Hallo Forum,

in schöner Regelmäßigkeit hört man Meldungen, welche scheinbar nicht mit der gängigen Urknalltheorie zu vereinbaren sind. So werden Galaxien entdeckt, welche kurz nach dem Urknall die gleiche Zusammensetzungen wie unsere Milchstraße aufweisen. Am 18.07.05 wurde im Deutschlandfunk ein Beitrag veröffentlicht, wonach Sterne entdeckt wurden, welche bereits 600 Mio. Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen. Bisher ging man davon aus, dass hierfür eine Zeit von mindestens 2 Mrd. Jahren notwendig war. Oder am 27.09.05 wurde auf www.AstroNews.com gemeldet, dass es im jungen Universum mehr Galaxien gibt, als es nach Modellrechnungen geben sollte.

Zitat Anfang: "Bislang waren die Astronomen, basierend auf Beobachtungen und Modellrechnungen, davon ausgegangen, dass in den ersten Milliarden Jahren des Universums keine größeren Mengen von Sternen entstanden sind. Die neuen Daten lassen nun an dieser Lehrmeinung Zweifel aufkommen und deuten darauf hin, dass Sterne zwei bis drei Mal schneller in der Geschichte des Weltalls entstanden sind als bislang angenommen. "Diese Beobachtungen werden eine gründliche Neubetrachtung unserer Theorien über die Entstehung und Entwicklung von Galaxien im Universum nötig machen", unterstreicht Gianpaolo Vettolani aus dem italienischen Bologna die Bedeutung der Entdeckung seines Teams." Zitat Ende

Am 28.09.2005 wurde in der Sendung Forschung aktuell vom Deutschlandfunk gemeldet, dass eine sehr massereiche Galaxie in der Nähe des Urknalls entdeckt wurde, welche dort eigentlich nicht zu finden sein sollte.

Die Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Die Berichte enthalten meistens die Aussage, dass der Urknall wohl noch nicht ganz verstanden wurde. Dem kann ich nur beipflichten. Ich frage mich nur, wie viele solcher Artikel noch erscheinen müssen, bis nicht nur eine kleine Minderheit den Urknall an sich kritischer hinterfragt?

Nun gut, die Urknalltheorie erklärt die Rotverschiebung der Galaxien und andere gemessene Erscheinungen am Himmelszelt. Er bereitet aber auch erhebliche Probleme. Hier sei beispielhaft nur die Expansionsrate des Universums genannt. Gibt es nicht alternative Möglichkeiten zur Klärung unserer Beobachtungsergebnisse? Weitere Fragen zum Urknall habe ich auf meiner Seite unter http://universum-jaguste.piranho.de/...%20Urknall.htm zusammengetragen. Dort wird unter anderem auch untersucht, wie die Rotverschiebung ohne Expansion des Universums erklärt werden könnte bzw. wie Materie auch ohne Urknall entstehen kann.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste