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Thema: Brauchen wir die Kernenergie?

  1. #811
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    "Sollen sie gezwungen werden" ist gewissermassen eine politische Frage, und in einer Demokratie sollte es heissen: Findet man dafür eine Mehrheit? Das muss sich zeigen. Ganz unabhängig von dieser Frage ist jedoch die Sache mit dem Ausstieg aus den fossilen Energien. Dafür muss sich auch eine Mehrheit finden -und es nicht gesagt, dass es dieselbe Mehrheit ist wie jene, die fürs Energiesparen eintritt.
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  2. #812
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    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    So ist es.
    Eine echt glaubwürdige und tolle Begründung. Mehr davon!

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Die Daten zum Energieverbrauch und auch zum Verkehrsvolumen im Zeitvergleich der entwickelten Industrieländer sprechen für sich.
    Deine Begründung geht an der zitierten Frage vorbei. Kannst Du bitte beschreiben und belegen, welche vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Anreize diese Daten beantworten und was Energieverbrauch und Verkehrsvolumen mit der Bewertung der Effizienz von Erziehungserfolgen durch Anreize zu tun haben? Hast Du Dir eventuell das falsche Zitat herausgepickt?

    Du hast übrigens genau wie Bynaus vergessen, eine Verlinkung zu Deinen Quellen anzugeben. Über welche Daten sprichst Du und von wo kommen sie?
    Damit etwas für sich spricht, muss schon ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.

    Vielleicht hilft es, noch einmal zu erwähnen, dass das Thema "Brauchen wir Kernenergie" nicht nur mit der Diskussion um eine Unterscheidung Kernenergie/andere Energie zu tun hat sondern auch mit dem Bedarf.
    Geändert von Runzelrübe (07.11.2011 um 11:45 Uhr)
    Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen. - Alain Peyrefitte

  3. #813
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    Hallo Infinity,

    zu deinem Punkt 2 in Beitrag #795. Ich habe aktuellere Zahlen für die Fahrzeuganzahl pro Kopf gefunden:
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of...les_per_capita
    http://www1.eere.energy.gov/vehicles...9_fotw573.html

    Grüße UMa

  4. #814
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    Hallo UMa,

    vielen Dank dafür. Offenbar stimmen meine Hochrechnungen mit den Zahlen so ziemlich überein, wobei ich jetzt auch nicht genau sagen kann, warum Monaco, Liechtenstein, Luxemburg und Neuseeland so weit oben stehen. An deren geringen Größe liegt das doch eher nicht, oder warum sollte das? Aber das hat ja auch nichts mehr mit Kernenergie zu tun.

  5. #815
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Auch wenns vom Thema abkommt, aber in der Hoffnung daß es ein Thema ist wo ralf mal ansatzweise mitreden kann lasse ich mich drauf ein:
    Dann erkläre uns doch mal bitte, wieso Microsoft es erst 6 Jahre nach Apple, 5 Jahre nach Atari und 4 Jahre nach Commodore geschafft hat, endlich eine benutzbare OS+Desktop-Kombination auf die Beine zu stellen.
    Erkläre uns mal wieso Microsoft seinen Code überall auswärts hat zusammenkaufen (QDOS) und -klauen (z.B. die Startleiste) müssen. Wieso praktisch keine Software von Microsoft bis vor kurzem schon ab Version 1 wirklich gefahrlos benutzbar war. Wieso sich Microsoft ständig genötigt sah, Anwendungssoftware ins OS zu integrieren und damit unliebsame Konkurrenz auszuschalten. Wieso man manche dieser Anwendungssoftware nicht deinstallieren konnte. Wieso Jahre nachdem es beim Amiga und Archimedes aber auch Atari und Apple schon der Fall war, Windows es bis Win98 nicht schaffte, preemptiv zu arbeiten. Wieso Microsoft z.B. in den Mediaplayer Routinen einbaute die Informationen über den User-PC an Microsoft senderten und sich jahrelang strikt weigerte darüber aufzuklären. Wieso Windows einen Speicherbedarf im Gigabytebereich hat während gleichartige Betriebssysteme wie Linux immer mit einem Bruchteil davon auskamen.

    Und ich rede hier nicht von einer beliebigen Softwareschmiede, ich rede von einem Riesenkonzern, der es bis zuletzt nicht schaffte unter weitaus besseren als den Normalbedingungen wie andere Firmen sie hatten auch nur ein vernünftiges, ausgereiftes oder bedenkloses Produkt auf die Beine zu stellen.

    Ich habe ja keine Ahnung wie Du schreibst, dann leg doch mal los...
    hab mal mit diesem Teil angefangen, hat mir mal ein freund ausgeliehen, war ja scheiß tuer zu dieser Zeit
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tandy_TRS_80_Model_1

    zu Microsoft da hasst du ja meisst recht, aber alle haben sich etwas spezialisiert, in Musik, Amiga
    Spiele, Atarie, Apple war der einzige richtige gegner in Buisiness, aber apple verlor

    ich habe auch mein apple II, und apple iii gehabt, 4 megabyte festplatte fuer 2000 mark, sry
    und dann kam bill gates und eine Festplatte war fuer 2000 mark zu haben, aber 40 megabyte
    das waren zeiten

    ausserdem habe ich angefangen mit lochstreifen programmierung

    Ralf

  6. #816
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    Zitat Zitat von hardy Beitrag anzeigen

    Was meint ihr zur Zukunft der Kernenergie?

    fragt
    hardy
    Ich meine, dass wir getrost auf Kernenergie verzichten können. Ich habe gerade dies hier gelesen:
    http://www.heise.de/tr/artikel/20-00...r-1382252.html

    Das heißt, man braucht nur 50 Stück, um ein großes AKW zu ersetzen.

    Die Photovoltaik leistet ja leider nicht so viel. Besonders nicht im Winter. Heute lag die Gesamtleistung aller in Deutschland installierten Anlagen in der Mittagszeit gerade mal bei 3 Gigawatt.
    http://www.sma.de/de/news-infos/pv-l...utschland.html

  7. #817
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    Das heißt, man braucht nur 50 Stück, um ein großes AKW zu ersetzen.
    Das ist (leider) eine Milchmädchenrechnung. 50 Stück liefern bei Spitzenleistung die gleiche Menge Strom wie ein AKW im Dauerbetrieb. Aber es windet eben nicht immer dann, wenn der Strom gebraucht wird, und umgekehrt. Das heisst, Windstrom muss gespeichert werden, womit selbst im besten Fall nur die durchschnittliche Leistung von Relvanz sein kann. Diese ist bei Windenergie rund 5 Mal geringer, dh, man braucht 250 dieser Giganten, um ein einziges AKW zu ersetzen (und sollte gleichzeitig eine wirklich gute Lösung zur Speicherung dieser Energie zur Hand haben...).

    Dann kommt noch dazu, dass die Permanentmagneten in den Generatoren dieser Windturbinen Neodym und ander Seltene Erden benötigen - ich bezweifle, dass es genug davon zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen gibt, um die Welt auf Windenergie umzustellen.

    http://www.theatlantic.com/magazine/...e-secret/7377/

    Mit dem Thorium, das man aus denselben Monazit-Sanden gewinnt, das pro Masseeinheit aber einen millionenfach höheren "Energiegehalt" hat als das Neodym bei Verwendung in einer Windturbine, könnte man die Welt fast beliebig lange mit CO2-freier Energie versorgen.
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  8. #818
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    Wow, dagegen sehen die Regionen, in denen Uran und Braunkohle abgebaut werden, wie Naturschutzgebiete aus.

  9. #819
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Das ist (leider) eine Milchmädchenrechnung. 50 Stück liefern bei Spitzenleistung die gleiche Menge Strom wie ein AKW im Dauerbetrieb. Aber es windet eben nicht immer dann, wenn der Strom gebraucht wird, und umgekehrt. Das heißt, Windstrom muss gespeichert werden, womit selbst im besten Fall nur die durchschnittliche Leistung von Relvanz sein kann.
    Es ist genauso eine Milchmädchenrechnung, wenn man meint mit AKWs könne man den Strombedarf decken.
    Denn AKWs sind an oder aus aber sie können nicht kurzfristig mal eben hoch oder runter gefahren werden mit ihrer Leistung.

    Also müssen auch bei AKWs der Strom für Verbrauchspitzen gespeichert werden und nur so könnte auch überschüssiger Strom aus den AKWs abgeführt werden ohne die Netze zu entlasten.
    Zudem ist die Windleistung bei den geplanten Offshore-Standorten sehr konstant. In anbetracht der Störfall-Abschaltungen in den AWSs erscheint mir das sogar noch weit konstanter zu sein. ;-)

    Der jetzt nötige Netzausbau ist nicht nur für die sogenannten Alternativ-Energien nötig sondern grundsätzlich für den Abbau von Öl- und Gasstromwerken nötig um den Klimawandel möglichst gering zu halten und die politische Abhängigkeit von Fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
    (In Anbetracht derzeitiger weltwirtschaftlichen Krisen und immer knapperer Ölreserven halte ich den jetzigen Ausbau der Natze für überaus dringend für Deutschland und Europa.)
    Für AKWs ist der nötige Ausbau nicht ganz so groß wie für Wind aber wer nur auf eine Energieform setzt geht sowieso das Risiko ein, sich irgendwann über die Entscheidung ganz heftig zu ärgern. :-) .

    Fakt ist: Die Geschichte hat gezeigt, das AKWs nur theoretisch sicher gebaut werden können.
    Solange also die Wirtschaft und die Politik und somit die auf der Erde lebenden Menschen sich nicht in unfehlbare Roboter und ideale Systeme verwandeln, bleibt das sogenannte Restrisiko bei AKWs unkalkulierbar hoch. Für mich und eine breite Mehrheit in der Bevölkerung zu hoch.


    Gruß
    S.P.

  10. #820
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    Hat jemand Informationen, wie viele dieser Riesen in unseren Teil der Nordsee passen? Man brauch ja sicher einen recht großen Abstand, damit die sich nicht gegenseitig den Wind klauen und zudem muss man Platz lassen für den Schifffahrtsverkehr. Ich würde spekulieren, das man mit den Teilen in Deutschland höchstens 3 KKWs ersetzen kann. Vielleicht, hat ja jemand genaueres, damit ich nicht extra noch wirklich nachrechnen muss

    mfg

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