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Thema: hellofromearth

  1. #1
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    Standard hellofromearth

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    Hallo,

    Ich habe http://www.hellofromearth.net/ gefunden und frage mich, ob das ein PR-Gag, ein Spam-Verteiler (auf der Suche nach E-Mail Adressen) oder was anderes ist.

    Seriös erscheint mir eine E-Mail Sammlung zur Kontaktaufnahme wohl eher nicht und Glise c strahlt wohl auch keine techn. erkennbaren Sendungen aus.

    160 Zeichen pro E-Mail ist auch nicht viel, aber man kann ja ja schon so einiges unter bringen, wenn man zB. drei Zeichen und das Leerzeichen verwendet statt nur digital was zusammen zu basteln.

    Mir wird es schon schwer eine "verständliche" Nachricht in 160 Zeichen zu entwerfen.

    Sagen wir mal, wir haben 4 Zeichen zur Verfügung, wie würdet ihr eine Nachricht zusammen stellen?
    Ich stelle mein Ergebnis hier ein, wenn ich es fertig habe.


    SpiderPig

  2. #2
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    Diese Webseite ist ein Faustschlag ins Gesicht der Zoo-Hypothese...
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  3. #3
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    Hier ist eine Auswahl

    Grüße
    void
    Geändert von void (18.08.2009 um 21:43 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von SpiderPig Beitrag anzeigen
    160 Zeichen pro E-Mail ist auch nicht viel, aber man kann ja ja schon so einiges unter bringen, wenn man zB. drei Zeichen und das Leerzeichen verwendet statt nur digital was zusammen zu basteln.
    Hallo Spider,

    wenn du nur 4 verschiedene Zeichen verwendest, kannst du theoretisch 4^160 verschiedene Nachrichten verfassen.

    Wenn du den ASCII- Code verwendest, kannst du 128^160 verschiedene Nachrichten versenden.

    Aber liest ja eh keiner.

    Grüße
    SK

  5. #5
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    Ich dachte für meine "hypothetisch lesbare" Nachricht das Arecibo-Format auf 3*53 zu bringen und zwecks der Sende-Probleme nur 4 verschiedene Zustände zu senden. Das sollte noch so gerade über Interstellare Entfernungen zu empfangen sein, wenn man Frequenzmodulation verwendet.
    Amplitudenmodulation ist über solche Entfernungen nur sinnvoll, wenn man rein digital sendet: Ein / Aus.
    Frequenzmodulation kann dagegen einigermaßen sicher auch in großer Entfernung erkannt und aufgezeichnet werden.
    Mein Vorschlag sähe in etwa so aus :

    xxxyyyzzz...x.y.z.xx.xy.xz.yx....x..yz.zx.zy.xyz.. .xxxxxxxxx....x.....y......y..x....x.......zy....y z.....z.....z.....z.z.z.x.xyxxzx.z..z.x.xx.x...

    Kann das jemand übersetzen? Die Nachricht ist noch nicht ganz fertig und könnte auch Fehler enthalten!
    Als Tip:
    vergleiche mit der Arecibo-Nachricht!


    SpiderPig

  6. #6
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    Amplitudenmodulation ist über solche Entfernungen nur sinnvoll, wenn man rein digital sendet: Ein / Aus.
    Ähm... Naja. Wenn da wirklich SMS geschickt werden, dann sind die ihrerseits natürlich auch digital. Das heisst, die ASCII-Zeichen werden in ihre digitalen Äquivalente übertragen (Abfolgen von 0 und 1). Das heisst, du kannst im Prinzip jedes beliebige Zeichen auf jede beliebige Art verwenden, was herauskommt, ist eine 0-1-Zeichenfolge, deren Inhalt nur durch eine ASCII-Tabelle entschlüsselt werden kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/ASCII-T...#ASCII-Tabelle

    Eine echte Herausforderung wäre nun, aus ASCII-Zeichen (bzw deren binären Äquivalenten) einen binären Code zusammenzustückeln, der tatsächlich Sinn macht.

    Also sowas wie: Das Plus-Zeichen ist ASCII-Zeichen #43. Das heisst, binär wird es als "43" binär übermittelt, also 101011. Vielleicht liesse sich aus ASCII-Zeichen ein "intelligentes", binäres Muster zeichnen, z.B.: 01001100011100001111 etc. Oder man nutzt die Widerholungen, um Zahlen im Basissystem 10 darzustellen, z.B. 0001110100001111010000011111 (= "Pi", nur ohne Komma).
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ähm... Naja. Wenn da wirklich SMS geschickt werden, dann sind die ihrerseits natürlich auch digital.
    Und damit dann vermutlich nicht mehr entzifferbar für eine ETI, die keine Ahnung von unserem ASCII-Zeichensatz hat.

    Die SMS wird sicher in:
    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    ... die ASCII-Zeichen werden in ihre digitalen Äquivalente übertragen
    Aber eine sinnvolle interstellare Kommunikation sollte die geringe Übertragungsgeschwindigkeit durch verschiedene Modulationen des Trägersignals optimieren. Da bietet es sich an, die Frequenzmodulation wie in der Arecibabotschaft von zwei Zuständen (zwei Töne) auf vier zu erweitern und die Modulation in der Nachricht schon zu erklären, damit die ETI das Signal sofort als 4-wertig zu erkennen.

    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Eine echte Herausforderung wäre nun, aus ASCII-Zeichen (bzw deren binären Äquivalenten) einen binären Code zusammenzustückeln, der tatsächlich Sinn macht.

    bei 2^128 mögliche Interpretationen bleiben übrig, wenn man schon mal erkannt hat, das es sich um eine 7-Bit basierte Codierung handelt.
    Das macht weder mathematisch Sinn, noch ist das logisch ableitbar. Daher würde auch dann wieder zwischen den Zeilen stehen: "Wir sind blöd".

    Eventuell könnte man die 2-Bit Variante von mir, die direkt aus dem Signal zu erkennen ist, später in eine 4 oder 8 Bit Variante ausbauen, wenn denn vermutet wird, dass der Empfänger das noch technisch auflösen kann.
    Andernfalls kann man ein logisch-digitales Signal erklärend aufbauen, dass später 2-Bit / 4-Bit oder 8-Bit Nachrichten kommen und die Anleitung für die Interpretation vorweg schicken.

    Das wäre bestimmt nicht einfach zu gestalten und für die Empfänger auch nicht einfach zu interpretieren.


    SpiderPig

  8. #8
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Eine echte Herausforderung wäre nun, aus ASCII-Zeichen (bzw deren binären Äquivalenten) einen binären Code zusammenzustückeln, der tatsächlich Sinn macht.
    Das meinte ich.
    Du kannst Textnachrichten versenden, wie bei einer SMS.
    Und du hast 160 Zeichen, wie bei einer SMS.
    Warum sollte ich da nur die Zeichen 0000 0000, 0000 0001, 0000 0010 und 0000 0011 verwenden?

    Grüße
    SK

  9. #9
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    Ich nehme an, dass die Nachrichten binär verschickt werden.

    Wer die ASCII-Tabelle nicht zur Hand hat, der wird mit 160 Zeichen wohl kaum herausfinden, dass es sich um ein künstliches Signal handelt, das auf einem 4-bit-Zeichensatz basiert (ASCII ist 4-bit, oder?): es könnte auch einfach Rauschen sein.

    @SK:

    Warum sollte ich da nur die Zeichen 0000 0000, 0000 0001, 0000 0010 und 0000 0011 verwenden?
    Verstehe ich nicht. Ich habe nichts derartiges gefordert.

    Ich meinte, angenommen wir wollen folgendes Sequenz senden:

    "01001100011100001111"

    Dies würde dann aus folgenden ASCII-Schnipseln bestehen:

    "0100 + 1100 + 0111 + 0000 + 1111"

    Nun müsste man nur noch in der ASCII-Tabelle nach den entsprechenden Zeichen suchen um entsprechend die SMS zu schreiben. Natürlich müsste man noch bedenken dass der SMS vor dem Verschicken noch weitere Daten eingeschrieben werden, wie Sendezeitpunkt, Absendernummer etc.
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Wer die ASCII-Tabelle nicht zur Hand hat, der wird mit 160 Zeichen wohl kaum herausfinden, dass es sich um ein künstliches Signal handelt, das auf einem 4-bit-Zeichensatz basiert (ASCII ist 4-bit, oder?)
    ASCII ist 7 bit (+ ein Kontrollbit)

    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    @SK:

    Verstehe ich nicht. Ich habe nichts derartiges gefordert.
    Nein, du nicht, aber Spider.

    Und der Empfänger braucht auch keine ASCII-Tabelle, der wird ja auch kein Englisch verstehen.
    Der wird schon den binären Code entschlüsseln müssen.

    Grüße
    SK

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