damit ist nur die Startzeit der Uhr abgeglichen. Wird die Uhr anschliessend von Zürich nach Berlin gebracht, läuft sie dort berlinerisch und nicht mehr, wie du annimmst...
    ...dann zeigt doch diese Berliner Uhr nun strenggenommen die Züricher Atomzeit an und nicht die Berliner.
    ...nach Zürcher Art.
    Sie läuft nun einerseits nach SRT schneller, weil die Erdoberfläche in Berlin etwas langsamer rotiert (höherer Breitengrad), andererseits etwas langsamer, weil die Uhr in Berlin wegen der Abplattung der Erde etwas tiefer im Topf des Gravitationspotenzials liegt. Bringt man die Uhr nach einiger Zeit wieder nach Zürich und vergleicht sie dort mit der daheim gebliebenen Uhr, wird sie nur dann exakt dieselbe Zeit anzeigen, wenn sich die beiden Effekte aufheben.
    Nun frage ich mich natürlich, sollte das in der ISS nicht viel krasser der Fall sein?
    Natürlich, und darum macht man diesen Versuch ja auch.

    Orbit

  2. #12
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    Hallo Orbit!

    Danke für Deine Klarstellung. Ich wünsche Dir und auch den anderen hier noch ein schönes Weihnachtsfest.

  3. #13
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    Standard Genaue Uhren in der ISS, Dilataion?

    Nochmal kürzer:
    Uhren gehen aus einem Grund "sicher" falsch:
    aus mechanisch, physikalischen Gründen.
    Es bewegt sich etwas.
    Energie wird durch eine Hemmung langsam entladen.
    Das ist auch z.B. bei einer Cäsium/Atomuhr so.
    Ändern sich die Umweltbedingungen, Wärme, Bewegung, Gravitaion, Magnetismus, dann wird dadurch die Bewegung beeinflußt.
    (Früher Pendel oder Unruhe heute Elektronen, Atome.)
    Der zweite Grund, "Theorie", ist die Zeitdilatation.
    Dieser Begriff oder Grund ist sehr irreführend.
    Wenn man diesen nutzt, muß man unendlich viel erklären um zu definieren, was man in diesem Fall mit "Zeit" meint.
    Das konnte bisher noch niemand.

    Meines Erachtens gibt es nur den "Grund 1" für falsch gehende Uhren und nicht die "Zeit" dilatation.
    Eine stabile Sycronisation geht, denke ich, nur mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen, wenn das geht.

  4. #14
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    Nochmal kürzer:
    Uhren gehen aus einem Grund "sicher" falsch:
    aus mechanisch, physikalischen Gründen.
    Es bewegt sich etwas.
    Energie wird durch eine Hemmung langsam entladen.
    Das ist auch z.B. bei einer Cäsium/Atomuhr so.
    Ändern sich die Umweltbedingungen, Wärme, Bewegung, Gravitaion, Magnetismus, dann wird dadurch die Bewegung beeinflußt.
    (Früher Pendel oder Unruhe heute Elektronen, Atome.)
    Der zweite Grund, "Theorie", ist die Zeitdilatation.
    Dieser Begriff oder Grund ist sehr irreführend.
    Wenn man diesen nutzt, muß man unendlich viel erklären um zu definieren, was man in diesem Fall mit "Zeit" meint.
    Das konnte bisher noch niemand.

    Meines Erachtens gibt es nur den "Grund 1" für falsch gehende Uhren und nicht die "Zeit" dilatation.
    Eine stabile Sycronisation geht, denke ich, nur mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen, wenn das geht.

  5. #15
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    Dilatant
    Zum Einstieg in die Thematik empfehle ich dir dringend folgende Lektüre:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Atomuhr
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation

  6. #16
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    Die Aussage, dass es ohne Beobachter keine Zeit gibt, lehnt an den Aussagen des philosophischen Idealismus an. Hab da kürzlich ein interessantes Buch drüber gelesen: "Das bewusste Universum" von Amit Goswami. Ein interessanter, wenn auch höchst spekulativer Versuch Goswamis die Grenze zwischen Materialismus (klassische Physik) und Monismus (Quantentheorie) zu beschreiben.

    Ich bin Laie, aber denke, dass die Zeit nicht für sich alleine betrachtet werden darf. Nach der ART ist die Zeit eine komplementäre Größe der Raumzeit.

    Würde vor dem Hintergrund der ART die Aussage "ohne Beobachter gibt es keine Zeit" zutreffen, gebe es ohne Beobachter auch keine der drei Raumdimensionen.

    Ich vermute eher, dass die Zeit das Resultat des Bestrebens nach Entropieerhöhung ist (zweiter Hauptsatz der TD). Ebenso bestimmt das Bestreben nach Entropieerhöhung die Richtung des Zeitpfeils.
    Geändert von Raumgleiter (03.01.2010 um 17:19 Uhr)

  7. #17
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    Zitat Zitat von Raumgleiter Beitrag anzeigen

    Ebenso bestimmt das Bestreben nach Entropieerhöhung die Richtung des Zeitpfeils.
    Die Erfindung der Irreversibilität in der Evolution des Kosmos war auch die Erfindung der Zeit.

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