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Thema: Verhalten der dunklen Materie aus Extradimensionen erklärbar

  1. #1
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    Daumen hoch Verhalten der dunklen Materie aus Extradimensionen erklärbar

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    Hier ein allgemeinwissenschaftlicher Artikel.

    dunkle Materie mit Extradimensionen korreliert: News vom 07.09.2005

  2. #2
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    Hier die Originalarbeit:

    Observational Evidence for Extra Dimensions from Dark Matter

    Viel Spaß!!!

    Geändert von prim_ass (07.09.2005 um 09:27 Uhr)

  3. #3
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    Standard Hallo Prim Ass

    Ich habe den ersten der beiden Artikel gelesen. Mir ist klar, dass bei ausgedehnten Extradimensionen, die Schwerkraft bei kleinen Abständen enorm ansteigen kann. Ich verstehe auch wie die Autoren damit das Zusammenballen von Dunkler Materie erklären wollen. Aber wie erklären diese Theoretiker Dunkle Materie ganz allgemein. Es wird ja oft spekuliert ob es sich dabei einfach nur um supersymmetrische Teilchen handelt. Inzwischen wurde aber eine ganze Galaxie aus Dunkler Materie entdeckt. Wie soll man sowas mit supersymmetrischen Teilchen erklären. Welchen Ansatz verfolgen die Theoretiker in dem Artikel. Sie scheinen ja nicht anzunehmen dass die Dunkle Materie von Gravitonen aus einer anderen Bran stammt. Gehen sie vom Schattenuniversum der E_8&E_8-Superstringtheorie aus?

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von Sky Darmos
    Ich habe den ersten der beiden Artikel gelesen. Mir ist klar, dass bei ausgedehnten Extradimensionen, die Schwerkraft bei kleinen Abständen enorm ansteigen kann. Ich verstehe auch wie die Autoren damit das Zusammenballen von Dunkler Materie erklären wollen. Aber wie erklären diese Theoretiker Dunkle Materie ganz allgemein. Es wird ja oft spekuliert ob es sich dabei einfach nur um supersymmetrische Teilchen handelt. Inzwischen wurde aber eine ganze Galaxie aus Dunkler Materie entdeckt. Wie soll man sowas mit supersymmetrischen Teilchen erklären. Welchen Ansatz verfolgen die Theoretiker in dem Artikel. Sie scheinen ja nicht anzunehmen dass die Dunkle Materie von Gravitonen aus einer anderen Bran stammt. Gehen sie vom Schattenuniversum der E_8&E_8-Superstringtheorie aus?
    Lies mal die Originalarbeit. Es geht um die Stärke der Interaktion der DM untereinander. Für diese Teilchen gibt es ja eigene Stringschwingungen.

    Übrigens: Ich sehe hier noch keine "Evidence", aber eine Möglichkeit eine solche im Zusammenhang mit DM zu erlangen...

    Lies mal auch zum 99,96% sicherem Lensing eines Strings unter "kosmische Strings". Was meinst Du dazu? Dort im Unterforum würde mich interessieren, ob Du mit mir die Meinung teilst, dass wir es hier mit einem ersten klarem Indiz zu tun haben, der die Existenz von Strings und damit Extra - Dimensionen zeigt und bei Erreichen der 100% - Marke auch beweist...
    Geändert von prim_ass (09.09.2005 um 10:07 Uhr)

  5. #5
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    Standard Kosmische Strings

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    Zitat Zitat von prim_ass
    Lies mal die Originalarbeit. Es geht um die Stärke der Interaktion der DM untereinander. Für diese Teilchen gibt es ja eigene Stringschwingungen.
    Davon hab ich bisher noch nichts gehört. Was ist aus dem Schattenuniversum der E-8&E-8-Superstringtheorie geworden. Wie steht es um den Nachweis dieser Dunkle Materie-Teilchen. Handelt es sich um Superpartner der bekannten Teilchen?

    Zitat Zitat von prim_ass
    Lies mal auch zum 99,96% sicherem Lensing eines Strings unter "kosmische Strings". Was meinst Du dazu?
    Dazu hab ich noch keine Meinung. Da der Artikel auf Englisch ist, ist er etwas mühsamer zu lesen. Ich frage mich warum astronews nichts darüber berichtet hat. Es wäre natürlich hochinteressant wenn tatsächlich ein kosmischer String gesichtet wurde. Es wäre genau der Nachweis der Stringtheorie den sich Ed Witten gewünscht hat. Ich frage mich allerdings warum das für die Stringtheorie spricht, schließlich wurden die Dinger ja auch von der Inflationstheorie vorhergesagt. Mir ist bekannt dass Strings bei hohen Energien wachsen können, weshalb es ja auch eine Wellenlängen-Untergrenze für Strings gibt, doch wie lässt sich ein String der Inflationstheorie von einem der Stringtheorie unterscheiden?

    Man sollte diese Gebilde noch viel genauer diskutieren. Ihre Masse soll ja Teilweise imaginärwertig sein. Wie soll das in Übereinstimmung mit der QT möglich sein. Lässt man solche Energien zu so, lässt sich kein niedrigster Energiezustand mehr definieren.
    Das Vakuum im Innern der Strings soll weiterhin einen negativen Druck haben. Dieser beeinflusst das Verhalten der kosmischen Strings.

    Zitat Zitat von prim_ass
    Dort im Unterforum würde mich interessieren, ob Du mit mir die Meinung teilst, dass wir es hier mit einem ersten klarem Indiz zu tun haben, der die Existenz von Strings und damit Extra - Dimensionen zeigt und bei Erreichen der 100% - Marke auch beweist...
    Ein Indiz für die Stringtheorie vielleicht schon, aber nicht für eine bestimmte Version dieser Theorie. Aber ich hab mich mit dem Artikel noch nicht eingehend befasst. Selbst wenn die Stringtheorie richtig wäre, würde es sich keineswegs um eine TOE handeln. Die Graviton-Strings schaffen es ja nichtmal den Raum zu krümmen. Sie wechselwirken rein quantenmechanisch, genauso wie die Kräfteteilchen der anderen Wechselwirkungen. Die Gravitation ist jedoch etwas grundlegend anderes. Das Graviton spielt sicherlich eine große Rolle, doch wird diese durch die M-Theorie nicht wirklich klar. Das liegt sicherlich auch an ihrer Hintergrundabhängigkeit.

    Es freut mich dass dich meine Meinung interessiert.
    Teilst du die Ansichten die ich im Geist-Gehirn-Thred äußere? Oder falls du das nicht gelesen hast:
    Stimmst du mit Penrose beim Thema Bewusstsein überein?
    Im Geist-Gehirn-Thred geht es auch um Gödels Satz. Beitrag 36 soll zeigen dass sich anhand von Gödels Satz zeigen lässt dass menschliches Denken, nichtalgorithmische Komponenten enthällt. Ich betone dabei dass hier Nichtberechenbarkeit nicht ausreicht, da Orakelalgorithmen ebenso nicht dem Denken zugrundeliegen können.
    Nun, das ist ein anderes Thema. Vielleicht bleiben wir erst mal bei der Quantengravitation - obwohl es da sicherlich zusammenhänge gibt.
    Mehr gegen Ende des Threds ist der Gödelsche Satz in seiner herkömmlichen Form, ohne Turingmaschinen formuliert.

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