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Thema: Spirit´s Beweis: Oberflächen-Wasser auf Mars nur wenige 10.000 Jahre alt

  1. #11
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    Nich gewusst?
    Wenn man davon redet ob ein Himmelskörper Wasser hat, dann redet man im allgemeinen von nennenswerten Mengen in nennenswerter Konzentration. Letztlich hat sogar die Venus genug Wasser um, wenn man es zusammentragen könnte, die ganze Menschheit ertrinken zu lassen.
    Und daß es auf dem Mars überhaupt Wasser in nennenswerter Menge gibt war noch bis vor 10 Jahren hart umstritten.

    Und es ist eben nicht gewöhnlich, daß ein terrestrischer Planet Wasser in größeren Mengen besitzt, da er in seiner Entstehungszeit, sobald der Zentralstern anfängt ordentlich zu strahlen, seine leichteren Elemente weitgehend verliert. Es sind spätere Kollisionen mit Brocken aus dem äußeren Sonnensystem nötig um die Wassermenge wieder aufzupeppen.

    Gruß Alex

  2. #12
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    Hallo Alex,

    war eher witzig gemeint.

    .....

    Deine Annahmen übrigens, stimmen gut mit den neusten Studien der Manchester und Huston University überein...

    http://www.physorg.com/news179676765.html

    Wasser und Atmosphäre sollen hier, hauptsächlich aus dem All kommen, weniger vom Planeten selbst.

    Danke für Deine Einschätzung!

    Gruß
    z

  3. #13
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    Ich hab mich selbst lange gegen diese Vorstellung gewehrt, habe dann irgendwann aber den Simulationen geglaubt.

    Das Problem ist wohl, daß schon vor (oder gerade während) der Entstehung der Planeten die Materie um den Stern selbst durch die erste Strahlung ausgedünnt wird und da im näheren Umkreis um die Sonne die leichten Elemente natürlich als erstes weggeweht werden.

    Richtig anfreunden kann ich mich mit der Idee bis heute nicht, akzeptiere es aber weil doch vieles dafür spricht.

    Gruß Alex

  4. #14
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    Hallo Alex,

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Es sind spätere Kollisionen mit Brocken aus dem äußeren Sonnensystem nötig um die Wassermenge wieder aufzupeppen.

    Gruß Alex
    und das ist genug für die Ozeane auf der Erde?

    Erstaunte Grüße
    SK
    "There must be some way out of here," said the joker to the thief.

  5. #15
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    Wie gesagt hat mich das auch erstaunt.

    Wenn man bedenkt, daß die ganzen Brocken von jenseits Jupiter zu 50% aus Wasser bestehen, dann würden da schon gerademal 1-3 größere Brocken genügen. Und laut Simulationen ist das gar kein Problem, eher mehr.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Und laut Simulationen ist das gar kein Problem, eher mehr.
    Das heisst, wir hatten Glück, daß die Erde nicht komplett abgesoffen ist.

    Grüße
    SK
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  7. #17
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    Ich hab leider keine Quelle mehr, aber man erhielt alles Mögliche: terrestrische Planeten mit wenig Wasser, viel Wasser und komplette Wasserwelten.
    Es waren interessanterweise auch Planeten dabei, die z.B. aus viel mehr Kohlenstoff bestanden mit interessanten Folgerungen über "teerartige Oberflächen".

    Die Wassermenge ist de fakto aber noch von anderen Umständen abhängig, z.B. Masse des Planeten und ob er genug abkühlen kann. Kann er es nicht, fängt es nicht an zu regnen, die Treibhausgase bleiben in großen Mengen in der Atmosphäre, das Ding heizt sich nur noch weiter auf und der relativ leichte Wasserdampf wird allmählich vom Sonnenwind abgetragen woraufhin der Planet sein Wasser wieder verliert (siehe z.B.: Venus).
    Oder er ist zu massearm, kann keine Plattentektonik halten und auch keine dichte Atmosphäre, auch hier verdampft das atmosphärische Wasser und wird abgetragen, vieles gefriert einfach im Boden ein (siehe z.B: Mars).

    Gruß Alex

  8. #18
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    Zitat Zitat von Schmidts Katze Beitrag anzeigen
    Das heisst, wir hatten Glück, daß die Erde nicht komplett abgesoffen ist.
    Exakt. Die Erde hat genug Wasser für klimastabilisierende Ozeane (in denen auch Leben entstehen konnte), aber doch wenig genug, dass Kontinente möglich wurden. Goldlöckchen, wieder einmal...

    Es ist relativ naheliegend, dass die Erde nach ihrer Entstehung knochentrocken war. Auf einem Planeten mit Magmaozean (T > 2000 °C) kann sich keine Wasserdampfatmosphäre halten (wenn er "nur" die Masse der Erde hat). Ein Rieseneinschlag wie Urerde-Theia reicht da völlig, um jegliches allfällig noch vorhandenes Wasser aus den Gesteinen auszukochen. Erst gegen Ende der Entstehung, wenn die Temperatur schon stark gefallen ist, kann Wasser hinzu kommen. Genau das zeigt diese neue Arbeit ja auch.
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  9. #19
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    Guten Morgen alle miteinander!

    Zufälle gibts,
    Hier kommt auch schon der passende Artikel vom Spiegel^^:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...666527,00.html

  10. #20
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Exakt. Die Erde hat genug Wasser für klimastabilisierende Ozeane (in denen auch Leben entstehen konnte), aber doch wenig genug, dass Kontinente möglich wurden. Goldlöckchen, wieder einmal...
    Gleichung [Bearbeiten]

    N = R_* \cdot f_p \cdot n_e \cdot f_l \cdot f_i \cdot f_c \cdot L

    N gibt die mögliche Anzahl der technischen intelligenten Zivilisationen in unserer Galaxie an.
    Faktoren [Bearbeiten]
    ...
    fl Planeten mit Leben:
    Auf wie vielen Planeten in der Ökosphäre entsteht Leben? Für diesen Faktor gibt es keine wissenschaftlich belegbaren Zahlen. Es gibt nur das Beispiel unseres Sonnensystems.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

    Einige Parameter gehen gegen 0, aber N >= 1.

    Grüße
    SK
    "There must be some way out of here," said the joker to the thief.

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