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Thema: Nanobots für Terraforming

  1. #1
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    Standard Nanobots für Terraforming

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    Obwohl ich nicht so ein großer Fan von Nanobots bin (da sie mir zu utopisch erscheinen, vlt in 100 Jahren...)
    Habe ich mich trotzdem mal gefragt:


    Welche Vorraussetzungen bräuchten Nanobots, um die Venus zu terraformiern?

    Sie müssten

    a) 470°C locker aushalten (also Bots nicht aus Blei machen, das schmilzt bekanntlich )

    b) Gegen Säure resistent sein

    c) CO2 is Oberflächengestein einbauen, um Karbonate zu erzeugen und dmit Atmosphäre zu binden.

    d) sich selber replizieren können... Das ist wohl eine der größten Herausforderungen. Denn sie müssten dann doch nen Ofen eingebaut haben, um Teile zu machen, und diese dann zusammenzusetzen. (Der neue Nanobot braucht auch wieder nen Ofen, und dieser müsste genau so groß sein, drum kann man ihn nicht in einem Stück erzeugen)

    e) Sonnenenergie für all das nutzen können (sprich man braucht Mikro-Solarzellen, die hohe leistung erbringen sollten...)



    Ergänzend dazu könnte man noch Bots bauen, die zu den Asteriden fliegen (glaube aber nicht dass sich das ohne elektrokinetischen Antrieb lohnt...)
    und dort sich replizieren. Ein Teil der Population fliegt in den Venusorbit und reicht sich dort die Arme - macht also ein Sonnenschild, während die anderen sich weiter replizieren usw....

  2. #2
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen
    Obwohl ich nicht so ein großer Fan von Nanobots bin (da sie mir zu utopisch erscheinen, vlt in 100 Jahren...)
    Nanobots sind utopisch aber Terraforming nicht

    Terraforming ist nur eine Gedankenspielerei, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nie funktionieren wird. Das gilt für sich selbst replizierende Nanobots auch.

    Auf die Venus bezogen fällt mir noch der extrem hohe Druck ein, und ich bezweifle, dass dort Sonnenenergie vernünftig genutzt werden kann.
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  3. #3
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    mit all den Ansprüchen...was diese nanobots so alles können und aushalten müssen, um die venus zu terraformen, wird es sie wohl nie geben

    da es erst in tausend Jahren soweit sein wird, daß wir den Mars terraformen,
    obwohl heute schon die Technologie dazu durchdacht ist,
    wird man vielleicht in 10 000 Jahren noch einmal über das Venusterraforming nachdenken....ob dann Nanobots eine Rolle spielen???

    aber, was sind schon 10 tausend Jahre....
    vor diesem Zeitraum sind unsere vorfahren mit Speeren auf die Mammuts losgegangen,
    so wie sie sich keinen computer vorstellen konnten, sowenig haben wir eine Vorstellung von der Technik dereinst...
    Gruß von Ispom

  4. #4
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    so wie sie sich keinen computer vorstellen konnten, sowenig haben wir eine Vorstellung von der Technik dereinst...
    Möglicherweise haben die Menschen jener Zeit auch keine Vorstellung von einem Computer, und jagen wieder Mammuts. Okay, keine Mammuts. Aber vielleicht den einen oder anderen Hasen.
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  5. #5
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    Zum einen ist es bis heute vollkommen ungeklärt, bis zur welcher Größe und Komplexität man in Zukunft Nanobots wird bauen können. Oder wie der Effizienz- und Verschleißfaktor dieser Maschinen sein wird. In der SF werden dies ja gerne als Alleskönnende Wundermaschinen dargestellt, aber wie realistisch ist das denn?
    Auf der Venus herrschen recht unfreundliche Bedingungen (92 bar, 737 Kelvin), diese sind schon für normal große Maschinen eine außerordentliche Herausforderung (und das auch nur wenn sie gekühlt werden). Für Maschinen in Nanogröße wo einzelne Komponenten nur aus ein paar Molekülen bestehen, dürfte dies noch viel schwerer erträglich sein.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Möglicherweise haben die Menschen jener Zeit auch keine Vorstellung von einem Computer, und jagen wieder Mammuts. Okay, keine Mammuts. Aber vielleicht den einen oder anderen Hasen.
    Hoffen wir's mal nicht. Wissenschaftshistorisch richtig ist aber wohl, dass unser technologischer Stand heute auf der Grundlagenforschung derjenigen Giganten basiert, die vor einem Jahrhundert die Naturwissenschaften revolutionierten.

    Die naturwissenschaftlichen constraints sind heute wesentlich besser verstanden als noch in der Steinzeit. Der zu erwartende technologische Fortschritt wird insofern zwar atemberaubend sein, aber die Naturgesetze nicht verletzen können. Alles was dem widerspricht, muss den Künstlern überlassen bleiben.

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  7. #7
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    dass dort Sonnenenergie vernünftig genutzt werden kann.
    Im Gegenteil:
    Dort ist die eingestrahlte Energie viel größer, ausserdem erinnere ich mich daran gelesen zu haben, dass eine theoretische Flugsonde die Solarzellen sowohl nach unten als auch nach oben (dank der Albedo oder so) richten könnte, und würde nahezu den selben Strom gewinnen.
    Beides -> doppelte Energie


    Für Maschinen in Nanogröße wo einzelne Komponenten nur aus ein paar Molekülen bestehen, dürfte dies noch viel schwerer erträglich sein
    In Molekülgröße? Sind dann künstliche Proteine gemeint, oder wie? Auf jeden Fall nicht dass, was ich unter einer 'Maschine' verstehe...
    Geändert von _Mars_ (03.10.2009 um 21:09 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen
    In Molekülgröße? Sind dann künstliche Proteine gemeint, oder wie? Auf jeden Fall nicht dass, was ich unter einer 'Maschine' verstehe...
    Nein, ich meine schon Maschinen. Was denkst du denn wie groß die Bauteile einer komplexen Maschine sein dürfen, damit diese den Namen Nanobot noch verdient?

  9. #9
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    Ja - Nano hatte für mich nur mehr die Bedeutung 'sehr klein'

    Früher hatte ich darüber mehr gelesen, aber jetz fällt es mir wieder ein - Milliardstel...
    Schon ziemlich klein...

    Ist sowas denn überhaupt möglich??

  10. #10
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen
    Ist sowas denn überhaupt möglich??
    Jetzt bin ich aber etwas verwundert, du eröffnest einen Thread mit den Thema ohne eine Vorstellung von Nanobots zu haben? Ob man tatsächlich so kleine Roboter bauen kann, ist bis heute ungeklärt. Man kann bis jetzt schon recht komplexe Strukturen in Nanogröße bauen. Selbst Nanomotoren hat man schon gebaut, aber bis zu echten Nanorobotern ist es noch ein langer Weg. Und selbst dann stellt sich noch die Frage, wie effizient solche Maschinen eigentlich sein können.

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