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Thema: NASA-PLÄNE: NASA stellt Space Shuttle-Nachfolger vor

  1. #1

    Standard NASA-PLÄNE: NASA stellt Space Shuttle-Nachfolger vor

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    Vor Ende des nächsten Jahrzehnts will die NASA dahin zurückkehren, wo sie vor über 30 Jahren schon einmal war: zum Mond. Dazu braucht die amerikanisches Raumfahrtbehörde vor allem ein zuverlässiges Transportsystem. Wie das aussehen wird, hat die NASA gestern präsentiert: Zum Einsatz soll Bewährtes aus dem Apollo- und Shuttle-Programm kommen - natürlich mit zeitgemäßen Modernisierungen.
    mehr: http://www.astronews.com/news/artike...0509-014.shtml

  2. #2
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    Zitat Zitat von astronews.com Redaktion
    Vor Ende des nächsten Jahrzehnts will die NASA dahin zurückkehren, wo sie vor über 30 Jahren schon einmal war: zum Mond. Dazu braucht die amerikanisches Raumfahrtbehörde vor allem ein zuverlässiges Transportsystem. Wie das aussehen wird, hat die NASA gestern präsentiert: Zum Einsatz soll Bewährtes aus dem Apollo- und Shuttle-Programm kommen - natürlich mit zeitgemäßen Modernisierungen.
    mehr: http://www.astronews.com/news/artike...0509-014.shtml
    Ja toll dann fliegen die bis 2020 doch nicht zum Mars oder ?

  3. #3
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    du hast doch wohl nicht ernstzhaft geglaubt, dass es bis 2020 realisbar ist zum Mars zu fliegen. Sorry aber auf eine solche Angabe kann man sich doch nicht verlassen, nachdme man selbst gesehehn und gehört hat, wie sicher amerikanische Technologie in Sachen Raumfahrt derzeit ist.

    Es wird noch länger dauern, ich glaube selbst nicht, dass die NASA in 5 Jahren ein startbereites neues Raumfahrzeug auf der Rampe stehen hat uns sagt, los gehts zum Mars.


    Es muss alles getestet werden, zB. mit Mondmissionen, bei denen dann wieder irgendwelche Mängel zutage kommen, die die Mars-Mission dann noch weiter verzögern....
    wo Licht ist, gibts auch Dunkelheit

  4. #4
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    Ich glaube kaum, dass so ein Hirngespinst von Meister Bush nach dem Debakel in New Orleans beim amerikanischen Wähler momentan Anklang findet. Und woher soll überhaupt noch das Geld dafür kommen? Für das Mondprojekt soll der Senat mal schnell 100 Mrd. Dollar locker machen. Der Wiederaufbau von New Orleans soll mindestens 200 Mrd. Dollar kosten, wahrscheinlich sogar das Doppelte. Und dann will er noch zum Mars fliegen, ich lach mich tot...

  5. #5
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    Frage

    Andere Frage:
    Werden die zukünftigen NASA-Mondmission auch wieder ein Mondfahrzeug mit dabei haben?


    MfG
    Nameless

  6. #6
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    Tja, mich freut das ehrlichgesagt, das die NASA mit ihren egoistischen alleingängen nicht viel erreicht. Den Weltraum zu erobern ist nämlich keine Sache von Einzelgängern, die wie große Unternehmen auf der Erde Monopole beherschen wollen, sonder ein gemeinsames Unterfangen von der Menschheit. Da gehören alle dazu, mit gemeinsamen Kräften!!! (Europäer,Russen,Asiaten,usw.)

    Ich würde so gerne wissen, wo wir jetzt wären, wenn wir uns nicht ständig gegenseitig ausbremsen würden. Finanzielle Mittel und Technologie müssen verschmelzen, dann würde es auch endlich vorwärts gehen, wie z.B. zum Mars.

  7. #7
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    Pfeil Andere Voraussetzungen

    Man sollte nicht vergessen, dass die Mondmissionen vor allem fuer die westliche Welt als Puplicity konzipiert waren (Ost vs. West). Heute haben wir andere Voraussetzungen. Heute muss sich eine solche Menge an Kapital auszahlen. Nachdem heut noch viele andere teure Projekte laufen bzw. geplant sind, ist die selbe Konzentration auf ein Ziel nicht mehr moeglich.

    So lange Strukturen wie die Bush-Administration das Sagen haben, kann man auch nicht mehr erwarten. Die lassen sich doch viel zu wenig von Vernunft leiten, als dass da richtig was gutes bei rauskaeme.

  8. #8
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    Schön das sich die NASA zu einem geteilten Nutzlast/Personen Transportsystem entschieden hat, nur...
    Zitat Zitat von astronews.com
    Die Astronauten starten mit Hilfe einer Rakete, die auf den Feststoff-Raketen der Raumfähren beruht und zudem als zweite Stufe über ein Shuttle-Haupttriebwerk verfügt.
    ...als erste Stufe eine Feststoffrakete für die Astronauten? Ist das nicht etwas riskant, trotz geplanter Rettungskapsel für evtl. Störfälle beim Start? Nicht das man die Rakete fertig entwickelt hat und dann im letzten Moment die Rettungskapsel wegen Sparmaßnamen wegläßt.

    Ein enger Zeitplan ist sicher auch sinnvoll beim Beantragen von Geldern, "Hey wir brauchen das zusätzliche Geld jetzt, wir wollen in 15 Jahren zum Mond!" das kommt sicher besser an als "Gebt uns das Geld wenn ihr mal was übrig hat, dann verschieben oder streichen wir eben alles. Ist ja nicht so als ob der Mond oder Mars mal eben so verschwinden würde."
    Persönlich rechne ich nicht mit einer Marsmission weit vor 2050, ohne Druck geht halt alles etwas laangsaamer.

    Zitat Zitat von Zacharias Foxx
    Tja, mich freut das ehrlichgesagt, das die NASA mit ihren egoistischen alleingängen nicht viel erreicht. Den Weltraum zu erobern ist nämlich keine Sache von Einzelgängern, die wie große Unternehmen auf der Erde Monopole beherschen wollen, sonder ein gemeinsames Unterfangen von der Menschheit. Da gehören alle dazu, mit gemeinsamen Kräften!!! (Europäer,Russen,Asiaten,usw.)
    Genau meine Meinung! Her mit der Sternenflotte! Es werden so viele Gelder verschwendet weil viele Länder ihre eigenen Trägersysteme entwickeln. Oder Prestigeaktionen wie das China als dritte Nation einen Menschen mit eigenen Mitteln ins All befördert hat. Das ist doch sowas von laangweilig. Wie viele Raumsonden, Teleskope, mehr ISS-Module usw. man mit diesen Geldern hätte bauen können.

    Zitat Zitat von komet007
    Ich glaube kaum, dass so ein Hirngespinst von Meister Bush nach dem Debakel in New Orleans beim amerikanischen Wähler momentan Anklang findet. Und woher soll überhaupt noch das Geld dafür kommen? Für das Mondprojekt soll der Senat mal schnell 100 Mrd. Dollar locker machen. Der Wiederaufbau von New Orleans soll mindestens 200 Mrd. Dollar kosten, wahrscheinlich sogar das Doppelte.
    Und was hatten wir nach dem 2. Weltkrieg? Richtig, ein Wirtschaftswunder. Viele zehntausend, wenn nicht hunderttausende Haushalte brauchen neue Computer, Fernsehr, Kühlschränke, Möbel, Kleidung, Autos, und sowieso neue Häuser! Euch fällt sicher noch viel mehr ein. Arbeitskräfte die alles wieder Aufbauen werden benötigt. -> Sowas sollte eigentlich die Wirtschaft ankurbeln. Das wird zwar Anfangs noch alles langsam ablaufen aber mit der Zeit wird es schon werden. Und wenn man sich letztlich die Haushalte der großen Nationen anschaut, dann fallen 100 Mrd. Dollar/Euro was auch immer nicht auf. Denn auch diese Gelder sind ja nicht einfach weg. Dafür werden Spitzentechnologien und noch viel mehr entwickelt die letztlich auch in andere Bereiche der Wirtschaft Verwendung finden, zehntausende Arbeitsplätze hängen an der Raumfahrt. Vom Hausmeister der den Hangar fegt bis zum Astronauten der im Weltraum seine M&M's genießt. Ja sogar Schokolinsenindustrie profitiert davon!
    Geld wäre also kein Problem, die Frage ist nur welche Industrien sich in den USA durchsetzen und da ist die Öl- bzw. Militär-Fraktion bekanntlich sehr stark. Ein Präsident kann halt auch nur das machen was seine Gönner (die Leute die z.B. den Wahlkampf finanzieren) erlauben. Das war im alten Rom auch schon so.

    Zitat Zitat von Namenloser
    Werden die zukünftigen NASA-Mondmission auch wieder ein Mondfahrzeug mit dabei haben?
    Weiß ich nicht, kann's mir aber gut vorstellen, denn die Dinger sollen ja echt praktisch gewesen sein.

    Hoffentlich wird das neue Trägersystem schnell fertig, hoffentlich ist die Festoffrakete für die Astronauten sicher, und hoffentlich erlebe ich noch die erste Marslandung.

    Liebe Grüße
    Geändert von Hippolyte (05.10.2005 um 23:30 Uhr)
    ...und am Grunde stiller Wasser ruht oft ein dicker Fisch.
    Lächelnd, wohlwissend das er zu tief schwimmt und zu weise ist
    um je ein Opfer der Fischer zu werden.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Hippolyte
    ...als erste Stufe eine Feststoffrakete für die Astronauten? Ist das nicht etwas riskant, trotz geplanter Rettungskapsel für evtl. Störfälle beim Start? Nicht das man die Rakete fertig entwickelt hat und dann im letzten Moment die Rettungskapsel wegen Sparmaßnamen wegläßt.
    Feststoffraketen sind sehr sicher, vor allem durch ihre Einfachheit. Da können keine Pumpen versagen, Leitungen brechen der verstopft sein, das Triebwerk zu früh abschalten usw..
    Das Problem damals bei der Challenger war zwar ein defekter Dichtungsring am Feststoffbooster, katastrophal wurde das aber nur durch den danebenliegenden Flüssigtreibstofftank. Und das ist bei der neuen Rakete ja nicht gegeben.

    Martin

  10. #10
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    Zitat Zitat von Martin
    Das Problem damals bei der Challenger war zwar ein defekter Dichtungsring am Feststoffbooster, katastrophal wurde das aber nur durch den danebenliegenden Flüssigtreibstofftank.
    Man könnte hierzu aber eigentlich auch sagen, daß dies menschliches Versagen war. Das Problem war ja bekannt.
    Ich habe hierzu jedoch auch noch die mahnenden Worte von Wernher von Braun im Ohr, der ja scheinbar kein Freund von Feststoffraketen zumindest in der bemannten Raumfahrt, insbesondere bei der Mondlandung war. Gut das ist ein Weilchen her und die Technik hat sich verbessert.

    Gäbe es jedoch nicht die Möglichkeit beim Spaceshuttle bzw. an dem Teibstofftank und den Boostern an Stelle eines Shuttles ein anderes unbemanntes Nutzlastmodul zu befestigen?
    Das wäre eine Einweglösung ohne Schutzschild der kaputt gehen kann. Die Schutzhülle der Nutzlast könnte ein par Beulen ab bekommen, was eh egal wäre da diese sowieso später in der Atmosphäre verglüht. Außerdem kann man das Gewicht was jetzt das Shuttle wiegt, mit Ausnahme der Antriebssysteme die für den Start benötigt werden, zusätzlich als Nutzlast verwenden. Hiermit sollten 50 Tonnen oder mehr an Nutzlast doch möglich sein.
    Man bräuchte hier doch nur den Nutzlastbehälter entwickeln und ein unbemannter Start dieses modifizierten "Shuttles" sollte kein Problem sein.
    Da hier auch die Kontrolle der Shuttles selber wegfällt könnten die Resourcen anderweitig verteilt werden. Bei Starts alle zwei Monate könnten somit innerhalb eines Jahres 300 Tonnen ins All befördert werden was den Bau von Raumstationen/Schiffen erheblich beschleunigt.
    Großartige Neuentwicklungen hierfür werden nicht benötigt, Startrampen haben wir, Antriebssysteme haben wir, Infrastruktur zum Bau der Rakete haben wir, Software haben wir auch sowie das Fachpersonal die das bauen. Eine Marslandung 2020 wäre damit doch gar nicht so unrealistisch.
    ...und am Grunde stiller Wasser ruht oft ein dicker Fisch.
    Lächelnd, wohlwissend das er zu tief schwimmt und zu weise ist
    um je ein Opfer der Fischer zu werden.

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